Leserstimmen zu
Juli verteilt das Glück und findet die Liebe

Tanja Kokoska

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Kurzweilige Geschichte

Von: Vielleser

27.07.2019

Mit dem Verschenken von Blumensträußen verschafft sich Juli, die Protagonistin, Zugang zu den Wohnungen und Herzen verschiedener Menschen. Alle haben eine bewegende Lebensgeschichte und jedem lastet etwas auf der Seele, das einmal erzählt werden muss und Juli hört zu. Selbst ist der jungen Frau das Glück noch nicht begegnet. Sie lebt eher zurückgezogen und hat die Hoffnung, sich verlieben zu können, beinahe schon aufgegeben, bis sie eines Tages auf Oskar triftt. Der Leser wird mit unterschiedlichen Charakteren und Lebensläufen konfrontiert, was das Lesen des Buches abwechslungsreich macht, denn es werden Geschichten aus verschiedenen Zeitzonen erzählt. Das Buch ist in angenehmer Weise formuliert und ist kurzweilig zu lesen. Einzig das Konstrukt, welches das Familiengeheimnis der Mahlos lüftet, ist etwas zu sehr konstruiert, deswegen nur 4 Sterne.

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Juli verteilt das Glück und findet die Liebe Rezension von A.L. Kladde, Rückseite und Titelgestaltung erklären bereits in groben Zügen den Inhalt des Buches und machen Lust aufs Lesen. Das neue Buch von Tanja Kokoska ist ein liebenswert lesenswertes Buch. Besonders der liebevolle Umgang und ein dementsprechender Schreibstil machen das Buch, das von einer Frau erzählt, die sowohl Ängste sammelt, das Glück in Form von Blumen verteilt und durch ihr Tun letztlich das Glück findet – zu einer Perle. Besonders bemerkenswert am Schreibstil ist der hohe Grad an (Selbst) Reflexion, wenn die Protagonistin erst Äußerungen tätigt, dann diese häufig unmittelbar reflektiert, ergänzt und teilweise in andere Bahnen lenkt. Hier äußert sich für mich das liebenswerte Augenwinkern gegenüber der Welt und den Handlungsträgern. All das ist gepaart mit einer angenehmen Detailversessenheit und einem liebeswerten Umgang mit den handelnden Personen. Glück, durch Handeln für andere zu finden ... und möglicherweise auch die Liebe … scheint mir eine kluge Lebensidee zu sein. Wie das passiert, lesen Sie bitte selbst! Das Buch wurde mir vom Verlag zur Rezension zur Verfügung gestellt.

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Juli Mahlo lebt in der Wohnung ihrer Großmutter und ihrer Mutter, die beide verstorben sind. Nichts hat sie hier verändert. Juli ist sich selbst genug. Nur vor dem riesigen Schrank im Flur hat sie Angst. Irgendwie wirkt er bedrohlich, doch den Schrank weg geben? Nein, das kann sie nicht. Juli hat das Haus geerbt und ebenso den Blumenladen, der einst von ihren Eltern geführt wurde. Jetzt leitet Marie das Geschäft, eine tatkräftige Frau, die Juli eine gute Freundin geworden ist. Juli hilft öfter im Laden aus und fährt ab und zu Blumengestecke zu den Kunden. Juli liebt es, die Menschen mit Blumen zu überraschen. In der Regel liefert sie die Blumen aber nicht einfach nur aus. Sie lernt die Menschen kennen, ihre Geschichten, ihre Geheimnisse. Oft bedrückt diese Menschen etwas und Juli hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Leben der anderen Menschen wieder in Ordnung zu bringen. Nur mit ihrem eigenen Leben klappt das nicht. Wie gerne hätte sie jemanden an ihrer Seite, vielleicht so einen wie Oskar, der eines Tages im Laden steht, doch Oskar ist viel zu schön, oder? Wie Oskar und auch der alte Schrank in Julis Wohnung ihr Leben komplett verändern werden, tja, das müsst Ihr schon selbst lesen! "Juli verteilt das Glück und findet die Liebe" - eine Geschichte, in die man sich einfach verlieben muss! Mit ihrer federleichten, aber auch sehr poetischen Sprache schafft es die Autorin, die Leser in eine ganz andere Welt zu entführen, in Julis Welt, ganz ruhig, ganz zart, ganz leise. Eine wunderbare Geschichte, mit viel Zärtlichkeit zu den Personen und viel Klugheit geschrieben. Ein Glücklichmachbuch, eine wunderschön erzählte Geschichte, einfach hinreißend, zauberhaft! Ein echtes Juwel für alle Leser, die die leisen Töne genauso lieben wie ich.

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„Juli verteilt das Glück und findet die Liebe“ von Tanja Kokoska verfasst ist 2018 im Heyne Verlag erschienen und umfasst in der Taschenbuchausgabe 336 Seiten. Juli Kahlo ist ein ganz besonderer Mensch und scheint fast ein bisschen aus der Zeit gefallen. Sie wirkt etwas schüchtern und unscheinbar, jedoch hat sie eine wunderbare Gabe: sie macht andere Menschen glücklich. Mit ihrer besonderen Art gelingt es ihr, die Herzen von oftmals einsamen und traurigen Menschen zu erobern und sie hilft ihnen, das Glück zu finden. So wunderbar dies bei anderen Personen gelingt, so wenig schafft sie es, ihre eigene große Liebe zu finden. Doch eines Tages taucht Oskar in ihrem Leben auf. Juli öffnet ihr eigenes Herz und wagt etwas. Sie schlüpft aus ihrem gewohnten Rahmen. Und auch bei Oskar lösen sich alte Verkrustungen. Gemeinsam kommen sie einem alten Familiengeheimnis auf die Spur. Der Autorin Tanja Kokoska gelingt es sehr malerisch, leise und ruhig zu schreiben und ich fand es einfach wunderbar, dieses Buch zu lesen und habe dies sehr genossen. Ich habe mitgefiebert, mitgelacht, mitgedacht und mitgeweint und ich konnte mich wunderbar in all die Charaktere, die oftmals etwas skurril und eben besonders waren, hineinversetzen. Gerade die kleinen, vorsichtig und langsam geschriebenen Szenen machen das Buch zu etwas ganz besonderem. Fazit: Ich empfehle dieses Buch sehr gerne weiter. Es hat mich glücklich gemacht, hat mich schmunzeln lassen, nachdenklich gestimmt und im Augenwinkel saß auch die ein oder andere Träne. Ein toller, ganz besonderer Roman!

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"Juli verteilt das Glück und findet die Liebe" von Tanja Kokoska ist mir durch das wirklich schöne Cover sofort aufgefallen. Es ist in einen Grünton gehalten, mit vielen bunten Punkten. Der Klappentext hat mir sofort Lust auf mehr gemacht und ich hatte mich wirklich sehr gefreut als Testleser für dieses Buch ausgesucht worden zu sein. Juli, lebt alleine in einer Wohnung, in der sie aufgewachsen ist. Nachdem ihre Mutter und Großmutter gestorben sind, hat sie diese übernommen, so wie sie war. Das heißt auch, was eher ungewöhnlich für junge Frauen in der heutigen Zeit ist, sie besitzt ein alten Wahlscheibentelefon und kein Internet. Sie fühlt sich wohl, so wie es ist, jedoch hat sie auch ihre Ängste (besonders vor dem großen Schrank im Flur). Juli ist Besitzerin eines Blumenladens, in dem sie später als Aushilfe arbeitet. Dort lernt sie die unterschiedlichsten Menschen kennen und macht es sich dann zur Aufgabe, Menschen mit Kleinigkeiten eine Freude zu machen und sie zu ihrem Glück zu bringen. Die Geschichte ist wirklich super, jedoch hat mich der Schreibstil der Autorin extrem in meinem Lesefluss beeinträchtigt. Teilweise sind die Sätze sehr kurz und wirkten sehr kalt und neutral. Besonders die Bezeichnung der Mutter und Großmutter als "die Mutter" und "die Großmutter" hat mich wirklich gestört. Oft wurde auch geschrieben "Juli macht dies" "Juli macht das" - an einigen Stellen wäre es besser gewesen, hätte die Autorin einfach nur "Sie" geschrieben. Durch diesen Schreibstil konnte ich mich echt schlecht in die Hauptperson reinversetzen und fand sie teilweise sehr kühl und distanziert. Grundsätzlich ist die Story wirklich gut und ich wollte auch immer weiterlesen, weil ich wissen wollte, wie es weitergeht und ob es Juli wirklich noch schafft, ihr Glück zu finden, aber ich habe mich durch den Schreibstil manchmal durch einige Seiten echt gequält. Leider war das Ende nicht so befriedigend wie ich gehofft hatte und kam leider auch zu kurz. Deshalb vergebe ich nur 3 von 5 Sternen

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Wohlfühlbuch

Von: Schreibtrieb

17.01.2019

Juli lebt allein in der Wohnung, die sie nach dem Tod der Großmutter und Mutter geerbt hat. Geerbt hat sie auch den Blumenladen darunter, der verpachtet wurde. Als der Blumenhändler erkrankt, springt Juli ein und verteilt Weihnachtssterne. Dabei trifft sie auf verlorene Gestalten, die alle eines gemeinsam haben: Ein Ereignis in der Vergangenheit hat ihr Leben nachhaltig bestimmt. Sich in die Protagonistin einzufinden ist gleichermaßen leicht wie schwer. Juli ist weltfremd. Sie lebte jahrelang im Schatten von Großmutter und Mutter und scheint noch jetzt ihren Gesetzen zu folgen. Eigene Entscheidungen trifft sie kaum, sie hat keine Freunde und ihr einziger Trost ist der alte Duft von Weihnachtsgebäck. Blumen machen Leute glücklich, so einfach ist Julis Welt. Sie findet zielsicher die Leerstellen in den Leben derer, die sie beliefert.Während ihr einsames Leben durch die neue Freundschaft zu den Pächtern des Blumenlebens endet, zieht sie Fäden, immer auf der Suche, das Leben anderer besser zu machen. Dabei trifft sie auch auf einen Mann, der ihr eigenes Leben besser macht. Der Stein, der ihnen dabei im Weg liegt, ist ein alter. Er entwickelt sich aus der Leerstelle des fehlenden Vaters in Julis eigenem Leben und droht, alles zu verschlucken. Die Schatten der Vergangenheit, die jedes der Schicksale, denen Juli begegnet gefangen halten, greift auch nach ihr. Alle Figuren, denen Juli begegnet, haben ihr Leben vom Schweigen bestimmen lassen und es wurde immer größer. Juli kommt hinter dieses Schweigen und löst den Komplex auf. Dass gerade in ihrem eigenen Fall das nicht genügt passt nicht zur Systematik des Romans. Dass realistisch gesehen, das einmalige Reden nicht genug ist, mag dazu kommen. Gerade am Ende strauchelt der Roman in meinen Augen. Ein unterhaltsames, kurzweiliges Buch, das durch eine angenehm positiv gestimmte Protagonistin auffällt. Die Geheimisse der einzelnen Figuren sind tief und dramatisch, bekommen aber eine gute Prise Hoffnung durch Julis Eingreifen. Ein Buch für Regentage und wenn ein kleiner Lichtblick nötig ist.

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Ein wunderbares Buch, mit einer liebreizenden Geschichte! Muss gestehen, dass ich keine Leseratte bin und ich Bücher mit so einer Dicke umgehe. Doch dieses Buch habe ich förmlichst verschlungen, was bei mir was heißen muss. Ich gebe dem Buch vier Sterne von fünf, da mir das abrupte Ende nicht gefällt.

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Das Buch ist sehr kurzweilig geschrieben, man kann es fast in einem Rutsch durchlesen. Die Handlung ist durchgängig und glaubhaft. Man kann die Handlung glauben, mitfiebern und am Schluss sich mit der Hauptperson und Oskar freuen.

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