Leserstimmen zu
Ohne ein einziges Wort

Rosie Walsh

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Ohne ein einziges Wort

Von: Helga aus Wien

06.01.2019

tolle Familien- und Liebesgeschichte

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Inhalt: Sarah lebt in den USA, verbringt aber immer im Sommer einige Wochen in ihrer alten Heimat England. Dort begegnet sie Eddie in den sie sich auf den ersten Blick verliebt und mit dem sie eine perfekte Woche voller Liebe und Glück verbringt. Sie verabschieden sich, da Eddie in den Urlaub fliegen will und versprechen sich, bald zu schreiben und zu telefonieren. Doch das Telefon bleibt stumm und Sarah versteht die Welt nicht mehr. Doch die Gründe für Eddies Schweigen liegen in der Vergangenheit und an Ereignissen, die sich vor vielen Jahren ereignet haben, aber immer noch eine Rolle im Leben der beiden spielen. Meine Meinung Das Buch lässt sich gut und flott lesen. Natürlich ist es für einen Liebesroman ungewöhnlich, dass einer der Hauptpersonen schon nach wenigen Seiten „verschwindet“ und man erst einmal nicht versteht, warum. Es entwickelt sich auch so etwas wie Spannung, da ich lange Zeit auf eine falsche Fährte gelockt wurde und die Ereignisse in der Vergangenheit doch anders zusammenhängen, als ich dachte. Klar waren die Ereignisse in der Vergangenheit für beide Protagonisten traumatisierend, aber dass beide ihr Leben davon bestimmen lassen, erscheint mir teilweise etwas weit hergeholt. Ich mag die Nebenfiguren, wie Jo und Tommy und die manchmal skurrilen Geschehnisse. So findet das Kennenlernen der Hauptpersonen bei einem Gespräch mit einem Schaf statt. Die Ereignisse werden im ersten Teil aus Sicht von Sarah dargestellt, gegen Ende kommt auch Eddie zu Wort. Eingestreut sind immer wieder Briefe oder Mails. Diese Erzählperspektive finde ich gelungen und für die Story passend. Schön ist auch der Einblick in die Arbeit der Clowndoktors und mir hat auch gefallen, wie die Probleme von Eddie und seiner psychisch kranken Mutter dargestellt wurden. Nur identifizieren konnte ich mich nicht so ganz mit den Hauptpersonen, finde das Buch aber trotzdem lesenswert. Das Buch bekommt für eine Liebesgeschichte, bei der es auch viel um Schuld geht, von mir 4 von 5 Sternen.

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Das Cover hat mich sehr angesprochen und auch die positive Bewertung von anderen Blogs hat mich zu diesem Buch geführt. Die Geschichte ist wunderschön und man konnte durch die Art wie Rosie Walsh geschrieben hat schnell durch das Buch fliegen. Am Anfang im ersten Teil gab es leider viele Zeitsprünge, was einen sehr durcheinander gebracht hat, außerdem fand ich es nicht schön, dass Eddie sich so viele Sorgen und Gedanken gemacht hat über Sarah und man dann nicht viel erfahren hat wie es ihr in der Zeit ging als sie wieder nach Hause zu ihren Eltern gezogen ist, oder das sie auf einmal wieder Kontakt mit ihrer Schwester hat, aber man kaum etwas über ihre Versöhnung erfährt. Ich bin aber froh das mich die Geschichte so gefesselt hat und die Geschichte war auch sehr gemein und hat sich am Ende so geändert das ich es nicht erwartet hätte und schön überrascht wurde.

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Das Debüt der Autorin spielt in einem wunderschönen Teil Englands. Gloucestershire, eingebettet zwischen Tälern, Wäldern und Feldern, ein stiller und abgeschiedener Ort. Wenn ein Mann wirklich anrufen will, schafft er es auch. Die Wahrheit ist wohl, wenn er nicht anruft, dann weil er möglicherweise in einer Beziehung ist oder gerade aus einer Beziehung kommt oder weil er die Frau zappeln lassen will oder weil er einfach nicht will. Viele Frauen kennen diese Situation. Sie haben ihn gesucht, gefunden und dann haben Sie auch ihre Nummern ausgetauscht. Doch er meldet sich einfach nicht bei ihnen. So ergeht es auch Sarah. Nach einer wundervollen und besonderen Woche mit Eddie, ist sie sich sicher, die Liebe ihres Lebens gefunden zu haben. Doch dann ist Eddie plötzlich wie vom Erdboden verschluckt, verschwunden ohne ein einziges Wort. Sarah ist sich sicher, dass es einen triftigen Grund gibt und etwas Schlimmes passiert sein muss, den ihre gemeinsamen Tage waren der Anfang von etwas Großem. Sie gibt ihre Suche nicht auf, doch als sich der Nebel zu verziehen beginnt, zerbricht Sarahs Herz. Denn der Grund ist sie selbst. Früher hieß Sarah Harrington. Nun heißt sie Mackey. Sarah Evelyn Mackey. Sie will nie wieder Harrington heißen. Auch nach ihrer Scheidung will sie ihren Mädchennamen nicht zurück. Die 37 jährige Frau hat im Teenageralter ihre Heimat verlassen. Nur manchmal besucht sie ihre Eltern. Bei so einem Aufenthalt lernt sie Eddie kennen. Ihre Vergangenheit hält sie sorgsam verborgen. Nur ihre besten Freunde, von denen sie nicht viele hat, kennen sie wirklich. Ihr Job bedeutet ihr sehr viel und sie ist mit ganzem Herzen dabei. Sarah ist sowohl stark wie auch schwach. Sie ist mitfühlend, humorvoll, liebenswert und hat ihr Päckchen mit sich zu tragen. Der 39 Jahre alte Eddie David arbeitet mit Holz und lebt in einer Scheune auf einer Lichtung mitten im Wald. Er ist kein Einsiedler, doch er liebt die Natur und genießt seinen Wohnort - obwohl es auch Schattenseiten gibt. Er unterstützt seine kranke Mutter. Sarah schlägt wie in Blitz in sein Leben ein. Eddie ist hilfsbereit, bodenständig, naturverbunden, nachdenklich und lustig. Ich mochte diese zwei Charaktere. In der Erzählung gab es aber auch noch andere auf die das zutraf: Sarahs Freundinnen Jo und Jenny, Tommy ihr Freund aus Kindertagen oder Eddies bester Freund Alan. Dieses Buch ist all jenen gewidmet, die ein ausgebliebener Telefonanruf schon mal aus der Bahn geworfen hat. So findet der Leser Sarah vor. Jeglicher Kontaktaufnahmeversuch ist gescheitert. Eddie ist wie vom Erdboden verschluckt. Sarah ist sich sicher, dass etwas Schlimmes passiert sein muss. Sie ist verzweifelt, verwirrt, unsicher, und obwohl erst keiner an ein tatsächliches Verschwinden glaubt, gibt Sarah nicht auf. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir nicht schwer, aber es war schon ein wenig frustrierend und lähmend. Nicht direkt der Anfang, aber Sarahs langes Elend ohne Informationen. Von mir aus hätte die erste Hälfte des Buches also gerne etwas gekürzt werden dürfen. Die Autorin hat sich hier einfach viel Zeit genommen um Emotionen zu transportieren und den Leser genauso ahnungslos wie Sarah selbst zu lassen. Es ist eine Geschichte mit vielen Gefühlen ... Liebe, Trauer, Schmerz, Schuld, Verzweiflung, Überforderung und Hoffnung. Diese Emotionschaos kam zwar bei mir an, berührte mich aber doch deutlich weniger als erwartet. Natürlich schwirren dem Leser verschiedene Theorien im Kopf herum. Er will wissen was dahintersteckt. Mir half dies über den etwas zäheren Teil hinweg. Mit meinen Vermutungen lag ich teilweise richtig. So habe ich einiges vorausgesehen, wurde aber auch überrascht. Zusammengefasst kann ich sagen, dass mir die Geschichte gut gefallen hat, auch wenn sie für mich nicht perfekt war. Erzählt wird die Geschichte großteils von Sarah. An mancher Stelle kommt auch Eddie zu Wort. Der Leser erfährt von Ereignissen verschiedener Zeitebenen. Der Gegenwart, der Woche die Sarah und Eddie miteinander verbracht haben und es wird auch noch weiter in die Vergangenheit gesprungen. Zwischendurch gibt es Briefe an verschiedene Personen zu erkunden oder Nachrichten die nie abgeschickt wurden. Mit dem Schreibstil von Rosie Walsh kam ich gut zurecht. Leicht, klar, flüssig, ansprechend und immer wieder mal leicht poetisch führt sie durch die Zeilen. Die Sprache fand ich zur Geschichte passend. Fazit: "Ohne ein einziges Wort" ist der Debütroman der britischen Autorin Rosie Walsh. Durchaus ansprechend, unterhaltsam und emotional erzählt die Autorin die Geschichte von Sarah und Eddie und einem ausgebliebenen Telefonanruf. Nicht ganz so perfekt wie gedacht. Nicht ganz so berührend wie erhofft. Trotzdem lesens- und empfehlenswert.

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Als Sarah zu Besuch bei ihren Eltern ist, stolpert sie durch Zufall über Eddie und sie verlieben sich Hals über Kopf. Nach sieben wundervollen Tagen im Liebesrausch verreist Eddie und verspricht sich nach seiner Ankunft zu melden. Aber der versprochene Anruf bleibt aus, Eddie scheint wie vom Erdboden verschwunden zu sein. Hat sie ihm doch nichts bedeutet? Sarah glaubt, dass mehr hinter seinem Verschwinden steckt und macht sich auf die Suche nach ihm. Mir hat das Buch gerade deswegen gefallen, weil ich lange nicht wusste was hinter Eddies plötzlicher Ablehnung Sarah gegenüber steckt. Wenn ich das vorher bereits gewusst hätte, hätte das die ganze Spannung raus genommen und mir die Neugierde verdorben. Außerdem leidet man so richtig mit ihr mit und sieht danach beide mit ganz anderen Augen. Auch wenn ich den Satz aus dem Klappentext "Denn der Grund bist du." immer im Kopf hatte, war ich dann doch überrascht. Ein tolles Buch, von dem ich zuerst dachte, es wäre wieder nur ein weiterer Kitschroman (welche ich btw liebe!). Aber die Story hat mich dann doch sehr berührt und konnte mich nach den ersten paar Seiten überzeugen. Wobei so richtig Fahrt erst im weiteren Verlauf aufkommt, dafür wird es dann umso besser ;)

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gefühlvoll und herzzerreißend

Von: Manuela Prien aus Trittau

18.09.2018

Inhalt: Sarah lernt zufällig den liebenswerten Eddie kennen und verbringt mit ihm sieben wunderschöne Tage.Beide haben sich kennen und lieben gelernt und wollen zusammen bleiben.Dann fliegt er mit einem Freund zum Surfen in den Urlaub und verspricht Sarah,sich zu melden aber Sarahs Handy bleibt stumm. Sie ist sich sicher,dass Eddie etwas passiert sein muss,doch niemand will ihr so recht Glauben schenken... Meinung: Das Cover springt einem sofort ins Auge und war für mich mit ein Grund,warum ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Den Schreibstil fand ich sehr angenehm,die Kapitel wirken gerade zu Beginn ein wenig durcheinander aber dies legt sich mit der Zeit. Rosie Walsh hat mit ihrem Debüt ein wunderbares Werk geschaffen,bei dem kein Auge trocken bleibt,einfach herzzerreißend und dabei nicht schnulzig. Gleich zu Beginn gibt es einen rührenden Brief und auch im Laufe des Geschehens gibt es immer wieder Briefe die wunderschön sind. Auch gibt es die ein oder andere überraschende Wendung mit der man so nicht rechnet,dementsprechend fesselt das Buch seine Leser. Sarah ist ein sympathischer Charakter und man fühlt absolut mit ihr und hofft auf ein gutes Ende. Fazit: Für mich eins der besten Bücher in diesem Jahr,muss man gelesen haben!

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Meinung: Mich hat der Klappentext sofort Aufmerksam gemacht und ich wollte sofort dieses Buch lesen.Am Anfang bin ich mit den Buch nicht ganz warm geworden, da es sich eine ganze Zeit lang hingezogen und im Kreis gedreht hat. Sarah fährt mit ihren Freunden in die Heimat statt und grübelt dort über den Grund wieso sich Eddie nicht meldet. Da ich nicht zu viel verraten möchte, kann ich nur einfach sagen, das mich der Grund sehr überrascht hat. Man kann zu dem Buch nicht viel sagen ohne gleich alles vorweg zu nehmen. Dennoch kann ich sagen das die Autorin alles sehr schön geschrieben hat aber auch sehr verwirrend, was das Ende gleich noch viel überraschender macht. Empfehlung: Es ist aufjedenfall für alle sehr zu empfehlen die Roman sowieso schon gerne lesen. Dennoch kann ich sagen das dieses Buch auch für alle ist die gerne mal etwas anderes lesen wollen. Ich finde die Geschichte von Sarah ist keine normale Liebesgeschichte. Wenn jemanden der Klappentext gleich anspricht ist es ein kauf wert.

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Auf "Ohne ein einziges Wort" bin ich aufgrund des Covers aufmerksam geworden. Mir gefallen die Farben und das Motiv sehr gut. Es fällt auf und nach dem Klappentext möchte man unbedingt wissen, was sich dahinter verbirgt. Die Geschichte um Sarah und Eddie ist spannend und lädt quasi dazu ein mit Sarah mitzufühlen. Aber auch Eddie lernt man langsam immer besser kennen, sodass man als Leser mit der Zeit verstehen kann wieso er so ist, wie er ist und so handelt, wie er es tut. Beide Charaktere haben Eigenschaften und Eigenheiten, die sie liebenswert machen, sodass man ihre Geschichte auch wirklich bis zum Schluss erleben möchte. Zu Beginn braucht das Buch eine Weile bis es "in die Gänge" kommt aber es lohnt sich darauf zu warten. Mit dem plötzlichen Wendepunkt habe ich tatsächlich nicht gerechnet. Es hat mich quasi kalt erwischt und nun konnte mich nichts mehr halten, bis ich das Buch ausgelesen hatte. Die Zeitsprünge zwischen den Tagen des Glücks und nachdem Eddie verschwand empfand ich als sehr erfrischend. Unter anderem auch deshalb, weil die "Vergangenheit" nicht einfach nur chronologisch war. Denn wenn man selbst manchmal zurückblickt tut man dies ja auch nicht immer der Reihe nach. Die Frage danach was Eddie dazu brachte sich nicht mehr bei Sarah zu melden hat mich das ganze Buch über verfolgt. Es war spannend und herzerwärmend. Traurig aber auch voller Glück und Liebe. Der Schreibstil der Autorin ist gut und ich konnte der Geschichte immer folgen. Die Perspektivwechsel zwischen Eddie und Sarah haben mir sehr gut gefallen, da man die Figuren so noch besser kennenlernen durfte. Auch Sarahs Freunde mochte ich sehr gerne, da sie ihr immer beistanden und unterstützt haben. Ohne ein einziges Wort ist eine Geschichte, die es lohnt gelesen zu werden, auch wenn der Anfang es einem manchmal nicht leicht macht und sich zeitweise etwas zieht. Vielen Dank an den Goldmann Verlag und das Bloggerportal für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

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