Leserstimmen zu
Ich bin viele

Dennis E. Taylor

Bobiverse (1)

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Herumgespinne oder Zukunftsrealität...?

Von: Milli Case

21.09.2019

Zuallererst muss ich gestehen, dass Science-Fiction normalerweise so gar nicht zu meinem Leserepertoire gehört. Dafür allerdings fand ich das Buch echt gut. Denn obwohl die beschriebene Zukunftsgeschehnisse erstmal verrückt und natürlich auch unvorstellbar klingen, fragt man sich schon irgendwie, ob da was Wahres dran ist, ob es in 120 Jahren vielleicht wirklich so auf der Welt und im Universum aussieht. Also ob das vielleicht tatsächlich irgendwann Realität sein kann oder nur dummmes Herumgespinne von uns Menschen ist. In diesem Punkt muss ich also sagen, dass es Dennis Taylor gut gelungen ist, bildliche Vorstellungen aus der (möglichen) Zukunft mit dem jetztigen Leben, unseren Ansichten zu vermischen. Was mich nur ein wenig gestört hat, war, dass es kurzzeitig ein bisschen unübersichtlich und verwirrend ist. Vorsicht Spoiler!: Durchs Klonen entstehen irgendwann Kopien der Hauptperson und ich hatte zuerst Mühe, diese auseinander zu halten, obwohl sie auch alle unterschiedliche Namen haben. Das hat sich dann aber im weiteren Lauf der Geschichte gebessert, wobei mir auch die Ortsangaben der Standorte der einzelnen Personen am Kapitelanfang echt geholfen haben. Bei einer Sache bin ich zwiegespalten: An manchen Stellen gibt es sehr viele (wissenschaftliche) Informationen über z.B. den Saturn. Zum Einen ist es natürlich interessant und auch toll, dass der Autor dazu so viel recherchiert hat, aber ich weiß nicht, ob es das wirklich für einen solchen Roman braucht. Naja, ich bin ja auch "nicht vom Fach" und weiß nicht, wie das in anderen Büchern dieser Sparte aussieht. Insgesamt finde ich das Buch also echt gelungen und an alle Leute, die normalerweise vor solch einem Buch "zurückschrecken" würden: probiert doch mal was Neues aus, kauft euch dieses (oder halt auch irgendein anderes Buch), was ihr sonst vielleicht nicht so schnell lesen würdet und fangt einfach mal an zu lesen. (Mir hat es ja auch nicht geschadet ;)

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Abgespaced

Von: Seite101

14.11.2018

Dieses Buch ist vielschichtig, abgespaced, nerdig und wirklich großartig. Hauptprotagonist Bob ist glaubwürdig und ständig geht mir durch den Kopf: Klar, genauso muss das sein. Neben einer fesselnden Story kommt auch die Frage auf, ab wann beginnt eigentlich Leben. Und ist Bob nun lebendig oder doch nur Maschine. Ein gelungener SciFi-Roman, der ein Thema behandelt, dass sich uns durch immer besser werdende Technik immer mehr aufdrängt. Von mir 5 Eselsöhrchen.

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Unendliche Weiten und neue Welten

Von: Conny S.

17.09.2018

Das Buch „Ich bin viele“ von Dennis E. Taylor ist der Auftakt einer neuen Reihe und bringt den Leser in unendliche Weiten und in neue Welten. :) Der etwas nerdige Bob beschließt sich nach seinem Tod einfrieren zu lassen. Kaum ist die Tinte auf dem Vertrag trocken, wird er auch schon von einem Auto überfahren und stirbt. Über 100 Jahre später erwacht Bob und stellt fest, dass er nun ein Computerprogramm ist und Eigentum der Vereinigung FAITH ist. Soweit so gut. Bob lernt in den nächsten Wochen seiner Existenz was er so alles kann und wird auf eine besondere Mission vorbereitet: In den unendlichen Weiten des Weltraums nach bewohnbaren Planeten Ausschau halten. Diese Aufgabe begeistert Bob sehr. Nicht jeder Bewohner der Erde teilt jedoch diese Begeisterung. So kommt es zu mehreren Angriffen auf die FAITH und auch auf Bob. Sein Start wird vorverlegt und als seine Sonde angegriffen wird, muss er schnell handeln, um überleben zu können. Im Laufe seiner Reise entwickelt sich Bob weiter und erschafft weitere Bobs - seine Klone. Sie entdecken die verschiedensten Sonnensysteme und deren Eigenheiten sowie auch Planeten. Doch die Klone sind nicht allein… Feinde der FAITH haben ebenfalls eine Sonde mit einem personalisierten Computersystem gestartet und dieses ist auf Krieg und Zerstörung aus. Der ein oder andere Bob-Klon begegnet ihm auch. Zwischenzeitlich hat sich auf der Erde auch einiges getan. Es gibt nach einigen Kriegen nur noch 15 Millionen Menschen. Können die Bob-Klone diese retten und auf geeigneten Planten unterbringen? Ich mag den Charakter von Bob und seinen Klonen. Toll finde ich es, dass obwohl sie alle von einer Person abstammen, sie doch sehr unterschiedlich sind. Die Geschichte wird aus Sicht der Bobs erzählt. Ich mag auch die Anspielungen auf Star Trek. :)

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Das Buch „Ich bin viele“ von Dennis E. Taylor ist der Auftakt zur Bobiverse Reihe, einer Science Fiction Geschichte, die mit tollen Ideen zu gefallen weiß. Bob Johansson ist Software-Unternehmer und beschließt, dass sein Kopf nach seinem Tod eingefroren werden soll. Bereits kurze Zeit darauf verstirbt er und erwacht einhundert Jahre später als eine Computerintelligenz, die an Bord eines Raumschiffs in den Weltraum fliegen soll um neue bewohnbaren Planeten zu entdecken. Mit „Ich bin viele“ hat Dennis E. Taylor einen interessanten und humorvollen Science Fiction Roman geschrieben. Insbesondere der Beginn der Geschichte ist gelungen. Bob gewöhnt sich zwar beeindruckend schnell an seine neue Identität, aber als IT-Nerd und Science Fiction Kenner erkennt er umgehend die Vorteile der prinzipiellen Unsterblichkeit und die sagenhaften Möglichkeiten seines Auftrages. Als die Entdeckung des Weltraums beginnt, zeigt sich, dass es sich bei dem Buch eigentlich um einen klassischen Science Fiction Roman handelt, aber dadurch wird es trotzdem nicht langweilig. So ist es beispielsweise spannend, wenn Bob beginnt Kopien von sich anzufertigen: Eine Welt voller Bobs - das Bobiverse. Das Buch enthält eine Vielzahl an Anspielungen an Filme, Serien und Comics aus der Gegenwart und gewinnt dadurch noch einmal an Reiz. Kritikpunkte sind, dass Bob und seine Klone einerseits sich zu unterschiedlichen Charakteren entwickeln und beginnen in einer virtuellen Realität zu agieren. Dadurch geht der besondere Reiz der Beschreibung des Lebens als Computerprogramm und als identische Klone schon verloren. Zusammenfassend handelt es sich bei „Ich bin viele“ aber um einen gelungenen Science Fiction Roman. Hoffentlich kann zweite Band „Wir sind Götter“, der ebenfalls im Heyne Verlag erscheint, daran anschließen.

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Bob Johanssons Leben findet nach einem Unfall ein schnelles Ende. Doch glücklicher Weise hat er sich kurz vor seinem plötzlichen Tod dazu entschieden, eingefroren zu werden. Etwa hundert Jahre später erwacht Bob und tritt ins Leben zurück. Doch besitzt er keinen Körper mehr, sondern existiert von nun an als KI-Einheit, die der Regierung gehört. Und diese schickt ihn auf eine Mission ins All Für mich war „Ich bin viele“ durchweg eine sehr positive Überraschung. Zu Beginn der Lektüre habe ich mich auf eine große, epische Weltraumgeschichte eingestellt, war jedoch schon nach den ersten Seiten erstaunt, wie humorvoll und witzig die Handlung doch beschrieben war. Bob gefiel mir als Protagonist wirklich sehr gut. Er brachte viel Witz in die Geschichte, konnte mich von sich überzeugen und regte dank seiner Gedanken zur politischen Lage der Welt in hundert Jahren durchaus zum Nachdenken an. Auch die Nebencharaktere waren toll beschrieben und besaßen ihre ganz eigenen Charakterzüge, wodurch sie an Tiefe gewannen. Nicht einer wirkte flach auf mich oder so, als sei er nur ein Mittel zum Zweck. Auch die vom Autor gezeichnete Welt gefiel mir. Sie war toll durchdacht und bot mit einer Theokratie mal ein (zumindest für mich) vollkommen neues Herrschaftsgebilde im dystopischen Bereich. Ich muss gestehen, dass ich wahrscheinlich noch nicht einmal die Hälfte der technischen Details verstanden habe. Doch ist das für mich vollkommen in Ordnung, denn für mich wurde die Geschichte durch die vielen Begriffe und Erklärungen viel authentischer. Außerdem boten Bobs Gedankengänge immer wieder abwechslungsreiche Ausflüchte von den technischen Fragen, so dass mir beim Lesen nie langweilig wurde. Es ist also durchaus eine sehr vielschichtige Geschichte mit hohem Sci-Fi Anteil, viel „Nerdwissen“, doch auch Pop-Kultur-Anspielungen und einem sarkastischem Protagonisten, der nicht immer alles gleich ernst nimmt. Der Schreibstil gefiel mir gut. Die abgefragten Protokolle waren toll vom Rest des Textes abgehoben, die Kapitel hatten eine sehr angenehme Länge. Auch gut gefallen hat mir, dass vor jedem Beginn eines neuen Kapitels Datum und Ort abgedruckt waren, so dass ich als Leser immer gleich zuordnen konnte, was im folgenden Kapitel geschah beziehungsweise wo sich Bob befand. Ich kann wirklich nur jedem empfehlen, sich nicht zu sehr vom Cover abschrecken zu lassen. Das deutsche Cover gefällt mir erstaunlicher Weise einmal um Längen besser als das Originalcover, doch gehen in Verbindung von Klappentext und Cover leider die humoristischen Aspekte der Geschichte verloren, die für mich doch einen großen Charme des Buches ausmachen. Ansonsten bin ich schon sehr gespannt auf den zweiten Teil, der glücklicher Weise schon Ende diesen Jahres erscheinen wird. Ich vergebe 4 Sterne.

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Das Buch hat mich schnell gefesselt und ich war schnell mitten drin. Man wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht. Der schreibstil ist sehr witzig und zaubert einem immer wieder ein Lächeln ins Gesicht.

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Wahnsinn

Von: Daniela

10.09.2018

Ein sehr gutes Buch. Am Anfang ist die Erzählweise etwas gewöhnungsbedürftig aber ich könnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Erschreckend real und glaubwürdig. Definitiv nicht mein letztes Buch von ihm.

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Kein Buch hat mich in letzter Zeit so gefesselt und gepackt. Eigentlich ist dies gar nicht mein Genre, aber es hat mich sehr fasziniert und zum Weiterlesen ermuntert. Auf abenteuerliche Weise nimmt man an den Abenteuern Bobs teil, der nach 100 Jahren wieder erwacht. Bob als Künstliche Intelligenz im Weltall. Dieses Buch zeigt, dass man sich auch mal an Neues wagen sollte.

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