Leserstimmen zu
Ophelia Scale - Die Welt wird brennen

Lena Kiefer

Die Ophelia Scale-Reihe (1)

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toller Debütroman

Von: vanessa.liest

08.10.2019

Die Eckstory ist wahrlich nichts neues - Dystopisches Setting - Mädchen schleicht sich ins Königshaus ein und verliebt sich letztlich in den Feind. Das ist so etwa genauso der Plot von "Die rote Königin" (Victoria Aveyard) und "Der Kuss der Diebin" (Sara Wolf) und das sind jetzt nur zwei Beispiele die ich gelesen habe. Die Rahmenhandlung ist also ein wiederkehrendes Thema in der Jugendliteratur, aber eben auch mit Recht. Ich mochte "Ophelia Scale" sehr gerne. Besonders wenn man bedenkt, dass es sich hier um einen Debütroman handelt, kann ich nicht mehr tun als meinen Hut zu lupfen. Ich mochte die Charaktere, allen voran natürlich Ophelia. Ein Charakter der einerseits so stark ist, der auf der anderen Seite aber auch sensibel, kaputt, voller Wut und Trauer ist, sodass man sie einfach lieb haben muss. Die Handlung ist sehr spannend, immer wenn man denkt, man kann vorhersehen in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt kommt wieder eine Kehrtwende um 180 Grad, ein bisschen frustriend, aber auf eine gute Art und Weise. Das einzige was ich eventuell ein bisschen bekritteln könnte ist, dass sich die Beziehung zwischen Lucien und Ophelia viel zu schnell entwickelt hat. Immerhin ist er der Bruder des Mannes den sie am meisten hasst und da lässt sie ihn schon nach dem dritten Gespräch in ihr Höschen? Naja... Ich hätte es schöner gefunden, wenn sich die Beziehung langsamer entwickelt. Der Cliffhanger am Ende ist natürlich super gemein, jetzt bleibt mir ja gar nichts anderes übrig als weiterzulesen, auch weil ich die letzten Entwicklungen ein wenig verwirrt haben. OMG what will happen next!? Insgesamt ein schönes Fantasy-Buch für Fans von starken weiblichen Protagonisten!

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In einer Welt wie der unseren, in der Technik eine vorherrschende Kraft ist, kann man sich den Alltag ohne sie wahrscheinlich auch nicht mehr vorstellen. Jede Kleinigkeit hängt schon dran…. So auch in Ophelias Welt. Bis der König die Reißleine zieht und die Abkehr alles ändert. Sämtliche Technik ist verboten. Da ist es vorprogrammiert, dass sich Technik-Freaks wie die junge Ophelia dem Widerstand ReVerse anschließen und gemeinsam mit vielen anderen Gleichgesinnten um jedes bisschen Technik kämpft. Die Einzige vermeintliche Lösung ist der Tod des Königs…. Ich muss ehrlich sagen, dass ich etwas gebraucht habe um mich richtig in diese Geschichte fallen zu lassen. Klar, vorstellen konnte ich mir alles sehr gut, jedoch war es für mich eher die fehlende Spannung zu Beginn, die es mir schwer machte dabei zu bleiben. Bis zu dem Zeitpunkt an dem man Knox bzw. Nicolas kennenlernt. Hier trifft mich die Autorin das erste Mal mitten ins Herz. Denn dieser Schmerz der Vergangenheit wird unheimlich gut von Ophelia transportiert und lässt einen wirklich gut mit der Prota mitleiden. Das erste Mal verstand ich Ophelias Zorn….diese tiefe Wut…. Als Ophelia dann ihren Weg in die engere Auswahl der Garde findet und Lucien kennenlernt, beginnt es richtig spannend zu werden. Denn obwohl man weiß, dass er der Bruder des Feindes ist, kann man ihm einfach nichts krumm nehmen. Von Beginn an übt eine einzigartige Faszination aus und bringt Ophelias Welt – unsere Welt – ins Schwanken. Außerdem lernt sie mehr über die Hintergründe des Königs als ihr vielleicht lieb ist. Es macht vieles schwieriger, was vorher für sie eigentlich einfach war. Man könnte sagen, dass sie das erste Mal beginnt, mehr zu sehen als nur diese eine Richtung – die Richtung des Widerstands….. Mit dem ersten Band hat die Autorin – trotz anfänglicher Schwäche – für mich ein unheimlich tolles Buch geschaffen, welches immer mehr und mehr an Spannung und Gefühl aufbaut. Vorallem, weil man weiß, dass der große Crash irgendwann kommen muss. Ophelias Leben ist ein Drahtseilakt und jeden Moment könnte alles auffliegen. Und dann blickt man am Ende in dieses Gesicht und es ist zu Ende…..das Buch ist einfach so zu Ende!!!! Cliffhanger pur!!!!! Wie kann man so gemein sein??? Aber ich bin ehrlich – ich liebe so etwas!!! Es war das Sahnehäubchen auf der Geschichte einer starken und mutigen Heldin, die mehr und mehr ihre Mauern fallen lässt und man bis zum Ende nicht sagen kann, ob es gut ist, wenn sie dies tut….. Trotzdem musste ich ein Flügelchen abziehen, weil mir der Start einfach zu viel abverlangt hat, aber der Rest war wirklich toll und ich freu mich schon auf ein Wiedersehen, weil die Story soviel Potential hat ganz groß zu werden und ich einfach mega gespannt bin auf den weiteren Verlauf! Immerhin sollen ja noch zwei weitere Bücher kommen!!!

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Klappentext: Hoffnung ist stärker als Hass, Liebe ist stärker als Furcht Die 18-jährige Ophelia Scale lebt im England einer nicht zu fernen Zukunft, in dem Technologie per Gesetz vom Regenten verboten ist. Die technikbegeisterte und mutige Kämpferin Ophelia hat sich dem Widerstand angeschlossen und wird auserkoren, sich beim royalen Geheimdienst zu bewerben. Gelingt es ihr, sich in dem harten Wettkampf durchzusetzen, wird sie als eine der Leibwachen in der Position sein, ein Attentat auf den Herrscher zu verüben. Doch im Schloss angekommen, verliebt sie sich unsterblich in den geheimnisvollen Lucien – den Bruder des Regenten. Und nun muss Ophelia sich entscheiden zwischen Loyalität und Verrat, Liebe und Hass ... Protagonist/Handlung: Im Jahre 2134 ist das Leben der Menschen in Europa fast zu vergleichen mit der Zeit im Mittelalter. Der Selbsternannte König verbot 6 Jahre zuvor jegliche Technologie. Außer die, die im selbst von nutzen war. Ophelia hat es dadurch nicht leicht, denn auch sechs Jahre später kann sie all das einfach nicht akzeptieren, den Technologie war und ist ihre Leidenschaft. Doch das kann sie nicht öffentlich sagen, da sie sich sonst zum Staatsfeind macht. Und die Strafe ist schlimmer als der Tod. Sie gehört einer Rebellen Gruppe an, welche im stillen agiert und versucht mit weiteren Mitstreitern, verdeckt gegen diese Herrschaft anzugehen. Nach außen gibt sie sich so, wie es von ihr erwartet wird, doch innerlich tobt in ihr ein Sturm an Wut. Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist wirklich super. Es lässt sich locker lesen. Am Anfang war es etwas schwieriger, durch die ganzen speziellen Bezeichnungen der Technik und der Firma, aber nach und nach stellte das kein Problem mehr da. Cover: Das Cover zeigt die Protagonistin. Es sieht toll aus, gibt aber keine Aufschlüsse über den Inhalt des Buches. Meinung: Das Buch gefiel mir ziemlich gut. Es waren so viele Wendungen dabei, die man nicht hat kommen sehen, einfach super. Ich konnte es gar nicht aus der Hand legen. Manchmal musst ich etwas mehr überlegen, um zu erkennen, was nun wirklich die Wahrheit ist und was nicht. Ich glaube nicht, das Band 1 reicht, um das zu entschlüsseln. Die Gefühlswelt von Ophelia würde sehr klar definiert, bis zu einem Punkt war sie auch sehr nachvollziehbar. Bis auf eine Sache. Sie hatte unglaublichen Kummer wegen ihrem ''Ex-Freund''. Sie hat geschrien und gelitten und auf einmal war jemand anderes da, ohne dass sie großartig zurück gedacht hat. Das hat mich irgendwie irritiert. Trotzdem wirklich gelungenes Buch und ich werde auf jeden Fall weiter lesen!

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Wie viel Technik braucht die Menschheit? Vereinfacht sie unser Leben, macht Technik unser Leben besser? Oder leidet die Menschlichkeit darunter? Der Auftakt der Ophelia Scale-Trilogie von Lena Kiefer ist ein spannendes Jugendbuch und erzählt von einer Zukunft, in der sämtliche Technologie per Gesetz verboten ist. Zu groß sei die Gefahr, die von der Technik ausgeht, die Menschheit würde immer aggressiver und verlöre den persönlichen Kontakt zueinander. Die Protagonistin ist von Beginn an eine entschlossene Widerstandskämpferin, denn die "Abkehr", wie das Technologie-Verbot offiziell genannt wird, hat ihr vieles genommen: ihre Liebe, ihre Zukunft, ihr Streben nach persönlicher Entwicklung. Ophelia ist ein starker, interessanter Charakter. Immer einen frechen Spruch auf den Lippen kämpft sie für das, was ihr wichtig ist. Wie schnell sich ihre Beziehung zu Lucien entwickelt, kann ich allerdings nicht nachvollziehen. Ihre Liebe zu Knox, der ebenfalls Mitglied der Widerstandsgruppe ReVerse war und von dessen Schicksal der Leser nach und nach erfährt, wurde anfangs emotional beschrieben. Er war ihre erste große Liebe und sie trauert noch immer um ihren Verlust. Dass sie sich dann so schnell in Lucien verliebt und welche Auswirkungen das auf sie hat, ging mir deshalb etwas zu schnell. Die Geschichte hat mich ab Seite eins in den Bann gezogen und war durchweg spannend. Unvorhergesehene Wendungen sorgten dafür, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Durch den fesselnden und bildlichen Schreibstil konnte ich mir die Welt, die die Autorin erschaffen hat, gut vorstellen. Einen kleinen Kritikpunkt muss ich aber anbringen: die vor der Abkehr hoch entwickelte Technologie wurde mir zu wenig beschrieben, so dass es für mich etwas schwer nachvollziehbar war, worauf die Menschen verzichten müssen. Auch die Beschreibungen, was mit den durch die königliche Garde weiterhin eingesetzten EyeLinks, EarLinks und so weiter verbessert wurde, kamen mir ein bisschen zu kurz. Der Leser wird direkt in die Welt im Jahr 2134 geworfen und erhält nach und nach Einblick in die Vergangenheit. So baut sich nach einem schon sehr spannenden Einstieg allmählich die ganze Geschichte zusammen und spitzt sich immer mehr zu. Am Ende stellte ich mir die Fragen "Wem kann man vertrauen? Wer lügt? War die Abkehr die richtige Entscheidung?" Band 1 endet mit einem fiesen Cliffhanger und ich kann es kaum erwarten, die beiden Folgebände zu lesen. Fazit Die Geschichte regt auf jeden Fall zum Nachdenken an. Die darin beschriebene Zukunft ist keine hundert Jahre von der heutigen Zeit entfernt. Die meisten von uns können keinen Tag ohne ihr Smartphone, den Computer, das Tablet, das Internet verbringen. Künstliche Intelligenzen wie Apples Siri oder Amazons Alexa sind längst fester Bestandteil im Alltag vieler Menschen. Können wir uns ein Leben ohne Technik vorstellen? Wie würden wir reagieren, wenn die gesamte Technologie von heute auf morgen einfach verboten würde? Klare Leseempfehlung für alle, die Dystopien mögen und sich für Technik interessieren.

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Inhalt  Die 18-jährige Ophelia Scale lebt im England einer nicht zu fernen Zukunft, in dem Technologie per Gesetz vom Regenten verboten ist. Die technikbegeisterte und mutige Kämpferin Ophelia hat sich dem Widerstand angeschlossen und wird auserkoren, sich beim royalen Geheimdienst zu bewerben. Gelingt es ihr, sich in dem harten Wettkampf durchzusetzen, wird sie als eine der Leibwachen in der Position sein, ein Attentat auf den Herrscher zu verüben.  Autor Lena Kiefer wurde 1984 geboren und war schon als Kind eine begeisterte Leserin und Geschichtenerfinderin. Einen Beruf daraus zu machen, kam ihr jedoch nicht in den Sinn. Nach der Schule verirrte sie sich in die Welt der Paragraphen, fand dann aber gerade noch rechtzeitig den Weg zurück zur Literatur und studierte Germanistik. Für Fans von These Broken Stars, Hunger Games   Nachdem es lange still war kommt hier endlich meine Rezension zu Ophelia Scale. Das es diesmal kein Zitat gibt, liegt also nicht daran, dass ich das Buch nicht mochte. Sondern daran, dass es schon eine Weile her ist seit ich es gelesen habe.  Bei dem Buch hat mir am besten gefallen, dass ich es für eine der realistischsten Utopien halte die ich je gelesen habe. Die Top 10 Unternehmen leiten weltweit die Politiker als Schachfiguren. Da sich die Zustände weltweit zuspitzen, wird eine Monarchie ausgerufen. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich Menschen nach „chaotischen“ Zuständen nach einer Monarchie sehnen, weil sie sich nach Ordnung sehnen.  Die Monarchie nimmt den Menschen jedoch auch die Freiheit, deshalb entsteht eine Revolution mit dem Drang nach Freiheit und Wissen. Klingt das für euch nicht auch sehr logisch? Das Buch zeigt also, dass es immer mehrere Seiten einer Medaille gibt und das auf eine neue und unerwartete Art.  Ich mochte außerdem die Plottwists. Und Lucien war ebenfalls mein Highlight, einer der Charaktere die ich sehr interessant fand.  Zu aller erst fällt mir wieder ein, dass das Buch sich am Anfang sehr lang gezogen hat. Das ist hängen geblieben, weil ich wahrscheinlich abgebrochen hätte, wenn ich den Schreibstil der Autorin nicht so gut gefunden hätte. Einen kleinen Minuspunkt gibt es auch da, ich fand die Wiederholungen der Geschichte zu häufig. Damit meine ich nicht Wortwiederholungen, sondern Fakten die sehr oft aufkommen. Damit stellt die Autorin zwar sicher, dass niemand wichtige Details verpasst, ich bin jedoch eine der Leserinnen, die von solchen Wiederholungen schnell genervt ist.  Ich hätte mir dafür mehr Dialoge gewünscht um alle Charaktere besser kennen zu lernen.  Ophelia mochte ich teilweise ganz gerne, aber am Schluss trifft sie für mich nur noch unlogische und sehr nervige Entscheidungen.  Fazit Die Idee der Reihe find ich so gut, dass ich den zweiten Teil auf jeden fall lesen werde.  Schulnote: 2 – Werbung l Rezensionsexemplar l unbezahlt 

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✨Werbung Rezensionsexemplar✨ Bookshot Ophelia Scale - Die Welt wird brennen Lena Kiefer Ophelia lebt mit ihrer Patchwork Familie in einem strikt kontrollierten England. Der König hat sämtliche Technik verboten und bestraft die illegale Nutzung hart. Ophelias Leben aber wird maßgeblich von der Technik beeinflusst, weshalb sie sich heimlich dem Wiederstand anschließt. Als ihr Freund Knox bei einer Geheim Mission erwischt wird und sie ihn verliert, schwört sie sich alles dafür zu tun den König zu töten und die Gesetze aufzuheben. Sie schmuggelt sich als Leibwächterin in den Palast. Als sie jedoch Prinz Lucien kennen lernt, verändert sich alles. Was wird Ophelia tun? ➿➿➿➿➿➿➿➿➿➿ Ich habe mich recht gut in der Welt von Ophelia zurecht gefunden. Ich mag Dystopien und war deshalb mit den Schemata vertraut, weshalb ich kein Problem mit dem Lesefluss hatte. Der Schreibstil von Lena ist toll. Klar, selbstbewusst und flott, genau wie die Protagonistin. Ich wurde absolut in die Geschichte gesogen. Ophelia ist im Grunde die perfekte Protagonistin, sie ist stark, selbstbewusst und alles was jede Frau gerne wäre. Manchmal war sie mir allerdings zu perfekt, weil es einem so vorkam, als hätte sie keine richtigen Schwächen, abgesehen von ihrer unkoordinierten Wut. Lucien hingegen hat mich direkt gehabt. Er ist irgendwie witzig, ich kann gar nicht genau sagen warum. Aber wenn er auftaucht musste ich mich immer wieder beim Lächeln ertappen . Die Story ist konsequent spannend und es gibt keine Längen, weshalb ich es so weglesen konnte. Ophelia stolpert von einem Dilemma ins nächste, was einem mitzittern lässt. Eine absolute Empfehlung. Der Cliffhanger war jedoch etwas fies, so dass ich Band 2 ganz dringend brauche.

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Cover: Das Cover finde ich wirklich wundervoll gelungen, obwohl ich Menschen auf Covern nicht mag, passt diese Gesicht einfach perfekt zu Ophelia und hat mich beim Lesen nicht gestört. Die Lichteffekte verleihen dem Cover dazu noch etwas besonders und ich finde man kann sich daran einfach nicht satt sehen. Der Schreibstil: Ich muss ehrlich sagen der Schreibstil war nicht so meins und ich kam schwer ins Buch rein. Es gab einige Seiten die sich sehr gezogen haben und mir hat es etwas an Spannung gefehlt. Ich weiß das einige meiner Freunde den Schreibstil der Autorin sehr lieben und daher möchte ich auch nicht zu viel negatives schreiben, denn Geschmäcker sind ja schließlich verschieden. Im Ganzen betrachtet hat die Autorin es echt drauf Dinge zu beschreiben und man konnte sich Opehlias Welt wirklich sehr gut vorstellen. Charaktere: Die Protagonistin hat ihren eigenen Kopf und ist sehr Mutig, das hat mir wirklich sehr an ihr Gefallen und hat mich gereizt das Buch weiterzulesen. Ich habe gerne ihre Gedanken und die Sicht über die Welt verfolgt. Sie kämpft für den Widerstand und die Rückkehr der alten Welt. Sie sieht es nicht ein sich unterdrücken zu lassen und nimmt es nicht einfach so hin, das zeigt sehr viel stärke und macht sie sehr Bewundernswert. Ihre Stiefmutter ist das totale Gegenteil von ihr, sie kommt super in der neuen Welt zurecht und ist ein regelrechter Hippie und lebt wunderbar in der neuen Weltordnung. Etwas traurig gemacht hat mich aber umso mehr ihr Vater, er ist ein sehr guter Wissenschaftler gewesen und einer der schlausten Köpfe und nimmt die Welt einfach so hin wie sie ist. Meine Meinung: Da viele meiner Freunde das Buch extrem hypen war bei mir die Erwartung natürlich umso höher. Ich finde die Idee der Geschichte wirklich klasse. Die Zukunft könnte wirklich so aussehen, das denke ich mir jetzt oft nach diesem Buch. Auch die Idee mit dem Widerstand finde ich sehr authentisch durchdacht und erinnerte mich ein bisschen an Tribute von Panem, wo das Volk ebenfalls von einem Grausamen Herrscher beherrscht wurde. Er stellt sich als Saubermann dar ist dabei aber sehr menschen-verachtend und nimmt ihnen viel Freiheit. Im Ganzen war es ein sehr Lesenswertes Buch aber mir hat ein bisschen das gewisse etwas gefehlt. Ich finde das ist echt immer schlecht in Worte zu fassen wieso mir ein Buch nicht so richtig gefallen hat. Mich hat es einfach nicht so richtig vom Hocker gehauen und vieles war auch einfach zu offensichtlich und vorhersehbar. Es fehlten mir einfach die Erschreckenden Momente und der Spannungsaufbau, ich habe wirklich sehr lange an diesem Buch gelesen. Fazit: Für Fans von Tribute von Panem ist dieses Buch sicher sehr interessant und sie sollten es auf jeden Fall lesen.

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Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut, obwohl ich kein Fan von Gesichtern auf dem Cover bin, weil es mir meistens meine eigene Vorstellung zu den Charakteren wegnimmt, aber dieses Cover passt auch irgendwie total gut zu der Geschichte und es ist farblich auch sehr gut abgestimmt. "Ophelia Scale - Die Welt wird brennen" ist das Debüt der Autorin Lena Kiefer. Dieses Buch landete sehr schnell auf meine Wunschliste, weil ich unbedingt eine dystopische Geschichte lesen wollte, die weit weg von der Technologie ist. Da es sonst für Dystopien nicht üblich ist von einer Welt ohne bis wenige Technologie zu erzählen. Der Einstieg in die Geschichte dauerte bei mir sehr lange zu einem, weil einige Begriffe wie Wrinks, Interlinks und Earlinks nicht erklärt wurden und zum anderen weil mir der Aufnahme Prozess von Ophelia in die Garde zu lange gedauert hat. Ab ca. Seite 120 kam ich in die Geschichte rein, realisierte wie fasziniert ich von der Idee der Autorin war. Nach der sogenannten Abkehr ist es im Jahr 2134 verboten fortgeschrittene Technologie zu nutzen. Nur dem König, Leopold de Marais, stehen einige technologische Geräte zur Verfügung und die anderen erlaubten Geräte dienen lediglich dazu die Bürger zu kontrollieren. Die Abkehr oder offiziell auch "Programm zur Rückbesinnung auf entscheidende Werte und soziales Zusammenleben" wurde zur Welt gerufen, um die Menschen rückzubesinnen. Jedoch ist nicht jeder mit dieser Entscheidung einverstanden wie zum Bespiel die Widerstandsgruppe ReVerse zu denen auch Ophelia gehört oder die sogenannten Radicals, die ihre Ziele mit Gewalt erreichen wollen. Die ReVerse hat schon einige Kameraden verloren - darunter auch Ophelias Freund Knox, der erwischt wurde und einem Clearing unterzogen wurde, was für die mutige Ophelia ein weiterer Grund ist dafür zur Sorgen, dass Leopold stirbt. Und um Leopold näher zu kommen, muss sie der königlichen Garde beitreten und dort angekommen trifft sie auf den jüngeren Bruder vom König und alles wird komplizierter.. wer sind die Bösen wer sind die Guten? Braucht man Technologie oder gibt es Grenzen? Charaktere Ophelia ist eine sehr mutige und starke Protagonistin, die ich so nicht mehr vergessen werde wie meine Nummer 1 Dystopie Heldin Katniss Everdeen. Ophelia ist schlagfertig, klug und technikbegeistert das einzige was sie in ihrem Mordplan nicht einberechnet ist, dass sie sich in den mysteriösen Lucien verlieben wird. Ich konnte mich durch die Ich-Perspektive sehr gut in sie hineinversetzen und mich somit näher zu ihr verbunden fühlen. Lucien könnte nicht perfekter zu Ophelia passen. Er ist genau so wie sie sehr intelligent, hinterschaut jeden und ist einfach nur charmant und süß. Schreibstil Der Schreibstil der Autorin hat mir echt gut gefallen. Lena Kiefer schreibt sehr flüssig und locker, sodass man nur so durch die Seiten fliegt. Außerdem schafft sie eine sehr angenehme Atmosphäre mit unerwarteten aber sehr spannenden Wendungen. Mein Fazit Großartiger Dystopien-Debüt! Diese gesellschaftskritische Reihe hat wirklich sehr viel potenzial und hat mich selbst zum Nachdenken angeregt und obwohl ich Einstiegsschwierigkeiten hatte, konnte mich diese Geschichte total überzeugen. Nach dem Cliffhanger bin ich mehr als gespannt auf den zweiten Band und kann es kaum erwarten! Ich gebe der Geschichte 4,5 von 5 Sternen

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