Leserstimmen zu
Raven - Blutauge

Giles Kristian

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Mit "Raven – Blutauge" hat Giles Kristian 2010 ein überzeugendes Debüt vorgelegt, kommt aber hier noch längst nicht an die Finesse seiner später entstandenen – hierzulande aber zuerst veröffentlichten – Sigurd-Saga heran, so dass die Geschichte nicht ganz so packend und episch daherkommt, durchaus aber Lust weckt, auch weiterhin auf Ravens Spuren zu wandern, nachdem er sich den Nordmännern um Jarl Sigurd angeschlossen hat.

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Es gibt etwas neues von Giles Kristian. Mit "Raven - Blutauge" versucht er an seinen Erfolg mit der "Sigurd - Saga" anzukrüpfen. Ob ihm das gelang, erfahrt ihr hier. Der Roman spielt im Britannien des frühen 9. Jahrhunderts, wenige Jahre nach dem Überfall der "Nordmänner" auf das Kloster Lindisfarne, wodurch die Ära der "Wikinger" begründet wurde. Die Einführung ins Buch fiel mir leicht, der Schreibstil ist flüssig und detailreich. Es gab keine langatmigen Passagen, denen es an Spannung oder Dynamik fehlt. Die Schlachten sind packend geschrieben. Die Anzahl der Charaktere ist angemessen und ließ mich jederzeit den Überblick über die Handlung behalten. Es ist ein roter Faden zu erkennen, der dem Leser die Hauptfigur näher bringt. Die Figur des Osric ist mir recht sympathisch, auch wenn er zu viele "Klischees" bedient. Die Idee des Buches finde ich recht gut umgesetzt, auch wenn sie nicht neu ist. Die Story hat mich aber an einige andere Romane erinnert und die Handlung war nicht immer völlig überzeugend. Es gab einige Überraschungen, aber einiges war auch vorhersehbar. Der Roman "Raven - Blutauge" ist meiner bescheidenen Meinung nach nicht das beste Buch von Giles Kristian, aber als Auftakt als Reihe durchaus lesenswert. Um den Erfolg der "Sigurd - Saga" zu wiederholen, müssen die folgenden Teile aber deutlich an neuen Ideen und Tiefgang zulegen. Ich gebe dem Buch 3,5 von 5 Punkten

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