Leserstimmen zu
Ophelia Scale - Die Welt wird brennen

Lena Kiefer

Die Ophelia Scale-Reihe (1)

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Klappentext: Hoffnung ist stärker als Hass, Liebe ist stärker als Furcht Die 18-jährige Ophelia Scale lebt im England einer nicht zu fernen Zukunft, in dem Technologie per Gesetz vom Regenten verboten ist. Die technikbegeisterte und mutige Kämpferin Ophelia hat sich dem Widerstand angeschlossen und wird auserkoren, sich beim royalen Geheimdienst zu bewerben. Gelingt es ihr, sich in dem harten Wettkampf durchzusetzen, wird sie als eine der Leibwachen in der Position sein, ein Attentat auf den Herrscher zu verüben. Doch im Schloss angekommen, verliebt sie sich unsterblich in den geheimnisvollen Lucien – den Bruder des Regenten. Und nun muss Ophelia sich entscheiden zwischen Loyalität und Verrat, Liebe und Hass … Schreibstil: Lena Kiefer hat einen spannenden und gefühlvollen Schreibstil. Die Seiten fliegen beim Lesen nur so dahin. Meinung: Wir sind in einer dystopischen Welt im 22.Jahrhundert wo wir keine Technologie mehr besitzen. Vor der Abwehr (Abschaffung sämtlicher Technologie von dem neuen König) war Technologie-Status soweit entwickelt dass wir im täglichen Leben künstliche Intelligenz besitzen konnten. Die Kommunikation lief nicht mehr über Telefon oder Handys sondern über eingebaut EyeLinks. Diese Eyelinks liegen wie Kontaktlinsen auf den Augen und erkennen Menschen und identifizieren sie usw. Kurz gesagt Kommunikation und Identifikation lief alles direkt über körperlich eingebaute Technologie ab. Jetzt leben alle Menschen, wie auch unsere Protagonistin Ophelia Scale, wieder wie im Mittelalter. Viele Menschen rebellieren und gehen gegen die Abwehr vor.Unsere Ophelia Scale bewirbt sich für einen Auftrag um der königlichen Garde betreten zu können und somit den König zu töten.Doch es kommt alles anderes als erwartet, denn sie verliebt sich unerwartet. Doch wer ist jetzt Feind und Verbündeter? Ophelia Scale weiß nicht mehr was die Wahrheit ist und macht einen folgenschweren Fehler. Die Welt, die Lena Kiefer erschaffen hat, ist unglaublich ausgearbeitet. Die Geschichte hatte so viele unglaubliche Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Die Protagonistin ist toll ausgearbeitet und sehr besonders. Fazit: Eine unglaubliche fantastische Welt mit spannender Geschichte, die mich einfach nur umgehauen hat und mich mit einen fiesen Chliffanger zurück gelassen hat. Das Buch bekommt 5 Sterne.

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Atemberaubend und spannend!

Von: Melli-Buchkessel

12.10.2019

Der Klappentext: Hoffnung ist stärker als Hass, Liebe ist stärker als Furcht Die 18-jährige Ophelia Scale lebt im England einer nicht zu fernen Zukunft, in dem Technologie per Gesetz vom Regenten verboten ist. Die technikbegeisterte und mutige Kämpferin Ophelia hat sich dem Widerstand angeschlossen und wird auserkoren, sich beim royalen Geheimdienst zu bewerben. Gelingt es ihr, sich in dem harten Wettkampf durchzusetzen, wird sie als eine der Leibwachen in der Position sein, ein Attentat auf den Herrscher zu verüben. Doch im Schloss angekommen, verliebt sie sich unsterblich in den geheimnisvollen Lucien – den Bruder des Regenten. Und nun muss Ophelia sich entscheiden zwischen Loyalität und Verrat, Liebe und Hass ...  Meine Meinung zum Buch: Die Kurzfassung lautet definitiv - Es war grandios! Bereits auf den ersten Seiten hatte das Buch mich gepackt und es hat mich nicht mehr losgelassen. Ich hab anschließend auch noch lange drüber nachgedacht, habe versucht, das Chaos in meinem Kopf zu entwirren, alle möglichen Szenarien durchzuspielen, einfach weil ich nicht wahrhaben wollte das es vorbei ist. Aber der Reihe nach. Die Geschichte von Ophelia spielt im Großbritannien der Zukunft, beherrscht von einem König, der seinen Untertanen ein Leben mit modernster Technik verboten hat. Doch die technikaffine Protagonistin kommt damit gar nicht so gut zurecht und hat sich daher dem Widerstand angeschlossen, um die sogenannte "Abkehr" zu beenden. Schon hier wird deutlich, dass es sich nicht um die typische Dystopie handelt, die meist von einem komplexen System beherrscht werden, aus dem die Figuren dann auszubrechen versuchen. Klar gibt es hier in dieser Art und Weise auch sowas wie ein "System", nur versucht hier die Hauptfigur den Einbruch in eben dieses. Das ist vor allem sehr spannend und mitreißend geschrieben und Ophelia erzählt hier ihre Eindrücke direkt aus der Ich-Perspektive. Dabei deckt sie zahlreiche Fragen und Geheimnisse auf, die ihr zum einen die Augen öffnen, zum anderen wird sie aber mehr als nur einmal mit ihren Wertvorstellungen konfrontiert. Als Leser wird man dabei auf einen unglaublichen Trip geschickt von dem man glaubt, man wisse was kommt und zack! Plötzlich ist es doch ganz anders als erwartet! Bis zum Ende spitzt sich die Lage weiter zu, man darf sich hier auf einen ziemlichen Cliffhanger gefasst machen. Da es sich um den ersten Teil einer Trilogie handelt, war das schon fast zu erwarten und vieles bleibt noch offen und den eigenen Spekulationen überlassen.  Fazit: Der Autorin ist hier ein grandioser Auftakt gelungen mit einem Ende, bei dem man gar nicht anders kann als auf den nächsten Band hinzufiebern! Authentische Figuren, eine spannende Story und eine interessante Idee bilden hier ein gelungenes Gesamtbild. Innerhalb kürzester Zeit habe ich das Buch verschlungen und selbst viele Überlegungen angestellt, wie sich die Handlung fortsetzen könnte, nur um immer wieder überrascht zu werden. Ophelia Scale hat mich durchweg absolut begeistert! 5 / 5 Sterne

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Super Start in eine unfassbare Dystopie-Reihe

Von: Vivi's kreative Medienwelt

12.10.2019

So eine spannende und aufregende Geschichte. Oft konnte ich kaum fassen was gerade in der Story passiert. Hätte Sarah, von always.booklover auf Instagram, von dem Buch nicht so geschwärmt, hätte ich es wahrscheinlich erst später gelesen. Danke Sarah, dass du mich überzeugt hast. Aber fangen wir von Anfang an. Das Cover zeigt Ophelia Scale, sie ist 18 Jahre alt. Die Farben gefallen mir echt gut und das “Logo” mit dem Kreis, wo Ophelias Name drin steht, hat mich magisch angezogen. Der Gedanke: “Was wäre, wenn man uns die Technologie wieder nehmen würde?” finde ich sehr spannend. Viele Dinge wären dann nicht mehr möglich. Alleine unser Wissen erweitern und Dinge weiterentwickeln wäre nicht mehr so möglich wie jetzt. Lena Kiefer nimmt uns mit in eine Welt, wo der König über Europa gegen den Wiederstand kämpfen muss. Der Auftakt in die Ophelia Scale–Reihe ist super gelungen. Eine Dystopie die mich gefesselt hat und mich zum Nachdenken bringt. Ophelia als Rebellin gefällt mir sehr gut. Sie ist frech, schlau und süß wenn es nötig ist. Sie hat mich einfach in ihren Bann gezogen. Die Königsfamilie finde ich sehr interessant. Der König ist echt toll dargestellt, herzlich aber trotzdem hart in seinen Entscheidungen. Er bleibt als König trotzdem menschlich. Sein Bruder dagegen ist zum dahin schmelzen. Mich zog er sofort in seinen Bann, ich bin genauso gefesselt von Lucien wie Ophelia selbst. Und trotzdem bin ich von Lucien am Ende sehr schockiert.  Die Anwärter die Ophelia begleiten, ist eine tolle Truppe. Eine kleine Klicke wo man gerne dazu gehören möchte. Von den Anwärtern ist vor allem Troy ein großes Rätzel für mich. Aus seiner Art werde ich einfach nicht schlau und unsympathisch finde ich ihn auch. Ophelia Scale – die Welt wird brennen, ist für mich ein super Start in eine neue Dystopie-Reihe. Eine Welt ohne Technologie ist eine tolles Thema, vor allem ein Thema worüber es noch nicht so viele Jugendbücher gibt. Ich freue mich schon sehr auf den 2. Teil. Für alle Jugendbuch, Dystopie und Fantasy Fans kann ich dieses Buch nur sehr empfehlen. Ich bin begeistert. Alle Charaktere sind sehr ausführlich und durchdacht dargestellt. Sie fühlen sich so echt und menschlich an. Die Welt in der die Story spielt ist außerdem einmalig. Danke an Lena Kiefer für diesen tollen Schatz.

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Chaos im Kopf!

Von: rainbowly

11.10.2019

Inhalt: Ophelia lebt in einer Welt in der die Nutzung von nicht vom König autorisierter Technik verboten ist. Doch damit möchte sie sich nicht abfinden und schliesst sich der Rebellengruppe ReVerse an. Als sich die Möglichkeit ergibt in die Garde des König aufgenommen zu werden, nutzt Ophelia ihre Chance. Sie möchte endlich der Abkehr von der Technik ein Ende bereiten und das geht nur, wenn sie den König ermordet. Sprache: Die Geschichte entwickelt von der ersten Seite an eine derartige Sogwirkung, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Lena Kiefer ist eine Meisterin der Täuschung und der Twists. Man weiss nie wem man trauen kann und wem nicht. Welche Geschichte wahr ist und welche erfunden. Wer die Guten und wer die Bösen sind. Wer es ehrlich meint und wer betrügt. Da die Geschichte aus Ophelias Sicht erzählt wird, erfährt man eben auch nur was Ophelia weiß und lässt sich leicht von ihren Gedanken und Gefühlen beeinflussen. Man möchte ja vertrauen, doch im Hinterkopf bleiben da immer die Zweifel, dass doch alles anders sein könnte als es scheint. Es war eine Achterbahn der Gefühle. Und auch am Ende hört dieses Chaos im Kopf nicht auf! Auch die futuristische Welt ist sehr gut beschrieben. Die Beschreibungen werden ganz natürlich in den Verlauf der Geschichte eingebaut. Immer wieder wird eingeflochten, welche Technologien abgeschafft wurden und welche noch kontrolliert genutzt werden. Man kann auch sehr gut nachvollziehen, warum die Menschen ganz unterschiedlich auf die Abkehr reagieren. Es ist von Anfang an klar, dass es sehr unterschiedliche Meinungen zur Abkehr gibt. Charaktere: Ophelia ist ein klasse Charakter - mutig, selbstbewusst, frech und doch nicht zu perfekt. Sie hat ihre Schwächen und ihre Fehler und genau das macht sie so liebenswert. Zu allen anderen Charakteren der Geschichte kann ich gar nichts sagen, weil man keinen davon richtig durchschauen kann! Sie sind richtig, richtig gut konstruiert! Trotz allem lege ich mich fest: #teamlucien Fazit: Eine mega Geschichte und jetzt schon ein Highlight des Jahres! Eine rasante Geschichte, die einen mitreisst und nicht mehr loslässt. Dann noch eine spannende, futuristische Welt und undurchschaubare Charaktere, so wie ein mega spannender Storyverlauf! Ich freu mich riesig auf Band 2!

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toller Debütroman

Von: vanessa.liest

08.10.2019

Die Eckstory ist wahrlich nichts neues - Dystopisches Setting - Mädchen schleicht sich ins Königshaus ein und verliebt sich letztlich in den Feind. Das ist so etwa genauso der Plot von "Die rote Königin" (Victoria Aveyard) und "Der Kuss der Diebin" (Sara Wolf) und das sind jetzt nur zwei Beispiele die ich gelesen habe. Die Rahmenhandlung ist also ein wiederkehrendes Thema in der Jugendliteratur, aber eben auch mit Recht. Ich mochte "Ophelia Scale" sehr gerne. Besonders wenn man bedenkt, dass es sich hier um einen Debütroman handelt, kann ich nicht mehr tun als meinen Hut zu lupfen. Ich mochte die Charaktere, allen voran natürlich Ophelia. Ein Charakter der einerseits so stark ist, der auf der anderen Seite aber auch sensibel, kaputt, voller Wut und Trauer ist, sodass man sie einfach lieb haben muss. Die Handlung ist sehr spannend, immer wenn man denkt, man kann vorhersehen in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt kommt wieder eine Kehrtwende um 180 Grad, ein bisschen frustriend, aber auf eine gute Art und Weise. Das einzige was ich eventuell ein bisschen bekritteln könnte ist, dass sich die Beziehung zwischen Lucien und Ophelia viel zu schnell entwickelt hat. Immerhin ist er der Bruder des Mannes den sie am meisten hasst und da lässt sie ihn schon nach dem dritten Gespräch in ihr Höschen? Naja... Ich hätte es schöner gefunden, wenn sich die Beziehung langsamer entwickelt. Der Cliffhanger am Ende ist natürlich super gemein, jetzt bleibt mir ja gar nichts anderes übrig als weiterzulesen, auch weil ich die letzten Entwicklungen ein wenig verwirrt haben. OMG what will happen next!? Insgesamt ein schönes Fantasy-Buch für Fans von starken weiblichen Protagonisten!

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Unfassbar spannender Auftakt!

Von: Chrissy

08.10.2019

Ich bin recht lang um das Buch herum geschlichen und habe nicht so richtig gewusst, ob ich mich trauen soll. Dass ich so lange einen Bogen um Ophelia Scale gemacht habe, war definitiv ein Fehler und meine Bedenken waren vollkommen unbegründet. Der Einstieg fiel mir ziemlich leicht. Ich mag es, wenn die Geschichte direkt Fahrt aufnimmt und in diesem Fall ist es auch überhaupt nicht schlimm, dass man sich in der Welt von Ophelia noch nicht auskennt bzw. sich noch nicht zurecht findet. Lena Kiefer streut ein paar Informationen- gerade so viel, dass man nicht die Lust verliert, aber gleichzeitig auch an Fakten und Infos erstickt. Sie hält perfekt die Waage zwischen "Neugier stillen" und "Neugier wecken". Ich liebe so etwas! Ophelia Scale - Die Welt wird brennen, ist in ICH-Perspektive geschrieben und wir, die Leser, sehen die Welt mit Ophelia's Augen. Lena Kiefer's Schreibstil ist richtig toll und gut und flüssig zu lesen. < Charaktere & Handlung > Ophelia Scale ist ein 18-Jähriges Mädchen, das die sogenannte "Abkehr" (die Abschaffung jeglicher Technologie) durchmachen musste. Ihr Traum war es, Ingenieurin zu werden, doch nach der Abkehr ist dieser Traum geplatzt. Sie musste ihn und ihr bequemes Leben aufgeben, sich vollständig umgewöhnen, weil die Regierung- der König- es angeordnet hat. Ophelia ist klug, mutig und eine starke Persönlichkeit. Sie gefällt mir ziemlich gut, obwohl ich mich in diesem Buch eher an die männlichen Charaktere halte. Ich muss nicht erwähnen, dass mir viele weibliche Protagonisten seltsam vorkommen und obwohl das auf Ophelia Scale nicht zutrifft, fehlte mir etwas an ihr. Leider kann ich dieses gewisse Etwas auch nach wochenlanger Grübelei nicht richtig benennen, deswegen belasse ich es dabei. Sie ist dennoch sehr sympathisch und ich musste einige Male ehrlich Schmunzeln. Phee, wie sie ihre Freunde nennen, hat eine enge Bindung zu ihrem Vater und ihren Geschwistern und die Entscheidung, sich für den Widerstand, in dem sie sich seit einigen Jahren engagiert, in die königliche Leibgarde einzuschleichen, fällt ihr entsprechend schwer. Die Gründe des "Wieso" und "Weshalb" überwiegen letztlich und sind nachvollziehbar. Bevor ich auf den Rest der Charaktere eingehe, möchte ich an dieser Stelle versuchen, die Welt, die Lena Kiefer geschaffen hat, in ein paar kurzen Sätzen zusammen fassen (mal sehen, ob es mir gelingt). Das Buch spielt im Jahre 2134. Es gibt für die "Normalsterblichen" keine gängigen Technologien mehr. Jeder erhält ein gewisses Grundeinkommen und ein Dach über dem Kopf- sprich: niemand muss mehr hungern oder obdachlos sein. Außerdem hat der König jede Form von industrieller Produktion, die über den Eigenbedarf hinausgeht unterbunden. Unabhängig davon, ob es dabei um Kleidung, Möbel oder ähnliches geht. Es fallen einige "Fachbegriffe", die aber nach und nach erklärt werden. Bei den meisten kann man gut kombinieren und kommt bereits vorher drauf, was damit gemeint ist, bei anderen tappt man bis zur Auflösung erst einmal im Dunkeln- dieser Zustand ist aber selten, sonst hätte ich vermutlich die Lust verloren. ;) Der Widerstand, in dem Phee sich engagiert, möchte die Abkehr rückgängig machen. Sie schleusen Ophelia in die Anwärterschaft der Leibgarde des Königs ein. Dort lernt sie auch Lucien kennen, den Bruder des Königs. Ich wusste bis zum Schluss nicht so richtig, wie ich Lucien einschätzen soll. Er ist zuvorkommend, einfühlsam, ein bisschen draufgängerisch... ich denke, ich mag ihn ziemlich gar sehr. :D Lucien ist einer meiner Lieblingscharaktere, soviel sei verraten. Ansonsten möchte ich nicht zu viel vorweg nehmen. < Fazit > Ophelia Scale hat mich in ihren Bann gezogen. Von der ersten bis zur letzten Seite hat das Buch mich gefesselt und ich hatte Mühe es zur Seite zu legen. Die Geschichte und Charaktere sind sehr facettenreich und das Setting ist toll. Eine geniale Mischung aus Dystopie und Sci-Fi. Jeder erhält ein gewisses Grundeinkommen und ein Dach über dem Kopf- sprich: niemand muss mehr hungern oder obdachlos sein. Diese Vorstellung finde ich interessant, aber auch beängstigend. Nicht, weil ich nicht mehr ohne Technologie leben könnte oder wollen würde. Viel eher, dass es bereits jetzt schon so ist, dass die Technik unser Leben bestimmt. Als ich klein war, gab es zwar Fernseher, Spielekonsolen und Stereo-Anlagen, aber man war nicht davon abhängig. Ist der Strom ausgefallen, gab es Kerzen und analoge Gesellschaftsspiele und weil man kein Handy hatte, ist man auch ein paar Kilometer mit dem Rad gefahren, um seine Freunde zum Spielen abzuholen. Würde auf der Stelle alle Technologie abgeschafft werden, bestünde eine reelle Chance, dass jemand wie ich sich einigermaßen daran gewöhnen könnte. Für ein junges Mädchen, das es nicht anders kennt, ist es allerdings selbstverständlich ein Einschnitt, der ihr gesamtes Leben verändert. Da die Geschichte aus Phee's Sicht erzählt ist, kann man ihre Beweggründe und ihre Gedanken sehr gut nachvollziehen. Meiner bescheidenen Meinung nach sind ihre Handlungen und die Geschehnisse schlüssig. Am Ende müssen wir uns auf einen miesen Plottwist und Cliffhanger einstellen, der aber (bei der Kindle Ausgabe jedenfalls) direkt durch die Leseprobe von Band 2 aufgelöst wird. Das bedeutet noch lange nicht, dass man nicht trotzdem das Verlangen verspürt, weiter zu lesen. Ich für meinen Teil habe mir sofort Band 2 runtergeladen und ebenfalls in Rekordzeit verschlungen. Es lohnt sich einfach. Im November erscheint der 3. Teil der Reihe und ich scharre schon mit den Füßen. Dieses Buch hat meine Erwartungen um ein vielfaches übertroffen und mich vollständig begeistert. Der Hype um diese Buchreihe ist, meiner Meinung nach, absolut gerechtfertigt. Von mir gibt es 5/5 Sternen und eine ganz klare Leseempfehlung!

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Grandios!

Von: Mella

24.09.2019

Meine Meinung: In dem Buch geht es um Ophelia. Sie lebt in einer Welt, in der Technik verboten wurde. Sie möchte dies aber keineswegs hinnehmen und schließt sich den Rebellen an. Der König sucht derzeit neue Rekruten. Sie möchte unbedingt dort aufgenommen werden. Dafür muss sie einiges tun. Dann kommt sie dem König so nah wie nie und muss eine wichtige Entscheidung treffen. Ophelia ist eine absolut großartige Protagonistin. Sie ist klug, taff aber innerlich ist sie eigentlich zerbrochen. Es ist etwas geschehen, dass sie nicht in Kauf nehmen kann. Es schmerzt sie zu sehr und dafür will sie kämpfen. Bei den Rebellen kann man sich auf sie verlassen und in den aufgetragenen Dingen ist sie sehr gut. Als sie durch das Wächterprogramm geht, muss sie einiges durchstehen und findet unglaubliche heraus. Zudem verliebt sich aber in diesem ganzen Chaos auch noch. Als ich das Buch angefangen habe zu lesen, war ich von dem Schreibstil absolut hingerissen. Er lässt so flüssig lesen und die Darstellung dieser Welt ist unglaublich gut ausgearbeitet. Wenn man sich vorstellt, dass man unglaublich weit war, was Technologie betrifft und plötzlich ist dies alles verboten, da läuft einen schon ein Schauer über den Rücken. Die Charaktere waren zudem unfassbar gut ausgearbeitet und ich konnte alle Handlungsstränge nachvollziehen. Das Ende ist wirklich fies und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung! Fazit: Eine absolut grandiose Geschichte mit viel Tiefgang und toll ausgearbeiteten Charakteren.

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Worum geht es in Ophelia Scale? Ophelia Scale ist 18 Jahre alt. Sie lebt mit ihren Eltern und Geschwistern in England. Wir schreiben das Jahr 2134. Früher, als Ophelia noch kleiner war, war das Land komplett technologisiert. Dies hat Ophelia mitgerissen und begeistert. Sie hat sich eine malerische Zukunft ausgemalt, in der sie ihr Wissen und ihren Verstand im Geiste der Technik einsetzen kann. Doch alles kommt anders. Technologie wird per Gesetz von jetzt auf gleich in England verboten. Ein Land, ohne Technik, ein Land zurückversetzt wie ins Mittelalter. Sechs Jahre ist es nun her, seit König Leopold de Marais zur Abkehr aufgerufen hat. Gut, dass Ophelia mutig ist und sich dem Widerstand „ReVerse“ anschließt. Sie kämpft dafür, die Technik am Leben zu erhalten. Dafür setzt sie ihr Leben aufs Spiel. Der Widerstand ist begeistert von Ophelia und hat sie auserkoren sich beim royalen Geheimdienst zu bewerben. Ihre Aufgabe wird es sein, sobald sie dort ist den König zu töten und seiner Schwester an die Macht zu verhelfen. Denn sie ist der Technologie nicht abgeneigt und das alte England könnte wieder Wirklichkeit werden. Doch bevor dieser Plan in die Tat umgesetzt werden kann, muss sie erst einmal den harten Wettkampf durchstehen, um sich als einer der Leibwachen des Königs qualifizieren zu können. Doch als sie als Rekrut im Schloss ankommt, begegnet sie dem geheimnisvollen Lucien und verliebt sich hals über Kopf in diesen. Wird ihr diese Liebe und diese Gefühle zum Verhängnis? Erst später erfährt Ophelia, das Lucien der Bruder des Regenten ist. Sie steht vor einer schwierigen Entscheidung. Wird sie alles auf eine Karte setzen und dem Widerstand Loyalität zollen und ihren Auftrag ausführen, oder wird sie diesen verraten und alles auf die Liebe setzen? Wie hat mir Ophelia Scale gefallen? Die Protagonisten: Ophelia Scale: Sie ist eine sehr sympathische, mutige junge Frau. Eine die ihre Ziele verfolgt und sich selten von etwas unterkriegen lässt. Ophelia kämpft dafür, dass die Technologie wieder zum Leben erweckt werden kann. Oftmals ist sie ein wahrer Hitzkopf, agiert im Affekt und hat tritt für ihre Ansichten ein. Ihre Zukunft, die sie hätte haben können war großartig, doch die Abkehr hat dies zu Nichte gemacht. Daher will Ophelia dies nicht einfach hinnehmen, sondern dafür kämpfen, dass die Abkehr rückgängig gemacht wird und sie ihre Träume doch noch realisieren kann. Doch durch die Begegnung von manch anderen Protagonisten verändern sich ihre Ansichten und Handlungen. Plötzlich kommt sie ins Wanken, ist nicht mehr fest wie ein Berg, sondern bröckelt. Im Verlauf des Buches wird dies sehr klar. Für mich eine wahre Heldin und eine absolut tolle Protagonistin, die dieses Buch zum Leben erweckt. Nicht zu vergessen ist das Geheimnis, welches Ophelia mit sich herumträgt. Dies wird im Verlauf des Buches geklärt und führt dazu, dass man als Leser nun einiges besser verstehen kann. Eine tolle Protagonistin eine mit Ecken und Kanten, die sie gerade deswegen extrem sympathisch machen. Lucien: Er ist liebenswert und sein Humor sorgt dafür, dass sich zarte Bande zu Ophelia knüpfen. Die beiden zollen sich gegenseitigen Respekt für das was sie tun und leisten, um den König zu schützen. Doch als sich herausstellt, dass er der Bruder von König Leopold ist, wird es schwierig. Wobei Lucien dies als Bagatelle abtut, doch für Ophelia wird es eine Gradwanderung. Eine zwischen Liebe und ihrem Auftrag. Und mehr kann ich nicht verraten, den sonst würde ich spoilern. Eines sei noch gesagt, diese zarte Liebe wird hart auf die Probe gestellt und endet mit einem Cliffhanger. Auch die anderen Protagonisten, die uns auf dem Wege begegnen sind unwahrscheinlich gut erschaffen worden und in ihren zugewiesenen Rollen sehr authentisch. Die bösen, werden als Böse skizziert und machen ihrem Namen alle Ehre. Die vermeintlich guten, erobern im Sturm die Herzen der Leser. Doch was macht es mit einem, wenn man plötzlich das Gefühl hat, dass jemand die Seiten wechselt? Spannend! Denn selbst ich bin da leicht ins Wanken gekommen und wusste nicht recht, ob diese Person nicht doch gut ist und nur das Beste für alle will, oder ob dies eine Fassade ist. Dies ist ein Punkt der ein wenig offen bleibt… hier hoffe ich auf Band 2. Der Schreibstil: Lena Kiefer, hat einen wunderbaren Stil. Er lässt sich sehr flüssig und leicht lesen. Er ist gradlinig, hat keine verschachtelten Sätze, sondern lädt dazu ein, direkt einzutauchen und mittendrin zu sein. Das Buch ist aus der ICH- Perspektive von Ophelia geschrieben. Dadurch erfahren wir relativ viel von ihr. Tauchen in ihre Gedanken und Gefühle ein. Sehen alles mit ihren Augen und sind beim Geschehen immer mitten drin. Man freut sich mit ihr und leidet gleichzeitig. Lena Kiefer erschafft eine ganz neue Welt. Ihr ist es komplett gelungen eine Zukunft zu skizieren, ohne Technik. Eine Welt, mit einer Grundversorgung mit Nahrung, Kleidung, Medizin und Wohnraum, aber keiner Technologie. Es kann nicht digital kommuniziert werden und es gibt keine virtuelle Welt. Altes, läuft völlig autark von jedweder Technik. Der Umgang mit der Natur wird gestärkt, dort werden auch neue Arbeitsplätz erschaffen und die Stärkung der eigenen Werte wird fokussiert. Doch all dies hat auch eine Kehrseite. Ein Verstoß dagegen wird mit harten Strafen geahndet. Daher wird der Widerstand zum Leben erweckt um gegen dieses System zu rebellieren. Eine Welt, sehr schlüssig, ohne viele Fragen und sehr real. Es ist spannend geschrieben. Wobei die Spannung im Verlauf des Buches zunimmt. Man fiebert mit Ophelia mit, wenn sie Einsätze absolviert, wenn sie kämpft und wenn sie einfach nur verliebt ist. Man wird während des Lesens zu Ophelia und sie zu einem Teil von einem selbst. Ein Buch, welches mit einem Cliffhanger endet und die Spannung oben hält. Es endet an einer Stelle, die für einen Leser wirklich hart ist… den das Erste was einem in den Sinn kommt ist WHAT??? Ist nicht ihr Ernst! Der Inhalt: Ein Buch welches mich von Anfang an mitgerissen hat. Eine Story, die einen mitreißt und nicht mehr loslässt, gepaart mit einem tollen Schreibstil und einer grandios erschaffenen Dystopie Kulisse. Was will man als Leser mehr? Protagonisten die einen wirklich begeistern und das Buch zu etwas lesenswertem machen. Gerade weil es um eine Dystopie geht, ist es besonders wichtig, die neue Welt, mit ihren neuen Worten, Ideen und Fiktionen so zu kreieren, dass der Leser sie ohne viele Hinkelsteine erfahren und begreifen kann. Dies ist absolut gelungen und eine tolle neue Welt wurde rund um Ophelia erschaffen. Besonders gut gefällt mir, dass es sich bei dieser Trilogie um eine deutsche Autorin handelt, die uns in die Welt ohne Technologie entführt. Eine Welt, die nicht aus Amerika stammt, sondern aus dem eigenen Land. Was mich aber ganz besonders fasziniert hat, es hat mich angeregt über mein eigenes Verhalten mit Technologie nachzudenken. Wie oft benutze ich was? Was ist überhaupt alles in meinem Haushalt technologisiert und was wäre, wenn dies plötzlich alles verboten wäre? Ein Gedanke, der mich nicht losgelassen hat und über den ich viel nachgedacht habe. Mein erstes Handy hatte ich mit 19. Davor gab es dies nicht. Wenn ich mir meine Kinder heute anschaue, ist dies alles völlig normal. Sie kennen es nicht anders. Wahrscheinlich gerade deswegen begeistert mich diese Geschichte so, weil sie ein stückweit meine Kindheit wiedergibt. Eine normale Welt, ohne viel virtual reality. Vielleicht kann ich deswegen vieles nachvollziehen, verstehe die Eltern von Ophelia sehr gut, kann aber auch den Widerstand verstehen, der dies alles nicht will. Ein Stück ist dies Kritik an unserer Gesellschaft, an dem was wir aus unserer Welt gemacht haben. Das wir nicht mehr wirklich auf unsere Natur achten und mit dieser im Einklang leben und dass das Miteinander geprägt von sozialen Medien ist. Oftmals finde ich unsere Welt beängstigend. Den wo soll es noch hinführen? Ein Buch, welches ganz viel Wahrheit transportiert und dennoch voller Fantasie und Ideenreichtum steckt. Meine Bewertung: 5 Sterne Eine Absolute Leseempfehlung! Eine sympathische, junge starke Protagonistin. Aktion, ein wenig Romantik und eine große Portion zum Nachdenken und eigenen Reflektieren. Ein tolles erstes Buch, für den Auftakt der Trilogie. Es macht uns nicht besser, aber es regt zum Nachdenken an und dies ist mehr wert als Veränderungen im Affekt. Es macht mich begeistert, abgeholt und es hat Lust auf den nächsten Band gemacht… mit so einem Cliffhanger!

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