Leserstimmen zu
Mehr als tausend Worte

Lilli Beck

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Ach 😍 ich bin so verliebt in Aliza & Fabian...! Dieses Buch gehört für mich zu meinen absoluten Lieblingsbüchern. Ich mochte den Aufbau der Geschichte total, der Schreibstil aus der Sicht der unterschiedlichen Protagonisten war perfekt ! Lilli Beck hat ein Buch über ein Thema geschrieben, was mir auch über 75 Jahre später immer noch Gänsehaut bereitet und mich sprachlos und nachdenklich zurück lässt! Ich habe die 500 Seiten mit großer Begeisterung gelesen und Alizas Mut und Kraft auf ihrem Transport nach England bewundert, es hat mich so berührt wieviele Tiefschläge sie verkraften und sich immer wieder neuen und fremden Menschen anvertrauen musste. Die ganze Zeit habe ich für die Liebe der Beiden gehofft und gebangt! Lilli hat ein absolutes Herzensbuch geschrieben mit ganz großer historischer Bedeutung ! Für mich steht fest - ich werde auch Lilli Beck 's anderen Bücher lesen ! Danke an das Bloggerportal fürs Bereitstellen des Buches!

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Aliza lebt mit ihren Eltern und Grosseltern in Berlin. Ihr Vater ist ein angesehener Arzt. Eines Abends wird ihr Grossvater von der Gestapo abgeholt. Ihr Vater will, trotz der sich zuspitzenden Lage, in Berlin bleiben. Der Arzt darf nur noch Juden behandeln, Aliza muss die Schule abbrechen und auch ihr Bruder beendet sein Studium. Die Familie verliert immer mehr, da einer der Mieter sie unter Druck setzt. Zuerst nur ein paar Haushaltssachen, irgendwann sogar die grosse Wohnung. Irgendwann erhält Aliza die Möglichkeit, Berlin mit einem Kinderzug zu verlassen. Sie selbst ist von dieser Idee überhaupt nicht begeistert, da sie nicht nur ihre Familie, sondern auch ihre grosse Liebe Fabian zurücklässt. Beim Abschied versprechen sie einander, sich wiederzusehen. Ich liebe die Geschichten von Lilli Beck. Und auch bei dieser hat sie mich nicht enttäuscht. Die Autorin hat einen einnehmenden Erzählstil. Man befindet sich innert ein paar Seiten mitten in der Geschichte drin. Und kann erst aufhören mit dem Lesen, sobald die letzte Seite ausgelesen ist. Ich habe die Figuren geliebt. Ich habe mitgelitten und mitgefiebert und drückte Aliza die Daumen. Aliza hat mir unglaublich gut gefallen. Sie kämpft für ihre Wünsche und entwickelt sich. Obwohl sie mit sehr viel Unsicherheit lebt und nicht weiss, ob ihre Familie und Fabian überlebt haben, gibt sie die Hoffnung nicht auf. Hoffnung kommt immer wieder auf in diesem manchmal schweren Buch. Die Geschichte lässt den Leser ein Gefühlschaos miterleben. Von Hass der Ungerechtigkeit, zu Liebe, Freude und vor allem die Hoffnung. Lilli Beck gibt sich aber nie damit zufrieden, die Hauptfigur zu zeichnen. Auch die Nebenfiguren sind tiefgründig und vielschichtig. Die Kriegszeit wurde gut recherchiert und trifft den Leser mit all seinen Facetten. Ein unglaublich tolles und mitreissendes Buch, welches von mir gerne 5 von 5 Hoffnungsschimmer erhält.

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Wirklich berührend

Von: AnnaOele

04.05.2020

Das Buch hat mich von Anfang gefangen genommen, ich konnte mich sehr gut die damalige Zeit eintauchen und mir fiel es schwer, die Geschichte mal aus den Händen zu legen. Der Autorin ist ein sehr berührender und ergreifender Roman gelungen, immer wieder kullerten beim Lesen auch ein paar Tränen. Absolute Kauf- und Leseempfehlung.

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Inhalt: Berlin, November 1938: Für die gutsituierte jüdische Familie Landau wird die politische Lage in Deutschland immer gefährlicher, denn der Judenhass der Nazis nimmt immer extremere Formen an. Die Eltern weigern sich, das Land zu verlassen, doch für die knapp 17-jährige Tochter Aliza gibt es die Möglichkeit, sich mit einem Kindertransport nach England in Sicherheit zu bringen. Aliza ist verzweifelt, denn sie ist in den 18-jährigen Fabian verliebt und will weder ihn, noch ihre Familie verlassen. Doch auch Fabian drängt Aliza zur Flucht und die beiden geben sich das Versprechen, nach ihrer Rückkehr sofort zu heiraten. Doch dann bricht der Krieg aus… Meine Meinung: Der Schreibstil von Lilli Beck ist wie immer leicht und flüssig zu lesen. Während sie in ihrer fiktiven Geschichte hauptsächlich von Aliza erzählt, gibt sie aber auch immer wieder sporadisch Einblicke in das Leben der in Berlin zurückgebliebenen Familie, die sich immer weiter einschränken muss und der immer mehr Rechte genommen werden. Diese Kapitel fand ich besonders erschreckend und berührend und ich hätte gerne noch mehr von den Landaus gelesen. Von Samuel und Rachel, Alizas Eltern und von ihrem Bruder Harald. Aliza hatte das Glück, mit ihren knapp 17 Jahren noch in einem Kindertransport mitfahren zu dürfen. Die Beschreibungen des Transportes fand ich sehr interessant. Wie schwer muss es für Eltern und Kinder gewesen sein, sich voneinander zu trennen. Die Engländer haben damit viele Kinder vor dem sicheren Tod in Deutschland bewahrt. Obwohl Aliza für ihren Unterhalt teilweise schwer arbeiten muss und von vielen Engländern während des Krieges als Nazi beschimpft wird, nur weil sie Deutsche ist, fühlt sie sich doch sicher in England und findet in Mizzie schnell eine gleichaltrige Freundin. Sehr interessant fand ich die Erwähnung von einigen jüdischen Sprichwörtern, Sitten und Gebräuchen, die ich noch nicht kannte oder jüdische Ausdrücke, die auch in unserem Sprachgebrauch nicht unbekannt sind, z.B. meschugge. Auch die Schilderungen vom völlig zerstörten Berlin und den beharrlichen Aufräumarbeiten der Berliner sind sehr gut gelungen. Die Liebesgeschichte fand ich ganz in Ordnung, wenn man bedenkt, wie jung Aliza und Fabian sind. Bei älteren Protagonisten wäre sie mir zu kitschig gewesen. Trotzdem nervte mich irgendwann etwas die häufige Wiederholung des Satzes „Ich liebe dich mehr, als tausend Worte sagen könnten" , auch wenn ein Teil dieses Satzes der Buchtitel ist. Leider gibt es im letzten Drittel des Buches Wendungen, die mir nicht so gut gefallen haben und die auch eher unglaubwürdig wirken, sowie wichtige und emotionale Passagen, die zu schnell abgehandelt werden. Fazit: Ich habe das Buch trotz einiger Kritikpunkte sehr gerne gelesen und bin derselben Meinung wie Lilli Beck: „Und obwohl Aliza und ihre Familie von mir erdacht wurden, so steht ihre Geschichte für all die Schicksale, die niemals vergessen werden dürfen.“ - Zitat aus dem Nachwort.

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Der Klappentext des Buches sprach mich sofort an und freute ich mich umso mehr, dass ich die Möglichkeit vom Verlag bekam, dieses Buch als Rezensionsexemplar zu lesen. Die Geschichte um Aliza beginnt sehr emotional, beginnt doch Kapitel eins direkt in der Reichspogromnacht im November 1938. Die Autorin beschreibt die Verfolgung der Juden, die Demütigungen und Verhaftungen sehr detailliert. Unterstützt wird dies von ihrem flüssigen und sehr bildhaften Schreibstil. Wie man erahnen kann, bleibt Alizas Familie nicht lange von den Demütigungen der Nazis verschont und die Tragik der Geschichte nimmt seinen Lauf. Machtlos muss der Leser Seite für Seite mit seinen Emotionen kämpfen, die sich durch Trauer und Wut abwechseln. Ich hatte oftmals wirklich Tränen in den Augen stehen, weil ich einfach so wütend auf diese Zeit war. Zu Lesen mit welch einer Selbstverständlichkeit die Nazis sich alles der Juden angeeignet haben, um sich selbst damit zu schmücken kann einen nur wütend werden lassen. Aliza wird dann von ihrer Familie in einen Kinderzug nach England geschickt, damit sie dort in Sicherheit ist. Nun beginnt natürlich ein anderes Leben für sie, welches aber nicht weniger leicht und uninteressanter für die Geschichte ist. Hat Aliza doch ihre große Liebe Fabian in Berlin zurücklassen müssen. Geplagt von Heimweh muss sie sich mit ihrer neuen Lebenssituation arrangieren und beginnt ein neues Leben - nicht aber ohne das Alte zu vergessen. Spannend erzählt auch hier die Autorin, welche Hürden Aliza in einem fremden Land nehmen muss, in dem sie als der Feind angesehen wird. In der Mitte des Buches nimmt dann die Geschichte einen Lauf, der mit weniger gefallen hat, aber für Aliza wichtig ist, denn ohne diesen kann sie ihren Weg nicht fortsetzen. Zum Ende hin wirkte dann die Geschichte für mich etwas überzogen und überstürzt. Hatte doch sonst alles familiäre sehr viel Raum in der Geschichte, so wird dies gegen Ende nur kurz thematisiert. Dennoch war ich letztendlich mit dem Ausgang der Geschichte dann doch noch zufrieden. Für mich wird es nicht das letzte Buch der Autorin gewesen sein. Fazit: sehr emotionale Geschichte, die leider einen sehr realen Hintergrund hat. Lesen gegen das Vergessen!

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Das Buch geht in der Reichskristallnacht, am 9. November 1938 los. Alizas Großvater wird von der Gestapo abgeholt. Aliza gehört einer bekannten jüdischen Arztfamilie in Berlin an. Trotz der ganzen Umstände, weigert sich ihr Vater das Land zu verlassen. Er nimmt lieber alles hin, unter anderem auch, dass einer seiner Mieter, in Stück für Stück sein Eigentum abnimmt, um ihm "zu helfen". Einzig Aliza möchte er in Sciherheit bringen, er schickt sie mit dem Zug und vielen anderen Minderjährigen Kindern nach London. Zu Hause lässt sie nicht nur ihre Familie, sondern auch ihren Freund Fabian. Sie haben sich zum Abschied geschworen, bei ihrem Wiedersehen zu heiraten. Werden sie beide die Wirren des 2. Weltkrieges überstehen? Das Buch lässt sich gut lesen, die Seiten fliegen so dahin. Die Charaktere waren mir alle soweit sympathisch, außer der Hauswart/ Mieter Karoschke, aber das war sein Charakter und musste mit rein... Von der Story her, war es auch interessant, ich wusste zum Beispiel noch nichts von den Kindertransporten nach London, bzw. ich habe es vorher nicht so recht wahrgenommen. Das Buch bekommt von mir 4 von 5 Sterne.

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Interessante Geschichte, spannend zu lesen

Von: Leseratte1405

15.01.2020

Mich hat die Familiengeschichte interessiert, gerade zur Zeit des 3. Reiches. Das Buch ist gut geschrieben, liest sich sehr spannend.

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Nach dem Buch Wie der Wind und das Meer war ich super gespannt wie das nächste Buch von Lilli Beck wird. Und als ich jetzt im Dezember endlich danach gegriffen habe war ich von beginn an gepackt und konnte es ab einem gewissen punkt nicht mehr aus der Hand legen. Zum Buch Aliza muss sich verabschieden, von allem und jedem, denn sie ist bald 17 und dann ist die Zeit abgelaufen. Dann kann sie nicht mehr mit den Kindertransporten nach England fliehen. Sie selber möchte das aber nicht, denn sie müsste ihren Verlobten Fabian zurücklassen, doch auch er wird in den Strudel des Nationalsozialismus hineingezogen, er wird zum Wehrdienst gerufen und eigentlich dürften er und Aliza sich nicht lieben, denn es ist Juden und Ariern verboten sich zu lieben. Doch Aliza muss nach England und es vergeht einige Zeit ... Meine Meinung Klar jeder hat sich hier in Deutschland auf gewissen Weise schon mit der NS Zeit auseinander gesetzt und das ich meiner Meinung nach auch unglaublich wichtig, denn wenn man vergisst was damals passiert ist, droht die Gefahr, dass es wieder passiert. Solche Bücher wie dieses hier sind wie ich finde unglaublich wichtig, damit man sich auch im Alltag immer wieder bewusst macht was damals passiert ist. Ich selber wusste schon einiges, aber vieles was in dem Buch hier aufgeführt wird, was mit den Juden damals geschehen ist, wusste ich nicht und war regelmäßig geschockt und konnte nicht weiter lesen. Während des Lesens habe ich mir einige Dokus über diese Zeit angesehen und das hat die Grausame Stimmung die das Buch vermittelt noch unterstützt. Mit den Protagonisten konnte ich mich wirklich schnell anfreunden, und zu ganz bestimmten hat man schnell ein Hass-Verhältnis aufgebaut. In die Geschichte kann man super schnell eintauchen. Leider muss ich sagen, dass es sich gegen Ende etwas gezogen hat ich musste mich über 50-100 Seiten etwas durch das Buch quälen, doch als das vorbei war und es zum Ende ging kam ein so krasser Page-Turner! Mit dem habe ich kein bisschen gerechnet. Eine große Empfehlung! Fazit Das Buch hat mich zu Anfang an geschockt und ich konnte es nicht fassen, dass genau das wirklich passiert ist. Leider hat sich das Ende ziemlich gezogen, dennoch war es ein unglaublich tolles Buch. ★ ★ ★ Sterne von 5 möglichen Sternen Zur Autorin Lilli Beck wurde in Weiden/Oberpfalz geboren und lebt seit vielen Jahren in München. Nach der Schulzeit begann sie eine Ausbildung zur Großhandelskauffrau. 1968 zog sie nach München, wo sie von einer Modelagentin in der damaligen In-Disko Blow up entdeckt wurde. Das war der Beginn eines Lebens wie aus einem Hollywood-Film. Sie arbeitete zehn Jahre lang für Zeitschriften wie »Brigitte«, »Burda-Moden« und »Twen«. »Mehr als tausend Worte« ist nach »Glück und Glas« und »Wie der Wind und das Meer« ihr dritter historischer Roman bei Blanvalet. ©amazon.com Klappentext Berlin, 9. November 1938: Aliza erwacht von durchdringenden Schreien, als ihr Großvater von der Gestapo abgeholt wird. Die politische Lage in Deutschland spitzt sich immer weiter zu, doch entgegen aller Mahnungen weigert sich ihr Vater, ein jüdischer Arzt, das Land zu verlassen. Nur seine Tochter will er im Ausland in Sicherheit bringen. Aliza ist am Boden zerstört, dass sie Fabian, ihre große Liebe, zurücklassen muss. Beim Abschied versprechen sich die beiden, nach ihrer Rückkehr zu heiraten. Doch werden sie die Wirren des Krieges überstehen? Weitere Bücher der Autorin Wie der Wind und das Meer Glück und Glas

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