Leserstimmen zu
Lass uns an Wunder glauben

Nick Trout

(2)
(2)
(0)
(0)
(0)
€ 10,00 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Jasper leidet an einer unheilbaren Lungenkrankheit. Seine Mutter Kate ist Tierärztin und allein für ihn verantwortlich. Sie erfüllt ihm jeden Wunsch - nur den nach einem eigenen Hund nicht. Doch als sie sich im Tierheim um Whistler kümmert, der gerade herrenlose auf der Straße eingefangen wurde, kommt Jasper dazu und es entspinnt sich zwischen den beiden eine magische Verbindung... Nick Trout läßt mit seinem Roman "Lass uns an Wunder glauben" das Leserherz höher schlagen. Einfühlsam beschreibt er diese sonderbare Magie, die wohl jeder Hundehalter kennt, der eng mit seinem treuen Vierbeiner zusammenlebt. Diese Verständigung ohne Worte, die man wohl nur versteht, wenn man sie selbst erlebt hat. Hier erlebt der 12jährige Jasper sie mit Whistler. Ihre Beziehung zueinander, die vom ersten Augenblick an sehr tief ist, ist so herrlich beschrieben, daß man einfach gerührt ist. Es ist sehr schön zu verfolgen, wie Whistler dem kranken Jasper den Mut gibt, mit seiner Krankheit zu leben. Kate, die zunächst unnahbar und einfach überbesorgt erscheint, wird hier von Kapitel zu Kapitel sympathischer. Die Kapitel werden immer im Wechsel aus der Sicht von Jasper oder Kate geschrieben. Hierbei erfährt man die einzelnen Sichtweisen, die oft sehr unterschiedlich sind. Man lernt beide Seiten zu verstehen. Das Buch ist so vielfältig.... Mal einfach zu Tränen rührend, dann wieder einfach eine schöne unterhaltsame Geschichte. Auf jeden Fall macht sie eines: Mut, niemals aufzugeben.

Lesen Sie weiter

Ein Hund verändert alles

Von: rena t. aus wuppertal

15.05.2020

Das Cover sagt eigentlich schon sehr viel über das Buch: Es geht um einen Hund, der nicht nur treuherzig guckt, sondern, auch treuherzig ist ! Und, wie die kleinen blauen Turnschuhe andeuten: um ein Kind, genauer: um Jasper, der ungefähr zehn ist. Whisper, der Hund wird zwar sehr 'häßlich' im Buch beschrieben - und hier paßt das Cover nicht wirklich, denn der Cover-Hund ist mehr als süß. Aber: das Verhalten von Whistler ist um so süßer: er schafft, zusammen mit seinem neuen Freund Jasper, das fast unmögliche: Jasper will Whistler, der nach einigen Traumata im Tierheim landet behalten. Seine Mutter, Kate ist aber dagegen. Ihr Sohn ist krank: Mukoviszidose. Sie ist überbehütend, und kontrollierend, sodaß ihr Sohn sagt: Mum, du machst mich wahnsinnig ! JAAAAAAA kann man da nur als Leser schreien ! Weil, selbst mir ist sie ziemlich auf den Wecker gefallen. Man kann verstehen, daß sie besorgt ist, der Junge muß ab und zu an die Infusion, egal, wo er ist; er muß seine Enzyme nehmen, er hat einen Inhalator. Aber: der Junge hat sich quasi daran gewöhnt, für ihn ist es nichts schlimmes, das ist sein Leben, er kennt es nicht anders. Aber: seine Mutter macht ständig ein Drama um ihn. Das geht so, bis zur Mitte des Buches. Und, das zieht sich. Den Teil würde ich etwas verkürzen, an stelle des Autors. Jasper ist ein kleveres Kerlchen. Er überlegt sich alles mögliche, wie er seinen Liebling Whistler behalten kann. Und, irgendwann, schwenkt die Mutter um: Dann, fängt auch sie plötzlich (!) an, um Whistler zu kämpfen. Da, nach rund 2oo Seiten hatte ich schon fast das Buch zur Seite gelegt, weil es sich so zog. Aber, dann wird es interessant, besonders, weil Mutter und Sohn zusammen kämpfen, na ja, fast. Jasper kann nämlich die Gedanken des Hundes erfühlen, und andersrum Whistler die von Jasper, was ja wirklich bei engen Tier-Mensch-Verbindungen auch so ist ! Damit hat Kate aber lange Probleme. Was dann unrealistisch kommt ist: Ein anderes Mädchen, auch krank, aber Epilepsie, erhebt Anspruch auf Whistler ! Also, welcher 1o jährige Junge, der seinen Hund über alles liebt, und der glücklicher und daher gesünder ist, mit dem Tier - welch ein solches Kind ist gewillt, seinen geliebten Hund an ein anderes Kind zu geben ? DAS glaube ich kaum. Das klingt unglaubwürdig. Aber, keine Angst, es gibt ein gutes Ende. Und es ist wirklich spannend geschrieben (so naach der Mitte des Buches...) Ja, die Message kommt rüber, die der Autor Nick Trout, selbst Tierarzt, wie Kate im Buch gern möchte. Nur, die erste Hälte etwas kürzen, und Kate evt nicht ganz so nervig darstellen... Daher keine 5, sondern 4 Sterne.

Lesen Sie weiter

Kate Blunt ist Tierärztin in einem Tierheim in Cape Cod und alleinerziehende Mutter des unheilbar an Mukoviszidose erkrankten Jaspers. Jasper ist elf Jahre alt und arbeitet freiwillig im Tierheim. Sein Traum ist es, einen eigenen Hund zu haben, was von Kate aus finanziellen Gründen und der Scheu vor noch mehr Verantwortung bisher abgelehnt wurde. Als eine räudige, offenbar misshandelte und an einer Lungenkrankheit leidende Promenadenmischung im Tierheim abgegeben wird, verspürt Jasper eine Verbindung zu dem Hund. Er kann sich auf wundersame Art in den Hund hineinversetzen und auch der Hund verhält sich im Umgang mit Jasper, als wären sie seit Jahren Gefährten. Jasper blüht dank Whistler auf und seine Krankheitssymptome nehmen ab. Voller Euphorie kann er bald auch seine Mutter davon überzeugen, Whistler zu adoptieren, doch dann meldet sich der rechtmäßige Besitzer des Hundes und erhebt Ansprüche. "Lass uns an Wunder glauben" ist eine warmherzige Geschichte über einen Jungen, der gegen eine unheilbare Krankheit kämpft und seine Liebe zu einem Hund, der eine magische, heilende Wirkung auf die Menschen hat. Der Roman ist abwechselnd aus der Perspektive von Kate und Jasper erzählt. Kate ist eine Mutter, die ihren kranken Sohn abgöttisch liebt und alles für ihn tun würde. Gleichzeitig leidet sie aufgrund seiner Erkrankung unter der alleinigen Verantwortung für ihn und seine permanente medizinische Behandlung und dem schlechten Gewissen, dass sie aufgrund der Genetik Schuld an seiner ZF ist, von der sie ihn nicht erlösen kann. Jasper ist ein aufgeweckter, verständiger Junge, der nicht mit seinem Schicksal hadert, sondern seine Krankheit und die damit verbundene kurze Lebenserwartung akzeptiert hat. Er ist dankbar für seine Gabe mit Hunden kommunizieren zu können, ist hilfsbereit und hat das Herz auf dem rechten Fleck. Es ist ein emotionales Buch, das zu Tränen rührt, aber nicht deprimierend ist. Es ist motivierend und hoffnungsvoll zu lesen, wie der einerseits für sein Alter so reife, anderseits wiederum kindlich-naive Junge dafür kämpft, mit dem für ihn passenden Hund zusammenleben zu dürfen. Trotz der schrecklichen Erkrankung von Jasper und dem drohenden Verlust des Hundes ist die Stimmung des Buches vor allem durch Jaspers unbeschwerte Art und seine fast schon philosophische Denkweise grundsätzlich heiter. Die magische Verbindung zwischen dem Hundeflüsterer und dem Labradormischling ist nicht erklärbar, aber auch nicht nötig, wenn es darum geht, an Wunder zu glauben. Die ausgewogene Mischung aus humorvollen und nachdenklich machenden Szenen, die glaubwürdigen und sympathischen Charaktere sorgen für eine abwechslungsreiche, lebendige Geschichte, die statt kitschig zu sein unerwartet tiefgründig ist und nicht nur für Hundefreunde empfehlenswert ist.

Lesen Sie weiter

Kate ist Tierärztin und arbeitet in einem Tierheim. Sie ist alleinerziehend und kümmert sich sehr um ihren an Mukoviszidose erkrankten elfjährigen Sohn Jasper. Im Tierheim trifft Jasper Whistler, einen Labradormischling, der schwer misshandelt wurde. Es ist Liebe auf den ersten Blick, die Verbindung zwischen den beiden ist einzigartig. Doch Kate möchte aufgrund Jaspers Erkrankung seinen Wunsch, den Hund bei sich aufzunehmen, nicht erfüllen. Länger als zwei Wochen darf ein Tier nicht im Tierheim bleiben, die Zeit für Whistler drängt, deshalb versucht Jasper alles, um für ihn ein neues Zuhause zu finden. Nick Trout hat mit dem Buch "Lass uns an Wunder glauben" einen sehr emotionalen Roman geschrieben. Das Cover mit dem treuen Hundeblick hat mich sofort angesprochen. Durch die kurzen Kapitel und den flüssigen Schreibstil des Autors lässt sich das Buch schnell lesen. Die Geschichte wird im Wechsel aus der Sicht von Kate und Jasper geschrieben. Dadurch kann sich der Leser sehr gut in die Gedanken und Emotionen von Mutter und Sohn hineinversetzen, was mir sehr gut gefallen hat. Jasper ist ein sehr sympathischer Junge, der weiß, dass er an einer unheilbaren Krankheit leidet und seine Lebenserwartungen nicht sehr hoch sind. Trotzdem ist er ein Kämpfer. Beeindruckt hat mich auch, wie Jasper versucht seiner Mutter die Ängste zu nehmen, wenn er wieder starke Atemnot hatte. Die Mutter Kate sorgt sich ständig um ihren Sohn, diese Ängste ihn zu verlieren sind dabei ganz natürlich und vollkommen nachvollziehbar. Sie hasst es immer, die strenge und vernünftige Mutter zu spielen, um ihren schwerkranken Sohn zu schützen. Kate hat es auch nicht leicht, die ständigen unplanbaren Krankenhausaufenthalte bei Mukoviszidose mit ihrem Beruf zu vereinbaren. Der Hund Whistler berührt den Leser genauso wie den schwerkranken Jasper. Whistler wurde misshandelt aber seinen tollen Charakter hat er deshalb nicht verloren. Nicht nur Jasper und Whistler haben mich zutiefst berührt auch die Liebe zwischen Mutter und Sohn. Die Geschichte hat auch überraschende Wendungen parat und konnte mich zum Ende hin immer mehr fesseln. Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen. Ein herzergreifender Roman, nicht nur für Hundeliebhaber.

Lesen Sie weiter