Leserstimmen zu
Nadelherz

Julia Corbin

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In "Nadelherz" geht es um Tessa, die über ein Jahr lang mit ihrer besten Freundin in Käfigen festgehalten wurde und vor kurzer Zeit befreit werden konnte,allerdings starb ihre beste Freundin dabei. Eines Tages bekommt sie ein mit Nadeln gespicktes Herz zugeschickt und ihre Vergangenheit scheint sie wieder einzuholen... Fazit:"Nadelherz" ist der dritte Teil der Hall&Hellstern Reihe, wobei man die Bücher auch unabhängig voneinander lesen kann. Ich muss sagen das sich das erste Drittel extrem gezogen hat, da nichts großartiges passiert ist und somit keine richtige Spannung aufgebaut werden konnte. Mich hat es extrem gestört das so viele Fachbegriffe vorkamen und ich teilweise ganze Sätze nicht verstehen konnte, auch wenn die Autorin in ihrer Dankaussagung erklärt hat wieso sie es gemacht hat. Ich fand es sehr gut das die Kapitel kurz waren und fand die Polizistin Alexis gleich sympathisch, allerdings war es nervig das immer wieder erwähnt wurde, dass ihre Eltern Serienkiller waren. Ab Mitte des Buches wurde es deutlich spannender, da man mehr über die Entführung erfuhr. Mir lief es dabei teilweise eiskalt den Rücken runter. Obwohl ich sehr früh erahnt habe wie das Ende in etwa ausgehen wird, war es dennoch spannend. Alles in allem gebe ich dem Buch 3,5/5 Sternen

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Spannend aber nicht atemberaubend

Von: Karl-Heinz

03.08.2019

Julia Corbin hat mit "Nadelherz" sicher einen spannenden Thriller verfasst. Die Geschichte nimmt schnell Fahrt auf, an grausigen Schilderungen wird nicht gespart. Leider verliert sich die Spannung, da es nicht darum geht, das Rätsel um das "Nadelherz", oder die leuchtenden Leichen zu lösen. Und irgendwie kommt einem die Idee bekannt vor. Im Buch "Der Hof" von S. Beckett wurde damit schon einmal ein Thriller geschaffen. In einer Erstausgabe kann man nachsichtig sein, wenn Namen vertauscht werden und Ralf auch mal Rainer heißt. Als Leser ist mir aufgestossen, dass die Autorin sich offensichtlich dem Genitiv verweigert. Auch die Lektoren scheinen sich daran nicht zu stören, z.B. S. 192 "...das Alibi von dem Exfreund...", S. 284 "...das passt zu dem erbärmlichen Zustand von seinem Hof...", S. 338 "...sondern auch dem von dem Baby und Jasmin...". Solche Stellen finden sich häufig und haben mir das Lesevergnügen etwas verdorben.

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Gruselig

Von: Edith

30.07.2019

Es ist ein Roman, der unverkennbar von einer Frau geschrieben wurde. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Hauptakteure ebenfalls Frauen sind. Das eigentliche Spannende bleibt, wie ich finde, aber auf der Strecke. Zugegeben, inhaltlich schon eine gruselige Angelegenheit. Die rückblickenden Schilderungen der Gräueltaten sind meiner Meinung nach, dann auch das einzig Spannende. Der Text liest sich durchaus flüssig und die Geschichte an sich ist unterhaltsam. Gut gelungen finde ich Detailschilderungen.(Situationen, Gefühle). Alles in allem ein Krimi wie viele andere, ohne besondere Highlights.

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