Leserstimmen zu
Eines Tages in der Provence

Karine Lambert

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Kurz gesagt geht es darin um ein kleines Dorf, in dem mitten auf dem Marktplatz schon seit vielen, vielen Jahren ein Baum steht, welcher nun gefällt werden soll. Im Laufe des Buches erfährt man so einiges aus der Historie und aus den Leben der Dorfbewohner. Mir hat die Geschichte gut gefallen. Sie war locker leicht, für zwischendurch. Was mir besonders gut gefallen hat ist, dass der Baum selbst zu Wort kommt. Er führt uns quasi durch die Geschichte und verbindet die einzelnen Charaktere miteinander. Sascha Rotermund als Sprecher passt auch sehr gut zu diesem Buch. Seine tiefe, ruhige Stimme leitet die Atmosphäre sehr schön. Und wenn er dann anfängt, einzelne Rollen mit seiner Stimme darzustellen, wird es nur noch besser. Er ist nicht umsonst mein Lieblingssprecher. Dieses Buch bzw. Hörbuch ist aufgrund seiner Kürze etwas schönes für zwischendurch. Bringt aber trotzdem genug Story und Tiefe mit sich.

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Die belgische Bestsellerautorin Karine Lambert erzählt in ihrem dritten Roman warmherzig und voller Poesie über das Leben und unsere Verbundenheit zur Natur. Klappentext Ein beschauliches südfranzösisches Dorf ist in Aufruhr: Der prachtvolle alte Baum auf dem Marktplatz soll gefällt werden. Wo, wenn nicht in seinem wohltuenden Schatten, wird die Barbesitzerin Suzanne Pastis servieren, wo Manu Artischocken verkaufen? Der junge Clément liebt es, in den Ästen zu klettern, und die Schwestern Adeline und Violette tröstet nichts so sehr wie der Anblick der Blätter, die sich seit ihrer Kindheit im Sommerwind wiegen. Widerstand formiert sich unter den Dorfbewohnern. Und auch der Baum, der seit Jahrzehnten das Kommen und Gehen auf dem Platz verfolgt, wird von ihren Emotionen mitgerissen. Buchkritik Mein erstes Buch von Karine Lambert hat mich vom Cover her total überzeugt. Als ich zu lesen begann fühlt ich mich sofort in dieses kleine Dorf in der Provence versetzt. Das Buch ist in 24. Kapitel geschrieben und hat viele Erzähler. Am Anfang tat ich mir ein bisschen schwer hinein zu kommen, aber mit der Zeit ging es wunderbar und ich las das Buch in einem durch. Dieser warmherzige Roman handelt von den Dorfbewohnern und einer Platane, die mitten im Dorf seit hunderten von Jahren steht und die Bewohner im Sommer mit Schatten versorgt. Viele kommen einfach vorbei und setzen sich zu diesem Baum um einfach die Energie aufzunehmen. Doch nun soll dieser gefällt werden. Widerstand macht sich im Dorf breit. So wird nun Seite für Seite die Sicht der Dorfbewohner, deren Leben und deren Bezug zu dieser Platane erzählt und was ich ganz besonders toll fand auch die Sichtweise des Baumes. Der große Zusammenhalt war deutlich spürbar. Ganz besonders der mutige 10-jährige Clement setzte sich für die Erhaltung des Baumes ein. Ob es ihm gelungen ist, dürft ihr gerne selbst nachlesen. Fazit Dieser Roman war ein kurzes Leseerlebnis, das mich in ein kleines Dorf, mit toller Gemeinschaft, entführt hatte. Spannend fand ich die Sichtweise des Baumes, was dieser so fühlt und vor allem was diese Platane im Dorf beobachtete und daher zu berichten wusste. Allerdings versprach der Klappentext, meiner Meinung nach, viel mehr, als dass das Buch schlussendlich hergeben konnte. Daher werde ich dieses Buch kein zweites Mal lesen und es wird wohl schnell in Vergessenheit geraten. Facts Fester Einband - 208 Seiten Verlag - DIANA Sprache - deutsch Originaltitel - Un arbre, un jour. . . ISBN - 9783453292116 Preis - 18,00€ Erscheinungsdatum - 10. September 2018

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