Leserstimmen zu
Als Luca verschwand

Petra Hammesfahr

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Langatmig, aber gut...

Von: lese_liebe_plane

29.09.2019

Puuuh also ich muss sagen ich bin echt hin- und hergerissen, ich weiß immer noch nicht was ich von dem Buch halten soll. Ich hab mich anfangs echt schwer getan in die Story richtig reinzukommen. Das ständige auf und ab der Charaktere war störend, einmal waren sie total sympathisch und man konnte sich in sie hineinversetzen und im nächsten Augenblick waren sie total nervig. Mir persönlich hat eigentlich kein Charakter richtig gefallen, nicht mal mit Mel oder Martin (die Eltern des kleinen Luca) hatte ich Mitleid. Definitiv sollte man kein Kind alleine vor dem Laden stehen lassen, egal ob es schläft oder krank ist oder sonst irgendwas. Oder wenn man merkt, dass die eigene Frau ein bisschen gestört/unzuverlässig ist, sollte man sie nicht mit den Kindern alleine lassen. In dieser Hinsicht waren die Eltern leider selbst Schuld, meiner Meinung nach. Man kann vielleicht das Verhalten von Anni Erzig, nachdem man weiß was sie alles durchgemacht hat, nachvollziehen kann, nichtsdestotrotz ist sie ein bisschen durchgeknallt. Letztenendes war es ein gutes Buch, aaaaber es war einfach viel zu langatmig. Ich musste mich echt durchbeißen und wollte es schon ein paar mal abbrechen, was ich zum Glück nicht gemacht habe. Denn so ab Seite 328 wurde es richtig interessant. Ich gebe dem Buch trotzdem 4 Sterne, einfach weil es mich doch noch aus den Socken gehauen hat. Nicht dass das Ende jetzt überraschend wäre, man hat sich eigentlich schon ziemlich lange vorher denken können wie es ausgeht, aber ich war überrascht dass mich die Story doch noch mitgerissen hat. Schade dass es nicht von Anfang an so war.

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Anfang Der Vormittag war hektisch, weil sie nur zu dritt waren. Seit Wochenbeginn fehlte eine Kollegin - krankheitsbedingt, und das nicht zum ersten Mal, doch die Zentrale sah nicht ein, für Ersatz zu sorgen. Für den Nachmittag erwartetet Jutta Meuser den gewohnt stressigen Freitagsbetrieb. Positiv Es tut mir wirklich leid, aber viel Positives kann ich leider nicht über das Buch sagen - sonst hätte es auch mehr als zwei Sterne bekommen. Was ich gerne mag sind Perspektivwechsel. So bekommt man oftmals einen viel besseren Überblick auf die gesamte Geschichte und das Gefühlsleben der Charaktere. Allerdings muss man so etwas auch können und das richtige Maß finden. Eigentlich ist das ein positiv zu wertender Punkt für mich, da Frau Hammesfahr es mit der Anzahl aber etwas zu gut meint, rutscht es dann doch fast in die nächste Kategorie. Ein weiterer Pluspunkt ist für mich die Ausarbeitung der Charaktere. Man erfährt viel (manchmal auch etwas zu viel) über die jeweilige Person und das Verhältnis zu weiteren auftauchenden Charakteren. Negativ Dieses Buch ist wirklich zäh und langatmig. Auch wenn es als Roman deklariert ist, hatte ich mir doch etwas mehr Spannung erhofft. Nun natürlich nicht wie bei einem Thriller, aber einen guten Spannungsroman hatte ich doch erwartet - nur leider nicht bekommen. Die Autorin verzettelt sich in extrem detailreichen Beschreibungen. Bereits am Anfang lässt sich das erkennen. Seitenweise wird dort erzählt welche Kunden die Drogerie betreten, was sie machen, durch welches Regal sie gehen, was die Kassiererin von ihrem Platz aus beobachtet... Mir persönlich war es einfach zu viel des Guten. Solche Dinge bringen weder den Leser noch die Geschichte voran. Schreibstil Geschrieben ist die Geschichte mit recht einfachen Worten und dadurch leicht verständlich. Die Verwirrungen durch die vielen Personen, deren Geschichten und die detaillierten Beschreibungen machten es dann doch recht holprig für mich, weswegen ich den Schreibstil als nicht sonderlich flüssig beschreiben würde. Fazit Ich hatte in der Vergangenheit so viele begeisterte Stimmen zu der Autorin gehört, dass ich dachte, dass ich es einfach mal selbst testen muss. Leider waren die fast 500 Seiten nicht mein Fall und ich bin mir nicht sicher, ob ich nochmal ein Buch von ihr in die Hand nehmen werde.

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Petra Hammesfahr ist bekannt für ihre tiefgründigen und spannenden Thriller. Bei ihr geht es nicht um Mord und Totschlag, nicht das Blutvergießen und die spannende forensische Betrachtung eines Verbrechens. Stattdessen legt die deutsche Autorin großen Wert auf das Seelenleben ihrer Protagonisten und deckt dabei Abgründe der menschlichen Seele auf. Streit, Missgunst, jahrelange verborgene Zwietracht und verletzte Eitelkeit, niemand stellt all das besser dar als Hammesfahr. Mit dem Roman Als Luca verschwand entführt sie ihre Leser in die augenscheinlich heile Welt eines jungen Paares. Während die Schwiegermutter, eine bekannte Autorin, ihrem Sohn und seiner jungen Familie ein gutes Leben ermöglicht und ihm finanzielle Sorgen durch Auto- und Hauskauf abnimmt, streckt Schwiegertochter Mel nur zu gerne die Hand aus. Das unfertige Wesen nimmt gerne und gibt wenig, hat immer Ausreden parat und ist das typische Beispiel einer scheinbar modernen Frau, für die Schminke und das Handy das wichtigste im Leben sind. Da ist auch noch ihr Bruder, der mit der besten Freundin ihres Mannes verheiratet ist und seinerseits versucht, seine Frau um ein kleines Vermögen zu bringen. Beide Ehen stehen unter keinem guten Stern und immer wieder kommt es zu Streit zwischen allen. Stellenweise muss man aufpassen, dass man den Faden nicht verliert, die einzelnen Charaktere nicht vermischt und ihre Geschichten vertauscht. Alles passt zusammen und überall, das wird im Verlauf der Lektüre klar, klappt irgendwas nicht, sind die Harmonie und die vielleicht erträumte heile Welt gestört. Es geht bald um viel mehr als einen verschwunden Säugling, der viele Fragen stellt und Wahrheiten ans Licht bringt, die bisher im Verborgenen waren. Ein mitreißender Roman, dessen Protagonisten aktueller nicht sein könnten.

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Der einfache Plot - beim Einkaufen kommt einer Mutter ihr Baby abhanden - birgt grundsätzlich eine tolle Möglichkeit für vielschichtige Psychogramme und einen spannenden Krimi auf der Jagd nach einem Entführer. Mit dieser Erwartung ging ich an diesen Roman, der meiner Meinung nach diese Bezeichnung auch mehr verdient als “Krimi”. Zu Beginn läuft die Erzählung etwas schleppend, zu viele (unwichtige?) Figuren müssen eingeführt werden und um ihre komplizierte Lebensweise zu verstehen, muss ihre nähere und entferntere Vergangenheit genau beleuchtet werden. Das ist etwas zäh, dazu kommt, dass zwei Frauenfiguren sich in groben Zügen deutlich ähneln, was ihre Unterscheidung vor allem im ersten Drittel des Buches recht schwierig macht. Was im Roman gut gemacht ist, ist, dass eindeutig dargestellt wird, dass es keine heile Welt gibt, dass jeder so sein Päckchen zu tragen hat und mit seinen Dämonen kämpft. Die auftretenden Ermittler, Polizisten, sind allesamt, vielleicht auch weil weniger genau seziert, für mich besser skizziert als die Privatpersonen (Verwandte, Familie, Freunde des verschwundenen Babys und andere Leute aus seinem Heimatstädtchen). In Summe ist der Roman leider etwas langatmig und teilweise schon zu “abgedreht” geraten, der Erzählstil mitunter einfach schwierig zu lesen. Ich kenne von Petra Hammesfahr bisher sonst noch kein Buch, daher kann es natürlich sein, dass sie sonst nicht so schreibt und andere Romane oder Krimis von ihr einfacher zu lesen sind.

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Ein Baby verschwindet am helllichten Tag vor einem Drogeriemarkt in Bedburg.Aber warum stand der Kinderwagen bei eisiger Kälte draußen ? Das KK11 übernimmt ,doch Kommissar Klinkhammer ist befangen da er die Familie ,vor allem die Großmutter Gabi kennt. Eine erste Spur führ zu einer seltsamen alten Frau in einem Poncho ,Anna Erzig.Sie wurde an dem Kinderwagen gesehen und hat Lollies hinein gelegt. Klinkhammer nimmt sich aber auch die Familie vor ,denn Gabi hat ihren Enkelsohn Luca noch nie gesehen.Auch als eine Lösegeldforderung eingeht glaubt Klinkhammer noch das die Familie mit drin steckt. Der Roman ist in eine Hauptstory , die Suche nach Luca ,und einigen Nebenstories geschrieben ,wobei die Suche nach Luca Priorität hat.Die Geschichte um Anna Erzig ist Tragisch ,sie hat mir so leid getan. Die Charaktere sind gut beschrieben und die Spannung blieb über das gesamte Buch auf einem guten Level.Eindrücklich wird auch das Lokalorit beschrieben so das ich immer das Gefühl hatte an Ort und Stelle zu sein. Das Ermittlerteam ist Klasse ,am besten hat mir Rita Voss gefallen,die immer wieder mit Vorurteilen kämpfen musste.

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Verwirrend

Von: LeseSüchtig

02.09.2018

Das war mein erstes Buch der Autorin. Ich habe über dieses Werk schon viel Gutes gehört und war neugierig darauf. Leider sind meine Erwartungen an das Buch nicht erfüllt worden. An mehreren Stellen habe ich es als langatmig empfunden. Es passierte über Seite sowas wie Geplänkel, was aber nicht so richtig was mit der Geschichte zu tun hatte. Die Flut an Namen und Beziehungen von Personen die man am Anfang liest hat mich sehr verwirrt. Auch die Tatsache, dass die Lösung des Falls Luca schon früh absehbar war, hat mich persönlich enttäuscht. Details wurde mehr als genug beschrieben. Das Buch war nicht meins...

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Die Bücher von Petra Hammesfahr reizen mich, weil sie eigentlich immer spannend sind, trotzdem überzeugen sie mich dann doch nicht am Ende zu 100%. Beschreibung des Buches: „Als Luca verschwand“ ist 2018 als Hardcover im Diana-Verlag erschienen. Das Buch hat 496 Seiten (wie auch schon die letzten Bücher der Autorin, das finde ich seltsam). Auf dem Titelbild ist ein winterliches Feld vor einer Ortschaft mit einem einzelnen Kinderschuh, an dessen Sohle Blut zu kleben scheint, abgebildet. Das Bild macht neugierig, es wirkt geheimnisvoll. Kurze Zusammenfassung: An einem kalten Tag wird der kleine Luca aus seinem Kinderwagen, der vor einer Drogerie steht, entführt. Es ist Winter. Mutter und Bruder befinden sich gerade in der Drogerie um einzukaufen. Unter Verdacht steht zunächst die Oma, aber auch eine merkwürdige ältere Frau zählt bald zu den Tatverdächtigen… Mein Leseeindruck: Dieser Roman konnte mich zunächst fesseln, war doch der Anfang recht spannend und versprach ein guter Krimi zu werden. Doch nachdem in die Geschichte mehr und mehr Personen hineingeschrieben wurden, wurde es für mich unübersichtlich. Ich lese Bücher selten am Stück, so fiel es mir schwer, aufgrund der zahlreichen Charaktere nach ein paar Tagen Pause wieder in den Roman zu finden. Ständig wechselte der Fokus, da gab es Rückblicke und Gedankengänge von Personen, die man sich erst wieder ins Gedächtnis rufen musste. Bewundernswert finde ich es schon, dass man bei diesen vielen Charakteren als Autorin noch den Überblick hat, mir fehlte er zwischendurch sehr und so sehnte ich das Ende herbei. Aus den ganzen Verwicklungen und Verbindungen der Personen zueinander, hätte man sicherlich mehrere Krimis/Thriller schreiben können, warum packt man alles in einen Roman? Interessant fand ich die Oma des entführten Jungen, eine bekannte Autorin, die sich einen jungen Liebhaber an Land gezogen hat. Meines Erachtens hätte man die Geschichte nicht so in die Länge ziehen müssen, zwischenzeitlich fragte ich mich, was die ein- oder andere Szene mit der Lösung dieses „Falles“ zu tun haben sollte. Es war mir an diesen Stellen einfach zu langatmig. Das Ende hat ein wenig versöhnt, trotzdem kann ich diesem Buch nicht mehr als 3 Sterne vergeben, da es mich über weite Teile nicht gefesselt hat. Fazit: Und wieder hat mich ein Krimi nicht über die ganze Geschichte hinweg gefesselt. Manchmal liegt dann vielleicht doch in der „Kürze die Würze“.

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Zum Inhalt: Die junge Mel ist im Drogeriemarkt mit der Auswahl eines Lippenstiftes beschäftigt, als ihr kleiner Sohn Luca verschwindet. Hat ihn die merkwürdige Frau vor dem Schaufenster, die Lucas Bruder einen Lolli schenkte, aus dem Kinderwagen genommen? Warum ließ Mel ihr Baby an einem eisigen Januartag im Wagen draußen vor dem Laden stehen? oder hatte sie Luca gar nicht dabei? Ein heikler Fall für Kommissar Klinkhammer, denn er kennt die Familie gut und weiß, dass es in Mels Ehe nicht zum Besten steht. Aber gibt es einen Zusammenhang zwischen Lucas Verschwinden und den Problemen der Eltern? Eine Familientragödie nimmt ihren Lauf. Und mit jeder Stunde, die vergeht, wird es unwahrscheinlicher, dass Luca überlebt. Über die Autorin: Petra Hammesfahr wurde mit ihrem Bestseller »Der stille Herr Genardy« bekannt. Seitdem erobern ihre Spannungsromane die Bestsellerlisten, werden mit Preisen ausgezeichnet und erfolgreich verfilmt, wie aktuell »Die Sünderin«. Der Roman wurde unter dem Titel »The Sinner« mit Jessica Biel in der Hauptrolle als erfolgreiche Netflix-Serie produziert. Mein Fazit und meine Rezension: Was ist das Schlimmste, das einer Mutter passieren kann? Richtig, ihr Kind verschwindet. Genau das passiert Mel als sie am einkaufen ist. Ihr Sohn Luca verschwindet spurlos und auch die Polizei kann ihr nicht wirklich helfen. Auch der ermittelnde Kommissar hat alle Hände voll zu tun, denn neben dem vermissten Säugling Luca ist auch dessen Großmutter verschwunden, die tatsächlich die Mittel hätte, um das Lösegeld für Luca zu bezahlen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, bei dem es auf kein gutes Ende hinaus läuft. Die junge Mel ist am einkaufen und hat ihre beiden Kinder dabei. Ihren dreijährigen Sohn nimmt sie mit ins Geschäft, den Säugling Luca allerdings lässt sie vor dem Geschäft stehen … allein hier stellen sich mir schon die Haare zu Berge und am liebsten würde ich mitten in die Geschichte springen, um der jungen Mutter gehörig die Meinung zu geigen. Klar also, dass sie mir direkt zu Beginn unsympathisch war und als erste Tatverdächtige aufgefallen ist. Wer lässt schon sein Baby vor der Tür stehen und kauft in aller Seelenruhe ein? Aber gut, das war leider nicht der letzte Aufreger während dem Lesen. Ich kenne einige Geschichten von Petra Hammesfahr und war auch immer ein ausnahmsloser Fan von ihr, vor allen Dingen von ihrem Schreibstil. Sie hat es stets geschafft, mich mit ihren Geschichten zu fesseln und mitfiebern zu lassen. Vor lauter Spannung konnte ich die meisten Romane von ihr gar nicht mehr aus der Hand legen und musste sie innerhalb kürzester Zeit auslesen! Auch bei diesem Buch hegte ich die leise Hoffnung, dass dem so sein könnte. Leider hat sie in den letzten Jahren doch etwas an diesen Talenten eingebüßt. So gelang es mir nicht, die unzähligen Personen in dieser Geschichte auseinander zu halten. Die vielen Namen und Verwandtschaftsverhältnisse – egal, ob diese für die Familie von Mel oder aber den Ermittlern selbst zuträglich waren – verwirrten mich einfach und führten dazu, dass ich immer wieder stoppen musste, um das Gelesene zu verstehen. Letzten Endes hat wirklich nur noch ein Stammbaum zu Beginn oder zum Ende des Buches hin gefehlt, um tatsächlich alles nachvollziehen zu können. Weniger ist da doch manchmal mehr. Leider war das nicht das einzige Manko. Auch die vielen Schilderungen von Details hemmen den Lesefluss und auch den Spannungsbogen in der Geschichte ungemein. Erst recht, wenn man erkennt, dass diese Details für die Story selbst nicht wirklich relevant sind. Da bekommt man als Leser doch schon großen Frust. Die Geschichte wurde damit nur unnötig in die Länge gezogen. Erst in der zweiten Hälfte des Buches hat sich das etwas gegeben, vielleicht hatte ich mich auch einfach nur daran gewöhnt und konnte deswegen ungestörter und freier lesen. Absolut nicht empfehlenswert ist daher, das Buch für mehrere Tage zur Seite zu legen, denn, obwohl die Geschichte spannend ist, findet man nach dieser Zeit nur sehr schwer in die Geschichte rein – wie ich erfahren musste. Im Grunde genommen mag ich jedoch die Romane der Autorin, da man immer am Ende immer wieder überrascht wird und tatsächlich nie das passiert, was man zu Beginn erwartet (oder gar gehofft) hat. Die Story hält viele überraschende Wendungen bereit und konnte mich letzten Endes doch noch von sich überzeugen. Punkteabzug gibt es jedoch wegen dem unnötigen Ausschmücken der Geschichte und der vielen Personen, die man unmöglich auseinander halten kann.

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