Leserstimmen zu
Nadelherz

Julia Corbin

Julia Corbin (3)

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Spannend, aber nicht unbedingt fesselnd

Von: Hartmut Pitschmann

16.06.2020

Meine erste Begegnung mit Julia Corbin und ihren Protagonisten Alexis Hall und Karen Hellstern – ein ungewöhnlicher Krimi mit Potential. Ich bin nicht unbedingt ein Fan deutscher Kriminalliteratur – nur allzu oft kommt sie etwas bieder und durchschaubar daher. Trotzdem war ich neugierig, denn der Roman spielt in Regionen, die ich gut kenne – im Rhein-Neckar-Gebiet mit Mannheim und Heidelberg sowie in der Schwäbischen Alb. Corbin versteht es, mit wenigen Sätzen die Schauplätze und die Atmosphäre zu beschreiben. Der Plot des Romans ist da schon etwas schwieriger. Kommissarin Hall und Biologin Hellstern sind offenbar aufgrund vorheriger gemeinsamer Fälle (möglicherweise aus einem der beiden vorhergehenden Corbin-Romane – der Andeutungen gibt es viele) und der Tatsache, dass Halls Eltern Serienmörder in England waren, in unterschiedlicher Weise traumatisiert. Jetzt werden sie mit einem Fall konfrontiert, der ziemlich mysteriös beginnt. Tessa Maerten, mit ihrer Freundin Jasmin Opfer einer Entführung und über einjähriger Gefangenschaft in den Händen eines sadistischen Mörders, erhält per Paketdienst ein mit Nadeln gespicktes Frauenherz. Zufall? Aus diesem Anfangsszenario entwickelt die Autorin die Geschichte mittels zweier ineinander verwobener Handlungsstränge. Zum einen die Ermittlungsstory, zum anderen die Geschichte von Tessas Gefangenschaft und Rettung, bei der Jasmin, eine Unbeteiligte und der Täter ums Leben kommen. Und nach und nach erschließen sich auch viele Zusammenhänge. Als die zu dem Nadelherz gehörende Leiche gefunden wird, leuchtet diese in einem fluoreszierenden Grün. Hier greift die Autorin das in der Schlacht bei Shiloh im Amerikanischen Bürgerkrieg beobachtete Phänomen des „Angel’s Glow“ auf, das letztendlich die Spur zum neuen Tatort liefert. Die Auflösung und der Showdown am Ende des Buches erscheinen mir ein bisschen weit hergeholt und unrealistisch. Alles in allem ist „Nadelherz“ ein solide gemachter Kriminalroman, mit den man einige spannende Stunden erleben kann. Insofern kann ich das Buch guten Gewissens weiterempfehlen, auch wenn ich das „Thriller-Element“, das den Leser zwingt, das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu wollen, in weiten Teilen des Buches vermisst habe.

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sehr spannendes Buch

Von: Liane

15.06.2020

Ich muss zugeben kenne noch keine Bücher von dieser Schriftstellerin, aber das muss sich ab sofort ändern. Das Buch ist sehr fesselnd, man will es gar nicht mehr aus der Hand geben. Der Schreibstil ist super, alles sehr verständlich, das Buchcover ist auch recht ansprechend bzw. ansehnlich. Bei einer Wanderung verschwinden zwei junge Frauen spurlos. Erst ein Jahr später wird Tessa aus den Fängen ihres Entführers befreit, der bei der Rettungsaktion stirbt. Für die Freundin kommt jede Hilfe zu spät. Als Tessa ein mit Nadeln gespicktes menschliches Herz per Post erhält, fängt der Alptraum erst an. Gänsehaut pur

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Nadelherz

Von: Ines

29.02.2020

Ein MUSS unter dem Genre. Julia Corbin muss man sich merken. Ich konnte dieses Buch so fast am Stück lesen, schockierend, genial,spannend aber auch dramatisch. Es reisst einen einfach mit. Habe die ersten 2 Bücher zu Hause und finde diesen Teil ebenfalls bis zum Ende spannend. Aber ich muss anmerken, dass man sich alle 3 Bände nacheinander durchlesen sollte. Der Schreibstil ist flüssig.

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Während einer Wanderung auf der Schwäbischen Alb verschwinden zwei junge Studentinnen spurlos. Erst nach einem Jahr wird Tessa Maerten befreit, für ihre Freundin Jasmin kommt jede Hilfe zu spät. Kurz darauf bekommt Tessa per Post ein mit Nadeln gespicktes Menschenherz zugeschickt und ist sich sicher, dass der Albtraum noch nicht zu Ende ist. Was mir als erstes positiv aufgefallen ist, ist die Auflistung der Mannheimer Kriminalpolizei am Anfang des Buches. Obwohl "Nadelherz" das dritte Buch einer Reihe ist, kommt man gut in die Geschichte rein. Es wurden kurze Einblicke ins Privatleben der Protagonisten gegeben, aber nicht zu intensiv, was mich des Öfteren an Krimis/Thrillern störte, wenn Autoren komplett von der eigentlich Handlung abdriften und eher das Liebesleben im Vordergrund stand. Die Art und Weise wie die Opfer "drapiert" wurden, waren für meinen Geschmack sensationell, aber auch ein bisschen sadistisch :-D Ich halte mich in dieser Hinsicht eigentlich für abgehärtet, aber Julia hat mich eines besseren belehrt. Das Einbringen der biologischen Untersuchungen war sehr interessant. Durch die detailreiche Beschreibung konnte man als Laie alles verstehen und die verschiedenen Abläufe besser nachvollziehen. Das Buch fing mit viel Spannung an während den Ermittlungen ging sie jedoch teilweise verloren. Durch die Rückblicke in die Gefangenschaft von Tessa und Jasmin wurde diese aber immer wieder entflammt. Natürlich haben die zuständigen Ermittler auch ihre Päckchen zu tragen. Doch mir wurde die Vergangenheit von Alexis und Karen zu oft in den Vordergrund gestellt. Ich war bis zum Ende hin ahnungslos, was den Täter betrifft. Die Ermittlungen haben sich über das ganze Buch gezogen, deshalb fand ich die Actionszene am Schluss recht unpassend und die Aufklärung des Falles etwas enttäuscht.

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Meinung / Schreibstil: Für mich war es das erste Buch von Julia Corbin. Obwohl es der dritte Teil von der „Haller & Hellstern“ Reihe ist, kann man es unabhängig lesen. Ich hatte bis zum Schluss keine Schwierigkeiten oder Lücken, da es immer wieder ein kleiner Rückblick gab. Der Schreibstil war sehr flüssig und locker und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Von Beginn war der Spannungsbogen da und ich wusste bis zum Schluss nicht, wer der Täter war. Die verschiedenen Sichtweisen sowie die Protagonisten haben mir sehr gut gefallen. Zum Schluss gab es nochmal eine kleine Zusammenfassung zwischen den Kollegen, welche ich besonders gut fand. Es wird sicherlich nicht das letzte Buch von Julia Corbin für mich gewesen sein. Fazit: Nervenkitzel bis zum Schluss! Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.

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„Hier, im Dunkeln, erwachte dann doch der Kampfgeist in ihr, als sie an ihren Bruder und seinen kleinen Sohn dachte. Sie brauchten sie, würden vermutlich nach ihr suchen. Es gab eine Chance - die gab es immer.“ Am 10. Juni 2019 ist das Buch „Nadelherz“ von Julia Corbin erschienen. Es ist als Taschenbuch (384 Seiten) und eBook erhältlich, es ist der 3. Teil einer Buchreihe und ist ein fesselnder Thriller. In dem Buch geht es um 2 Frauen, welche auf einer Wanderung entführt werden. Ihnen werden schlimme Dinge zugefügt, bis sie nach über 400 Tagen Gefangenschaft durch Zufall gefunden werden. Leider gelingt die Rettung nicht wie sie sollte, da eine der 2 Frauen stirbt. Tessa, die überlebende, kommt nicht als die Alte zurück. Nach einigen Monaten in Freiheit bekommt Sie ein Herz mit Nadeln (Das Nadelherz) zugeschickt und das Ruft Alexis Hall, welche vor den härtesten Mordfällen nicht zurück schreckt, auf den Plan. Nun muss ermittelt werden, wem das Herz gehört und warum es ausgerechnet Tessa erneut trifft. Ist Tessa in Gefahr? Verheimlicht Tessa etwas? Nun die Auflösung ist wirklich spannend. An dem Buch hat mir das Cover, der Inhalt und Aufbau sehr gefallen. Das Cover ist mir schwarzer und roter Schrift gestaltet. Der Hintergrund ist weiß / hellgrau. Das Wort „Nadelherz“ ist mit mehreren Nadeln verziert. Das Buch enthält am Anfang, wie viele andere Bücher, ein Zitat. Darauf folgt die Beschreibung der Personen, der Mannheimer Kripo. Das habe ich in einem Buch so noch nie gesehen und gefällt mir richtig gut. Dann beginnt das Buch mit „Vor 44 Tagen“. Das gefällt mir auch sehr, dass das Buch in der Zeit hin und her springt. Wie oben erwähnt, ist das Buch der 3. Teil. Mit diesem 3. Teil habe ich gestartet da ich zu Beginn nicht wusste das es Teil 3 ist. Das ist aber überhaupt nicht schlimm. Um so mehr freue ich mich auf Teil 1 und 2! Nadelherz ist einfach nur spannend. In vielen vorherigen Rezensionen habe ich geschrieben, dass es mir schwer viel mit dem Lesen aufzuhören. Hier habe ich nicht aufgehört. Ich habe jede Gelegenheit zum Lesen genutzt. Ich habe gebadet, statt geduscht um lesen zu können, ich habe auf dem Klo gelesen und bin länger als geplant wach geblieben. Enthalten sind unter anderem viele biologische Fachbegriffe, welche jedoch erklärt werden z. B. das Diatomeen Kieselalgen sind. Da habe ich direkt mal was neues dazu gelernt. Es hat wirklich gedauert bis Alexis und ihr Team den Täter ermittelt haben, aber als es dann soweit war, wurde noch verschwiegen wer es ist, sodass ich die Chance hatte meine Gedankenschlüsse zu ziehen und den Täter selber identifizieren konnte. Es bleib spannend bis zum Schluss und es gab nicht nur eine verdächtige Person. Das Buch hat mehr als 5 Sterne verdient und ich freue mich auf Teil 1 & 2.

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Spannend!

Von: Victoriaskrams

30.09.2019

Ich kannte die Reihe von Julia Corbin vorher nicht, konnte trotzdem ohne Probleme beim dritten Teil anfangen ohne das Gefühl zu haben, dass ich irgendwas verpasst habe. Der Fall ist wirklich spannend und konnte mich von Anfang an Fesseln! Das Ende hat mir sehr gefallen und ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen!

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Kaum ist Alexis Hall von der Mannheimer Kripo aus dem Urlaub zurück, wird sie auch schon an einen Tatort gerufen. Tessa Maerten hat ein menschliches Herz, gespickt mit Nadeln, erhalten. Sie ist eine Überlebende aus dem Mühlsteinhof, indem sie ein Jahr gefangen gehalten wurde. Das hat nicht nur körperliche, sondern auch seelische Wunden hinterlassen. Ist sie erneut in den Fokus eines Irren geraten? "Nadelherz" ist der dritte Band der Hall & Hellstern Reihe und nichts für schwache Nerven. Obwohl ich die Vorgänger nicht kenne, ist mir der Einstieg leicht gefallen. Relevantes zu den Protagonisten wird erklärt. Am Anfang gibt es zudem ein Personenregister der Mannheimer Kripo mit den jeweiligen Eigenarten der Beamten. Leider hat mir bei dem Buch ein bisschen die Spannung gefehlt. Was an mehreren Dingen gelegen hat. Es wurde sehr viel Wert darauf gelegt, die biologischen Untersuchungen zu den gefundenen Leichen detailiert zu erklären. Was mir immer wieder den Lesefluss genommen hat. Man merkt hier, dass die Autorin Biologin ist. Auch das Privatleben der Protagonisten wird ausführlich thematisiert. Dadurch sind die Ermittlungen immer mehr in den Hintergrund gerückt. Vieles hätte hier gekürzt werden können, da einiges ständig wiederholt wurde. Vor allem was die Eltern von Alexis betrifft. Viele Erkenntnisse der Ermittlungen werden erwähnt, kamen mir manchmal jedoch wie dahin geworfen vor. Auch nach mehrmaligem zurückblättern, konnte ich den Zusammenhang zum gerade Gelesenem nicht verstehen. Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir, dass die Identität einer Leiche schon bekannt ist, bevor sie gefunden wird. Bis dato hatten die Ermittler nur das Herz. Wirklich spannend fand ich die Rückblicke mit den Ereignissen aus dem Mühlsteinhof. Die Ermittlungen in der Gegenwart hingegen ziehen sich dahin. Zum Schluss kommt dann noch ein bisschen Action auf. So ganz überrascht war ich jedoch nicht. Auch die Beweggründe konnte ich nicht ganz nachvollziehen. Schade, die Grundidee ist jedenfalls gut. Fazit: Ein Thriller dessen Grundidee gut ist. Mich aber leider aus diversen Gründen nicht überzeugen konnte.

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