Leserstimmen zu
Der Welt geht es besser, als Sie glauben

Jacques Lecomte

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In interessanten Fakten wird uns ausführlich erklärt, dass wirklich nicht alles so schlimm ist, wie es uns weis gemacht wird. Themen wie Armut, Hunger, Demographie, Krankheiten, Artenvielfalt usw. werden erörtert und Verbesserungen anhand nachgewiesener Fakten ausgewiesen. Ein tolles Buch, was meinen Pessimismus etwas aufgehoben hat. Danke!

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Lieber Leser, was verkauft sich besser, gute Nachrichten oder schlechte? Gute, sagt der Psychologe und Glücksforscher Jacques Lecomte. Er sammelt und präsentiert uns fünfzig erstaunliche Nachrichten: Allen Katastrophenmeldungen zum Trotz ging es den Menschen noch nie so gut. Und der Umwelt geht es jeden Tag besser. Die Schutzgebiete werden größer, die Rote Liste der bedrohten Tierarten wird kürzer. Verschwunden geglaubte Arten tauchen wieder auf. Und manche Tiere kann man getrost aussterben lassen, zum Beispiel die Filzlaus. Wenn wir so weiter machen, ist bis 2030 der Hunger auf der ganzen Welt besiegt. Schon heute kämpfen mehr Kinder mit Fettleibigkeit als mit Unterernährung. Kriege gibt es immer weniger, friedliche demokratische Länder immer mehr. Und so geht die Liste weiter. Sogar das Schreckgespenst der Klimaerwärmung scheint besiegbar: Der weltweite CO2-Ausstoß ist seit ein paar Jahren stabil und wird wahrscheinlich bald abnehmen, denn die erneuerbaren Energien erobern einen Markt nach dem anderen. Wir erfahren in diesem Buch nicht nur, was wir für Fortschritte gemacht haben. Lecomte erklärt auch, wie sie zustande kommen. Und - das muss sein - was es noch zu tun gibt. Der Welt geht es besser, als Sie glauben ist ein 250 Seiten langes "Gute Arbeit, weiter so!". Wohltuend zu lesen. Hochachtungsvoll Christina Widmann de Fran

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Steckt nicht den Kopf in den Sand! Das könnte die Botschaft sein, die der französische Psychologe und ehemalige Dozent an der Universität Paris Ouest-Nanterre La Défense mit seinem Buch "Der Welt geht es besser, als Sie glauben" vermitteln will. Lecomte zieht für seine Betrachtungen Statistiken und belastbare Studien heran. Es ist ja alles so furchtbar! Ach, doch nicht? Wir alle werden von schlechten Nachrichten überflutet: In Zeitungen, im Radio und Fernsehen und auch im Internet jagt eine Krise die nächste, zahllose Menschen sterben und unsere Umwelt ist offenbar so stark verseucht, dass wir nur noch abgekochtes Wasser trinken und flach atmen sollten. Die Welt ist zu einem Schmelztiegel von Gefahren geworden, und bei vielen Menschen macht sich das Gefühl breit: So schlimm wie jetzt war es noch nie! Aber Lecomte weist nach: Es gibt keinen Grund, vor Panik zu hyperventilieren. Im Gegenteil: In den letzten Jahren und Jahrzehnten ging es mit der Erde und ihren Bewohnern bergauf. In vier Kapiteln greift Lecomte die Bereiche allgemeine Lebensqualität, Gesundheit, Umwelt und Gewalt auf und teilt diese in ihre verschiedenen Ausprägungen auf. So gliedert sich beispielsweise das Kapitel über die Gewalt in Kriege, Terrorismus, Kriminalität und Todesstrafe. Gerade der Terrorismus ist es, der vielen Menschen Angst macht, obwohl die Wahrscheinlichkeit, in Europa einem Terrorakt zum Opfer zu fallen, denkbar gering ist. Lecomte zieht hier die französischen Statistiken aus dem Jahr 2015 heran, die ungünstiger sind als diejenigen für Deutschland, weil in Frankreich mehr Menschen bei einem Attentat gestorben sind: 147 (in Deutschland niemand). 2015 kamen in Frankreich 3.616 Menschen durch Autounfälle und damit 25 Mal so viele wie durch Terrorismus ums Leben, an den Folgen des Rauchens verstarben dort 73.000 Menschen. Die Angst vor diesen beiden Risiken ist jedoch deutlich geringer als die vor dem Terrorismus. Der Anschlag auf die Redaktion der Zeitschrift Charlie Hebdo am 7. Januar 2015 in Paris ließ die Angst der Franzosen vor einem Terroranschlag nach oben schnellen - menschlich verständlich, aber nicht rational. Lecomte zitiert den renommierten Kommunikationstheoretiker Marshall McLuhan, der der Meinung ist, dass es ohne die Medien keinen Terrorismus gäbe. Der Terrorismus lebt von der öffentlichen Aufmerksamkeit und der Angst der Menschen. Wenn ein Terroranschlag kein breites Publikum finden würde, wäre er für die Attentäter völlig sinnlos. Aber die mediale Aufmerksamkeit steigt, je mehr Opfer ein Anschlag gefordert hat. Das ist für Terroristen ein Anreiz, Anschläge mit immer mehr Toten und Verletzten zu planen und so das Medienecho am Leben zu erhalten. Lecomte nimmt ein Zitat von Osama bin Laden aus einem 2004 veröffentlichten Video, das sich an die USA und deren damaligen Präsidenten George W. Bush richtete: "(Es ist) leicht für uns, diese Regierung zu provozieren und zu ködern. Wir müssen nur zwei Mudschaheddins an einen Ort ganz im Osten schicken, wo sie ein Stück Stoff mit der Aufschrift Al-Quaida hochhalten, und schon drehen Generäle durch und ergreifen Maßnahmen, die menschliche, wirtschaftliche und politische Schäden für Amerika verursachen." Lesen? Wer bislang glaubte, dass wir einem Armageddon nahe sind, sollte dieses Buch zur Hand nehmen. Jacques Lecomte vertritt eine optimistisch-realistische Weltsicht, die er mit harten Fakten untermauert. Er sitzt jedoch nicht auf einer rosa Wolke, sondern beendet jeden Abschnitt mit deutlichen Hinweisen darauf, wo es noch Handlungsbedarf gibt.

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