Leserstimmen zu
Ophelia Scale - Die Welt wird brennen

Lena Kiefer

Die Ophelia Scale-Reihe (1)

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Die Welt im Jahr 2134: Die Menschen haben auf Befehl der Technologie abgeschworen. Nur noch wenig ist ihnen vom technischen Fortschritt geblieben. Die 18-jährige Ophelia leidet darunter sehr. Sie war technikverbunden und wollte sogar beruflich etwas mit Technik machen. Nun ist alles anders und Ophelia schließt sich einer im Verbogenen agierenden Widerstandsgruppe an. Als sich die Möglichkeit bietet, in der Leibgarde des Königs aufgenommen zu werden, bewirbt sich Ophelia zusammen mit einem guten Freund. Doch die Aufnahme-Prüfung ist hart und ihre Chancen gering. Und keiner darf wissen, dass sie nur ein Ziel haben: Den König zu töten. Der Auftaktband um die Trilogie rund um die junge Ophelia Scale beginnt sofort mit einer spannenden Situation, in die man als Leser oder Leserin hineingeworfen wird. Natürlich ist dann das Interesse geweckt und Ophelias Welt ist mehr als interessant. Es gibt einen kleinen Teil staatlich reglementierter Technik, eine Art Auto beispielsweise, mit dem man von A nach B kommt. Die meiste Technik befindet sich allerdings unter Verschluss und die Menschen müssen sich auf ihre alten Traditionen besinnen. Nicht nur Ophelia will sich damit nicht abfinden. Aber es gibt auch Bevölkerungsgruppen, die die so genannte Abkehr positiv sehen und unterstützen. Seit Ophelias Freund Knox von den Behörden aufgegriffen wurde, läuft sie selbst allerdings immer mehr gegen das System auf. Den König sieht sie als ihren größten Feind an und möchte ihn gemeinsam mit ihren Freunden stürzen. Was wäre da besser geeignet als Teil seiner Garde zu sein? Unter dem Titel „Wie alles begann“ gibt es eine kurze Vorgeschichte des Romans zu erstehen. Die etwa 34-seitige Geschichte ist kostenlos und gibt einen Eindruck dafür, wie der Roman ablaufen kann. Hier wird thematisiert, wie Ophelia die Widerstandsgruppe ReVerse, zu der auch Knox gehörte, fand. Der vorliegende erste Band ist interessant gemacht und bietet viele Anknüpfungspunkte und Themen wie Macht, Liebe, Freundschaft. Manchmal kommen aber bestimmte Bereiche der Handlung auch viel zu kurz. Das sorgt dafür, dass der Roman keine Längen hat. Aber leider auch dafür, dass man vieles nicht mitbekommt. Und vielleicht dafür, dass ich nicht wirklich gefesselt war. Immerhin ist mein Interesse geweckt. Denn die Protagonistin macht einen glaubhaften Wandel durch und es ist nach dem ersten Band noch lange nicht alles gesagt. Im Gegenteil bleiben viele Fragen offen und Spannungen zwischen den Figuren bestehen. Ein gelungener, wenn auch nicht perfekter Auftakt. An weiteren Bänden bin ich auf jeden Fall interessiert.

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Ophelia Scale – Die Welt wird brennen, geschrieben von der deutschen Autorin Lena Kiefer, erschien am 18. März diesen Jahres beim cbj Verlag und ist der Auftakt einer Trilogie. Band 2 (Ophelia Scale – Der Himmel wird beben) erscheint am 26. August diesen Jahres und Band 3 (Ophelia Scale – Die Sterne werden fallen) erscheint am 11. November. Das Buch hat gerade auch auf Instagram einen ziemlichen Hype ausgelöst und ich war mir nicht sicher, ob es wirklich etwas für mich ist, da mich der Klappentext eigentlich nicht vollends überzeugt hatte, was allerdings mehr daran liegt, dass ich zumeist eher Fantasy lese. Da ich aber Dystopien nicht abgeneigt bin und alle so begeistert von diesem Buch waren, habe ich es mir gekauft – und bei Gott (sage ich sogar als Atheist), ich habe es nicht bereut! Denn ich habe kaum aus der Hand legen können! Dystopie in gar nicht allzu ferner Zukunft Ophelia Scale- Die Welt wird brennen spielt im Jahr 2134, also einer nicht ganz so fernen Zukunft. Die Menschheit hat sich technisch extrem weiterentwickelt, die Länder in Europa sind zu einem großen Land vereinigt, das seit 6 Jahren durch einen König regiert wird, der mit der Abkehr (welche durch ihn initiiert wurde) die Macht an sich gerissen hat. Vorher wurde die Welt quasi durch die Big Ten, die zehn größten Konzerne der Welt, regiert. Mit der Abkehr wurde so gut wie jede Technik verboten, begründet damit, dass die Menschen nicht mehr sozial waren und nicht mehr miteinander kommuniziert hätten. Wie der Klappentext bereits sagt, gehört Ophelia dem Widerstand an und versucht alles, um die Abkehr wieder rückgängig zu machen. Dafür bewirbt sie sich auch für die Leibgarde des Königs, mit dem Ziel, so nahe wie möglich an den König zu kommen und ein Attentat auf ihn auszuüben. Charaktere Ophelia: Ophelia ist 18 Jahre alt und hat gerade ihren Schulabschluss gemacht. Sie lebt in Brighton, welches im ehemaligen England liegt, zusammen mit ihrem Vater, seiner Freundin, ihren zwei Kindern sowie ihrem Zwillingsbruder, Eneas. Sie ist Mitglied der Widerstandsgruppe ReVerse, welche unerkannt im Untergrund agiert. Ophelias Eltern waren beide hochtalentierte Ingenieure und haben bei zwei Konzernen der Big Ten gearbeitet. Ophelia ist sehr intelligent, was unter anderem daran liegt, dass ihre Mutter genetisch perfektioniert wurde und sie nun mit den Nebenwirkungen leben muss: ein extrem gut vernetztes und funktionierendes Gehirn, sodass sie bereits im Kleinkindalter zusammen mit ihrem Vater technische Dinge entwickeln konnte. Je älter sie wurde, desto mehr wurde dies jedoch zu einem Problem, da sie nach kurzer Zeit mit extrem starken Kopfschmerzen reagiert. Vor der Abkehr wurde dem jedoch durch eine technische Entwicklung ihrer Eltern Abhilfe geschaffen: ihr Gehirn funktionierte perfekt, aber ohne Nebenwirkungen. Nach der Abkehr hat ihre Mutter ein Serum entwickelt, dass die Funktion ihres Gehirns herunter regelt und somit keine Überreizung statt findet, Ophelia selbst nennt es HeadLock. Sie wollte immer wie ihre Eltern auch eine Ingenieurin werden. Lucien: Lucien ist der kleine Bruder des Königs. Außerdem gehört er den Schakalen an, einer geheimen Spionagegruppe, die für den König agiert. Er ist charismatisch, hat Humor und ist an Ophelia interessiert. Knox: Ophelias erste große Liebe. Er gehörte ebenfalls dem Widerstand an, wurde jedoch geschnappt. Jye: Ebenfalls Mitglied von ReVerse. Jye tritt mit Ophelia zusammen das Bewerbungsverfahren an. Sie sind gut befreundet. Es gibt noch viele andere Nebenfiguren, die eigentlich alle genannt werden müssten, aber dann wird die Rezension einfach zu lang und daher verzichte ich darauf. Das Worldbuilding in Ophelia Scale Die Handlung in Ophelia Scale – Die Welt wird brennen spielt wie bereits erwähnt im Jahr 2134, also etwas mehr als 100 Jahre in der Zukunft. Die Welt die Lena Kiefer sich ausgedacht hat, ist in Anbetracht des sich immer schneller entwickelnden technischen Fortschritts alles andere als unwahrscheinlich. Die noch vorhandenen technischen Gegebenheiten sind nicht abstrus und durchaus möglich, das hat mir gut gefallen. Ich behaupte jetzt von mir selbst, ein gutes technisches Verständnis zu haben, aber ich denke, auch für Technikunbegabte ist alles nachvollziehbar. Was mir auch gefallen hat an dieser Zukunftsvision: es ist keine extrem weit in der Zukunft liegende Dystopie und so sind auch Verweise auf Shakespeare oder auch uns bekannte geschichtliche Daten zu finden, so dass man noch einfacher in die Geschichte eintauchen kann. Fazit Ophelia Scale – Die Welt wird brennen hat mich auf ganzer Linie überzeugt. Sympathische Hauptcharaktere, eine tolles Worldbuildung, das mehr als vorstellbar ist, durchgehende Spannung und überraschende Wendungen – all dies vereint Lena Kiefer in diesem grandiosen Auftakt. Mich hat das Buch noch Tage nach Beenden beschäftigt und nicht losgelassen, das habe ich selten. Ich bin wirklich froh, dass wir nicht ewig auf die beiden Fortsetzungen warten müssen, die zeitnahen Erscheinungstermine sind ebenfalls ein großer Pluspunkt – denn ernsthaft, Cliffhanger sind zwar immer fies, aber hier ein Jahr warten müssen, wäre nicht vorstellbar gewesen. Ich bin wirklich unglaublich gespannt darauf, wie es weitergeht. Kurz zusammengefasst: Das Buch erhält volle Punktzahl von mir, heißt 5 von 5 Sternen. Absolute Leseempfehlung! Falls jemand Spoiler möchte: schaut gerne auf unserem Blog vorbei. Spoiler sind gekennzeichnet und müssen extra aufgeklappt werden! Es wird niemand ungewollt gespoilert ;)

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Genre: Young Adult Seiten: 464 Bewertung: 5+/5🌟 In einem Satz: eine super spannende, rasante und gut durchdachte Dystopie mit einem fantastischen Worldbuilding und einer tollen Protagonistin. Besondere Aufmerksamkeit verdient: Der Ausbruch aus den typischen Schubladen „Gut“ und „Böse“, die den Leser (wie auch die Protagonistin) immer wieder ins Grübeln bringt. Meine Meinung: Was für ein Auftakt! Der Debütroman von Lena Kiefer ist eine absolute Leseempfehlung und bereits jetzt eines meiner Jahreshighlights! Die 18-jährige Ophelia Scale lebt im England einer nicht zu fernen Zukunft, in dem Technologie per Gesetz vom Regenten verboten ist. Die technikbegeisterte und mutige Kämpferin Ophelia hat sich dem Widerstand angeschlossen und wird auserkoren, sich beim royalen Geheimdienst zu bewerben. Ziel ist es, als Leibwache ein Attentat auf den Herrscher zu verüben. Als sie sich jedoch in Lucien, den Bruder des Regenten, verliebt, muss sich Ophelia zwischen Loyalität und Verrat, Liebe und Hass entscheiden. Die Story, die Protagonisten, der Schreibstil - „Ophelia Scale - die Welt wird brennen” ist ein Werk, dass sich von den meisten anderen Jugendbüchern eindeutig abhebt! Die (technikfeindlich) Welt ist gut durchdacht, die Gedanken und Handlungen der jungen, idealistischen und manchmal hitzköpfigen Ophelia absolut nachvollziehbar. Während es zu Beginn des Buches eindeutige Einordnungen in die Kategorie Gut und Böse zu geben scheint, schafft es die Autorin, den Leser - wie auch Ophelia - im Laufe der Geschichte immer weiter ins Zweifeln zu bringen. Die Seiten verschwimmen und was zu Beginn noch so eindeutig aussah, wird auf einmal in Frage gestellt. Und dieser Cliffhanger! So soll ein Buch sein! Ich freue mich unglaublich auf den zweiten Band und kann „Ophelia Scale - die Welt wird brennen“ wärmsten Herzens empfehlen!

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Konnte man jemanden töten, in dessen Bruder man sich verliebte? Ich wusste, dass ich nichts für Lucien fühlen durfte. Aber meinem Herzen war das egal. ~Ophelia Scale✨< Vor einiger Zeit habe ich dieses atemberaubende Buch beendet, von dem ich euch unbedingt überzeugen muss! Es ist eine Dystopie, aber ohne SciFi oder Fantasy. Dafür erschreckend realistisch... Dieses Buch ist der Wahnsinn. Es hat mich komplett umgehauen und gefesselt. Was mich echt begeistert hat: Es gab kein unnötiges Blabla, alles war wichtig und es ist Schlag auf Schlag was passiert. Man musste es einfach nur durchlesen. Es geht um Ophelia, die im Jahr 2134 lebt. Zu der Zeit herrscht ein König, der sämtliche Technologie verbietet und das möchte sie nicht auf sich sitzen lassen und schließt sich einer Widerstandsgruppe an, die das Ziel hat, den König zu stürzen. Dafür wird sie in den Palast eingeschleust. Doch womit sie nicht gerechnet hat: ihre Gefühle für den Bruder des Königs kommen ihr in die Quere und sie muss sich entscheiden - Loyalität oder Verrat... Ophelia war die perfekte Protagonistin: auf der einen Seite stark, eine Kämpferin und clever. Ungaublich clever, gewitzt und immer wieder beeindruckend. Und auf der anderen Seite liebenswürdig für ihre Emotionalität und die Dinge, für die sie brennt und einsteht. Ich habe mit ihr gebangt, gekämpft und geliebt. Und auch die Nebencharaktere haben mich vom Hocker gerissen: Intelligente Konkurrenten mit Plänen. Bösewichte, die so genial waren, dass man fast für sie sein wollte. Teilweise war die Geschichte sogar so schlau, dass man fast nicht mitgekommen ist (Deswegen eher nicht als leichte Lektüre zu empfehlen). Dazu kamen unerwartete Plottwists vom Feinsten. Ophelia hat im Laufe des Buches immer mehr erfahren - doch wem konnte sie trauen? Das Buch war in sich einfach nur gerissen, perfekt aufgebaut und definitiv süchtigmachend. Ich bin von vorne bis hinten begeistert. Fazit: Ihr müsst es lesen. Ihr müsst. Es ist jetzt schon ein Jahreshighlight von mir und eine riesige Empfehlung.

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Was würdet ihr in einer Welt ohne Technologie am meisten vermissen und warum?🤔😊 ◇ Diese Frage finde ich echt interessant, denn unsere 18- Jährige Protagonisten Ophelia lebt in so einer Welt. In einer nicht all zu fernen Zukunft, wurde jegliche Art von Technologie vom König verboten und da die Technologie ein sehr wichtiger Teil ihrer Kindheit war, trifft diese "Abkehr" Ophelia sehr hart. Deshalb hat sie sich einer Widerstandsgruppe names "ReVerse" angeschlossen und bekommt eines Tages die Chance ihres Lebens, denn die königliche Garde sucht neue Anwärter. So kann sie dem König so nahe wie möglich kommen und ihn anschließend töten, denn ReVerse erhofft sich so, die Abkehr wieder rückgängig zu machen. Doch sie lernt plötzlich einen geheimnisvollen Fremden kennen, der sie sofort fasziniert, aber es stellt sich heraus, dass dieser Fremder der Bruder des Königs ist. ◇ Ich kann jetzt schon sagen, dass mich dieses Buch total umgehauen hat. Der Schreibstil von Lena Kiefer ist fantastisch und sehr flüssig zu lesen. Ich schaffe es selten mehr als 200 Seiten innerhalb von einem Tag zu lesen und bei diesem Buch fiel es mir unglaublich einfach. Sie konnte alles sehr gut und detailliert beschreiben, ohne dass es zu langatmig wird. Die Emotionen von Ophelia wurden auch sehr gut rübergebracht. ◇ Die Charaktere fand ich mit ihren Ecken und Kanten genial. Ophelia hat genau die Art von Persönlichkeit, die ich liebe: stark, selbstbewusst und humorvoll. Lucien, der Bruder des Königs, ist nur zum dahinschmelzen🙈 Ich mochte ihn direkt von Anfang an. Die ganzen Nebencharaktere waren meiner Meinung nach, perfekt gewählt und allesamt authentisch. ◇ Die Thematik hat mich sofort angesprochen und sowas ähnliches habe ich auch noch nie gelesen. Bei vielen Dystopien habe ich immer das Gefühl, dass diese "Welten" sehr weit von unserer jetzigen entfernt sind, aber bei diesen Buch war das überhaupt nicht der Fall. Ich konnte mir echt vorstellen, wie sowas ähnliches wirklich passieren könnte, denn wir erleben jeden Tag wie stark und vor allem schnell sich die Technologie entwickelt. Außerdem denke ich auch, dass der gewählte Zeitpunkt der Geschichte auch seinen Beitrag dazu geleistet hat, denn es spielt nur wenige Jahre nach der "Abkehr". ◇ Der einzige Kritikpunkt wäre, dass sich die Liebesgeschichte ein bisschen zu schnell entwickelt hat, aber das hat mich nur minimal gestört. ◇ Fazit: Ophelia Scale- Die Welt wird brennen ist eine unglaublich tolle Dystopie mit tollen Charakteren und einem echt krassen Cliffhanger🙈 Es bekommt von mir ⭐⭐⭐⭐⭐/⭐⭐⭐⭐⭐ und ich wünschte, ich hätte den zweiten Teil bereits in meinen Händen.

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Eine Zukunft ohne Technik? Ohne Fortschritt? Genau in dieser lebt Ophelia. All dies geschah bloß, weil der König Leopold dieses Gesetz ausgesprochen hatte. Und wie man sich denken kann, spricht das nicht allen zu. Und genau so einer Rebellen Organisation gehört auch Ophelia an. Deswegen nimmt sie an den Prüfungen beim Geheimdienst teil, um den König ganz nah zu sein. Und bei einer passenden Gelegenheit auch abdrücken zu können. Doch alles kommt anders als gedacht, als sie sich ausgerechnet in den Bruder vom König verliebt und ganz andere Seiten und Perspektiven zu dieser Entscheidung erfährt, weswegen Technik verboten wird. Doch es gibt so viele Stimmen, die auf sie einreden, dass sie nicht weiß, welche die Wahrheit erzählt.. Mir hat dieses Buch unglaublich gut gefallen, da es mich auch aus meiner Leseflaute heraus geholt hat. Es war spannend, fesselnd, bewegend und hat so viele Emotionen bei mir ausgelöst, dass ich tatsächlich nach dem Beenden erst mal tief Luft holen musste. Ophelia ist eine sehr clevere Hauptprotagonistin, die man nicht unterschätzen darf. Doch sobald etwas ihr Herz anbetrifft, scheint sie blind zu werden und die Menschen, die sie liebt, um alles in der Welt zu beschützen. Ich mochte sie total gerne, weil ich mich so gut mit ihr identifizieren konnte. In vielen Szenen hätte ich genauso wie sie gehandelt. Sie ist sehr analytisch, aber dennoch darauf bedacht, so wenig Schaden anzurichten wie möglich. Besonders wenn es darum geht, wenn Menschen involviert sind, die gar nichts mit der Sache zu tun haben. In der Handlung begegnen wir neben Ophelia noch einigen weiteren Charakteren. Unter anderem Knox, ihr Exfreund, der ein Clearing durchmachen musste. Als mir erklärt wurde, was ein „Clearing“ ist, war ich total geschockt und mir fiel eine unheimliche Last auf die Brust, sobald wieder eine Szene mit ihm stattfand. Neben Knox gibt es natürlich auch den Prinzen Lucien, der so anders scheint und wiederum immer wieder in andere Rollen schlüpfen muss, das man nicht weiß, wann er wirklich „echt“ ist. Außer wenn er mit Ophelia zusammen ist. Dann scheinen all die Barrieren herunterzugehen und genau deswegen, wurde ich auch, wie Phee, schwach für ihn. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Es wird in der ersten Person geschrieben, weshalb es einem noch leichter fällt in die Gedankenwelt von Ophelia zu schlüpfen. Die Wortwahl der Autorin wickelt den Leser um den Finger, während gleichzeitig eine wahnsinnig tolle Geschichte gespannt wird und geplant wirkt, wie ein Spinnennetz. Was mich aber ganz aus der Bahn geworfen hat, war das Ende. Ohne etwas zu spoilern, möchte ich einfach nur sagen, dass es ganz intensive Gefühle gab und ich wirklich jetzt gleich den zweiten Band brauche. Danke. Fazit: Ganz ganz ganz große Leseempfehlung meinerseits! Ich bin total fasziniert von dieser Welt und den Charakteren, dass ich es der Autorin unendlich sehr gönnen werde, wenn noch mehr Menschen es lesen würden (und bestenfalls es auch in anderen Ländern erscheint). Mich hat die Geschichte so gefesselt und alleine, dass es mich aus meiner Leseflaute gelockt hat, muss einiges bedeuten! 5 von 5 Sternen

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Der Einstieg ist mir sehr gut gelungen, denn gleich am Anfang geht es zur Sache und man lernt die Hauptfigur kennen. Von einer Dystopie erwarte ich immer eine gut durchdachte Geschichte die zusätzlich auch mit einer interessanten Idee überzeugen kann, wenn dann die Hauptfiguren individuell und auch sympathisch sind, dann ist das für mich schon ein Grund dieses Buch nicht mehr aus der Hand zu legen und genau das war hier der Fall. Die Hauptfiguren sind sehr lebendig und individuell gestaltet worden. Ophelia habe ich so richtig ins Herz geschlossen, denn sie ist eine richtige Kämpfernatur die das Herz am richtigen Fleck hat. Sie ist nicht perfekt, aber einzigartig. Ein Mensch wie du und ich, die einsteht für das was sie will. Sie trifft nicht immer die richtigen Entscheidungen, aber gerade das macht sie so liebenswert. Wer will schon immer die perfekte Hauptfigur haben? Ich will eine Hauptfigur mit Ecken und Kanten und das hatte ich hier! Die Autorin hat einen unvergesslichen Schreibstil. Sie nimmt uns Leser mit in diese neue Welt und verzauberte mich. Ich hatte wirklich das Gefühl alles selbst erkunden zu können, denn sie lässt uns Lesern den gewissen Freiraum um unsere Fantasie einzusetzen. Die Geschichte ist interessant, denn ohne Technik… Oh Gott, das wäre nichts für mich und gerade deshalb mochte ich diese Grundidee so unglaublich gerne. Die Geschichte ist sehr strukturiert aufgebaut, man verliert nie den Faden und behält immer einen Überblick. Okay, vielleicht empfindet man es teilweise so, aber dann kommt der Knall, die Wendung und die Überraschung. Das Buch hatte tatsächlich zwei mal geschafft mich reinzulegen, denn es passierten Dinge mit den ich nicht gerechnet habe. Die mich eher schockiert als begeistert haben. Das macht für mich eine Dystopie aber aus, eine Story die mit Überraschungen, Tragik und genialen Setting glänzt. Alle genannten Faktoren trafen auf dieses Buch zu und ich sage euch eins: Diese Dystopie ist ein Erlebnis. Fazit Eine Dystopie die vor Spannung sprudelt, die eine geniale Grundidee parat hält und dazu einen grandiosen Schreibstil. Ich habe dieses Abenteuer genossen und hautnah miterlebt, zumindest habe ich den Eindruck. Die Ereignisse und Überraschungen waren der Wahnsinn. Die Handlungen präzise und schlüssig und der Cliffhanger am Ende macht einen verrückt. Wie soll ich die Wartezeit bis zum zweiten Teil nur aushalten?

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Klappentext „Die 18-jährige Ophelia Scale lebt im England einer nicht zu fernen Zukunft, in dem Technologie per Gesetz vom Regenten verboten ist. Die technikbegeisterte und mutige Kämpferin Ophelia hat sich dem Widerstand angeschlossen und wird auserkoren, sich beim royalen Geheimdienst zu bewerben. Gelingt es ihr, sich in dem harten Wettkampf durchzusetzen, wird sie als eine der Leibwachen in der Position sein, ein Attentat auf den Herrscher zu verüben. Doch im Schloss angekommen, verliebt sie sich unsterblich in den geheimnisvollen Lucien – den Bruder des Regenten. Und nun muss Ophelia sich entscheiden zwischen Loyalität und Verrat, Liebe und Hass ...“ Gestaltung Auch wenn ich kein Fan von Mädchengesichtern auf Covern bin, da man diese einfach zu häufig sieht und damit überschüttet wird, so mag ich doch das Cover von „Ophelia Scale“. Dies liegt nicht nur an der harmonischen Farbgestaltung, sondern vor allem auch an den schimmernden Lichteffekten, die dem Cover etwas Magisches verleihen. Zudem gefällt mir die goldgelbe Schrift des Titels mit seinem kreisrunden Rahmen und der kleinen Skyline über dieser sehr. Meine Meinung Wo soll ich nur anfangen? Am besten an dem Punkt, der mich dazu geführt hat, den Auftaktband der „Ophelia Scale“-Trilogie unbedingt lesen zu wollen. Dies lag vor allem daran, dass der Klappentext eine dystopische Geschichte versprach. Eine solche bekam ich beim Lesen auch. Und ich muss sagen, dass ich hellauf begeistert bin von dem Setting, den Charakteren und der Handlung dieses ersten Bandes. Ich hatte eine leise Hoffnung, dass dieses Buch mir gefallen würde, da ich Dystopien sehr gerne lese, dass mir „Ophelia Scale – Die Welt wird brennen“ dann aber so gut gefallen würde, dass es mich geradezu aus den Latschen gehauen hat, damit habe ich nicht gerechnet. Dies lag vor allem daran, dass sich diese Dystopie einfach abhebt von anderen Büchern des Genres. Mich überzeugte das Buch vor allem durch sein Setting und den Aufbau der Welt, denn diese ist nachvollziehbar und in meinen Augen auch logisch. Hier merkte ich beim Lesen einfach wie viel Arbeit und Gedanken Autorin Lena Kiefer in ihren Weltenaufbau gesteckt hat, da die konstruierte Welt auf mich gut durchdacht und vor allem glaubwürdig wirkte und ich mich gut in ihr zurecht gefunden habe. Ich möchte auch gar nichts Genaueres über den Inhalt verraten, aber ich kann sagen, dass mich diese dystopischen Züge zum Nachdenken angeregt haben. Beispielsweise habe ich unser aktuelles Leben hinsichtlich der Nutzung verschiedener Medien hinterfragt. Die Handlung konnte mich von der ersten Seite an mitreißen, denn in meinen Augen war der Spannungsbogen von Anfang an konstant hoch. Die Geschichte beginnt direkt mit einem temporeichen Einstieg, wodurch ich sofort das Gefühl hatte, dass mich das Buch in sich einsaugt. Dieses Gefühl legte ich dann nicht mehr ab, sodass ich Seite um Seite umschlug bis ich beim atemberaubenden Finale ankam. Hier bot sich mir ein Showdown, der mein Herz zum Rasen brachte und bei dem ich laut fluchte, dass ich nicht direkt zum nächsten Band greifen konnte. So muss eine grandiose Geschichte in meinen Augen sein! Auch die Charaktere konnten mich überzeugen. Dachte ich zunächst daran, dass ich die Figuren leicht in Schubladen stecken könnte, wurde ich doch eines besseren belehrt. Protagonistin Ophelia fand ich dabei sehr ansprechend, denn sie hat das Herz am rechten Fleck, ist kämpferisch und entwickelt sich weiter. Auch sorgte sie bei mir durch ihre Art für das ein oder andere Schmunzeln, was ein schöner Zusatz war. Zudem wird auch für Emotionen gesorgt, denn auch ein wenig Liebe ist im Spiel…so hat „Ophelia Scale – Die Welt wird brennen“ wirklich alles was das Herz begehrt: rasante Actionszenen, ein glaubwürdiges Worldbuilding, vielschichtige Charaktere und eine große Portion Gefühl! Fazit Mich konnte „Ophelia Scale – Die Welt wird brennen“ mitreißen und begeistern, denn alle meine Wünsche für eine großartige Geschichte wurden mit diesem Auftaktband erfüllt. Das einzige Mako war wirklich, dass ich nach dem Ende nicht direkt weiterlesen konnte und nun sehnsüchtig auf die Fortsetzung warten muss. Die Handlung hat einen so hohen Spannungsbogen, dass ich eine Warnung aussprechen muss, denn es könnte (was rede ich? Es wird!) passieren, dass ihr das Buch nicht mehr aus den Händen legen könnt und vor Spannung an euren Nägeln kaut! 5 von 5 Sternen! Reihen-Infos 1. Ophelia Scale – Die Welt wird brennen 2. Ophelia Scale – Der Himmel wird beben 3. Ophelia Scale – Die Sterne werden fallen

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