Leserstimmen zu
Gwendys Wunschkasten

Stephen King, Richard Chizmar

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Es gibt bessere...

Von: Petra aus Graz

05.04.2019

Und fertig gelesen. Ohne Unterbrechung. 😁 Kein typischer King. Es fehlt die Ausführlichkeit , die seine Bücher sonst so speziell macht. Die Geschichte ist schnell zu lesen, ohne ehrliche Spannung. Auch ist der Inhalt für mich ein ausgefranster roter Faden....

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Inhalt: Wiedersehen mit Castle Rock Die kleine Stadt Castle Rock in Maine hat die seltsamsten Vorkommnisse und ungewöhnlichsten Besucher erlebt. Warum sollte es der 12-jährigen Gwendy anders ergehen? Eines Tages tritt ein schwarz gekleideter Unbekannter an sie heran und macht ihr ein Geschenk: einen Kasten mit lauter Schaltern und Hebeln. Wozu er dient? Gwendy probiert es aus, und ihr Leben verändert sich von Grund auf. Meine Meinung: "Gwendys Wunschkasten" von Stephen King und Richard Chizmar ist eine berauschend gute Kurzgeschichte, die einen sofort packt, mitnimmt und nicht mehr loslässt, bis man das Buch in einem Rutsch durchgelesen hat. Besonders gut gefällt mir das Cover, denn es passt perfekt zum Buch und zu der Handlung. Der braune Hintergrund, in dem man Rillen spürt, sieht genau so aus, wie man sich das Holz des Wunschkastens vorstellt. Auch die Schokotierchen und die sehr detaillierten und glatten Silberdollar spielen in der Geschichte eine bedeutende Rolle, sodass das Cover perfekt zum Inhalt passt und man es sich während des Lesens genauer anschauen und auf all die kleinen Details achten kann. Der Schreibstil ist besonders flüssig und angenehm zu lesen. Man merkt gar nicht, dass hier zwei Autoren am Werk waren, was mich sehr überrascht hat. Die Geschichte wird aus Sicht von Gwendy erzählt. Gemeinsam mit ihr erlebt man alles mit, kennt ihre innersten Gedanken, Gefühle und Wünsche. Das macht es einem besonders leicht, mit ihr mitzufühlen und mitzufiebern. Sie ist keine Protagonistin, die in allem von Anfang an perfekt ist, sondern hat ihre Ecken und Kanten, sodass man ihr besonders nah sein kann. Doch sobald sie den Wunschkasten von dem schwarz gekleideten Unbekannten bekommt, ändert sich alles in ihrem Leben. Man möchte herausfinden, wie es mit ihr weitergeht und was passiert, wenn sie bestimmte Schalter an dem Wunschkasten drückt. So schafft man es gar nicht, das Buch aus den Händen zu legen. Da ist es am Ende schon schade, dass es so schnell vorbei ist. Fazit: "Gwendys Wunschkasten" von Stephen King und Richard Chizmar ist ein absolut mitreißendes und spannendes Buch, das einen von der ersten bis zur letzten Seite mitnimmt und in Gwendys Welt eintauchen lässt. Ich kann es auf alle Fälle weiterempfehlen.

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Da es sich bei Gwendys Wunschkasten lediglich um eine Kurzgeschichte handelt & in kurze, knackige Kapitel unterteilt ist, lässt sich das Buch in einem Rutsch weglesen. Die Grundidee klingt wirklich spannend, jedoch hat mich das Buch eher enttäuscht zurück gelassen. Stephen Kings Schreibstil habe ich hier leider nicht entdecken können, was mit Sicherheit daran liegt, das Richard Chizmar mit im Boot sitzt. Die Geschichte wird flüssig erzählt, keine Frage, allerdings hat mir der Tiefgang ganz klar gefehlt. Es ist logisch das eine Novelle nicht die gleiche Tiefgründigkeit wie ein 500 Seiten Buch haben kann, aber die Charaktere sind für mich nicht greifbar, es kommt keine Spannung auf & der Wunschkasten kommt viel zu kurz. Ich hätte mir mehr unheimliche, bedrückende Momente gewünscht - diese beängstigende Atmosphäre die King sonst so genial erzeugen kann. Meiner Meinung nach hätte man da noch einiges rausholen können, denn am Ende bleiben mir schlichtweg zu viele Fragen offen. Das Potenzial ist vorhanden, ein wenig mehr Spielraum hätte der Geschichte rund um den mysteriösen Kasten sehr gut getan. Alles in allem ist Gwendys Wunschkasten eine kurzweilige Geschichte für zwischendurch, die mir allerdings nichts geben konnte. Für Stephen King Fans führt an diesem kleinen Werk wohl kein Weg vorbei, für Einsteiger der King Literatur würde ich es jedoch nicht unbedingt empfehlen.

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Sympathische Kurzgeschichte

Von: Shanlira

25.02.2018

Zur Geschichte Gwendy Petersen ist 12 Jahre alt und ein klein wenig pummelig. Sie wird wegen ihrer Figur gehänselt und versucht verzweifelt, mit Sport abzunehmen. Als sie eines Tages, auf einen Unbekannten, in schwarz gekleideten Mann trifft. Ahnt sie noch nicht, dass sich ihr Leben schlagartig ändern wird. Richard Farris ist kein normaler Mann, dies merkt Gwendy sofort und hat deshalb auch keine Angst vor ihm. Er macht ihr ein unglaubliches Angebot, sie bekommt etwas von ihm und sie muss nichts anderes tun, als darauf aufzupassen. Sie soll es weise nutzen und es wird ihr wunderbare Dinge schenken. Doch wenn er wieder kommt, muss sie es zurückgeben. Gwendy bekommt einen sonderbaren Kasten, mit vielen Hebeln und Knöpfen, ihren eigenen Wunschkasten. Die Tage/Monate/Jahre vergehen und sie traut sich nur, die harmlosen Hebel zu nutzen. Der eine Hebel, versorgt sie mit täglich einem Schokoladen-Tier. Welches dafür sorgt, dass sie keine Lust mehr auf andere Süßigkeiten hat und der andere Hebel, gibt ihr gelegentlich einen Silberdollar, der viel Wert ist. Die Knöpfe, haben zwar auch eine magische Anziehungskraft, aber diese traut sie sich nicht zu drücken. Was sie bewirken hat Mr. Farris nie genau gesagt, aber sie kann sich vorstellen, dass etwas schreckliches passieren wird. Kann sie den Knöpfen weiterhin widerstehen oder ist es eine Last, die sie nicht zu tragen vermag? Meine Meinung Stephen King ist mein absoluter Lieblingsautor. Ich habe schon sehr früh, mit seinen Geschichten begonnen und sie üben bis heute eine Faszination und magische Anziehungskraft bei mir aus. Mit Gwendys Wunschkasten, hat er eine kleine, schon fast harmlose Geschichte mit Richard Chizmar kreiert, die man super für zwischendurch lesen/hören kann. Es handelt sich hierbei, mal nicht um eine Horrorgeschichte, sondert um eine interessante Fantasystory die ich sehr genossen habe. Ich habe mich dazu entschieden, Gwendys Wunschkasten als Hörbuch zuhören. Gesprochen wurde es von Anna Thalbach und ich hatte sie zum ersten Mal als Sprecherin. Ich muss sagen, dass hat sie wirklich sehr gut gemacht, aber für solche Geschichten höre ich lieber Männern zu. Gwendy ist eine süße, leider gemobbte 12-jährige Protagonistin, die eigentlich nichts anderes will, als akzeptiert zu werden. Sie ist mir gleich sympathisch gewesen, auch wenn sie ein wenig gutgläubig ist, aber das Herz am richtigen Fleck hat. Deshalb ist sie wahrscheinlich auch auf dem Radar von Mr. Farris geraten und ist würdig den Wuschkasten zur Aufbewahrung zu bekommen. Manchmal bräuchte jeder von uns wohl diesen Wunschkasten, aber die menschliche Natur würde wahrscheinlich gnadenlos zuschlagen und alles am Wunschkasten drücken, egal welche Konsequenzen es hätte. Deshalb ist es wahrscheinlich gut, dass dieser nicht existiert. Fazit Eine wirklich tolle Kurzgeschichte, die man sich gerne mal für zwischendurch anhören/durchlesen kann. Diese kleine fantasievolle Geschichte ist für Anfänger von Stephen King Büchern, glaube ich optimal. So kann man in seine Art zu schreiben, einfach mal reinschnuppern und für sich entscheiden, ob seine Bücher etwas für einen selbst sind. Ich habe das Buch/Hörbuch wieder regelrecht verschlungen, so dass ich sogar Zuhause die Kopfhörer auf hatte und dass mache ich wirklich selten. Gwendys Wunschkasten habe ich in einem Rutsch durchgehört. Also kann ich es nur empfehlen.

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Meinung: Ich habe bislang noch keine Kurzgeschichte von Stephen King gelesen und war natürlich sehr gespannt, wie so eine Kurzgeschichte von ihm sein wird. In der Geschichte geht es um Gwendy. Sie ist 12 Jahre alt und eines Tages bekommt sie von einem unbekannten Mann einen Wunschkasten. Mit diesem kann sie gewisse Dinge tun und sollte ihn auch immer wohlüberlegt einsetzen. Gwendy ist natürlich total verdutzt und kann es kaum fassen, was sie jetzt in den Händen hält. Sie geht damit wohlüberlegt um und ihr Leben verändert sich radikal durch den Wunschkasten. Die denkt über einige Dinge mehr nach und will nur das beste daraus machen. Sie hat auch Angst, was noch so passieren wird aber auch eine gewisse Freude daran. Ich bin gut in die Geschichte gestartet und fand die ganze Thematik unglaublich interessant. Mir hat auch Gwendy zugesagt. Sie hat sich in dieser kurzen Geschichte weiterentwickelt und das Ganze seinen Lauf nahm, war sehr spannend. Allerdings finde ich, hätte man daraus locker ein Buch von so ca. 300 Seiten schreiben können. Mir war leider viel zu wenig. Vor allem sind mir ein paar Dinge einfach ungeklärt geblieben. Fazit: Eine Thematik die unglaublich interessant ist. Einiges wurde gut umgesetzt aber vieles wurde für mich einfach nicht angesprochen. Man hätte hier auf jeden Fall ein Buch von so 300 Seiten verfassen können.

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Die 12-jährige Gwendy lebt in der kleinen Stadt Castle Rock in Maine. Ein Ort voller ungewöhnlicher Geschichten und seltsamer Vorkommnisse. Auch Gwendy hat es nicht leicht im Leben, denn sie leidet unter Übergewicht und dem Spott der anderen Kinder. Doch Gwendy ist eine starke Persönlichkeit und beschließt sich zu ändern. Auf einer ihren Laufrunden Stufen der Selbstmordtreppe hinauf trifft sie eines Tages einen schwarz gekleideten Unbekannten. Dieser stellt sich als Mr. Farris vor und überreicht Gwendy unerwartet ein Geschenk: einen Kasten mit lauter Schaltern und Hebeln. Mr. Farris erklärt Gwendy die Funktion des mysteriösen Kästchens und ihr Leben verändert sich damit von Grund auf. Meine Meinung Gwendys Wunschkasten von Stephen King und Richard Chizmar ist eine spannende Kurzgeschichte aus den Genres Horror und Fantasy. In seinem typisch detaillierten und Situationen exakt beschreibendem Schreibstil begeistert mich King erneut auch in diesem Buch. Er schafft es einfach immer wieder ein kleines eigenes Universum in seinen Geschichten zu erschaffen, dass den Leser durch seine Authentizität völlig in seinen Bann schlägt und nie wieder ganz loslässt. Zwar hat das Buch nur wenige Seiten, aber die Geschichte konnte mich trotzdem von der ersten bis zur letzten Seite packen und in die Welt von Castle Rock entführen. Der Castle-Rock-Zyklus von King in der fiktiven Stadt Castle Rock umfasst bereits Zusammenhänge zu anderen Geschichten von King, wie zum Beispiel Cujo, Stark oder Needful Things. Daher war bei mir die Freude groß, erneut ein Abenteuer in Castle Rock zu erleben. Die Charaktere sind wie immer bei King bis ins kleinste Detail herausgearbeitet und erscheinen dem Leser dadurch äußerst authentisch. So dass man von Anfang an mit Gwendy mitfiebert, ihren Erzfeind Frankie hasst, ihre Freundin Olive ins Herz schließt und Harry einfach nur toll findet. Am Ende war ich traurig, dass das Buch nur so kurz war, da ich gerne noch mehr Abenteuer mit den Charakteren erlebt hätte. Die Geschichte handelt von Gwendy, die von einem mysteriösen Mann einen Kasten erhält, der nach dem Betätigen bestimmter Tasten Schokotierchen und Morgen-Dollar in unbegrenzter Menge produziert. Während das Benutzen der anderen Tasten anfangs im Dunkeln bleibt. Die Handlung rund um den Kasten und Gwendy fängt erst mysteriös an, um dann in ein fantastisches Geschehen überzugehen und am Ende in dramatischen Ereignissen zu gipfeln. Dabei haben mich einige überraschende Wendepunkte in der Geschichte ziemlich überrascht und schockiert. Das Buch ist trotzdem eines der ruhigeren Bücher von Stephen King. Fazit Gwendys Wunschkasten von Stephen King und Richard Chizmar ist eine spannende Kurzgeschichte aus dem Genre des Fantasy mit leichten Horrorelementen. Wie immer begeistert King mit seinem einzigartigen Schreibstil, mit dem er das Geschehen sehr detailliert beschreibt und den Charakteren sehr viel Leben einhaucht. Die Geschichte bietet einige böse Überraschungen, ist aber allgemein eine ruhigere Lektüre im Vergleich zu anderen Werken des Autors. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich war traurig, als die Geschichte so schnell zu Ende ging.

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Um ehrlich zu sein, ist diese Neuerscheinung total an mir vorbeigegangen, aber als ich dann aus Zufall darauf gestoßen bin war klar, dass sie einziehen muss. Zur Abwechslung handelt es sich mal um eine eher kurze Geschichte, doch klingt der Klappentext genauso vielversprechend wie die restlichen Werke des Autors. Kurzgeschichten sind eigentlich nicht mein Fall. In der Regel habe ich das Gefühl gar nicht erst richtig in die Geschichte reinzukommen und somit die Seiten ausgelesen zu haben, bevor ich überhaupt etwas erlebt habe. Doch hier beweisen die Autoren auf jeden Fall ihr können, gleich zu Beginn rutscht man in eine unangenehme Atmosphäre und landet an Gwendys Seite in einer Situation, der man schleunigst wieder entkommen möchte. Angetrieben durch die menschliche Neugier und vielen verborgenen Sehnsüchten kann man hier erleben, zu welch unbedachten Handlungen ein Mensch bereit ist. Doch beweist Gwendy ebenso außerordentliche Charakterstärke, indem sie versucht gegen die Versuchungen anzukämpfen. Was das jedoch zur Folge haben kann steht auf einem anderen Blatt und zunehmend spinnt sich ein Konstrukt zusammen, dass man nicht erwartet hätte. Die Geschichte ist nicht wirklich gruselig, eher sogar ruhig gehalten und dennoch verspürt man einen gewissen Nervenkitzel. Ich habe bereits aus anderen Meinungen zu dem Buch herausgehört, dass einige enttäuscht waren, dass nicht mehr aus dieser Geschichte rausgeholt wurde. Mir persönlich hat sie aber wirklich gut gefallen, mir gefällt es, dass es immer Aspekte gibt, die teilweise offen bleiben und der Fantasie des Lesers überlassen wurden. Somit war es für mich zwar auch nicht unbedingt ein Highlight und bestimmt nicht die Bestleistung von Stephen King, allerdings beweist Gwendys Wunschkasten einen ganz eigenen Charme, dem man schnell erlegen ist. FAZIT Gwendys Wunschkasten überzeugt durch eine tiefgehende Atmosphäre, die zum Denken anregt und viele Überraschungen der menschlichen Psyche bereithält. Perfekt für einen ruhigen Abend, zur kalten Jahreszeit, auf der Couch, wenn man gerne mit einem beklemmendem Gefühl ins Bett gehen möchte. Für mich als Anti-Kurzgeschichten Fan definitiv ein gelungenes Werk, das ich nur empfehlen kann.

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Das Büchlein würde ich als einen Stephen King „light“ bezeichnen. Ich meine 128 Seiten sind doch sehr ungewöhnlich für den Meister des Horrors, normalerweise reicht das gerade mal für die Einleitung in seinen normalen Büchern. Der übliche Kingkonsument/-fan ist es meist gewöhnt Bücher mit 600+ Seiten zu lesen und ist daher an sehr detaillierte Beschreibungen der Schauplätze und Protagonisten sowie der Mysterien in seinen Stories gewöhnt. Und doch stellt sich auch bei diesem kleinen Büchlein schnell dieses leichte gruseln ein, wie man es meistens bei der Lektüre von Büchern des Meisters kennt. Für meinen Geschmack ist das Buch die ideale Lektüre für Leser die bislang noch kein Buch von Stephen King gelesen hat und diese kennenlernen möchte. Es ist eine kleine aber feine Geschichte, die durch ihre feine gesonnene Spannung besticht. Eine Spannung die wie üblich sachte beginnt um dann in einem großartigen Finale gipfelt. Für mich war das Buch schnell inhaliert und doch war es eine Story die sich in meinem Kopf verselbständigt hatte und daher noch lange nachhallte. Denn ich für mich habe die Geschichte weitergesponnen im Sinne des Meisters und offen gestanden hoffe ich, dass Stephen King die Möglichkeiten die in dieser Story stecken auch gesehen hat und diese Story irgendwann einmal wieder aufgreifen wird. Über den Schreibstil muss man sich denke ich nicht auslassen, denn neue Leser wie auch Fans von Stephen King werden schnell von der Story gefesselt sein. Ich komme nicht umhin hier 5 von 5 Sternen zu vergeben.

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