Leserstimmen zu
Ophelia Scale - Die Welt wird brennen

Lena Kiefer

Die Ophelia Scale-Reihe (1)

(68)
(17)
(1)
(0)
(0)
€ 18,00 [D] inkl. MwSt. | € 18,50 [A] | CHF 25,90* (* empf. VK-Preis)

Hoffnung ist stärker als Hass, Liebe ist stärker als Furcht Das Cover: Das Cover zeigt den verdunkelten Oberkörper einer jungen Frau, die vielleicht Ophelia darstellen soll. Sie schaut meiner Meinung nach ziemlich neutral zur Seite. Der Titel (der der Name der Protagonistin ist) geht durch einen Kreis, auf dem oben die Silhouette einer Stadt zu sehen ist. Diese Silhouette ist auch über jedem neuen Kapitel zu sehen. Zusätzlich sind viele wunderschöne Lichtpunkte auf dem Cover, die mir sehr gut gefallen und sehr hübsch sind. Unter dem Schutzumschlag hat das Hardcover eine wunderschöne lilane Farbe. Die Geschichte: Ophelia Scale ist 18 Jahre alt und lebt in einer Welt, in der vor sechs Jahren alle moderne Technologie vom König von Europa, Leopold de Marais verboten wurde. Deshalb hat sie sich einer Widerstandsbewegung namens ReVerse angeschlossen, zu der auch ihre erste große Liebe Knox gehörte. Er wurde jedoch bei einem ReVerse-Auftrag geschnappt und einem Clearing unterzogen, was ihren Hass auf den König noch mehr entfacht hat. Doch dann erhält sie die Möglichkeit, dem König so nahe zu kommen wie kein anderer: die königliche Garde sucht junge Anwärter. Ophelia bewirbt sich im Auftrag von ReVerse und stellt sich dem harten Auswahlverfahren. Doch dann trifft sie auf den attraktiven und geheimnisvollen 'Robin Hood', der sie vom ersten Moment an fasziniert und sie nach langer Zeit mal wieder zum Lachen bringt. Sie ahnt dabei nicht, dass er der Bruder des Königs ist, den sie töten soll ... Meine Meinung: Auf das Buch aufmerksam geworden bin ich, wie so oft, durch Instagram. Jeder hatte es, jeder schwärmte über das Cover und die Geschichte. Ich wurde neugierig, gerade auch, weil die Geschichte von einer deutschen Autorin stammt. Schon am Anfang wird es spannend, denn wir stoßen zu Ophelia bei einem Auftrag für ReVerse. Der Name der Widerstandsbewegung passt übrigens schon mal sehr gut zur Geschichte, denn Reverse heißt auf Deutsch soviel wie umkehren oder das Gegenteil von etwas wollen. Heißt also, ReVerse will die Abkehr, zu der ich noch komme, beenden. Ein passender Name also. Die Geschichte ist übrigens aus ihrer Sicht geschrieben. Danach erfahren wir mehr über die Ophelias Welt im Jahre 2134, in der Leopold de Marais als König über ganz Europa regiert. Er ließ vor sechs Jahren alle technischen Geräte verbieten, außer die, die der Überwachung der Bürger dienen. Einige, wie die Phoben, haben schon vor der Abkehr ihre Probleme mit der ganzen Technologie gehabt. Zu denen zählt auch Ophelias Stiefmutter, Lexie. Andere, wie ReVerse, wollen die Technik, die ihnen das Leben erleichtert, unbedingt zurück. Und die Radicals ... nun, sie versuchen, ihre Ziele mit Gewalt und Vandalismus zu erreichen. Ophelia war früher mit Knox zusammen, der aber bei einem Auftrag für ReVerse erwischt und einem Clearing unterzogen wurde. Was das bedeutet, verrate ich hier nicht, aber die Auswirkungen sind echt krass. Nun geht es dann um die Ausschreibung des Jobs in der königlichen Garde, auf die sich Ophelia bewirbt. Das ist natürlich für ReVerse DIE Chance, in die Nähe des Königs zu kommen und ein Attentat auf ihn zu verüben. Damit verrate ich vermutlich nicht zu viel. Ophelia ist eine besondere Person mit einer besonderen Gabe, die sie jedoch mit Pillen bändigen muss. So kommt sie weiter bei den Tests, bis sie dann schließlich erfährt, worum es in Wirklichkeit geht. Sie trifft den Anführer von ReVerse, der sie in alles einweiht und ihr erklärt, was genau ihre Aufgabe ist und was sie zu tun hat. Dann lernt sie einen mysteriösen und attraktiven jungen Mann kennen, den sie 'Robin' nennt (nach Robin Hood). Er ist wirklich unglaublich sympathisch und freundlich, dass man sich einfach in ihn verlieben muss. So habe ich mich in ihn verliebt, ebenso wie Ophelia es tat. Nach und nach wird es immer interessanter, nicht nur zwischen den beiden, sondern auch beim Wettkampf für die Jobs. Es gibt Angriffe, unerwartete Hilfe und mehrere unerfreuliche Wahrheiten. Wir erfahren, was der Grund der Abkehr war, lernen den König und seine Garde besser kennen und begleiten Ophelia bei dem Zwiespalt, der sich zwischen ihr auftut. Denn sie weiß bald nicht mehr, wem sie trauen kann. Und mir ging es am Ende genauso. Alle von Lena Kiefer geschaffenen Charaktere haben Ecken und Kanten, manche mehr, manche weniger. Jeder Charakter ist wichtig, keiner wirkt langweilig oder abgedroschen. Und das Wichtigste von allem: es wird mit keiner Seite langweilig! Das ist etwas, das mich durchweg begeistert hat: diese andauernde Spannung, die nicht versiegt. Es ist ein Spiel aus Liebe, Kampf, Überzeugung, Lügen, Intrigen und Verrat. Und es ist noch nicht vorbei, denn Ophelias Geschichte geht (nach diesem fiesen Cliffhanger) weiter. Am 26.08. geht es mit 'Ophelia Scale - Der Himmel wird beben' weiter, und am 11.11. erscheint dann der Abschlussband, 'Ophelia Scale - Die Sterne werden fallen'. Meine Bewertung: Ich war neugierig auf die Geschichte von Ophelia Scale, und wurde nicht enttäuscht. Ihre Welt ist anders, und sie gerät in einen Strudel aus Liebe, Kampf, Überzeugung, Lügen, Intrigen und Verrat. Es wird auf keiner Seite langweilig, und es hat Spaß gemacht, mit jeder Seite Neues zu erfahren und in diese Welt einzutauchen. Ich bin absolut begeistert und kann den Hype jetzt sehr gut nachvollziehen. Dieses Science-Fiction Jugendbuch aus der Feder einer deutschen Autorin kann ich absolut empfehlen! Für mich gehört dieses Buch zu meinen Jahreshighlights, das von mir natürlich volle fünf Sterne bekommt.

Lesen Sie weiter

Inhalt Ophelia Scale lebt im Jahre 2134 in England. Sechs Jahre ist es her, dass König Leopold de Marais an die Macht gekommen und die Abkehr in Kraft getreten ist. Seitdem ist die Nutzung der Technologie für die Menschen verboten. Etwas, womit die 18-jährige Ophelia nicht leben kann. So hat sie sich der Widerstandsgruppe ReVerse angeschlossen und versucht alles um den König zu stürzen. Sie hat ein festes Ziel vor Augen. Doch dann verliebt sie sich in den Bruder des Königs und muss alles noch einmal überdenken. Hält sie an dem Widerstand fest oder entscheidet sie sich für die Liebe? Meine Meinung In letzter Zeit lese ich weniger Dystopien als früher, was vor allem daran liegt, dass es doch oft immer das Gleiche ist. Doch als ich von dieser Dystopie gehört hatte, wurde ich direkt neugierig, zumal es sich bei Lena Kiefer um eine deutsche Autorin handelt. Und ich muss sagen, dass sie hier ein eindrucksvolles Debüt geschaffen hat. Es fängt schon damit an, dass sie ein spannendes und überzeugendes Zukunftsszenario erschaffen und sich beim Worldbuilding anscheinend wirklich Gedanken gemacht hat. Mit dem Setting konnte sie mich also schon einmal überzeugen. Aber auch das restliche Buch gefiel mir sehr. Das Buch fängt mitten im Geschehen und unglaublich spannend an und erst nach und nach wird klar, in was für einer Welt Ophelia lebt. Für uns ist eine Welt ohne Technologie undenkbar, aber ich finde, dass die Autorin hier eine Welt geschaffen hat, die nicht nur schwarz und weiß ist. Es hat auch Vorteile, dass die Technologie verboten wurde. Doch Ophelia ist jung, sie ist eigensinnig und brennt für ihre Ziele. Sie vermisst die Technologie, weil ihr dadurch auch ihre Zukunft genommen wurde und tut alles für den Widerstand. Dafür veruscht sie eine der Leibwachen des Königs zu werden und muss in einem Wettkampf ihr Können beweisen. So kommt sie dem König immer näher, aber auch seinem Bruder und schnell verliebt sie sich. Das ging mir persönlich etwas zu schnell, zumal Ophelia schon einmal verliebt war und denjenigen vermisst. Auch sonst konnte ich ihre Handlungen nicht immer nachvollziehen, aber vieles war auch verständlich und authentisch dargestellt und an sich mochte ich Ophelia sehr. Alle anderen Figuren blieben ziemlich geheimnisvoll, was aber auch irgendwie den Reiz des Ganzen ausmachte. Der Plot ist zeitweise unglaublich spannend, dann wieder ruhiger. Es gibt Überraschungen, aber auch manch vorhersehbare Wendung. Doch insgesamt konnte mich das Buch sehr gut unterhalten. Zudem ist der Schreibstil sehr angenehm zu lesen und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Alles wird aus Ophelias Ich-Perspektive dargestellt, was mir ebenfalls sehr gut gefiel, weil ich ihre Emotionen so hautnah miterleben konnte. Das Ende ist dann wirklich fies und ich kann den nächsten Band gar nicht erwarten, da das Buch mit einem ziemlichen Cliffhanger endet. Fazit Alles in allem hat Lena Kiefer hier ein eindrucksvolles Debüt geschaffen. Vor allem das Setting fand ich sehr gelungen, aber auch sonst konnte mich das Buch sehr gut unterhalten und ich bin nach dem fiesen Cliffhanger am Ende mehr als gespannt auf den zweiten Band. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für Dystopiefans.

Lesen Sie weiter

Ophelia Scale – Die Welt wird brennen (Teil 1 von 3) von Lena Kiefer Kurz zum Cover des Buches: Auf dem Cover ist das seitliche Profil eines jungen Mädchens zu sehen. Sie blickt entschlossen in eine andere Richtung. Um sie herum sind verschieden große Lichtpunkte. Der Buchtitel und Name des Mädchens sind hervorgehoben. Ophelia Scale ist von einem Kreis umgeben. Auf diesem Kreis ist die Skyline einer Großstadt. Klappentext: Die 18-jährige Ophelia Scale lebt im England einer nicht zu fernen Zukunft, in dem Technologie per Gesetz vom Regenten verboten ist. Die technikbegeisterte und mutige Kämpferin Ophelia hat sich dem Widerstand angeschlossen und wird auserkoren, sich beim royalen Geheimdienst zu bewerben. Gelingt es ihr, sich in dem harten Wettkampf durchzusetzen, wird sie als eine der Leibwachen in der Position sein, ein Attentat auf den Herrscher zu verüben. Doch im Schloss angekommen, verliebt sie sich unsterblich in den geheimnisvollen Lucien – den Bruder des Regenten. Und nun muss Ophelia sich entscheiden zwischen Loyalität und Verrat, Liebe und Hass... Meine Meinung zu dem Buch: Das Buch hat mich sofort angesprochen. Alleine schon der Klappentext hat meine Neugierde geweckt. Hierbei handelt es sich um den Auftakt einer dystopischen Trilogie. Es ist interessant darüber nachzudenken, wie die Welt ohne Technologie aussehen könnte. Die Autorin hat sich mit diesem Thema beschäftigt und ihre Idee umgesetzt. Ein Herrscher, der zwar dafür sorgt, dass die Menschen genug Essen haben und es ihnen an nichts fehlt; der sie aber auf der anderen Seite unterdrückt in dem er ihnen jegliche Technologie verbietet. Die Technologie war zu der Zeit, in der das Buch spielt weiter als unsere und auch das Buch spielt in einer (nahen) Zukunft. Es ist nicht verwunderlich, dass sich eine Gruppe von Menschen zusammenschließt, die den König stürzen wollen. Ophelia gehört zu dieser Gruppe – sie nennen sich ReVerse. Der Einstieg in das Buch ist mir persönlich nicht so leicht gefallen. Obwohl das Buch sehr spannend beginnt, fand ich den nächsten Abschnitt eher langatmig. Dennoch habe ich weitergelesen und bin sehr froh darum. Nach den ersten 100 – 150 Seiten war ich ganz gefesselt von der Geschichte. Ophelia hat mich mit ihrer Art und Weise tief beeindruckt. Sie ist mutig und stark und steht für das ein an was sie glaubt bzw. kämpft für die Menschen, welche sie liebt. Anfangs ist sie etwas zu selbstsicher. Sie weiß, dass sie zu den besten Kämpfern der ReVerse gehört. Dennoch hat sie es nicht so leicht und muss sich beweisen. Neben den hohen Anforderungen, die auf sie warten, verliebt sie sich dann ohne es zu wollen in den Bruder des Königs. Ihre Liebelei bringt natürlich Probleme mit sich. Ihre Zerrissenheit zwischen der Verpflichtung gegenüber ReVerse und ihren wachsenden Gefühlen wird sehr gut dargestellt. Darüber hinaus wird bei der königlichen Garde jeder Schritt von ihr überwacht. Während man anfangs denkt, die Charaktere einschätzen zu können, wird man dann doch immer und immer wieder überrascht. Es kommt immer wieder zu ungeahnten Wendungen, die einen sprachlos zurücklassen. Fazit: Bis auf kleine anfängliche Schwierigkeiten, hat die Autorin im Laufe des Buches alles herausgeholt und mich total begeistert. Ab einem gewissen Punkt, konnte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen und habe es fertig gelesen. Ich vergebe volle 5 von 5 Schildkröten und eine klare Leseempfehlung! Ich kann es kaum erwarten, den zweiten Band zu lesen.

Lesen Sie weiter

Mory's Hofbuchhandlung

Von: Marie Schweizer aus Freiburg

09.05.2019

Mir hat das Buch Ophelia Scale von Lena Kiefer sehr gut gefallen. Anfangs war es etwas missverständlich, doch danach ließ es sich gut lesen und war spannend. Alles war unvorhersehbar und man hat sich gut hineinversetzen können. Das Ende fand ich leider nicht gut.

Lesen Sie weiter

“Konnte man jemanden töten, in dessen Bruder man sich verliebt? Konnte man sich in jemanden verlieben, dessen Bruder man töten wollte? Aber egal, wie lange ich grübelte, ich fand keine Antwort.” Meinung Ich bin und bleibe einfach ein Fan von Dystopien, das hat mir Ophelia Scale wieder einmal bewiesen. Tja, was soll ich sagen? Unglaublich! Ja, mich hat der erste Band dieser Reihe sofort mitgerissen. Der Plot um den Konflikt, Technikbegeisterte gegen Naturverbundene, eine junge Frau, die für ihre Ziele kämpft, die aktiv versucht etwas zu ändern, einfach nur grandios! Ich muss aber auch sagen, dass Lena Kiefer genau weiß, wie man die Handlung spinnt, dass man das Buch einfach nicht weglegen kann. Zu Beginn, als ich nur eine Seite kannte, war die Konstellation Gut gegen Böse für mich komplett klar definiert. Ich wusste, wenn ich an Ophelias Stelle gewesen wäre, für welche Seite ich gekämpft hätte. Und ja, ich hätte auch gekämpft, für die Freiheit, für die eigene Selbstbestimmung. Aber ist Technik so allumfassend wichtig? Nach und nach verwischt die Grenze jedoch. Ophelia offenbart die eigentlichen Hintergründe und nun zum Schluss bin ich mir nicht mehr so sicher, wer wen hier manipuliert! Lena Kiefer, du hast es hiermit nach dem letzten Kapitel geschafft, mich komplett zu verunsichern! Argh! Wer sind jetzt die Guten und wer die Bösen? Ich weiß es nicht und das macht mich fertig. Oder haben sogar am Ende beide Seiten irgendwie recht? Die Handlung ist in meinen Augen genau richtig dosiert. Zu Beginn lernen wir als Leser die Spielregeln dieser Welt kennen, keine Technik, zumindest nicht die fortgeschrittene, immerhin leben wir hier in der Zukunft und die war laut den Erzählungen von Ophelia ziemlich technikaffin. Hallo? Wer kein echtes Fleisch mehr isst und keinen Burger kennt, bis dahin müssen in unserer Zeit wirklich noch einige Jaaaahre vergehen. Später lernen wir ReVerse kennen, die Rebellengruppierung, der sich Ophelia angeschlossen hat. Wir erfahren, was mit Rebellen passiert, die erwischt werden und erkennen, wieso Ohelia aktuell sehr leidet. Es hat mir wirklich beinahe das Herz gebrochen… Als Ophelia daher die Möglichkeit hat, den royalen Geheimdienst zu infiltrieren, zögert sie keine Minute. Das oberste Ziel lautet, den König zu töten, denn nur so kann die Welt von ihm befreit werden. Als der Wettbewerb beginnt und es kein Zurück mehr für Ophelia gibt, kann man dieses Buch nicht mehr stoppen. Angst aufzufliegen, die Konsequenzen, die neuen Charaktere und zum Schluss Lucien lassen die Handlung abwechslungsreich und dynamisch an einen vorbei fliegen. Wer manipuliert hier wen? Wer sagt die Wahrheit? Wer ist hier der eigentliche Bösewicht? Ich kann es euch einfach nicht sagen. Ophelia ist in meinen Augen eine unglaubliche, junge Frau. Sie ist schlau und smart, kann die Zähne zusammenbeißen, wenn es einmal schwierig wird. Und ihre unglaublichste Eigenschaft ist ihre Loyalität. Sie kämpft für ihre eigene Zukunft, sie überdenkt jedoch ihre Fehler, sie weiß, wo ihre Schwächen sind und sie ist in der Lage, sich selbst einzugestehen, wenn sie sich geirrt hat. Ophelia hat einfach Biss! Wow! Nach diesem Cliffhanger kann ich es kaum erwarten, weiterzulesen. Ob mein Gefühl, wer hier wirklich die Fäden in der Hand hält, richtig ist? In welchen Personen habe ich mich getäuscht? Ob Ophelia auf der richtigen Seite steht? Ich will und muss wissen, ob ich mich täusche. Fazit Ein toller dynamischer Reihen-Auftakt einer dystopischen, gesellschaftskritischen Reihe, wo man nicht genau weiß, wer auf der falschen Seite steht.

Lesen Sie weiter

Europa, etwa hundert Jahre in der Zukunft: Zwar gibt es weiterentwickelte Technologie, aber fast jede Art davon wurde den Bürgern seit der "Abkehr" vor einigen Jahren verboten. Angeblich, weil die Bürger immer unsozialer wurden, aber das kauft Ophelia dem König nicht ab. Sie gehört zu der unbekannten Rebellengruppe ReVerse und möchte eines Tages den König stürzen, denn seine furchtbaren Regeln haben ihre Träume und auch noch ihre Beziehung zerstört. Sie hat eine ziemlich starre, arrogante Weltanschauung und hält ihren eigenen Weg für den einzig Richtigen. Auf die dummen Unwissenden schaut sie von oben herab. Klar, sie ist schon ziemlich clever, aber das macht sie auch nicht unfehlbar. Ich habe mir für sie einfach gewünscht, dass ihr die Augen geöffnet werden und sie auch mal Fehler einsieht, dass sie von ihrem hohen Ross gestoßen wird. Lucien ist ein sehr charmanter und verständnisvoller Kerl, und er kommt Ophelia sehr schnell näher. Ihre Beziehung entwickelt sich rasant, aber bleibt zunächst eher oberflächlich, daher hat es mich nicht gestört, doch toll fand ich sie auch nicht unbedingt. Dafür war es mir in Anbetracht ihrer Stellungen zu simpel. Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht, auch wenn es mir dann schwer fiel, die Regeln des Königreiches zu verstehen. Das lag dann wohl daran, dass die offizielle Begründung für die Abkehr sehr schwammig ist und auch die Ausnahmen kein logisches Muster zu ergeben scheinen. Aber die wahre Erklärung war besser gelungen, wenn auch nicht lückenlos perfekt. Das Buch war durch die Spionagen spannend, aber die Umgebung schien mir manchmal nicht vollständig ausgreift. Zum Ende hin fand ich es immer besser und durchdachter und auch die Plotttwists waren ganz nach meinem Geschmack (auch wenn ich sie teilweise habe kommen sehen). Ein Cliffhanger rundet die Sache noch ab und ich freue mich auf die Fortsetzung. Fazit Trotz einiger Schwächen hat mir "Ophelia Scale - Die Welt wird brennen" ziemlich gut gefallen, da mich vor allem das Ende vom Buch noch überzeugen konnte.

Lesen Sie weiter

Ophelia Scale von Lena Kiefer, erschienen im Cbj Verlag , 459 Seiten - Ophelia lebt im Europa des 22. Jahrhunderts - einer Welt, in der vor einigen Jahren jegliche Technologie vom König verboten wurde. Sie gehört einer Gruppe von Rebellen an, die den Herrscher stürzen und somit die Technik zurückholen wollen. Als der König nach neuen Agenten für seinen Geheimdienst sucht, erhält Ophelia die einmalige Chance, ihm nahe genug zu kommen, um ein Attentat auf ihn zu verüben. Sie muss sich nur gegen die anderen Anwärter im Wettkampf behaupten - und sollte sich eigentlich nicht in Lucien verlieben - den gutaussehenden Bruder des Königs, der sich allmählich in ihr Herz schleicht... Ophelias Art, ihr Humor, ihre Schlagfertigkeit und starke Persönlichkeit haben sie zu einer sehr sympathischen Protagonistin gemacht, mit der ich zu jeder Zeit mitfühlen und mitfiebern konnte. Die Welt, in der sie lebt, wird von der Autorin so gut beschrieben, dass ich beim Lesen alles wie bei einem Film exakt vor Augen hatte. Ihr lebhafter und flüssiger Schreibstil haben dafür gesorgt, dass die Seiten nur so dahin geflogen sind. Die Geschichte ist sehr gut durchdacht, spannend und voller Wendungen, die so nicht vorherzusehen sind. Die Charaktere sind authentisch, ihr Verhalten und ihre Handlungen zu jeder Zeit nachvollziehbar. Bei den Gesprächen zwischen Ophelia und Lucien musste ich jedes Mal schmunzeln und auch die Geschehnisse zwischen ihr und den anderen Anwärtern waren teilweise sehr lustig, Ophelia hat generell einen etwas selbstironischen Unterton, der das Lesen sehr unterhaltsam gestaltet. Auf den letzten Seiten jedoch stockte mir der Atem und ich raste zum Ende - um dann bei einem fiesen Cliffhanger zu landen. Band 2 werde ich noch am Erscheinungstag im August lesen - 5/5⭐ - Eins der besten Bücher, die ich je gelesen habe!

Lesen Sie weiter

Inhalt: Die 18-jährige Ophelia Scale lebt im England einer nicht zu fernen Zukunft, in dem Technologie per Gesetz vom Regenten verboten ist. Die technikbegeisterte und mutige Kämpferin Ophelia hat sich dem Widerstand angeschlossen und wird auserkoren, sich beim royalen Geheimdienst zu bewerben. Gelingt es ihr, sich in dem harten Wettkampf durchzusetzen, wird sie als eine der Leibwachen in der Position sein, ein Attentat auf den Herrscher zu verüben. Doch im Schloss angekommen, verliebt sie sich unsterblich in den geheimnisvollen Lucien – den Bruder des Regenten. Und nun muss Ophelia sich entscheiden zwischen Loyalität und Verrat, Liebe und Hass ... Cover: Ein wunderschönes Cover für ein wunderschönes Buch! Das goldene Farbspiel könnte ich stundenlang betrachten. Meine Meinung: Vor dem Lesen von "Ophelia Scale - Die Welt wird brennen" hatte ich keinerlei Erwartungen, aber ich vermute, dass meine Erwartungen so hoch sein hätten können, wie sie wollten, dieses Buch hätte mich trotzdem begeistert. Lena Kiefer hat mit diesem Buch ein wirklich grandioses Debüt hingelegt! Denn selten habe ich ein Buch gelesen, dass ich mich so sehr von der ersten bis zur letzten Seite in Spannung versetzt hat. So sehr, dass ich einfach nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Nach jedem Kapitel musste ich einfach wissen, wie es weitergeht. Nach einem Tag und einer durchlesenen Nacht hatte ich das Buch dementsprechend schnell beendet. Zur spannenden Handlung rund um Ophelias Mission für den Widerstand gesellt sich noch eine kleine, süße Liebesgeschichte dazu, die dafür sorgt, dass die Grenzen zwischen gut und böse, zwischen Wahrheit und Lüge schnell verschwimmen. Ophelias innerer Zwiespalt wird dabei sehr gut und überzeugend herausgearbeitet. Die Zweifel sickern immer mehr durch und am Ende weiß man nicht mehr, auf welcher Seite man stehen soll. Eine Person kann sich meiner Sympathie aber auf jeden Fall gewiss sein, nämlich Ophelia Scale höchstpersönlich. Sie ist eine wirklich tolle Protagonistin. Sie ist stark und mutig und sie kämpft für ihre Überzeugungen. Ihr Gesamtbild wird von einem leicht (selbst)ironischen Unterton abgerundet. Das einzige schlechte an diesem Buch? Das der zweite Teil erst im August erscheint und ich bis dahin mit diesem fiesen Cliffhanger am Ende der Geschichte ausharren muss. Ich kann es kaum erwarten und bin jetzt schon gespannt! Fazit: Eine ganz klare Leseempfehlung von mir! Spannung von der ersten bis zur letzte Seite, eine tolle Protagonistin und ein Plot, bei dem man nicht mehr zwischen Wahrheit und Lüge unterscheiden kann. Ich kann den zweiten Band kaum erwarten!

Lesen Sie weiter