Leserstimmen zu
Sterne sieht man nur im Dunkeln

Meike Werkmeister

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Gutes Buch

Von: Kathj

08.06.2019

Ein sehr gutes Buch, dass es einem schwer macht es aus der Hand zu legen. Es lässt sich locker und leicht lesen. Allerdings wirkt es dabei auch nicht flach, was bei solchen Büchern ja gern passiert.

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Klapptext Eigentlich ist Anni glücklich.Mit ihrem Langzeitfreund Thies lebt sie in einem hübschen Bremer Häuschen,ihr Geld verdient sie als Game-Designerin,und in ihrer Freizeit entwirft sie Poster und Postkartenmotive.Doch dann will ihr Chef,dass sie das neue Büro in Berlin leitet.Und Thies will auf einmal heiraten.Nur Anni weiß nicht mehr,was sie will.Da meldet sich ihre Jugendfreundin Maria aus Norderney,und Anni beschließt spontan,eine Auszeit zu nehmen.6 Wochen Sand und Wind,Sterne und Meer einfach mal durchpusten lassen.Danach sieht sicher alles anders aus.Wie anders,das hätte Anni sich allerdings nicht träumen lassen. Meine Meinung Ich habe dieses Buch in zwei Tagen gelesen und war richtig traurig das die Geschichte so schnell zu ende war. Was mich sehr begeistert hat, ist der Handlungsort. Das Anni ihren Wohnsitz in Bremen hat und da ich auch aus Bremen komme konnte ich mir gleich einige Stellen, wo sie sich aufgehalten hat, sehr gut vorstellen. Was natürlich beim lesen sehr viel Spaß gemacht hat. Aber auch als Anni sich entschlossen hat, sich eine Auszeit auf Norderney zu nehmen, war die Beschreibung von der Autorin sehr gut. Ich konnte mir richtig das Meer und die Sandstrände vorstellen sodass man gleich ein wenig Urlaubsfeeling bekommen hat. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und merkte gar nicht wie die Seiten nur so dahin flogen. Die einzelnen Charakteren waren alle gut beschrieben, sodass ich alles gut mitverfolgen konnte und alle waren mir sehr sympatisch. Auch wenn dieses Buch vom Schreibstil sehr locker und leicht geschrieben ist und man meint es geht hier nur um eine leichte Urlaubs-Lektüre, kann ich sagen, in dieser Geschichte steckt viel mehr als man erwartet. Hier kann ich gerne eine Lese-Empfehlung geben.

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Eigentlich hat Anni alles was sie sich wünschen kann. Einen Job, einen tollen Mann an ihrer Seite und weiß eigentlich genau, was sie im Leben will. Doch plötzlich tauchen Ereignisse auf, die ihr Leben in gewisser Weise verändern könnten, und plötzlich weiß Anni nicht mehr ganz so genau zu wissen, was sie eigentlich will. Da kommt die Postkarte von ihrer Freundin genau richtig und sie beschließt sich zu einer Auszeit auf Norderney. Ich durfte Sie in diesen Wochen durch den lockeren und leichten Schreibstil von Meike Werkmeister begleiten, und erfahren was sie dort alles erlebt. Sie muss sich auf der Insel sowohl mit der Gegenwart aber auch mit der Vergangenheit beschäftigen. Ob sie das schafft und wozu sie sich am Schluss entscheidet, will ich natürlich nicht verraten. Die Protagonistin hat Höhen und Tiefen erlebt und man wusste teilweise nicht so direkt, was man an ihrer Stelle machen würde. Anni hat jedoch meist die richtigen Entscheidungen getroffen. Auch die schönen Sprüche zwischedurch waren eine gelungene Abwechslung im Buch, welche am Schluss nochmal farbig aufgeführt wurden. Fazit: Das Buch ist wirklich ein lockerer Wohlfühlroman, den ich gerne weiterempfehle. Der einzige Kritikpunkt, den ich habe, ist, dass es keine wirklichen Kapitel gibt und es wirklich wahnsinnig viele Seiten sind, bis sich ein neues Kapitel andeuten lässt. Ansonsten ein wunderschönes Buch mit einer tollen Message! Vielen Dank an das Bloggerportal und den Goldmann Verlag für das Bereitstellen des Rezensionsexemplars. Dies beeinflusst natürlich in keinster Weise meine Meinung über das Buch!

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Nachdem Anni von ihrem Chef die Leitung eines neuen Büros in Berlin angeboten bekommt, reagiert ihr Freund Thies nicht gerade mit Begeisterung auf diese Nachricht. Deshalb nimmt Anni eine Postkarte ihrer Schulfreundin Maria zum Anlass, nach Norderney zu entfliehen um in deren Café zu jobben. Sie hofft in dieser Auszeit eine Antwort auf alle offenen Fragen zu finden. Was soll die Zukunft bringen? Ist sie bereit Thies zu heiraten? Eine Wochenendbeziehung zwischen Berlin und Bremen zu führen? Doch wie wird ihr Zusammentreffen mit Maria auf Norderney verlaufen? Ist Anni bereit die Vergangenheit ruhen zu lassen? Und vor allem Maria zu verzeihen? Meike Werkmeister hat mit "Sterne sieht man nur im Dunkeln" einen tollen Sommerroman geschaffen. Ihr Schreibstil ist wunderbar flüssig und mitreißend. Die Geschichte liest sich nur so weg. Man fliegt förmlich durch die Seiten. Zwischendrin und am Ende des Buches sind immer wieder tolle Sprüche und Illustrationen zu finden, die dieses Buch zu etwas besonderem machen. Die Protagonistin Anni ist sehr gut ausgearbeitet. Sie sprüht vor Kreativität, ist mit ihrem Job aber scheinbar nicht mehr sehr glücklich. Nach und nach erfährt man was in ihrer Vergangenheit passierte und was Maria damit zu tun hat. Die Autorin hat Marias Café und die Insel Norderney so wunderbar beschrieben, dass man sofort in Urlaubsstimmung kommt. Ich war augenblicklich von dieser Geschichte begeistert. Man ist gleich mitten drin und möchte Anni nach Norderney folgen. Die Story ist so locker und leicht, dass mir das lesen unheimlichen Spaß gemacht hat. Die Illustrationen die einen durch das gesamte Buch begleiten, fand ich richtig erfrischend und haben perfekt gepasst. Wer einen abwechslungsreichen, sommerlichen Roman lesen möchte, in dem das Urlaubsfeeling nicht zu kurz kommt, ist bei diesem Buch genau richtig.

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Ich weiss nicht, ob ich den Roman gelesen hätte, wenn er nicht als Überraschung bei mir gelandet wäre. Im Anhang des Buches finden sich einige Postkartenspruchmotive - die machten mich neugierig auf die Geschichte. Annie und Thies waren zum Glück älter als ich dem Klappentext nach erwartete, beide sind über 30 Jahre alt. Protagonistin Anni ist an einem Punkt angekommen, an dem sie ihr Leben überdenkt. Erst macht sich das nur still und leise bemerkbar, weil sie ihren Job immer unattraktiver findet. Als dann in kürzester Zeit, fast gleichzeitig, ihr Freund Thies sie heiraten will, sie ein Jobangebot in Berlin bekommt und eine ehemalige Freundin sich nach Jahren bei ihr meldet, wird Anni alles zuviel. Anni nimmt schnell entschlossen das Angebot von Maria an und reist zu ihr nach Norderney, um ihr sechs Wochen in ihrem Strandcafé zu helfen. Annis Freund Thies war mir am Anfang sehr sympathisch, ein Traumpaar die zwei. Ich verstand weder seine noch Annis Reaktion auf die Hochzeitsfrage; verstand nicht, wieso sie nicht normal darüber reden können. Erst später im Roman wird erzählt, was zu diesen Reaktionen führte. Nach und nach erfährt man nämlich nicht nur, weshalb Anni und Thies einst zusammen gefunden haben, sondern auch was zur Entfremdung von Maria und Anni führte und wie Anni zu ihrem Job kam. Auf der Insel erlebt Anni dann so einiges und muss sich ihrer Vergangenheit stellen, doch noch immer weiss sie nicht, wie sie ihre Zukunft gestalten will. Die Zeit auf der Insel ist toll beschrieben, die Charaktere wie Marias Mutter Iris und Surfer Simon waren mir sehr sympathisch. Für einen Schuss Exzentrik sorgt hingegen Thies Mutter Mo. Trotz anfänglichem Bedenken fesselte mich die nette Story sehr schnell. Meike Werkmeister ist mit "Sterne sieht man nur im Dunkeln" ein toller Roman gelungen. Er traf mit den erfrischenden (Handlettering-)Sprüchen total meinen Geschmack. Echt eine coole und neue Idee, diese in den Roman einzubauen. Dank diesen Sprüchen und dem sehr stimmigen Schluss - ich dachte anfänglich an ein ganz anderes Ende - vergebe ich gerne einen halben Extra-Punkt. Fazit: Inselfeeling verpackt in einer sehr stimmigen, authentisch erzählten Geschichte. 4.5 Punkte.

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Zunächst mal muss ich sagen: ich habe dieses (Hör)buch nicht selbst für mich entdeckt, sondern habe mich von den vielen positiven Stimmen in Foren, auf Instagram und bei online-Händlern leiten lassen. Alle schienen absolut euphorisch über dieses Buch und so ging ich mit der Erwartung heran, dass dieser „Frau-in-Lebenskrise-findet-ihren-persönlichen-Neuanfang-Roman“ so ganz anders und so viel besser sein muss als die Vielzahl der ähnlichen Bücher. Nun… meine Hoffnung erfüllte sich nicht ganz. Wahrscheinlich bin ich wirklich mit zu hohen Erwartungen rangegangen – aber ich konnte hier weder neue Wege im Erzählstil noch im Aufbau der Geschichte noch in der Handlung entdecken. Das ist an sich auch nichts Schlechtes – denn ein gut gemachter „konventioneller“ Frauenroman ist immer noch viel besser als ein in die Hose gegangener Versuch, alles neu und anders zu machen. Mir hat das Buch durchaus gefallen, ich fand die Figuren gut herausgearbeitet (insbesondere Thies‘ Mutter war für mich – auch gesprochen im Hörbuch – ein Highlight). Anni hat mich als Hauptfigur mitgenommen und als Ich-Erzählerin ihre Ängste, Nöte, Sorgen gut transportiert (hier auch ein Lob an die Sprecherin des Hörbuchs, Anna Carlsson). Allerdings konnte mich ihr bisheriger Lebensweg als Game-Designerin nicht so recht in seinen Bann ziehen. Ihr privater Weg schon eher, hier finden sich sicherlich viele Frauen zwischen 30 und 40 wieder. Simon war für mich leider ein Charakter, der mir nicht sonderlich sympathisch war. Der junge Lebemann war mir irgendwie über das ganze Buch hinweg suspekt und auch mit seiner Rolle am Ende des Buches (ich will hier nicht zuviel verraten!) konnte ich mich deshalb nicht so ganz anfreunden. Leider gibt es sowas ja manchmal, dass eine „gut gemeinte“ Figur in einem Buch den Leser bis zum Schluss nicht wirklich für sich einnehmen kann. Leider ging es mir mit Simon durchgängig so. Viel mehr Sympathie empfand ich für Thies, von dem ich gern gewusst hätte, wie er die Wochen ohne Anni verbracht hat. Zwar wird am Ende des Buches zumindest in beruflicher Hinsicht aufgeklärt, was er in der Zeit gemacht hat – aber ich hätte hier gern auch aus seiner Sicht gelesen, wie er mit der Situation umgeht. Vielleicht kam das daher, dass ich ihn sofort als Figur ins Herz geschlossen hatte. Letztlich war dieses Hörbuch für mich gute Unterhaltung und ich habe mich damit sehr wohl gefühlt. Ich konnte gedanklich abschalten und mich nach Norderney entführen lassen. Dass das Buch/Hörbuch aber aus der Masse ähnlicher Bücher heraussticht, kann ich nicht bestätigen.

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Oh, was für ein schöner Roman, genau passend für wunderschöne, gemütliche Sommertage in der Hängematte. Hängematte habe ich zwar keine, aber gemütlich im Garten auf der Liege hat mir "Sterne sieht man nur im Dunkeln" dieses sonnige Wochenende versüßt. Meike Werkmeister erzählt in einem flüssigen, leicht und angenehm zu lesenden Schreibstil von einer Frau, Anni, Mitte 30, die ihr bisheriges Leben in Frage stellt und sich spontan eine Auszeit nimmt. An einem Ort, an den ich selbst auch sofort ausbrechen würde - auf der Insel Norderney. Sympathische, echte Charaktere, eine wunderschöne Landschaft, eine unterhaltsame Storyline und die ein oder andere Lebensweisheit machen dieses Buch zu einem rundum gelungenen Wohlfühl-Buch. Abgerundet wird es durch die angehängten Lieblingssprüche Annis.

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Meine Meinung: Tja, eigentlich ist Anni glücklich, bis verschiedene Ereignisse in ihrem Leben einiges verändern könnten, wenn sie sich darauf einließe. Allerdings weiß sie nicht so recht, was sie will und nimmt sich eine Auszeit auf Norderney. Ich darf sie begleiten und auch erleben, womit sie sich außerdem noch auseinander setzen muss. Vergangenheitsbewältigung und mit der Gegenwart klar kommen, das ist einiges, was Anni beschäftigt. Die Autorin hat einen gefühlvollen Roman geschrieben, nicht nur für Anni gab es Höhen und Tiefen, auch ich als Leserin habe emotional reagiert. Ich wusste manchmal auch nicht, wozu ich Anni raten sollte, aber sie hat einen Weg gefunden, wobei es auch Einflüsse von außen gab. Anni liebt besondere Sprüche und hat sie auf Poster oder Postkarten drucken lassen. Uns Leser hat sie in den Kapiteln damit erfreut und ganz am Ende gab es eine farbige Übersicht ihrer Lieblingssprüche. Ihr ahnt es sicher schon, das Buch endete zu meiner Zufriedenheit, aber mehr möchte ich darüber nicht verraten. Fazit: Ein schönes gefühlvolles Buch für Zwischendurch, was allerdings auch zum Nachdenken anregt. Ich möchte es gerne weiter empfehlen.

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