Leserstimmen zu
Die Trabbel-Drillinge - Heimweh-Blues und heiße Schokolade

Anja Janotta

Die Trabbel-Drillinge-Reihe (1)

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Der Inhalt aus meiner Sicht Franka, Vicky und Bella sind eineiige Drillinge und machen praktisch alles zusammen. Nicht nur, dass sie in der Schule ein eingespieltes Team sind, auch privat hat jede ihre Vorzüge, womit sich die drei bestens ergänzen. Nach einem bösartig verdrehten Zeitungsinterview steht jedoch fest: Die kleine Familie samt Mutter Babs braucht einen Neuanfang. Das geerbte Haus und der Wunsch von Babs, ein Hotel aufzumachen, kommen da gerade recht. Im neuen Wohnort angekommen, taucht jedoch ein Problem nach dem anderen auf. Die Umstellung von der Großstadt aufs Land ist für die Drillinge schon hart und die Ablehnung des Dorfes ihnen gegenüber macht es nicht besser. Ob sie sich da überhaupt einfinden können? Oder noch wollen? Was ist mit dem Traum der Mutter? Fazit Anja Janotta hat einen schönen, einfachen Schreibstil, welcher einen in wenigen Sätzen ins Buch eintauchen lässt. Ich mag die erschaffenen Figuren, die trotz allem so unterschiedlich sind. Schnell hat man raus, wer wohin gehört und welche Eigenart hat. Die Geschichte an sich ist nicht sonderlich tief. Trotzdem hat das Buch etwas Vertrautes. Die kleinen Kabbeleien der Schwestern, die Renovierung, das Versuchen, durch Schokolade neue Freundschaften knüpfen zu können, einfach stimmig. Im letzten viertel des Buches lässt leider die Qualität der Geschichte massiv nach. Formfehler und Logiklücken kommen fast auf jeder Seite vor. Auch wirken die 12-jährigen Drillinge immer mehr wie Arbeiter, die das Hotel schmeißen und nebenbei Detektiv spielen und nicht wie Kinder. So macht z. B. die Protagonistin Franka, aus deren Sicht alles beschrieben ist, früh das komplette Hotelbuffet alleine, nachdem sie nachts bis zwei Uhr aufgeräumt und mit ihren Schwestern geredet hat. Es wirkt schlussendlich leider weniger Rund, dafür aber sehr gezwungen, was bei mir die anfängliche Begeisterung sehr geschmälert hat. Ich persönlich würde das Buch einem Mädchen ab 8 oder 9 Jahren geben. Für Abendlektüre hatte ich es dann doch etwas zu schwer und emotional. Aber es ist perfekt, um kleine Leseratten zu beschäftigen. Das Fazit ist also, die Trabbel-Drillinge ist eine schöne Geschichte, welche sich locker runterlesen lässt und einem wirklich Lust auf heiße Schokolade macht, jedoch am Ende nachlässt.

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Kurzweiliges Familienchaos

Von: Keiko

01.03.2018

Ich lese, auch als Erwachsener, ab und an ganz gerne mal ein "Jugendbuch". Am liebsten in der Bahn auf dem Weg zur Arbeit. Dafür ist dieses Buch recht gut geeignet. Die Geschichte ist in mehrere kurze "Kapitel" unterteilt und damit für "mal-fünf-Minuten-zwischendurch"-Leseeinheiten prädestiniert. Allerdings ist für "ältere" Leser erst einmal durchhalten angesagt, weil auf den ersten Seiten die Story doch sehr für die "Generation Twitter" ausgelegt ist; aber wenn man durchhält bekommt man eine nette Geschichte die einen kurzweilig die Zeit vertreibt. Sehr positiv finde ich das in diesem Buch nicht, wie so oft, die Thematik auf die erste große Liebe gelegt wird, sondern auf die Familie mit allen ihren Hoch und Tiefs. Negativ ist mir leider aufgefallen das mehrfach ein Wort sehr unglücklich über eine Seite hinweg getrennt wurde und zweimal wurde ein Name falsch geschrieben (Franka wurde zu Frank und Severin bekam einen Buchstabendreher). Das sollte nicht passieren. Ansonsten ein nettes, kurzweiliges Buch für alle ab 12 Jahren+.

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