Leserstimmen zu
Die Trabbel-Drillinge - Heimweh-Blues und heiße Schokolade

Anja Janotta

Die Trabbel-Drillinge-Reihe (1)

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Die Trabbel-Drillinge

Von: Michaela Groß

10.05.2018

Die Trabbel-Drillinge Vicky die Schlaue, Bella die Hübsche und Franke die Nette müssen nach einen missglückten Interview umziehen. Sie ziehen mit ihrer Mutter in ein kleines Dorf, wo ihre Mutter eine Villa geerbt hat. Lest in den spannenden und lustigen Buch, wie es die Drillinge schaffen neue Freunde zu finden, Franka nicht nur nett ist und mit Hindernissen die Villa in ein Bio-Hotel umzubauen. Außerdem finge ich gut, dass aus der Sicht der Drillinge erzählt wird, meist aus der Sicht von Franka. Auf den letzten Seiten findet ihr zwei leckere Rezepte, die in mancher Situation für bessere Stimmung gesorgt haben, vielleicht klappt es auch bei euch :)

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Die Trabbel-Drillinge Rezension Wie ein Ei dem anderen - und doch nicht gleich  1:200 Millionen – so hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass es jemanden wie Franka gibt. Oder wie Vicky. Oder wie Bella. Die drei Zwölfjährigen sind eineiige Drillinge, trotzdem könnten sie verschiedener nicht sein. Als sie vor lauter Berühmtheit keinen Schritt mehr vor die Tür machen können, flieht ihre Mutter mit ihnen aufs Land. Dort will sie in einer baufälligen Villa ihren Traum, ein Bio-Hotel zu eröffnen, erfüllen. Die Drillinge sind entsetzt: monatelang Baustelle, mieses WLAN, zu dritt im Doppelbett? Das muss ja Trabbel hoch drei geben! Ob Frankas wunderköstlicher Trostkakao den schlimmsten Schwesternstreit aller Zeiten kitten kann?  Das Cover ist mir gleich ins Auge gestochen, als ich es gesehen habe – und ich finde es perfekt gewählt. Es zeigt die drei Mädchen in der alten Villa zusammensitzen. Am Anfang habe ich mich noch gefragt, wieso die Mädchen denn pink farbene Haare habe, denn im Buch wird beschrieben, dass alle drei Blonde Haare haben, aber auch das klärt sich im Laufe der Geschichte. Franka, Bella und Vicky sind eineiige Drillinge, und entsetzt, als ihre Mutter mit ihnen aus der Großstadt Berlin aufs Land nach Deininghofen ziehen will.  Als Leser taucht man in das Leben der von Trablinburgs ein, lernt sie dabei immer besser kennen. Franka war mir von Anfang an sympathisch, aber sie hat mir auch oft leid getan. Von ihren Schwestern wird sie oft wie das fünfte Rad am Wagen behandelt, und da sie oft nicht „Nein“ sagen kann, bestimmen ihre Drillingsschwestern oft über sie und sie wird dadurch benachteiligt. Wenn es ihrer Familie schlecht geht, kümmert sich Franka immer um sie und kocht ihnen den besten Kakao der Welt! Bella (eigentlich Isabella), fand ich am anfang etwas zu hochnässig, aber im Laufe des Buches habe ich sie immer mehr ins Herz geschlossen. Sie liebt Mode und Kosmetik, und legt von den Drillingen am meisten Wert auf ihr Aussehen. Vicky (auch Victoria gennant) ist der Technik Profi der Dreien. Sie liebt ihren Onkel Flo, der genau wie sie ein absoluter Technik Experte ist. Außerdem ist sie die beste Schülerin der Drillinge, und schreibt die besten Noten. Das Buch ist aus der Sicht von Franka geschrieben, und lässt sich sehr flüssig und leicht lesen. Der Schreibstil ist fesselnd, und wenn man einmal mit dem Buch angefangen hat, möchte man am liebsten gar nicht mehr aufhören! Fazit: Ein tolles, lustiges und freches Kinderbuch, dass ich nur weiterempfehlen kann! Das Buch bekommt von mir 4,5 von 5 Sternen.

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Bella, Vicky und Franka von Trablinburg sind quasi von Geburt an it-Girls, denn die Wahrscheinlichkeit als eineiiger Drilling geboren zu werden beträgt 1 : 200 000 000. Klar, daß das die Persönlichkeit der Zwölfjährigen prägt, vor allem, wenn die eigene Mutter Babs eine PR-Expertin ist. Dennoch hat jede der drei innerhalb des Kleeblatts eine besondere Position. Bella ist die Schöne und Sportliche, Vicky die Schlaue und das Technikgenie und Franka die Nette mit dem braunen Schokodaumen. Schokolade ist einfach ihr Element, egal ob heiße Trostschokolade oder Edelpralinen, bei Franka wird es zum kulinarischen Gedicht. Sie haben ihre Vereine, ihr Lieblingscafé und ihre Freundinnen. Als sie sich mal in ihrem Lieblingscafé gegenüber einer  Journalistin verplappern und ein Interview abgeben, in welchem sie als verwöhnte, eingebildete Zimtzicken dargestellt werden, können sie in Prenzelberg keinen Fuß mehr vor die Tür setzen. Da flieht Mutter Babs mit ihnen aufs Land und plant die Eröffnung eines Bio-Hotels in ihrem Geburtshaus, dem Stammsitz der von Trablinburgs. Die Dorfbewohner beäugen die chicen Städterinnen mit ihren Ökoallüren misstrauisch. Die Anführer der Dorfjungs erklären den Stadtmädels den Krieg. Hier wird ihre Einheit auf eine harte Probe gestellt. Wie bei Hanni & Nanni, sind die Drillinge, die ja durch ihr identisches Aussehen zwangsläufig auffallen und stets eine Sonderrolle einnehmen, ganz schön arrogant. Da hat selbst die nette Franka es nicht leicht zu überzeugen. Doch als Drillinge hat man natürlich auch einen besonderen Zusammenhalt und da ist es gar nicht so einfach, als Außenstehender wirklich in diese eingeschworene Gemeinschaft aufgenommen zu werden. Klar ist das Leben auf dem Land völlig anders, als im hippen Berlin. Aber bedeutet anders wirklich automatisch, daß es schlechter ist? Sowohl die Dorfjugend, als aus die Stadtgirls sind nicht bereit die „Andersartigkeit“ des jeweils anderen zu akzeptieren. Toleranz: Fehlanzeige! Doch leider zeigt sich Mutter Babs als unnachgiebig und will trotz des Protests hoch drei, bleiben, in der tiefsten Pampa! Warmherzig und mit Humor schildert Anja Janotta die Nöte der Mädels in der für sie fremden Welt. Voller Einfallsreichtum lässt sie die Schwestern planen und scheitern. Denn eins ist klar: nur mit Schokolade und Nettigkeit kommt man weiter, Krieg bringt nur Verlierer hervor. Während den jungen Hörerinnen, auch die Nachteile der sozialen Netzwerke, der Instagramm-Accounts und der Influenzer vor Augen geführt werden, zeigt es auch, daß das Leben auch noch ganz anderes zu bieten hat und das es nicht nur aus Wettbewerb besteht. Denn mit zwölf Jahren ist man eigentlich alt genug auch mal was Sinnvolles zu tun, sich in der Küche auszutoben, oder den Eltern das Netzwerk einzurichten ;) Doch nichts ist wichtiger als Zusammenhalt und eigentlich auch Rücksichtnahme. Da können alle nur gewinnen! Hier gewinnen aber auch die jungen Hörerinnen und zwar ein tolles Geschmackserlebnis, wenn sie die geheimen Schokoladenrezepte (heiße Schokolade und Schokoladentarte ohne Mehl) von Franka, die als Leckerbissen in dem Innenteil des Pappklappcovers abgedruckt sind, nachmachen. Schokogenuss pur! Da braucht man kein In-Café, sondern einfach nur die heimische Küche und mit den besten Freundinnen schmeckt es noch mal so lecker! Gelesen wird der ungekürzte Text von Mia Diekow der jungen Synchronsprecherin und Musikerin, die bereits als Stimme von Yakari oder den drei !!! bekannt ist. Für uns ist sie auch die Julie aus „Die Mississipi-Bande – wie wir mit 1 Dollar reich wurden“. Sie spricht wirklich sehr vielschichtig und lebhaft, aber ohne daß es übertrieben oder aufgesetzt wirkt. Sehr klar und deutlich verleiht sie mit ihrer jungen Stimme den Drillingen und ihrer neuen Umgebung echen Charakter. Anja Janotta weiß übrigens wovon sie schreibt: sie hat selbst Tochter und Sohn ungefähr in dem Alter und Schokolade? Die ist doch immer gut, da sind wir uns einig! Ich vergebe 5 Schokosterne und freue mich auf Band 2 Lämmer, Glamour, Macarons im Okober 2018 und auf weitere Schokorezepte!

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Die Drillinge Franka, Vicky und Bella sind ziemlich verschieden. Und doch halten sie so gut wie immer zusammen. Als eines Tages etwas geschieht, womit die drei nicht wirklich gerechnet haben, beschließt ihre Mutter, mit den Kindern wegzuziehen. Die Familie verlegt ihren Wohnsitz von der Stadt mitten hinein ins Landleben, denn dort steht eine geerbte, aber ziemlich baufällige Villa. Um daraus ein Bio-Hotel zu machen, müssen alle kräftig mit anpacken…..doch nicht nur das Bauvorhaben wartet auf die Drillinge, sondern auch ein nicht gerade freundlicher Empfang in der Dorfgemeinschaft……. Die Geschichte rund um die Trabbel-Drilinge unterhält von Beginn an in ziemlich turbulenter Art und Weise, wobei es äußerst hilfreich ist, sowohl Franka als auch Vicky und Bella erstmal durch die verschiedenen Beschreibungen auseinanderhalten zu können. Ab und zu könnte man auch den Grund verstehen, wieso die Drillinge in solche Schwierigkeiten kommen, denn manchmal wirkt zumindest eine von ihnen nicht allzu sympathisch. Was sich allerdings im Laufe der Handlung ändert. „Heimweh Blues und heiße Schokolade“ ist der erste Teil einer Reihe rund um die Familie von Trablinburg. Die Autorin Anja Janotta erzählt die Geschichte so unterhaltsam, lustig und voller kleinerer und auch größerer (überraschender) Ereignisse, dass sich vor allem die empfohlene Altersgruppe der jungen Hörer ab ca. 10 Jahren angesprochen fühlt. Immer wieder kommt auch „Frankas heiße Schokolade“ in der Handlung vor – und als tollen Zusatz ist das Rezept zum Nachkochen in der CD-Hülle enthalten. Gesprochen wird die Geschichte von Mia Diekow – und es macht einfach Spass, der Erzählweise zu lauschen, denn beides – Geschichte und Erzählstimme – passen gut zusammen. Einigen der jungen Hörer dürfte die Stimme auch ein wenig bekannt vorkommen, denn Mia Diekow’s Stimme ist von der ein oder anderen Hörspielserie bekannt. Dieses ungekürzte Hörbuch wird empfohlen für junge Hörer ab ca. 10 Jahren mit einer Gesamtspielzeit von ca. 4 Stunden 25 Minuten (1 mp3CD). Erschienen im cbj-Audio-Verlag.

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Zum Inhalt: Klappentext Wie ein Ei dem anderen - und doch nicht gleich 1:2000 Millionen - so hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass es jemanden wie Franka gibt. Oder wie Vicky. Oder wie Bella. Die drei Zwölfjährigen sind eineiige Drillinge und Celebritys. Trotzdem könnten sie verschiedener nicht sein. Als sie vor lauter Berühmtheit keinen Schritt mehr vor die Tür machen können, flieht Mama Trablingburg mit ihnen aufs platte Land. Dort will sie in einer baufälligen Villa ein Bio-Hotel eröffnen. Die Drillinge sind entsetzt: monatelang Baustelle, mieses WLAN, zu dritt im Doppelbett? Das muss ja Trabbel hoch drei geben! Ob Frankas wunderköstlicher Trostkakao den schlimmsten Schwesternstreit aller Zeiten kitten kann? Meine Meinung: Eigentlich sind die Drillinge ja ein Herz und eine Seele. Aber plötzlich weht einer rauer Wind und Zoff ist vorprogrammiert. Mama Babs hat die Faxen dicke und zieht mit ihrer Rasselbande in die Pampa um dort ein Biohotel zu eröffnen. Das gefällt den dreien natürlich überhaupt nicht. Es gibt dort kein WLan, keine Falafel und keine schicken Klamottenläden. Und auch die Dorfkinder sind kein bißchen beeindruckt von ihnen. Das kann ja heiter werden. Die Sprecherin ist wunderbar besetzt. Sie verleiht der Geschichte ihre ganz eigene Note. Sie schafft es scheinbar spielend, den Hörer in ihren Bann zu ziehen. Sie trifft punktgenau die Betonungen und erzählt witzig und fesselnd. Sie haucht den Charakteren Leben ein und lässt sie lebendig werden. Und man bekommt beim Hören mega Heißhunger auf heiße Schokolade. Cover: Das Cover finde ich sehr gelungen, denn da sieht man die drei, genauso wie sie sind und man sie sich vorstellt. Fazit: Witzig, frech und besonders liebenswert. Ein großes Hörbuchvergnügen!

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Moralhammer ahoi!

Von: Ruby

17.04.2018

Cover Ein wenig verwirrt war ich ja anfangs schon von diesem Cover. Also nachdem ich das Buch begonnen hatte. Denn da hieß es, die drei Schwestern wären blond. Das sind sie ja nun auf dem Cover nicht gerade. Aber das klärt sich auf. Das Cover an sich ist sehr farbenfroh und wird so gerade – vielleicht auch wegen den pinken Haaren – junge Mädchen ansprechen. Wer aber wer auf dem Cover ist, kann man sogar nach der Lektüre ziemlich gut erraten. Handlung Nach einem Presse-Desaster der Extraklasse ziehen die drei Trabbel-Schwestern zusammen mit ihrer Mutter aufs Land, um ein Bio-Hotel zu eröffnen. Doch der große Traum ihrer Mutter scheint in Gefahr, denn der Empfang im Dorf ist eher frostiger Natur. Das zumindest bekommen die Mädchen bald an ihrer neuen Schule zu spüren. Sie werden ausgegrenzt und gerade der Sohn des Schreiners scheint es auf sie abgesehen zu haben. Und als dann die Eröffnung immer näher rückt und die Probleme sich häufen, wissen die Mädchen, sie brauchen schnell eine gute Idee. Und Verbündete. Denn alleine gegen eine ganze Horde ist selbst für Trabbel-Drillinge zu viel. Schreibstil Ich glaube seltenst gingen wir die Charaktere in einem Kinderbuch so dermaßen auf die Nerven wie hier. Nicht nur das sich diese Mädchen für meine Meinung nicht einmal annähernd dem beschriebenen Alter entsprachen sondern viel älter rüberkamen. Auch ihre ganze Art . . . ich weiß gar nciht mehr wie oft ich die Augen verdreht habe! Immer diese Betonung auf Markenschuhe, Fair-Trade und diese teilweise absolut verwöhnte Art der drei. Schrecklich. Auch das Franke oft einfach außen vor war wenn es eben auch in der neuen Schule um Partnerarbeit ging, fand ich nicht gerade toll. Bei solchen Schwestern braucht man wohl auch keine Feinde. Zwar hielten sie dann auch zusammen und waren ein Team, aber diese anderen Szenen wogen für mich eben irgendwie schwerer. Dann wird eben auch mal am Anfang in einem Kaffee die Tussi raushängen gelassen, wenn der Milchshake nicht mit Sojamilch - weil man ja irgendwann einmal eventuell eine Laktoseintoleranz entwickeln könnte - durch den ganzen Raum gebrüllt. Grrr . . . solche Menschen mag ich schon im echten Leben nicht. Charaktere Die Idee hinter dem Buch ist gut und wäre es auch gewesen, wenn dieser Witz aus dem Klappentext auch im Buch zu finden gewesen wäre. Was bekommen wir stattdessen? Einen Moralhammer nach dem anderen. Ständiges Pochen auf Bio und Dinkel und Fairtrade. Versteht mich nicht falsch, das ist alles gut und schön und ich finde das super. Aber!, in Maßen. Wäre es hier und da mal kurz erwähnt wurden, okay. Kein Problem. Aber nicht ständig und immer und immer wieder. Alleine das Wort "Bio" kommt in den 38! Mal im Buch vor. Ja, ich habe irgendwann angefangen zu zählen. Und von dem Rezept von der heißen Schokolade, die Franka im Buch immer wieder kocht, findet man das Rezept auch am Ende des Buches und wage dem, der nicht vor jede Zutat nochmal das Wort Bio gesetzt hat. Moralhammer Hallo. Dabei sind Worte wie Fairtrade und Co. mal komplett außen vor gelassen. Von einem sanften Einschub kann also hier wirklich nicht mehr die Rede sein. Und genau das war es auch, das für mich zusätzlich die Geschichte so sehr zerschossen hat. Dazu kommen übrigens auch so mancherlei hingeworfener Fremdworte, die man einem Kind wirklich erstmal erklären muss. Angefangen bei Laktoseintoleranz und Fairtrade bis hin zu Kardamom und Tonkabohnen. Letzteres musste dann übrigens selbst ich erstmal googeln. Meinung Neben der täglichen Portion Moral stach mir, aber noch anderes ins Auge was ich auf meine Liste setzen konnte. Dieses Buch schien mich einfach ärgern zu wollen. Dazu kommt das die Mutter einerseits als besorgt und Co. hingestellt wurde, aber dann als es ihren Mädchen durch das tägliche Mobbing nicht gut ging, eher sagte sie sollen das aussitzen weil, dann hört es ja schon von alleine auf, als wirklich mal zu helfen. Das sind so die typischen platten Phrasen, die man immer zu hören bekommt. Schwachsinn. Nun, zumindest waren die Drillinge nicht alleine. Aber das sie mit ihrer Klugscheißerei früher oder später mit den Dorfbewohnern anecken würden, war mir auch schon am Anfang des Buches klar. Klar fand ich das cool das Franka so gut und gerne backte, aber deswegen zum Beispiel beim Bäcker den King raushängen zu lassen und eine Moralpredigt über den Schokoladenanteil runterzubeten . . . seuftz. Ihr merkt sicherlich das ich nicht wirklich angetan bin. Das ist noch so eine Sache, die mich gestört hat. Das Nett-sein so runter gemacht wurde. Es als eigentlich etwas Schlechtes hingestellt wird nett zu sein. Was sollen nun Kinder in dem Alter denken die regelmäßig zuhören bekommen das dies und das und jenes echt Nett von ihnen ist? Und was soll an Nett sein denn bitte schlecht sein? Muss man denn immer eine Rampensau sein? Ich glaube nicht.

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Als ich das Buch in die Hand genommen habe dachte ich na schauen wir mal.Nach 2 Stunden intensives lesen habe ich gedacht, wow!!!Ich wurde gefesselt von dem Schreibstil und dem Inhalt des Buches. Die Geschichte der Drillinge wird so spannend wieder gegeben, aus dem Blickwinkel von Franka (eines der drei Trabbel-Drillinge), dass ich von dem Buch gar nicht los kam. Die Geschichte der Trabbel-Drillinge ist so witzig geschrieben , auch mit einigen traurigen Geschichten, dass man das Gefühl hat mitten im Geschehen zu sein.Ich für meinen Teil kann das Buch nur empfehlen, für alle Altersklassen. Danke, dass ich dieses schöne Buch lesen durfte.

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Die Chance einiige Drillinge auf die Welt zu bringen ist so gut wie nicht vorhanden, nämlich eins zu 200 Millionen. Aber genau dieser unwahrscheinliche Fall ist bei den von Trablinburgs eingetreten. Franka, Vicky und Bella gleichen sich wie ein Ei dem anderen. Zumindest für das ungeübte Auge. Als ihre Mutter mit ihnen von Berlin aufs Land ziehen will um dort ein Hotel zu eröffnen, sind die drei Schwestern wenig angetan. Bis ein Hass-Artikel über sie erscheint und sich selbst ihre Freunde von ihnen abwenden und lästern. Das verändert alles. Ist ein Umzug vielleicht doch gar nicht so schlecht? Dort könnten sie noch einmal ganz von vorne anfangen. In ihrer Vorstellung mochte sie dort jeder. Niemand hätte Vorurteile gegen sie, niemand kannte den bissigen Artikel. Sie wären unbeschriebene Blätter. Doch ganz so leicht gestaltete sich die Sache nicht. Ihre neuen Mitschüler verfielen nicht in Begeisterungsstürme, nur weil die drei Grazien plötzlich in ihre Klasse gingen und sich wie Diven verhielten. Von Beginn an waren sie in dem Spott einiger Kinder ausgesetzt. Als wäre das nicht schlimm genug, verfolgt sie der Zeitungsartikel - via Internet - auch noch bis in diese Einöde. Zu allem Überfluss versuchten die Dorfbewohner auch noch die Eröffnung des Hotels zu verhindern. Das war den Trabbels irgendwann doch zu viel. Sie beschlossen ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und sich zur Wehr zu setzten... Ich empfand den ersten Teil der neuen Reihe als angenehm und schnell zu lesen. Der Schreibstil ist locker und frech - die Geschichte um die zwölfjährigen Drillinge ist mit all ihren Höhen und Tiefen und viel Humor wirklich unterhaltsam. Die Protagonistinnen sind gut ausgearbeitet und nachvollziehbar dargestellt, auch wenn mir nicht jede der drei Mädchen sympathisch war. Vicky und Bella wirken oft überheblich und arrogant. Franka habe ich schnell in mein Herz geschlossen. Mit ihrer Nettigkeit und ihrer Schokoladen-Liebe muss man sie einfach gern haben. Genauso wie ihre ausgeflippte Oma. Ganz toll finde ich Frankas Schokoladen-Rezepte, die am Ende des Buches zu finden sind. Die werde ich in naher Zukunft ausprobieren müssen. Fazit: Ich hatte viel Spaß beim Lesen. Gelungener Start einer neuen Reihe!

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