Leserstimmen zu
Der Komponist

Jeffery Deaver

Lincoln-Rhyme-Thriller (13)

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Als in New York am helllichten Tag ein Mann entführt wird, ist die einzige Augenzeugin ein neunjähriges Mädchen. Sie hat eine gute Beobachtungsgabe und findet ein wichtiges Beweisstück, einen kleinen Galgenstrick. Sofort werden Amelia Sachs und Lincoln Rhyme mit der Spurensuche beauftragt, denn es ist Gefahr in Verzug. Der Entführte wird in einem Livevideo im Internet gezeigt, wie er um sein Leben kämpft und dazu spielt Walzermusik. Der Entführer nennt sich selbst der Komponist. Dann wird in Neapel eine Entführung gemeldet und die Signatur des Komponisten, der Miniatur-Galgenstrick, liegt am Entführungsort. Ercole Benelli ein Forstwachtmeister, der zuerst am Tatort eintrifft, ist ein Fan von Lincoln Rhyme und seinen Büchern, Er kontaktiert selbstherrlich den amerikanischen Forensikexperten und dieser setzt sich sofort in den Flieger nach Italien. Nach und nach entwickelt sich die Suche nach dem Komponisten zu einem Katz und Mausspiel. Viele Hindernisse und verschiedene Ermittlungsbehörden arbeiten hier mit- und gegeneinander. Rhyme und Sachs werden nicht immer freundlich begrüßt und Spuren sammeln und analysieren, dürfen sie auch nicht. Wie kann der Komponist dingfest gemacht werden und kann die italienische Polizei wirklich auf die Hilfe von Lincoln Rhyme und Amelia Sachs verzichten oder müssen sie doch klein beigeben? Fazit: Auch im 13. Fall für die Super-Ermittler Amelia Sachs und Lincoln Rhyme hat Jeffery Deaver wieder alles auf die Waagschale gelegt was sich ihm geboten hat. Mir allerdings ist er mit einigen Wendungen über das Ziel hinausgeschossen. Wie sagt man so schön: „Schuster bleib bei deinen Leisten“. Das würde ich dem Autor hier anraten. Manchmal ist weniger mehr. Ich werde darlegen, warum ich nicht so ganz zufrieden bin mit dem Thriller. Der Autor bringt hier viel Politik ins Spiel und genau das ist für mich das Problem. Ich mag es, wenn aktuelle Themen in einen Thriller mit eingeflochten werden, aber sie dürfen nicht den Hauptteil ausmachen. Das genau ist für mich hier der Fall. Ein Zuviel an politischen Themen und ein Zuwenig an Thrilleranteilen. Sicher ist das meine Meinung und deshalb werde ich auch eine Leseempfehlung vergeben, aber mit einem faden Beigeschmack eben. Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig zu lesen. Ein wenig Luft ist hier und da und so kommt bei mir schnell Langeweile auf und ich lege das Buch zur Seite. Eine Neuheit bei einem Rhyme/Sachs Thriller für mich. Die Charaktere sind sehr vielschichtig und ich freue mich über viele neue Gesichter. So hat mir hier der Forstwachtmeister Ercole Benelli viel frischen Wind in den Thriller gebracht und ihn mir gleich sympathisch gemacht. Ich würde gerne noch mehr von ihm erfahren. Alle anderen Figuren sind gut beschrieben, so dass ich zu jedem einzelnen eine Verbindung aufbauen konnte. Nun kommen wir zur Spannung. Anfang trottete die Geschichte ein wenig dahin. Dann kam sie mit einem Knall nach oben um dann doch wieder abzufallen. Sie war nicht, wie gewohnt, durchgängig auf hohem Niveau. Schade. Das Ende fand ich dann komisch. Zu viele komplizierte Wege und es war doch für mich als Leser nicht nachvollziehbar. Warum so viele Umwege und Irrungen, das hätte gar nicht sein müssen. Eine einfache Aufklärung und der Thriller, wäre bei mir am Ende doch noch mit einem blauen Auge davongekommen, aber so kann ich leider nur 3 Sterne vergeben, der Abzug ist erklärt. Lest selbst, denn dies ist ganz allein meine Meinung und ihr könntet eine ganz andere haben.

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Am helllichten Tag wird auf einer Straße in der New Yorker Upper East Side ein Mann überwältigt und entführt. Die einzige Zeugin ein kleines Mädchen, das alles beobachtet hat und ein Galgenstrick in Miniaturgröße am Tatort. Kurze Zeit später folgt eine Videoaufnahme im Internet. Live kann man verfolgen, wie das Opfer langsam die Luft abgeschnürt wird, untermalt von einem düsteren Musikstück. Als in Neapel eine ähnliche Entführung stattfindet, reisen der Forensikexperte Lincoln Rhyme und seine Partnerin Amelia Sachs nach Italien und nehmen die Verfolgung auf. Ich habe nicht alle, aber doch einige der Bücher von Jeffery Deaver gelesen und war auch hier wieder sehr gespannt. Der Start war vielversprechend, die Ermittlertätigkeiten toll beschrieben und Lincoln und Amelia wie gewohnt voll dabei. Als das erste Opfer gefunden wurde und der „Komponist“ fliehen konnte, war man sehr gespannt, wie es sich weiterentwickelt und auch die Ermittlungen in Italien fand ich sehr interessant. Zum Einen erfährt man hier einiges über die Organisation der Polizei dort und als dann noch der zweite Fall um eine Vergewaltigung hinzukommt, war es flott zu lesen. Auch die verschiedenen Figuren fand ich klasse gewählt und gut ausgearbeitet. Dennoch hat mir die Auflösung der Motive des Komponisten nicht gut gefallen und spätestens ab diesem Zeitpunkt war die Luft etwas raus. Von der Grundidee war es gut durchdacht und ganz vielleicht besteht sogar die Möglichkeit, dass dies so gehandhabt werden könnte, doch passt es irgendwie nicht zu den vorherigen Büchern von Jeffery Deaver. Das Thema mag ich nicht auch noch in Büchern lesen, es ist aktuell, aber ich möchte einfach einen gut durchdachten Thriller mit Opfern und guten Ermittlungen lesen. Trotzdem liest sich das Buch gut und es hat mir gut gefallen, aber eben nicht begeistert. Spannender Thriller, der für mich eine Wendung nimmt, die ich so nicht erwartet habe und den Lesefluss etwas gemindert hat. Dennoch ein solider Thriller, der gut durchdacht ist.

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Am helllichten Tag wird auf einer Straße in der New Yorker Upper East Side ein Mann überwältigt und entführt. Die einzige Zeugin ein kleines Mädchen, das alles beobachtet hat und ein Galgenstrick in Miniaturgröße am Tatort. Kurze Zeit später folgt eine Videoaufnahme im Internet. Live kann man verfolgen, wie das Opfer langsam die Luft abgeschnürt wird, untermalt von einem düsteren Musikstück. Als in Neapel eine ähnliche Entführung stattfindet, reisen der Forensikexperte Lincoln Rhyme und seine Partnerin Amelia Sachs nach Italien und nehmen die Verfolgung auf. Ich habe nicht alle, aber doch einige der Bücher von Jeffery Deaver gelesen und war auch hier wieder sehr gespannt. Der Start war vielversprechend, die Ermittlertätigkeiten toll beschrieben und Lincoln und Amelia wie gewohnt voll dabei. Als das erste Opfer gefunden wurde und der „Komponist“ fliehen konnte, war man sehr gespannt, wie es sich weiterentwickelt und auch die Ermittlungen in Italien fand ich sehr interessant. Zum Einen erfährt man hier einiges über die Organisation der Polizei dort und als dann noch der zweite Fall um eine Vergewaltigung hinzukommt, war es flott zu lesen. Auch die verschiedenen Figuren fand ich klasse gewählt und gut ausgearbeitet. Dennoch hat mir die Auflösung der Motive des Komponisten nicht gut gefallen und spätestens ab diesem Zeitpunkt war die Luft etwas raus. Von der Grundidee war es gut durchdacht und ganz vielleicht besteht sogar die Möglichkeit, dass dies so gehandhabt werden könnte, doch passt es irgendwie nicht zu den vorherigen Büchern von Jeffery Deaver. Das Thema mag ich nicht auch noch in Büchern lesen, es ist aktuell, aber ich möchte einfach einen gut durchdachten Thriller mit Opfern und guten Ermittlungen lesen. Trotzdem liest sich das Buch gut und es hat mir gut gefallen, aber eben nicht begeistert. Spannender Thriller, der für mich eine Wendung nimmt, die ich so nicht erwartet habe und den Lesefluss etwas gemindert hat. Dennoch ein solider Thriller, der gut durchdacht ist.

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Bereits zum vierzehnten Mal darf der Leser Lincoln und Amelia bei der Ermittlung über die Schulter sehen. Bis auf eine Ausnahme ("Der Insektensammler") haben mir alle Teile ausnehmend gut gefallen. Und auch bei "Der Komponist" haben wir es - zumindest in weiten Teilen - mit einem typischen "Lincoln-Rhyme" zu tun. Das ist keine Abwertung, sondern ein Gütesiegel. Die Handlung ist spannend und die einzelnen Charaktere sehr unterschiedlich, aber bis ins Detail ausgearbeitet. So hat man es gleich mit mehreren sehr interessanten Personen zu tun. Ob dies der Forstwachtmeister Benelli oder Oberstaatsanwalt Dante Spiro ist, oder "Der Komponist", dessen besondere psychische Verfassung auch extrem interessant ist. Ebenso erfährt man immer wieder Dinge, derer man sich vorher nicht bewusst war. Ich zum Beispiel hatte keine Ahnung von der komplexen Ausrichtung der italienischen Polizei. Und dann kommt es irgendwann zur Auflösung der Entführungen, zur Enttarnung des Komponisten und ... ließ mich tatsächlich ernüchtert und enttäuscht zurück. In der heutigen Zeit mag es so etwas tatsächlich geben oder es wäre zumindest möglich, aber das war nicht die Art von Auflösung, wie ich sie in einem Lincoln Rhyme - Thriller erwarte oder auch nur lesen wollen würde! Ich will natürlich nichts verraten, aber dennoch deutlich machen, dass dieses Detail meine Lesefreude doch erheblich beeinträchtigt hat. Natürlich freue ich mich, wenn irgendwann der nächste Fall für Lincoln und Amelia erscheint, aber ich hoffe doch sehr, dass ich dann auch mit der Auflösung leben kann.

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Der Komponist ist bereits der 13. Fall des Ermittlerteams Lincoln Rhymes und Amelia Sachs. Dieser Fall führt Rhymes und Sachs dieses Mal nach Italien, bislang fanden die Ermittlungen stets in Amerika statt. Diese Änderung ist aber nicht die einzige Neuerung beim verflixten 13. Fall. Dieses Mal spielen auch die forensischen Beweise nicht die "Hauptrolle", die Lösung des aktuellen Falls ist eher eine internationale Zusammenarbeit und und das Ergebnis von Teamwork vieler Ermittler. Die Idee ist wirklich nicht schlecht, leider ist aber die Umsetzung ein wenig holprig. Man merkt ganz deutlich, dass die Amerikaner ein bestimmtes Bild von Europa haben und dieses stimmt leider nicht so ganz mit der Realität überein. Hier gibt es einige Klischees über die man hinwegsehen muss, denn ansonsten hat mir der Thriller wirklich gut gefallen Ich habe das Buch als Hörbuch gehört, die fantastische Stimme von Dietmar Wunder passt wie immer perfekt zu der Geschichte. Ich mag das detailverliebte dieser Thriller-Reihe sehr - hier hat Jeffrey Deaver auch gewohnt gut recherchiert

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Ich mag den Hintergrund des Covers total gerne, ich finde es passt perfekt zu einem Thriller. Gut finde ich auch, dass der Strick auf dem cover zu sehen ist, der ja in der Geschichte auch wieder auftaucht. Das ist nun der dreizehnte Fall für Lincoln Rhyme, ich habe bisher aus der Reihe nur "Der Giftzeichner" gelesen, der mir wirklich sehr gut gefallen hat und deswegen war ich umso neugieriger auf dieses Buch. Der Einstieg in die Geschichte war in Ordnung aber leider hat die Story mich einfach nicht mitreißen können und das zog sich über echt viele Kapitel. Auch wenn es viele interessante Charaktere gab, kam die Handlung kaum voran, wirklich schade. Irgendwie wirkte die Geschichte erzwungen, zwischendurch ging die Spannung doch flöten und dadurch war der Lesefluss unterbrochen.Ich habe das Buch etwas länger zur Seite gelegt und bin dann nochmal durchgestartet, weil ich in der Mitte eine richtige Flaute hatte. Fand ich etwas schade, denn grundsätzlich fand ich die Story sehr gut und man hätte definitiv mehr daraus machen können. Das Ende dagegen war wirklich sehr spannend und der Autor hat mich dadurch auf jeden Fall nochmal überrascht. Fazit: Leider für mich eine Enttäuschung, ich hatte irgendwie mehr von dem Autor erwartet und kann nur hoffen demnächst bessere Geschichten von ihm zu lesen. Die Story war zwar interessant und auch der "Ausflug" nach Neapel war nicht schlecht aber alles in allem fehlte mir etwas die Spannung.

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Mitten im hektischen New Yorker Verkehrschaos beobachtet ein kleines Mädchen die Entführung eines Geschäftsmannes. Die nach einem Anruf der Mutter des Mädchen ermittelnden Polizeibeamten finden einen Miniaturgalgen am Entführungsort und sind erstmal verwirrt. Bald darauf taucht ein Video im Internet auf, auf dem mit den letzten Atemzügen des Entführten eine Komposition kreiert wurde. Der Copyrightvermerk des makaberen Videos lautet auf @Komponist. Während eines Zugriffs entkommt der Verdächtige um kurz darauf in Neapel aufzutauchen. Lincoln Rhyme macht sich mit Amelia und Thom auf den Weg ins sonnige Italien… Mein Eindruck: Genialität kann durchaus einsam machen - nicht ganz ohne Grund :-) Hochzeit Zu Beginn dreht es sich erst mal ein bisschen um die bevorstehende Hochzeit von Lincoln und Amelia. Vor allem das Ziel der Hochzeitsreise sorgt für gewisse Irritationen, allerdings wohl eher bei Thom, als bei Amelia :-) Da kommt es Lincoln Rhyme ganz gelegen, dass ein neuer Fall hereinschneit. Eigentlich läuft bei der Bearbeitung alles zu glatt, am Ende entkommt allerdings dann der Verdächtige, aber immerhin überlebt das Opfer. Italien Das der Verdächtige sich nach Neapel in Italien absetzt hält Rhyme und seine Combo natürlich nicht vom Ermitteln ab. Er reist ebenfalls nach Italien und übergibt die bisherigen Ermittlungsergebnisse an die italienischen Behörden. Fast zeitgleich mit Lincolns Eintreffen, wird auch in Neapel jemand entführt und ein ähnliches Video wie in New York hochgeladen. Das die italienischen Behörde nicht auf den sagenhaften Lincoln Rhyme verzichten können, ist natürlich klar. Besserwessi...äh Besserwisser Lincoln Rhyme macht sich in Italien wirklich nicht beliebt und ich kann die italienischen Polizisten gut verstehen. Wer wird schon gerne für so dumm gehalten, wie Rhyme das bei seinen italienischen Kollegen tut? Wenn der große, bekannte und berühmte Forensiker kommt, dann sollten sie zumindest dankbar sein… Besonder zu leiden hat der etwas naive, aber liebenswerte Forstbeamte der gefühlt einfach nur herumgeschubst wird. Ein bisschen fing die Geschichte dann an, mich zu nerven - aber dann gab es mal wieder eine der berühmten Wendungen und nichts war mehr so wie es den Anschein hatte :-) Aktuelles Aktuelle Politik spielt auch in diesem Band eine gewisse Rolle, die Flüchtlingsfrage wird auch thematisiert, allerdings finde ich sind diese Dinge bei Deaver nicht so wirklich gut aufgehoben. Sein Hurra-Patriotismus für die USA hat mich schon in anderen Büchern genervt und da sein Protagonist Lincoln Rhyme ständig betont, dass ihn Politik überhaupt nicht interessiert passt das alles nicht so recht zusammen. Aber trotzdem war der fall dann am Ende wieder einmal spannend, überraschend und wurde wie gewohnt gelöst :-) Mein Fazit: Der Komponist beginnt ein bisschen lahm, steigert sich dann aber mit diversen Wendungen wieder einmal zu alter Stärke. Allerdings bin ich mit nicht wirklich sicher, ob es mich weiterhin reizt, Rhyme bei der Lösung seiner Fälle zuzusehen - mir fehlt ein bisschen was Neues, Anderes, Überraschendes….

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Ein kleines Mädchen wird zur Zeugin, wie ein Mann an der Uper East Side entführt wird. Lediglich die Miniaturausführung einer Henkersschlinge bleibt am Tatort zurück und gibt den ermittelnden Beamten jede Menge Rätsel auf. Allerdings nur so lange, bis im Internet ein Video auftaucht, in dem das Opfer an einem Galgen um sein Leben kämpft, während das verzweifelte Keuchen als Backround für eine bekannte Melodie verwendet wird. Ein seltsamer Fall, den der Forensikexperte Lincoln Rhyme zusammen mit seiner Partnerin Amelia Sachs übernimmt, um alles dafür zu tun, um aus den wenigen vorhandenen Spuren die richtigen Schlüsse zu ziehen. Und plötzlich schlägt der Täter erneut wieder zu und entführt in Neapel einen Mann, dessen Todeskampf für ein weiteres grausames Musikstück herhalten soll. "Der Komponist" ist der dreizehnte Lincoln-Rhyme-Thriller und noch immer hat der nach einem tragischen Unfall an den Rollstuhl gefesselte Forensikexperte Licoln Rhyme nichts von seiner Genialität eingebüßt. Schon allein deshalb verzeiht man ihm recht schnell, dass er seinen Mitmenschen arrogant und unnahbar gegenübertritt tritt, da er mit seinem unerschöpflichen Fachwissen, jeden noch so kniffligen Fall zu lösen versteht. Diesmal aber bekommt es der in seiner Wohnung agierende Spezialist neben einer ungewöhnlich grausamen Mordserie mit ganz besonderen Umständen zu tun. Denn der Musik begeisterte Täter schlägt zur Vollendung seiner zweiten mörderischen Komposition in Neapel zu und zwingt Lincoln Rhyme dorthin zu reisen, um vor Ort den frischen Spuren nachzugehen. Dabei erweist sich die Zusammenarbeit mit den Kollegen anders, als gedacht, weil nicht jeder der zu sein scheint, für den er gehalten wird. Jeffery Deaver hat es erneut verstanden, einen verzwickten und vielschichtigen Plot zu ersinnen, der seine Leser lange Zeit in Atem hält. Dabei scheut er sich nicht, brisante Themen wie rechte Gewalt oder die Flüchtlingspolitik zu integrieren und dem abwechslungsreichen Geschehen einen aktuellen Anstrich zu verleihen. Hinzu kommt, dass er alle seine Figuren mit ihren menschlichen Schwächen in Szene setzt, sodass es nicht einfach ist, sie zu mögen und ihnen zu vertrauen. Eine für diesen Thriller entbehrliche Gefühlsdusselei, die aufgrund der wendungsreich in Erscheinung tretenden Ereignisse überflüssig ist. Denn die Aufmerksamkeit des Lesers wird von Beginn an auf die erschreckend bestialischen Morde gelenkt und auf Lincoln Rhyme, der sie mit verblüffenden Methoden aufzuklären versteht. Fazit: Ein Forensikexperte in Höchstform, ein Mörder, der mit allen Wassern gewaschen ist und ein Autor, der sein Handwerk versteht. Ein toller Thriller, der beste Unterhaltung verspricht.

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