Leserstimmen zu
Ophelia Scale - Die Welt wird brennen

Lena Kiefer

Die Ophelia Scale-Reihe (1)

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Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut, obwohl ich kein Fan von Gesichtern auf dem Cover bin, weil es mir meistens meine eigene Vorstellung zu den Charakteren wegnimmt, aber dieses Cover passt auch irgendwie total gut zu der Geschichte und es ist farblich auch sehr gut abgestimmt. "Ophelia Scale - Die Welt wird brennen" ist das Debüt der Autorin Lena Kiefer. Dieses Buch landete sehr schnell auf meine Wunschliste, weil ich unbedingt eine dystopische Geschichte lesen wollte, die weit weg von der Technologie ist. Da es sonst für Dystopien nicht üblich ist von einer Welt ohne bis wenige Technologie zu erzählen. Der Einstieg in die Geschichte dauerte bei mir sehr lange zu einem, weil einige Begriffe wie Wrinks, Interlinks und Earlinks nicht erklärt wurden und zum anderen weil mir der Aufnahme Prozess von Ophelia in die Garde zu lange gedauert hat. Ab ca. Seite 120 kam ich in die Geschichte rein, realisierte wie fasziniert ich von der Idee der Autorin war. Nach der sogenannten Abkehr ist es im Jahr 2134 verboten fortgeschrittene Technologie zu nutzen. Nur dem König, Leopold de Marais, stehen einige technologische Geräte zur Verfügung und die anderen erlaubten Geräte dienen lediglich dazu die Bürger zu kontrollieren. Die Abkehr oder offiziell auch "Programm zur Rückbesinnung auf entscheidende Werte und soziales Zusammenleben" wurde zur Welt gerufen, um die Menschen rückzubesinnen. Jedoch ist nicht jeder mit dieser Entscheidung einverstanden wie zum Bespiel die Widerstandsgruppe ReVerse zu denen auch Ophelia gehört oder die sogenannten Radicals, die ihre Ziele mit Gewalt erreichen wollen. Die ReVerse hat schon einige Kameraden verloren - darunter auch Ophelias Freund Knox, der erwischt wurde und einem Clearing unterzogen wurde, was für die mutige Ophelia ein weiterer Grund ist dafür zur Sorgen, dass Leopold stirbt. Und um Leopold näher zu kommen, muss sie der königlichen Garde beitreten und dort angekommen trifft sie auf den jüngeren Bruder vom König und alles wird komplizierter.. wer sind die Bösen wer sind die Guten? Braucht man Technologie oder gibt es Grenzen? Charaktere Ophelia ist eine sehr mutige und starke Protagonistin, die ich so nicht mehr vergessen werde wie meine Nummer 1 Dystopie Heldin Katniss Everdeen. Ophelia ist schlagfertig, klug und technikbegeistert das einzige was sie in ihrem Mordplan nicht einberechnet ist, dass sie sich in den mysteriösen Lucien verlieben wird. Ich konnte mich durch die Ich-Perspektive sehr gut in sie hineinversetzen und mich somit näher zu ihr verbunden fühlen. Lucien könnte nicht perfekter zu Ophelia passen. Er ist genau so wie sie sehr intelligent, hinterschaut jeden und ist einfach nur charmant und süß. Schreibstil Der Schreibstil der Autorin hat mir echt gut gefallen. Lena Kiefer schreibt sehr flüssig und locker, sodass man nur so durch die Seiten fliegt. Außerdem schafft sie eine sehr angenehme Atmosphäre mit unerwarteten aber sehr spannenden Wendungen. Mein Fazit Großartiger Dystopien-Debüt! Diese gesellschaftskritische Reihe hat wirklich sehr viel potenzial und hat mich selbst zum Nachdenken angeregt und obwohl ich Einstiegsschwierigkeiten hatte, konnte mich diese Geschichte total überzeugen. Nach dem Cliffhanger bin ich mehr als gespannt auf den zweiten Band und kann es kaum erwarten! Ich gebe der Geschichte 4,5 von 5 Sternen

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Das Cover gefällt mir richitg gut. Ich mag die Farben sehr gerne. Trotzdem finde ich, dass Cover weckt den Eindruck es würde um Sci-Fi gehen, in Richtung neue Planeten. Handlung: Ophelia lebt in einer Welt in der jegliche Art von Technologie vom König verboten wurde, um die Menschheit zu schützen. Ophelia schließt sich einer Gruppe Jugendlicher an, die die Technologie wieder zurückbringen wollen und den König stürzen. Um das zu schaffen schuggelt sie sich unter die Lehrlinge der königlichen Leibweiche, um später so nah wie möglich an den König zu kommen. Doch im Palast angekommen steht ihr eine harte Ausbildung bevor. NIcht nur das! Sie lern Lucien, den Bruder des Königs kennen und sieht plötzich alles mit anderen Augen. Meinung: Was für ein großartiger Reihenauftakt! Ich habe das Buch geradezu verschlungen. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten in die Geschichte reinzukommen, war ich nach ungefähr 50 Seiten total dabei und konnte es nicht aus der Hand legen. Nicht nur der Plot konnte die Spannung bis zum Schluss halten, Lena Kiefer überraschte immer wieder mit krassen Enthüllungen und actionreichen Szenen. Ophelia und vor allem die Nebencharaktere waren allesamt wirklich interessant ausgearbeitet, so dass man gleich eine Verbindung zu ihnen aufbauen konnte. Am Ende war es nicht nur hammermäßig emotional, sondern ein riesen Schock mit welchem die Autorin den Showdon beendete. Somit kann ich es gar nicht mehr erwarten endlich weiter zu lesen!

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Inhalt Ophelia Scale lebt im Jahre 2134 in England. Sechs Jahre ist es her, dass König Leopold de Marais an die Macht gekommen und die Abkehr in Kraft getreten ist. Seitdem ist die Nutzung der Technologie für die Menschen verboten. Etwas, womit die 18-jährige Ophelia nicht leben kann. So hat sie sich der Widerstandsgruppe ReVerse angeschlossen und versucht alles um den König zu stürzen. Sie hat ein festes Ziel vor Augen. Doch dann verliebt sie sich in den Bruder des Königs und muss alles noch einmal überdenken. Hält sie an dem Widerstand fest oder entscheidet sie sich für die Liebe? Meine Meinung In letzter Zeit lese ich weniger Dystopien als früher, was vor allem daran liegt, dass es doch oft immer das Gleiche ist. Doch als ich von dieser Dystopie gehört hatte, wurde ich direkt neugierig, zumal es sich bei Lena Kiefer um eine deutsche Autorin handelt. Und ich muss sagen, dass sie hier ein eindrucksvolles Debüt geschaffen hat. Es fängt schon damit an, dass sie ein spannendes und überzeugendes Zukunftsszenario erschaffen und sich beim Worldbuilding anscheinend wirklich Gedanken gemacht hat. Mit dem Setting konnte sie mich also schon einmal überzeugen. Aber auch das restliche Buch gefiel mir sehr. Das Buch fängt mitten im Geschehen und unglaublich spannend an und erst nach und nach wird klar, in was für einer Welt Ophelia lebt. Für uns ist eine Welt ohne Technologie undenkbar, aber ich finde, dass die Autorin hier eine Welt geschaffen hat, die nicht nur schwarz und weiß ist. Es hat auch Vorteile, dass die Technologie verboten wurde. Doch Ophelia ist jung, sie ist eigensinnig und brennt für ihre Ziele. Sie vermisst die Technologie, weil ihr dadurch auch ihre Zukunft genommen wurde und tut alles für den Widerstand. Dafür veruscht sie eine der Leibwachen des Königs zu werden und muss in einem Wettkampf ihr Können beweisen. So kommt sie dem König immer näher, aber auch seinem Bruder und schnell verliebt sie sich. Das ging mir persönlich etwas zu schnell, zumal Ophelia schon einmal verliebt war und denjenigen vermisst. Auch sonst konnte ich ihre Handlungen nicht immer nachvollziehen, aber vieles war auch verständlich und authentisch dargestellt und an sich mochte ich Ophelia sehr. Alle anderen Figuren blieben ziemlich geheimnisvoll, was aber auch irgendwie den Reiz des Ganzen ausmachte. Der Plot ist zeitweise unglaublich spannend, dann wieder ruhiger. Es gibt Überraschungen, aber auch manch vorhersehbare Wendung. Doch insgesamt konnte mich das Buch sehr gut unterhalten. Zudem ist der Schreibstil sehr angenehm zu lesen und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Alles wird aus Ophelias Ich-Perspektive dargestellt, was mir ebenfalls sehr gut gefiel, weil ich ihre Emotionen so hautnah miterleben konnte. Das Ende ist dann wirklich fies und ich kann den nächsten Band gar nicht erwarten, da das Buch mit einem ziemlichen Cliffhanger endet. Fazit Alles in allem hat Lena Kiefer hier ein eindrucksvolles Debüt geschaffen. Vor allem das Setting fand ich sehr gelungen, aber auch sonst konnte mich das Buch sehr gut unterhalten und ich bin nach dem fiesen Cliffhanger am Ende mehr als gespannt auf den zweiten Band. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für Dystopiefans.

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Mory's Hofbuchhandlung

Von: Marie Schweizer aus Freiburg

09.05.2019

Mir hat das Buch Ophelia Scale von Lena Kiefer sehr gut gefallen. Anfangs war es etwas missverständlich, doch danach ließ es sich gut lesen und war spannend. Alles war unvorhersehbar und man hat sich gut hineinversetzen können. Das Ende fand ich leider nicht gut.

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Europa, etwa hundert Jahre in der Zukunft: Zwar gibt es weiterentwickelte Technologie, aber fast jede Art davon wurde den Bürgern seit der "Abkehr" vor einigen Jahren verboten. Angeblich, weil die Bürger immer unsozialer wurden, aber das kauft Ophelia dem König nicht ab. Sie gehört zu der unbekannten Rebellengruppe ReVerse und möchte eines Tages den König stürzen, denn seine furchtbaren Regeln haben ihre Träume und auch noch ihre Beziehung zerstört. Sie hat eine ziemlich starre, arrogante Weltanschauung und hält ihren eigenen Weg für den einzig Richtigen. Auf die dummen Unwissenden schaut sie von oben herab. Klar, sie ist schon ziemlich clever, aber das macht sie auch nicht unfehlbar. Ich habe mir für sie einfach gewünscht, dass ihr die Augen geöffnet werden und sie auch mal Fehler einsieht, dass sie von ihrem hohen Ross gestoßen wird. Lucien ist ein sehr charmanter und verständnisvoller Kerl, und er kommt Ophelia sehr schnell näher. Ihre Beziehung entwickelt sich rasant, aber bleibt zunächst eher oberflächlich, daher hat es mich nicht gestört, doch toll fand ich sie auch nicht unbedingt. Dafür war es mir in Anbetracht ihrer Stellungen zu simpel. Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht, auch wenn es mir dann schwer fiel, die Regeln des Königreiches zu verstehen. Das lag dann wohl daran, dass die offizielle Begründung für die Abkehr sehr schwammig ist und auch die Ausnahmen kein logisches Muster zu ergeben scheinen. Aber die wahre Erklärung war besser gelungen, wenn auch nicht lückenlos perfekt. Das Buch war durch die Spionagen spannend, aber die Umgebung schien mir manchmal nicht vollständig ausgreift. Zum Ende hin fand ich es immer besser und durchdachter und auch die Plotttwists waren ganz nach meinem Geschmack (auch wenn ich sie teilweise habe kommen sehen). Ein Cliffhanger rundet die Sache noch ab und ich freue mich auf die Fortsetzung. Fazit Trotz einiger Schwächen hat mir "Ophelia Scale - Die Welt wird brennen" ziemlich gut gefallen, da mich vor allem das Ende vom Buch noch überzeugen konnte.

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Ich war total gespannt auf dieses Buch, da ich die Idee mit der Welt ohne Technologie interessant und abwechslungsreich fand. Umso gespannter war ich auf die wirkliche Umsetzung und wie es mir gefallen wird. Der Schreibstil der Autorin war von Anfang an flüssig und ich bin von Anfang an von der Geschichte in einen Bann gezogen worden. Zudem ist der Schreibstil aber auch jugendhaft und spannend und die Emotionen werden auf den Leser gelungen transportiert. Das Buch wird aus der Ich-Perspektive von Ophelia Scale erzählt, somit lernt man sie gut kennen und kann ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehen. Die Charaktere waren sehr gelungen und authentisch. Vor allem Ophelia mochte ich richtig gerne. Sie ist eine sehr starke, mutige und selbstbewusste, aber auch liebevolle Protagonistin, die sich für ihre Träume und Ziele einsetzt. Auch Lucien fand ich richtig toll, auch wenn ich nicht von Anfang an wusste ob man ihm wirklich trauen kann. Er ist aber ein sehr liebevoller und humorvoller Charakter, dem seine Familie sehr wichtig ist. Auch Ophelias Familie, die ReVerse-Gruppe und die anderen Charaktere wirkten auf mich sehr authentisch und gut ausgearbeitet. Die Handlung beginnt ab der ersten Seite spannend und somit hatte ich überhaupt keine Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzufinden. Die Spannung blieb das ganze Buch über erhalten und oft wusste ich nicht wem man wirklich trauen kann und wem nicht. Zudem fand ich die Liebesgeschichte zwischen Ophelia und Lucien sehr glaubwürdig und schön, die Autorin hat die Gefühle sehr realistisch wirken lassen. Das einzige was ich etwas schade fand, war das mir manche Dinge zu wenig erklärt wurden, wie zum Beispiel die Interlinks etc. Allerdings wird es ja eine Vorgeschichte geben, von der ich mir mehr Erklärungen erhoffe. Das Ende hat mich nochmal total umgehauen und ich brauche ganz dringend Band 2! Mit Ophelia Scale hat Lena Kiefer eine einzigartige und spannende dystopische Welt erschaffen, die mich ab der ersten Seite in ihren Bann gezogen hat. Die Thematik ist total interessant und durch die vielen Wendungen spannend und glaubwürdig umgesetzt worden. Ich kann das Buch jedem Dystopie-Fan wärmstens ans Herz legen!

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Erster Satz Es gibt Tage im Leben, da gelingt alles. Meinung Mit dem Verlust der Technik verlor Ophelia nicht nur die Chance auf ihren Traumjob, sondern musste sich auch mit körperlichen Einschränkungen abfinden. Doch nur weil ein König den Fortschritt und jegliche Technologische Entdeckung unter Strafe stellt, lässt sie sich nicht davon aufhalten. Als Teil einer Widerstandsgruppe nimmt sie an einem Aufnahmetest der königlichen Garde teil, um den Regenten näher zu kommen und ihn auszuschalten. Jedoch wird nicht nur der Wettkampf um einen Platz zur Herausforderung und Ophelia muss feststellen, dass auch ihr Herz in Gefahr ist. Aus ihrer Sicht erzählt Ophelia dem Leser ihre Geschichte, dabei lässt sie auch ihre Vergangenheit nicht außer Acht. Der Schreibstil war angenehm und flüssig zu lesen, klassisch für ein Jugendbuch. Ophelias Welt brach vor einigen Jahren zusammen, als sich der König erhob und die Technologie verbot, aus dem Grund, dass die Menschheit sich selbst vergessen hatte. Bis dahin lief das Meiste Hand in Hand mit KI‘s und sogenannten Links ab, welche die Sinne der Menschen virtuell reizten oder erweiterten. Doch nach der Abkehr, dem Umschwung zurück in ein Leben ohne Technik, verschwand all dies und nur die allerwenigsten technologischen Errungenschaften erhielten eine Daseinsberechtigung unter strenger Aufsicht. Im Großen und Ganzem gefiel mir die Welt gut, allerdings fragte ich mich zwischendurch, wie die Garde und der König rechtfertigten, dass sie selbst immer noch viel Technik verwendeten und sei es nur, um für die Sicherheit zu sorgen. Immerhin unterliegt die gesamte Welt seiner Macht, da kommen genügend Menschen zusammen, um sich gegen solch einen offensichtlichen Missbraucht zu äußern. Doch anscheinend sahen die Menschen darin kein Problem. Charaktere Die Protagonistin Ophelia schien im ersten Moment von sich selbst und ihrem Können überzeugt und auch etwas hochnäsig. Dieses Verhalten änderte sich jedoch im Verlauf der Geschichte recht schnell, viel mehr beschlichen sie Zweifel und sie hinterfragte die Tatsachen, wenn sie diese auch oft versuchte zu verdrängen. Im allgemeinen war sie sympathisch und eine schöne Protagonistin mit Stärken und Schwächen, wovon letzteres sich stärker zeigte. So ließ sie sich stark von anderen beeinflussen und wirkte in ihrer Meinung wie ein klassischer Mitläufer, der nur auf die offensichtlichen Fakten achtete. Lucien, der Bruder des Königs, hatte einige überraschende Charakterseiten. Nach außen betrachtet war er charmant und witzig und wusste dabei immer genau wie er auf andere Menschen wirkte. Was in seinem Inneren vorging war dabei oft schwierig einzuschätzen, was wiederum für seine Rolle wie geschaffen war und somit definitiv überzeugte. Fazit Spannender Auftakt, der auf jeden Fall Lust auf mehr hinterlässt, wenn es auch ein paar kleine Kritikpunkte gibt. 4 Sterne

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Kurzbeschreibung: Die 18-jährige Ophelia Scale lebt im England einer nicht zu fernen Zukunft, in dem Technologie per Gesetz vom Regenten verboten ist. Die technikbegeisterte und mutige Kämpferin Ophelia hat sich dem Widerstand angeschlossen und wird auserkoren, sich beim royalen Geheimdienst zu bewerben. Gelingt es ihr, sich in dem harten Wettkampf durchzusetzen, wird sie als eine der Leibwachen in der Position sein, ein Attentat auf den Herrscher zu verüben. Doch im Schloss angekommen wird die Lage vielschichtiger und Ophelia muss ihre Lage neu einschätzen und sich zwischen Loyalität und Verrat, Liebe und Hass entscheiden... Meinung: Schon wieder ein Dystopie, aber trotzdem wieder mit einem ganz anderen Setting und gleichzeitig doch auch wieder total realistisch und glaubwürdig. Wir sind in Europa im Jahr 2134, die Welt hatte ihre technischen Höhepunkte, aber laut der Meinung des Königs, der vor sechs Jahren die Macht übernommen hat, hat die Welt dabei ihre menschlichen Werte vergessen, weshalb er Technologie bis auf ein Minimum strengstens verboten hat und dieses Gesetz auch radikal durchsetzt. Protagonistin Ophelia hat die Blütezeit der Technlogie noch erlebt und kann sich damit nicht abfinden. Als Mitglied der Widerstandsgruppe ReVerse tut sie alles, um dagegen zu arbeiten und das Ziel ist es, den König zu stürzen. Die Handlung beginnt gleich mit viel Aktion, aber auch einer anschaulichen Beschreibung von Ophelias Welt und ihren Gewohnheiten. Ich muss sagen, dass ich durch den extrem lebendigen, packenden, aber auch humorvollen Schreibstil sofort mitten in der Geschichte war und das Buch auch nur noch schwer zur Seite legen konnte. Außerdem finde ich das Ausgangssetting sehr faszinierend. Denn eigentlich geht es den Menschen in Orphelias Welt sehr gut. Sie werden Grundversorgt mit allem, was sie brauchen, es gibt kein Geld und dadurch auch kein Gefälle mehr, aber der technologische Fortschritt wurde ausradiert bzw. auf ein Minimum reduziert. Eigentlich erstmal keine schlechte Vorstellung, aber Ophelia konnte durch die Ich-Perspektive ihre Gegenargumente zum Teil schon recht anschaulich verdeutlichen bzw. sind natürlich auch die strengen Strafen wegen Verstößen ein Kritikpunkt an dieser Welt, auch wenn diese Strafen im Vergleich doch noch recht human sind. Den dargestellten Konflikt, den auch Ophelia im Verlauf der Handlung durchleben muss, fand ich auf jeden Fall sehr interessant und er hat mich auch sehr zum Nachdenken angeregt. Prinzipiell mochte ich Ophelia als Protagonistin sehr gerne. Sie war mir gleich sympathisch, sie ist sehr selbstbewusst, mutig und hat auch Humor. Außerdem hat sie ein Geheimnis, das ich auch sehr interessant fand. Ich habe mich leicht getan, mit ihr mitzufiebern und ihre Entscheidungen nachzuvollziehen, außer am Ende, da hat sie sich schon recht leichtgläubig steuern lassen. Das hat nicht so ganz zu ihr gepasst, obwohl Ausnahmesituationen und Gefühle natürlich schon das objektive Denken beeinflussen können. Auch die anderen Figuren fand ich interessant und viele sind noch schwer zu durchschauen, vor allem eben nach den Offenbarungen am Ende. Die Handlung selbst fand ich ganz unterhaltsam, wenn auch leider doch etwas vorhersehbar. Die ein oder andere völlig unerwartete Wendung wäre schon noch schön gewesen. Die Liebesgeschichte war auch wie erwartet, da sie ja auch im Klappentext schon angekündigt wird, ich fand sie aber trotzdem ganz gut und auch nicht so aufdringlich wie befürchtet. Das Ende hat einen gemeinen Cliffhanger, aber zum Glück erscheint Teil 2 bereits im August. Fazit: Ein spannender und lesenswerter Auftakt in diese neue Dystopien-Reihe und ein richtig gelungenes Debüt. Das Setting ist interessant und glaubwürdig und regt sehr zum Nachdenken an. Die Handlung ist unterhaltsam, wenn auch etwas vorhersehbar, die Protagonistin stark und der Schreibstil extrem lebendig und fesselnd. Das Ende fand ich ein bisschen zu einfach, aber der Cliffhanger macht Lust auf mehr. Insgesamt gibt es solide 4 Sterne.

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