Leserstimmen zu
Sterne sieht man nur im Dunkeln

Meike Werkmeister

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Eine wunderschön Reise zu sich selbst

Von: Verena/Kapitel11

28.11.2019

Von der ersten Seite an hat es Meike Werkmeister geschafft, mich in ihren Bann zu ziehen! Ich war schon oft in Büchern auf Norderney und auch diesmal habe ich mich direkt wohl und nicht fremd gefühlt! Aber von vorne: Das in einer Beziehung nicht immer alles nach Plan läuft, dürfte jedem schon mal so ergangen sein. Auch Anni und Thies sehen sich diesem Problem konfrontiert. Während Thies sich durchaus vorstellen kann, seine Anni zu ehelichen, schlägt sie sich zur Zeit mit der Überlegung rum, nach Berlin zu ziehen, um dort eine leitende Stelle anzunehmen. Würde ihre Beziehung das überleben? Ist diese Stelle überhaupt etwas für sie? Ist ihr Job generell noch das, was sie weiterhin machen möchte? Anni designt in ihrer Freizeit Poster und Postkarten mit Sprüchen, die sie online verkauft! Möchte sie vielleicht mehr so etwas machen? Sie weiß es nicht, sie kann sich nicht zu einer Entscheidung durchringen! Und man leidet mit ihr! Und mit Thies! Als sie schließlich nach Norderney fährt und Anni und Thies beschließen vorerst den Kontakt einzustellen, tat mir das in der Seele weh! Und man kann nicht anders, als einfach dabei zu bleiben und zu hoffen, dass alles gut wird! Aber wir sind ja noch nicht fertig mit der Geschichte, jetzt geht es ja erst richtig los: Zu Anfang ist alles supi mit ihr und Marie, große Wiedersehensfreude, Urlaubsfeeling! Aber schon bald entstehen erste Risse! Aber nein, sie waren schon seit langem da und brechen jetzt erneut auf!!... Es ist toll, wie Meike Werkmeister uns ganz behutsam mitnimmt auf diese Reise. Denn auch wir erfahren im gleichen Tempo wie Anni, was eigentlich los ist bei Marie, welches Geheimnis sie seit Jahren mit sich rumschleppt und wie sie sich Anni nach und nach offenbart! Und wie letztendlich alle Missverständnisse aus dem Weg geräumt werden! Dieses Buch ist eine wundervolle Geschichte über die Freundschaft, über das Verzeihen, über das Mutigsein und über die Liebe! Ich denke jeder, der das Buch gelesen hat, nimmt etwas für sich persönlich daraus mit, dafür sorgen allein schon die Postkarten und die Sprüche am Ende des Buches, die auch im Buch selbst an den verschiedensten Stellen immer wieder auftauchen ( „Annis Lieblingssprüche“) z.B.: „Alle schreien: Festhalten! Nur mein Herz flüstert: Spring!“ Die Botschaft, die Meike Werkmeister uns hier mit auf dem Weg gibt, ist ganz klar: Man muss oft erst mit der Vergangenheit Frieden schließen, um im Hier und jetzt sein Glück zu finden!

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Kennt ihr das, wenn ihr lest und plötzlichen Heißhunger auf das Essen im Buch habt? Was würde ich grade für ein Backfisch-Brötchen geben? Puhhh oder für Kuchen vom Blech? Haha, ich bin grade in China, deshalb ist dieser Heißhunger noch schlimmer als sonst. Zum Buch; Sterne sieht man nur im Dunkeln, ist so eine tolle Geschichte. Direkt aus dem Leben, erzählt uns Ani von ihrem und gemeinsam finden wir heraus was sie wirklich will. Die Entwicklung der Protagonistin ist flüssig und überzeugt. Ich fand auch grade schön, wie sie begonnen hat sich auch mal an ihre eigenen Weisheiten zu halten. Am besten gefällt, mir ja der Spruch: Wenn das Leben dir Sturm schickt, mach wenigstens die Haare auf. Anis Geschichte ist super schön und lässt hin und wieder das Herz kribbeln. Es ist ein Buch über Fehler die man macht im Leben, über verlorene Freundschaft und darüber, über seinen eigenen Schatten zu springen um um Verzeihung zu bitten. Ein Buch über das echte, wahre Leben und es ist großartig.

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Wer kennt das nicht? Die Beziehung läuft über Jahre gut, denkt man zumindest, und plötzlich entwickelt sich alles anders, als geplant. Diese Erfahrung müssen auch Anni und Thies machen. Anni, die Protagonistin der Geschichte, ist ein Mensch, den man sofort ins Herz schließen muss. Ausgelaugt vom Job, nicht mehr ganz zufrieden mit ihrer Beziehung macht sie das, was sich Viele nicht trauen würden, aber gerne täten: sie bricht aus. Anni nimmt sich eine Auszeit und geht für 6 Wochen zu einer ehemaligen Schulfreundin nach Norderney. Einerseits natürlich eine Flucht, gibt ihr diese Auszeit die Gelegenheit über viele Dinge in ihrem Leben nachzudenken. Nicht ganz unschuldig daran ist Simon, der junge, lebenslustige Surfer, der ihr dort über den Weg läuft. Eine weitere wichtige Rolle nimmt in diesem Roman Maria, Annis ehemalige beste Freundin ein. Der Leser erfährt schnell, dass zwischen den beiden Frauen vor vielen Jahren etwas vorgefallen ist, was der Freundschaft einen tiefen Riß verpasst hat. Nicht ganz so schnell wird die Geschichte dann aufgedeckt. Immer häppchenweise erfahren wir mehr, bis wir ein rundes Gesamtbild erhalten. Auch Maria hat mir gut gefallen. Sie ist sehr lebenslustig, trotz vieler Probleme, die ihr das Leben in den Weg geworfen hat. Mir Maria konnte ich mich fast noch ein bisschen besser identifizieren, als mit Anni. Marie ist eine Frau, die erst sehr spät erwachsen geworden ist und für sich uns ihre Lieben Verantwortung übernommen hat. Simon ist, wie gesagt, aus meiner Sicht derjenige, der Anni unbewusst in die richtige Richtung schubst. Er zeigt ihr, wie man Lebensfreude lebt. Simon war der Mann in dieser Geschichte, den ich zu Beginn völig falsch eingeschätzt hatte. Bei aller Lebensfreude und Abenteuerlust hat er auch eine ernste Seite, die ihn zu einem sehr liebenswerten Mann macht, auf den man sich komplett verlassen kann, wenn es notwendig wird. Annis Lebensgefährte Thies ist eine ebenso interessante, sehr liebevoll ausgearbeitete Figur. Leider erfahren wir von ihm etwas weniger, als von Anni, da er in Bremen zurück bleibt. Die wenigen Telefonate, die er mit Anni führt brachen mir fast das Herz. Ebenso spielen Thies Mutter Mo und Marias Mutter Iris entscheidende Rollen in dieser Geschichte. Ach ja, und nicht zu vergessen, Herr Jensen, Annies Nachbar. Ach, sie sind einfach alle ganz entzückend gestaltet. So normal. Es geht in diesem Roman um so viel mehr, als nur eine Liebesgeschichte. Es geht in erster Linie darum, sein Leben zu leben und das zu tun, wozu man sich berufen fühlt. Es geht darum, miteinander zu reden und Probleme nicht tot zu schweigen. Es geht außerdem darum, Vergebung zu erhalten und selbst zu vergeben. Trotz der tiefgründigen, sehr nachdenklich machenden Geschichte schaffte Meike Werkmeister es, der Geschichte auch eine gewisse Leichtigkeit zu verleihen. Man spürt förmlich den Wind um die Nase und die Sonne auf dem Haar. Umrahmt wird die ganze Geschichte mit den von Annie entworfenen Postkartensprüchen, die im Anhang des Buches noch einmal in Farbe zu finden sind. Ganz besonders angetan hat es mir: “Egal, wie hell die Sonne scheint – aus dem Schatten treten musst du selbst”. Ja, da ist viel Wahres dran. Von mir gibt es gerne 5 Sterne und eine Leseempfehlung für diese wunderbare Norderney-Geschichte mit Tiefgang.

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Manchmal muss man einfach ausbrechen, aus dem Alltag, dem gewohnten Leben und Umfeld, um hinter seine Unzufriedenheit zu blicken, nein, um überhaupt erst einmal wahrnehmen zu können, DASS man unzufrieden ist und dringend eine Veränderung braucht. Genau das tut Anni, nachdem ihr Chef ihr ein Jobangebot in Berlin gemacht und ihr Freund Thies sie gefragt hat, ob sie nicht heiraten wollen. Eigentlich wollte Anni alles so belassen wie es ist, weil es doch gut funktioniert, wie es ist. Doch dann schreibt ihr auch noch ihre ehemals beste Freundin Maria, die ein Strandcafé auf der Nordseeinsel Norderney betreibt, und fragt sie, ob sie nicht vielleicht auf ein Weilchen zu ihr auf die Insel kommen mag. Das ist Annis perfekte Gelegenheit, um sich dort einmal in Ruhe über ihre Lebensumstände klar zu werden. Sollte man zumindest meinen ... Dass dort aber erst mal ihre Vergangenheit auf sie wartet, die darauf pocht, nochmal genauestens unter die Lupe genommen und endgültig bereinigt zu werden, hätte ich, nach den Infos aus dem Klappentext, nicht erwartet. Aber genau das kam dort auf Anni zu: Gefühlschaos, alte Wunden und Unklarheit. ~ »Manchmal braucht es eine Veränderung von außen, damit sich innen etwas bewegt.« ~ (S. 112) Ich bin sehr schnell in der Geschichte gelandet, der Schreibstil liest sich angenehm und durchgängig flüssig. Ich wurde schon recht bald mitgerissen von den Geschehnissen und der unvorhersehbaren Handlung, so sehr, dass ich während des Lesens die Zeit vergessen habe. Und dann bekommt man als Leser im zweiten Buchdrittel noch diese schockierende, halbe Enthüllung hingeworfen, die die Spannung natürlich extrem steigert, die letztlich aber erst auf den letzten Seiten gänzlich herauszulesen ist ... DAS ist Folter! Schrecklich, sowas. Aber damit trifft die Autorin genau meinen Geschmack! Auch mit den Charakteren bin ich in diesem Roman vollkommen zufrieden. Die Protagonistin kommt erst mal allein durch ihren unkonventionellen Job als Game-Designerin sehr sympathisch rüber. Anni wirkt liebevoll, hat aber scheinbar auch eine tiefe Unzufriedenheit in sich sitzen, die selbstverständlich etwas mit ihrer Vergangenheit, aber auch was mit fehlender freier Kreativität zu tun hat. Der Widerspruch in Annis Leben ist, dass sie einerseits inspirierende und kreative Sinnsprüche erfindet, sie aber andererseits überhaupt nicht in ihr eigenes Leben integriert. Ist es nicht oft so, dass man genau das, was man anderen gerne näherbringen möchte, eigentlich selbst am allerdringendsten lernen muss? Zumindest bei Anni ist das so. Und es ist schön, dass sie sich das Ziel gesetzt hat, nach ihren eigenen großartigen Sprüchen zu leben und man diesen Prozess als Leser begleiten darf. ~ »Vergeben ist wie Vergessen mit Puderzucker drauf.« ~ (einer von Annis Lieblingssprüchen) Ein wirklich schöner Roman übers Vergeben und Freiwerden, über Freundschaft und übers Ausleben seiner Kreativität. Absolute Leseempfehlung!

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„Sterne sieht man nur am Himmel“ von Meike Werkmeister – ein Roman, auf den ich mich total gefreut hatte und dann kam die Sache mit der Erwartungshaltung wenn man ein Buch beginnt... Eigentlich ist Anni glücklich. Eigentlich führt sie ein schönes, solides Leben und dann macht ihr ihr Langzeitfreund auch noch einen Heiratsantrag! Was kann es schöneres geben? Naja... das ist in dieser Geschichte sozusagen das Problem... dieser Antrag drückt Anni dermaßen in eine Ecke, aus der sie fliehen möchte. Und das tut sie... zu einer alten Freundin mit der sie damals aus besonders unschönen Gründen nicht gerade in Freundschaft auseinander gegangen ist. Tja... und hier fing für mich das Problem an. Denn einerseits kann ich manches von Annis Gedanken nachvollziehen, dann wieder nicht. Es ist unglaublich vorhersehbar was sie tun wird, wie es weitergehen wird und irgendwie wirkte diese „Dramatik“ hier etwas erzwungen und für mich ein bisschen zu viel des Guten. Die Idee immer wieder Annis Sprüche mit einzubinden fand ich schön, nur leider war mir der Zusammenhang mit der aktuellen Szene der Geschichte und dem Spruch nicht immer ganz klar. Das ganze Gehampel von Anni und Maria ging mir zeitweise echt auf die Nerven, muss ich leider sagen und es gab immer wieder kleine Längen, die ich einfach leider langweilig und nicht relevant für die Geschichte fand. Das machte es mir ehrlich gesagt etwas mühsam das Buch zu lesen... Einfach echt schade, aber mich konnte es leider so gar nicht erreichen, geschweige denn berühren.

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Das Buch ist optisch richtig hübsch und der Klappentext hat mich auch sehr angesprochen, aber dennoch hat es sehr lange gedauert, bis ich wirklich auf das Buch einen zweiten Blick geworfen habe. Nachdem ich wirklich wahnsinnig gutes über die Geschichte gehört habe, war ich dann doch so neugierig, dass ich es endlich lesen musste und was soll ich sagen? Ich habe es nicht bereut. In dem Buch geht es um Anni, die seit einigen Jahren glücklich mit ihrem Freund Thies zusammen lebt. Doch das Glück der beiden steht plötzlich vor einem Hindernis, denn Anni bekommt ein Jobangebot in einem anderen Ort und dann kommt Thies plötzlich auf die Idee zu heiraten. Anni weiß nicht was sie tun soll und ist mit den ganzen Neuigkeiten überfordert. Als sich dann auch noch eine ehemalige Freundin meldet, nutzt sie die Chance und fährt für 6 Wochen zu ihr um den Kopf frei zu bekommen und rauszufinden, was sie wirklich möchte. Jedoch wartet an der Nordseeinsel auch die ein oder andere Überraschung auf Anni, mit der sie sich erst einmal zurecht finden muss. Der Schreibstil ist super schön und man fliegt nur so durch die Seiten. Das Setting hat sich direkt sehr heimatlich für mich angefühlt, da Anni in einer Ecke in Bremen wohnt, die so dörflich und heimisch wirkt. Aber auch als Anni bei ihrer Freundin aus der Norderney ist, habe ich mich beim Lesen gleich wohl gefühlt und man hatte beim Lesen richtiges Urlaubsfeeling und gleich ein bisschen Fernweh. Auch Anni selbst hat auf mich direkt einen sehr sympathsichen und authentischen Eindruck gemacht. Neben ihrem Job als Gamedesignerin, gestaltet sie in ihrer Freizeit Postkarten und Poster mit ihren eigenen Sprüchen, die teilweise auch im Buch zu finden sind. Ihre Lebenskrise war nachvollziehbar und so konnte man sich auch gut in ihre Emotionslage versetzten. Ich konnte zwar zu Beginn ihre spontane Flucht nicht hundertprozentig Befürworten, aber es gab schon alles Sinn und hat zu Anni gepasst. Die Nebencharaktere waren auch alle sehr sympathisch und vor allem Marias Mutter ist mir wahnsinnig ans Herz gewachsen. Das Buch hat ein wahnsinnig schönes Sommerfeeling bei mir ausgelöst und obwohl es eine leichte Lektüre war, hatte es Tiefgang und war wirklich sehr emotional. Ich dachte auch, dass ich bereits wüsste, was so grob passieren würde, aber als Leser wurde ich dann doch oftmals sehr überrascht und es wurde zu keinem Zeitpunkt langweilig oder gar eintönig. Fazit: Eine wunderschöne Sommerlektüre zum Wohlfühlen, die dem Leser viel mitgibt und auch zum Nachdenken anregt. Dieser Roman ist so viel mehr als bloß eine "Zwischendurchlektüre", denn es werden Themen wie Freundschaften, Schuldgefühle, Veränderungen und Beziehungskrisen thematisiert aber es geht auch ums Vergeben und Loslassen und die Suche nach dem eigenen Glück. Die Gestaltung des Buches hat mir auch super gut gefallen, denn es werden immer mal wieder Illustrationen von Annis selbstgestalteten Sprüchen gezeigt, die man auch am Ende des Buches noch einmal in Farbe und auf dickerem Papier findet. Für mich war die Geschichte wirklich sehr schön und ich hatte viele schöne Lesestunden und im Anschluss auch ein wenig Fernweh, denn das Setting wird einfach so schön gezeichnet, dass man am liebsten gleich an die Nordsee möchte. Von mir gibt es 4,5 von 5 Sterne

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Inhalt: Eigentlich ist Anni zufrieden mit ihrem Leben. Doch als die Game-Designerin ein Jobangebot in Berlin bekommt und ihr Langzeitfreund Thies plötzlich heiraten will, muss Anni erst mal überlegen, was sie wirklich will. Sie beschließt zu ihrer ehemaligen Freundin Maria nach Norderney zu fahren. Doch wird sie dort zur Ruhe kommen? Meine Meinung: „Sterne sieht man nur im Dunkeln“ von Meike Werkmeister ist ein leichter Sommerroman, den man schön weg lesen kann. Anni möchte sich über einiges im Klaren werden und dafür benötigt sie eine Auszeit. Denn das neue Jobangebot in Berlin. Wo Langzeit Freund Thies auf keinen Fall hinziehen will und der plötzliche Wandel von ihm zu heiraten, bringen Anni durcheinander. Bei Maria, einer ehemaligen Freundin, die auf Norderney lebt und ein Café betreibt, möchte Anni zur Ruhe kommen. Doch das gestaltet sich schwer, denn es gibt einen Grund, warum die zwei sich seit Jahren nicht gesprochen und gesehen haben. Im Laufe der Geschichte erfahren wir natürlich, warum die Freundschaft damals in die Brüche ging. Man spürt die anfängliche Distanz zwischen Anni und Maria. Leider findet kein richtiges Gespräch statt. Es gibt immer wieder Andeutungen, Verdrängung und Schweigen. So empfand ich schon die Beziehung zwischen Anni und Thies. Das fand ich sehr sehr schade und irgendwie kamen bei mir keinerlei Emotionen an. Zwar konnte ich Annis Verhalten teilweise verstehen, so hat mir aber dennoch etwas gefehlt. Die Kommunikation die hier oft wichtig gewesen wäre oder Gefühle zuzulassen. Im Laufe der Geschichte wirkt Anni lockerer und befreiter. Sie unternimmt Ausflüge, die sie nie getan hätte. Daran ist ein anderer Mann Schuld. Die Charaktere kommen authentisch rüber und der Schreibstil ist flüssig und bildlich, sodass man sich Norderney gut vorstellen konnte. Einige Momente sind vorhersehbar und dann gibt es wieder Überraschungsmomente, mit denen man nicht gerechnet hätte. Das hat mir gut gefallen. Was mir ebenfalls gut gefallen hat, sind die Sprüche die Anni auf Postkarten und Bilder designt. Denn das ist ihre große Leidenschaft. Ein Spruch der mir gut gefallen hat „Egal, wie hell die Sonne scheint – aus dem Schatten treten musst du selbst“. Am Ende des Buches gibt es sogar einige schöne Zeichnungen mit Spruch. Die Entwicklung der Geschichte hat mir gut gefallen und ins Gesamtbild gepasst. Wir erleben die Höhen und Tiefen von Anni und wie sie auf dem Weg zum Glücklichsein ist. Wie sie mit der Vergangenheit abschließt und ihr weiteres Leben führen will. Fazit: „Sterne sieht man nur im Dunkeln“ von Meike Werkmeister ist ein schöner Sommerroman der uns nach Norderney entführt. Zusammen mit Anni suchen wir nach Glück und Zufriedenheit.

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Von: Ulrike Schultz

26.07.2019

Danke liebe Meike Werkmeister für deinen wundervollen Roman. Man spürt direkt wie viel Herzblut von dir drinsteckt. Fazit: Eine herzliche Sommerlektüre mit einer zauberhaften Protagonistin, die auf der Suche nach der Erfüllung ihres Lebens ist und dabei fast vergisst, welches Glück sie bereits in Händen hält.

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