Leserstimmen zu
artgerecht - Das andere Kleinkinderbuch

Nicola Schmidt

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€ 22,00 [D] inkl. MwSt. | € 22,70 [A] | CHF 30,90* (* empf. VK-Preis)

Nicola Schmidt hat mit "Artgerecht - Das andere Kleinkinderbuch" geschafft mich zu fesseln und, ohne dass man sich bevormundet fühlt, entspannt an das Thema "Erziehung" heranzugehen. Von den Themen Essen über Schlafen bis hin zum Eigenständig werden, sind alle wichtigen Dinge, die einen als Eltern von 2-6 jährigen Kindern beschäftigen, dabei. Anhand von Vergleichen aus verschiedenen Kulturen und Studien ist alles sehr nachvollziehbar und wird, durch Nicolas Alltagsbeispiele, noch praxisbezogener. Anders als in den meisten Erziehungsratgeber ist in diesem Buch kein philosophischer Zeigefinger zu lesen. "Artgerecht - Das andere Kleinkinderbuch" unterstützt Eltern in ihrem Handeln und lässt viel Handlungsspielraum für eigene Entscheidungen. Mit vielen Tipps und Ratschlägen hilft die Autorin den Eltern die Bedürfnisse der Kinder besser zu verstehen und gibt einige Inspirationen für einen entspannteren Alltag mit auf den Weg. Das Buch ist für alle Kleinkindeltern sehr zu empfehlen und ich hätte es gerne schon gehabt, bevor die großen Kinder das Alter erreicht hatten. Selbst beim dritten Kind hilft es mir, die Bedürfnisse der Kinder zu verdeutlichen und im Alltag immer wieder in eine entspanntere Umgangsweise zurück zu finden. Daher eine klare Lese- und Kaufempfehlung!

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Ich habe letztes Jahr schon ein Buch von Nicola Schmidt gelesen und war schon damals sehr begeistert. In seinem Umfang war es aber nicht zu vergleichen mit diesem tollen Ratgeber. Ein Buch, dass uns in den nächsten Jahren begleiten wird. Es ist auf Kinder im Alter von 2 - 6 Jahren ausgelegt uns behandelt folgende Themen: Artgerecht essen Artgerecht schlafen Artgerecht sauber Artgerecht spielen Artgerecht Familie sein Artgerecht eigenständig werden Artgerecht betreuen und Artgerecht leben Ich finde, dass man den Schreibstil sehr gut lesen kann, ohne viel fachchinesisch zeigt uns die zweifach Mama und Gründerin des artgerecht-Projekts, worauf es ankommt. Natürlich gibt es auch viele Tipps, die für Eltern nicht immer einfach umzusetzen sind, auch wenn es eigentlich simpel sein sollte. Aber ich selbst als Mama von 3 Kindern im Alter von 1-3 Jahren muss sagen, dass ich manchmal aufgrund des Stresses und des Chaos manchmal nicht so reagiere, wie ich es eigentlich möchte - aber man arbeitet ja auch permanent an sich. Für mich im Moment sehr wichtig und hilfreich sind die Bereiche "Artgerecht sauber", "Artgerecht essen" und "Artgerecht spielen". Artgerecht sauber werden ist für mich als Mama hilfreich, denn meine große Tochter mit 3 Jahren möchte immer öfter ohne Pampers sein und auf Toilette gehen, nasse Hosen als Lernschritte zu sehen, Rückschritte zu akzeptieren und in unser Kind zu vertrauen sind einfach aber hilfreiche Tipps. Und genauso hilfreich sind die anderen Themen, ich weiß jetzt schon, dass ich das Buch oft in die Hand nehmen werde um bestimmte Themen nachzulesen und mir Tipps zu holen! Ein wertvoller Ratgeber, kindgerecht, artgerecht und mit jeder Menge Herz ♥!

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Meine Meinung Nachdem ich nun dieses Buch in Händen halte, tut es mir leid, nicht vorher (als meine Kinder noch Babys waren) auch das Vorgängerbuch “artgerecht – Das andere Baby-Buch” gelesen zu haben. Denn die Autorin hat einen ganz schönen, verständlichen und sinnvollen Überblick zu den wichtigsten Themen (artgerecht: essen, schlafen, sauber, spielen Familie sein, eigenständig werden, betreuen, leben), die Eltern mit Kindern im Alter 2 – 6 Jahren berühren und umtreiben, gemacht. “artgerecht”, das klingt im ersten Moment etwas seltsam. Denkt man bei dem Begriff “Art” zuerst an Tiere, an verschiedene Tierarten. Auf den zweiten Blick finde ich ihn aber richtig passend! Oftmals wird im Alltag und dem ganzen Stress, Familie, Beruf, Freunde, Verwandte, Wünsche und Ziele unter einen Hut zu bekommen, das außer Augen verloren, welche Rolle Kinder dabei spielen, was für sie am wichtigsten ist und wie man mit ihnen am besten umgehen sollte, damit sie zwar vollständig als kleine Menschlein wahrgenommen werden, dabei aber auch Kinder bleiben dürfen. Auch aus diesem Buch nehem ich wieder viele Denkanstöße mit, die ich mir mit vielen Post-Its markiert habe. Schnell vergisst man und muss sich erinnern, dass kleine Kinder mitmachen wollen, nur nicht alles so ausführen können, wie wir Erwachsene das wollen und es uns vorstellen. Als Eltern möchte man so wenige Fehler machen, wie es nur geht. Oftmals sind uns die Konsequenzen unserer “Fehler” nicht bewusst. Dabei erhält man durch die Autorin viel Hilfestellung und Aufklärung. Manchmal ist es sogar viel einfacher wieder eine gute Stimmung herbeizuführen, als man denkt. “Wenn das Kind keinen Blumenkohl im Auflauf mag, wies nicht eine Ecke mit Brokkoli machen?” (S. 46) “Immer wenn wir versuchen, es als Kleinfamilie perfekt hinzukriegen, versuchen wir etwas Utopisches.” (S. 156) “Gleichzeitig müssen wir uns bewusst sein, dass das Gehirn unserer Kinder sich noch stark entwickelt – richtig ausgewachsen ist es überhaupt erst, wenn der Mensch Mitte zwanzig ist” (S. 160) Unsere Umwelt hat sich verändert, die Wissenschaft und Forschung ist weiter fortgeschritten und deshalb wissen wir heute mehr als früher und sind in der Lage darauf einzugehen, wenn wir wollen. Vieles, was damals absurd war, ist heute versändlich. Wir müssen als Eltern deutlich mehr Selbstvertrauen entwickeln und uns weniger schämen, wenn unsere Kinder sich öffentlich anders behehmen, als die Mitmenschen von ihnen erwarten. Wir alle schleppen unsere (oft konservative uns stringente) Erziehung mit uns herum. Es ist schwer, sich davon freizumachen. Doch Nicola Schmidt macht es einem leichter. Sie macht uns Eltern nochmals bewusst, dass wir uns unserer Verantwortung bewusst sein müssen. Kinder sollen und dürfen Entscheidungen treffen. In manchen Situationen aber müssen Eltern wieder die Entscheidungsgewalt an sich reißen, auch wenn es Stress und Streit bedeutet. Denn auch diese Erfahrungen müssen Kinder lernen und sie durchleben. Heute leben wir glücklicherweise in recht schönen Zeiten für Kinder. Viele Wünsche werden und können erfüllt werden. Doch auch hier müssen Grenzen gesetzt werden. Die Autorin hilft dabei aufzuzeigen, wie man etwas ablehnen und das Kind mit seinem Frust begleiten kann, damit es das nicht mit sich selber ausmachen muss. Hervorheben möchte ich auch unbedingt das tolle Format des Buches. Es ist schön groß und als Hardcover liegt es stabil in der Hand und man kann oft vor und zurückblättern, ohne dass das Buch nach kurzer Zeit abgegriffen wirkt. Gerade bei Ratgebern, in die man öfters rein- und etwas nachschauen möchte, ist diese Bindung von großem Vorteil. Fazit Ein Buch, das nicht in die eigene Erziehung eingreifen, sondern einen dabei begleiten möchte. Mit vielen Erklärungen, Erörterungen von möglichen Problemen, Hilfestellungen und Gastbeiträgen, fühlt man sich gut aufgehoben ohne verurteilt zu werden, wenn man merkt, dass der bisherige Weg bestimmte nachteilige Konsequenzen mit sich bringen würde. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung!

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Das ,,artgerecht“ Buch ist ein absolut tolles Buch über Kleinkinder im Alter von 2 bis 6 Jahren, über deren schöne aber auch stressige Kleinkindphase berichtet wird und ist das zweite Buch nach ,,artgerecht – Das andere Baby-Buch“ ist. Als ich es zum ersten Male aufschlug, die Einleitung namens ,,artgerecht?!“ las, hatte die Autorin mich schon sofort in ihren Lese-Bann gezogen, denn ich konnte alles so gut nachvollziehen, da ich selbst Mutter von vier Kindern bin und diese Tage oder aber Situationen mehr als gut kenne. Es war für mich nichts neues und ich glaube das jede Mutter oder jeder Vater solche Situationen nur zu gut kennen. Ihr werdet euch bestätigt und umarmt fühlen. Dieses Buch ist einfach aus dem Alltag heraus geschrieben worden, wenngleich es in diesem Buch auch wissenschaftliche Fakten aufgezeigt werden, was ich gut finde. Trotzdem geht die Autorin sehr auf die Bedürfnisse der Kinder ein und das finde ich, als bindungsorientierte Mutter mehr als gut. Es enthält keine starren Erziehungsregeln, die im Endeffekt in meinen Augen nicht mehr zeitgemäß sind, sondern in diesem Buch gibt es einige Informationen aus dem Bereich Anthropologie, wobei zudem auch Vergleiche mit Naturvölkern gesetzt werden. Es gibt wunderbare Ratschläge, Tipps und auch aus dem FAQ am Ende jeden Kapitels, kann mal wunderbare Erkenntnisse ziehen. Inhaltlich beleuchtet die Autorin die verschiedenen Situationen von uns Eltern, die Probleme die mit Kleinkindern aufkommen können und gibt da ganz tolle Inspirationen mit auf den Weg. Das zudem Gute an diesem Buch ist, dass mit Ammenmärchen aufgeräumt wird. Diese stehen bei jedem Kapitel in einer Art ,,länglichen“ Seifenblase als Aufzählung und wir kennen sie alle nur zu gut. Dies bringt mich zudem zu der liebevollen Gestaltung dieses Buches. Die Gestaltung ist wirklich liebevoll gehalten worden, schlicht und unverkennbar. Ich mag diese sehr gerne. Aber vor allem bin ich so froh, dass alle Ammenmärchen zu den verschiedenen Themen der Kapitel zusammen gefasst worden sind. ,,Ein Indianer kennt keinen Schmerz“ oder ,,Wenn du deinen Teller nicht aufisst, wird es morgen regnen.“ In meinen Mutteraugen absolut unsinnig solche Aussagen, die gerne in vielen Köpfen der Menschen schwinden dürfen. Zeitgemäß ist das nicht. Ich fühlte mich zudem, fast in jeder Zeile, in unserer ,,Erziehung“ bestätigt und habe mich sehr gefreut, dass wir so vieles richtig machen. Natürlich gibt es kein richtig oder falsch, denn jede Familie entscheidet individuell, doch ich habe durch dieses Buch einfach die Bestätigung bekommen, die ich so manches Mal gesucht habe. Dafür bedanke ich mich.

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