Leserstimmen zu
Wie hilft der Bär beim Glücklichsein?

Ajahn Brahm

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Ich muss gestehen, ich habe mir etwas anderes erhofft und war deshalb nicht ganz zufrieden mit dem Buch. Ich habe mir ein Einsteigerbuch in den Buddhismus erhofft, denn bisher habe ich mich noch nicht eingehend damit befasst. Zwar wurden mir einige Fragen beantwortet, die ich hatte, aber ich finde, dass die Geschichten und Anekdoten eher für erfahrenere Buddhisten geeignet sind. Der Schreib-, bzw. Erzählstil des Mönches ist humorvoll und locker, sodass man auf jeden Fall - zumindest ging es mir so - etwas für sein Leben mitnehmen kann. Die Art und Weise, indem Ajahn Brahm den Menschen die Antworten auf die Fragen näher bringt, ist sehr angenehm leicht und doch fesselnd, sodass ich seine Worte gerne gelesen habe. Die Lockerheit führt dazu, dass man vielleicht auch Dinge spricht, die eher unangenehm sind und die man deshalb lieber totschweigt. Bei verschiedenen Versammlungen in Australien konnten die Teilnehmer anonym Zettel mit Fragen in eine Box schmeißen, wodurch natürlich auch Themen auf den Tisch gekommen sind, die man sich persönlich ebenfalls nicht getraut hätte, anzusprechen. Dies wurde von verschiedenen Anwesenden als ganz besonderes Erlebnis bezeichnet. Ich muss jedoch sagen, dass ich einige Anekdoten des Mönches einfach für unglaubwürdig halte, zum Beispiel, dass ein Mönch merkt, dass er sich zum meditieren in ein Ameisennest gesetzt hat. Er springt irgendwann auf, weil sie alle beißen und will woanders hin laufen, doch anstatt das zu tun, setzt er sich wieder in ihr Nest und zerstört es ein zweites Mal, weil er das unbedingt aussitzen will. Ist das Buddhismus? Naja, kann man wahrscheinlich drüber streiten. Ich hätte jetzt vermutet, dass er sich vielleicht neben das Nest gesetzt hätte, um den Ameisen nicht zu schaden. Aber gut - meine Meinung. Fazit: Ein humorvolles, aber sehr spirituelles Frage und Antwort-Spiel.

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