Leserstimmen zu
Solo für Opa

Thomas Krüger

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Tolles Buch

Von: Schirmi aus Brandenburg - Eggersdorf

08.11.2019

Dem Leben abgelauscht und durch Christoph Maria Herbst vergnüglich veredelt. Klasse.

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Von heute auf Morgen muss sich Herbert Fröhlich, 75 Jahre alt, ein notorischer Nörgler, um seine Enkelin Julia, 5 Jahre jung, kümmern. Seine Frau ist plötzlich verschwunden und auch seine Tochter muss eine dringende Angelegenheit mit bzw. wegen ihres Mannes klären, so dass er auf das Kind aufpassen soll. Mit seinen zwei Freunden Otto von Simmering, pensionierter Sparkassendirektor und dem ehemaligen Süßwarenvertreibenden Italiener Enrico macht er sich auf die Suche nach seiner Frau. Natürlich auch mit von der Partie: Enkelin Julia, die die Oma ja auch sucht. Bei Hörbüchern muss mich die Geschichte ja direkt ansprechen – und so war es bei diesem hier auch. Vom Buch hatte ich ehrlich gesagt bislang gar nichts gehört, aber man muss ja nicht immer schon etwas vorab kennen. Gesprochen ist die unterhaltsame Geschichte von Christoph Maria Herbst, den ich wirklich brillant finde was seine zahlreichen Sprechrollen angeht. Ich habe schon einige Hörbücher gehört, die er gesprochen hat, habe ihn bei Lesungen auch schon live erlebt – er kann das absolut. Entsprechend gut gelungen ist die Umsetzung, es ist wirklich super wie er für die verschiedenen Personen im Buch die Stimme genial verstellt, einen Dialekt an den Tag legt (Otto von Simmering), mal schnell den Italiener gibt (Enrico) – oder eine nörgelnde Frau am Bahnhof, jemanden mit Berliner „Schnauze“. All das macht er wirklich gut und abwechseln. Minimal kommt es mal vor, dass er eine kurze Sprechersequenz zum Übergang hin schon mit in den nächsten Personen-Sprachstil zieht bzw. verwandelt, aber das ist für mich einfach menschlich und in Ordnung. (Nein, ich hab mir die Stelle nicht genau gemerkt, ca. 3. CD) Inhaltlich ist die Geschichte wirklich gut verständlich, es gab hier keine schwierigen Angaben etc., es war eher ein gewiefter Satzbau – voller versteckter Wortwitze. Das habe ich als wirklich gelungen betrachtet. Auch ist die Entwicklung wirklich spannend und es wird eigentlich nicht langweilig, da hier immer Tempo vorhanden ist. Mit der Zeit wurde es mir dann aber zuviel – es war mir dann zu anstrengend noch weiter zu hören, so dass ich ab der Hälfte abgebrochen habe. Mich hat die Geschichte genervt, sie war für mich einfach unnötig in die Länge gezogen. (Wenn eh schon etwas los ist, dann muss noch etwas obendrauf gesetzt werden, etc. – noch höher, noch schneller, noch weiter – so dieser Stil). Das war für mich dann einfach kein Hörgenuss mehr. Generell fand ich die Idee und grundsätzliche Umsetzung der Geschichte gut, aber eben ab einem gewissen Punkt für mich nur noch nervig. Den Weitergang der Geschichte habe ich mir natürlich noch erzählen lassen, da ich ja einen Mithörer hatte. Entsprechend kenne ich auch das Ende und kann die Geschichte durchaus für mich beurteilen. Die Charaktere in der Geschichte waren auch sehr interessant und lustig gewählt, denn Herbert Fröhlich ist ja ein notorischer Nörgler, Otto von Simmering einfach ein Sparkassendirektor a.D., was man ihm an seiner Genauigkeit, seinem Planungswesen etc. auch abkauft. Enrico ist ein liebenswerter und immer wieder lakritzkauender Italiener – und die kleine Julia teilt die drei „Opas“ natürlich alle auf ihre amüsante und kindliche Art und Weise ein. Alles in allem ist „Solo für Opa“ ein sehr lustiges, spannendes und unterhaltsames Hörbuch, eine verrückte und echt kuriose Geschichte, die mir grundsätzlich gut gefallen hat. Weil es dann aber mit der Zeit einfach so ein „künstliches in die Länge ziehen“, so ein „noch eins draufsetzen“ war, war ich auch einfach genervt davon. Es ist eben manchmal einfach zu ausschweifend gewesen, um das zusammenzufassen.Ich kann das Hörbuch für alle, die sowas interessant oder gut finden, schon auch empfehlen, vergebe hier 4 von 5 Sternen.

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Tolles Buch, aber..

Von: Fine

17.06.2019

Das Buch bringt ein wahres Leseverknügen. Anfänglich hatte ich einige Schwierigkeiten in die Geschichte einzutauchen, da es öfters zu langatmigen Stellen kam. Im grossen und ganzen aber ein sehr gelungener Roman, den ich gern weiter empfehlen würde. Leichtere Lektüre ist besonders im Sommer sehr gefragt!

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Thomas Krüger, der Auto des Buches "Solo für Opa" beschreibt sehr gut, wie es in vielen Familien noch Alltag ist, dass die Ehefrau die Hausarbeit macht und der schon in Rente befindliche Mann es sich bequem macht. Das Buch regt zum Nachdenken an. Es wird dem Leser vor Augen geführt, wie ein kleines Mädchen die Großeltern wieder zum Leben erweckt, raus aus der Routine des Alltages rein in ein "Abenteuer". Mir hat der Roman sehr gut gefallen und ich würde ihn auf alle Fälle weiterempfehlen.

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Kurzweilig

Von: wil09

30.05.2019

Das Buch war sehr kurzweilig. Es ist witzig, manchmal auch nachdenklich. Ich konnte mir die Figuren gut vorstellen.

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Solo für Opa

Von: Kerstin E.

22.05.2019

Ein sympathischer Griesgram und ein kleiner Wirbelwind vermissen Oma! Eigentlich eine sehr nette Geschichte, durchaus aus dem Leben gegriffen. Völlig unerwartet muss Opa Herbert auf seine kleine Enkelin Julia aufpassen. Anfangs ist er total überfordert, dann findet er immer mehr Zugang zur kleinen Nervensäge. Im Laufe der Geschichte merkt Herbert dann, was er doch an seiner Margit hatte und wie wenig er sich in den vergangenen Jahren für sie interessiert hat und die kleine Julia trägt ihren Teil dazu bei... Eine unterhaltsame Urlaubslektüre für alle, die keine "schwere Kost" lesen möchten. Allerdings fehlt mir ein wenig die Spannung. Erst ab der Mitte des Buches hatte ich kurzzeitig das Bedürfnis unbedingt weiterlesen zu müssen. Ein paar weniger Seiten hätten dem Buch gut getan.

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Rasantes und witziges Abenteuer

Von: Dagmar L.

19.05.2019

Herberts Frau Margit ist verschwunden - einfach so, als er ein Nickerchen am Nachmittag machte. Erschwert wird die Lage durch seine Tochter, die kurzerhand Enkelin Julia bei den Großeltern parkt. Herbert kann sich in die Gedankenwelt einer 5-jährigen ungefähr so gut einfühlen wie in die eines Aliens und ist leicht überfordert. Bald deutet manches auf eine Entführung Margits hin, und Herbert aktiviert seine besten Freunde Otto (durch und durch Banker) und Enrico (durch und durch italiano), ihm zu helfen, seine Frau "auszulösen". Und so beginnt eine aberwitzige und pannenreiche Reise des Quartetts von München nach Wien mit einem Koffer voll Geld. Wer Krügers Romane um Erwin und seine Laufenten gelesen hat, kennt den Humor des Autors und seine Gabe, skurrile Zeitgenossen vor dem inneren Auge lebendig werden zu lassen und wird auch hier nicht enttäuscht, auch wenn dieser Roman die Qualität der genannten Reihe meiner Meinung nach nicht ganz erreicht. Die Coverillustration erinnert an die Bücher von Fredrick Backman und tatsächlich ist die Ausgangssituation - mürrischer alter Mann wird konfrontiert mit jugendlichem Optimismus und Elan - eine ähnliche. Doch wo Backman neben allem Humor auch immer gesellschaftskritisch und/oder philosophisch ist, ist Krüger einfach nur lustig. Aber das ist er in hohem Maße, und deshalb empfehle ich das Buch gerne als sommerlich leichte Lektüre.

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Lustiges Abenteuer

Von: Tinchen

14.05.2019

Spoiler!!! ;) Dieses Buch ist am Anfang etwas langatmig. Klar der Leser muss erst einmal in die Geschichte mit eingeflochten werden. Und dann auch der Schock, die Oma ist weg. Der Opa ganz alleine mit seiner Enkelin, schnell wird klar, dass er das auch alleine mehr oder weniger gut schafft mit der Enkelin. Diese ist ein aufgewecktes Kind und überrascht ihren Opa nicht nur einmal. Das Buch beschreibt eine Wandlung, bei dem Opa, denn auch im Alter kann man Neues lernen. Und auch von seinen alten Einsichten los lassen. Am Ende kommt dann doch alles wieder zum Guten und es wird gemeinsam zu einem neuen Leben aufgebrochen. Nur der Italienische Akzent war manchmal etwas schwer zu lesen, aber am Ende auch nicht mehr. Insgesamt gefiel mir das buch sehr gut und es spiegelt wohl doch etwas den Alltag einer Familie wieder. Am Ende wurde es auch immer spannender. Daumen hoch!

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