Leserstimmen zu
Mehr als tausend Worte

Lilli Beck

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Wunderschön

Von: De Go

22.10.2019

Angenehm zu hörender Roman. Sehr bewegende Geschichte!

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Berlin, 9. November 1938: Aliza erwacht von durchdringenden Schreien, als ihr Großvater von der Gestapo abgeholt wird. Die politische Lage in Deutschland spitzt sich immer weiter zu, doch entgegen aller Mahnungen weigert sich ihr Vater, ein jüdischer Arzt, das Land zu verlassen. Nur seine Tochter will er im Ausland in Sicherheit bringen. Aliza ist am Boden zerstört, dass sie Fabian, ihre große Liebe, zurücklassen muss. Beim Abschied versprechen sich die beiden, nach ihrer Rückkehr zu heiraten. Doch werden sie die Wirren des Krieges überstehen? Meinung: Die Autorin Lilli Beck hab ich erst dieses Jahr für mich entdeckt. Sie ist der Grund, dass meine Liebe zu Geschichten die in Kriegzeiten spielen wieder aufgeblüht ist. Für das Buch hab ich wieder eine Zeit gebraucht. Es ist keine leichte Kost. Für mich ist es immer unvollstellbar, wie grausam diese Zeit war und was die Menschen durch machen mussten. Persönlich ist es für mich wieder ein Meisterwerk, was Lilli Beck hier gezaubert hat. Die Geschichte um Aliza spielt an zwei Orten. Berlin und London. Das macht es für mich um so interessanter. Der Schreibstil ist super und das Buch lässt sich flüssig lesen. Fazit: Es ist keine leichte Lektüre, die mir so schnell von der Hand geht. Manche Szenen musste ich verdauern oder darüber nachdenken. Trotzdem ist es für mich gelungen. Das einzige was ich anzumerken habe (aber das ist auch wirklich hochgegriffen) die letzten Seiten wo es um Aliza und Fabian geht. Hier hätte ich mir mehr gewünscht. Das Happy End war auf einmal da. Das fand ich schade aber hat mich nicht davon abgehalten die Geschichte zu lieben. Ich danke zum Schluss den Blanvalet Verlag und das Bloggerprotal für das Rezensionsexemplar. Dies hat nicht meine Meinung beeinflusst.

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Auf dem Weg zur Liebe....

Von: Melanie Schulze aus Geesthacht

29.07.2019

Rezension: Mehr als tausend Worte von Lilli Beck Klappentext: Berlin, 9. November 1938: Aliza erwacht von durchdringenden Schreien, als ihr Großvater von der Gestapo abgeholt wird. Die politische Lage in Deutschland spitzt sich immer weiter zu, doch entgegen aller Mahnungen weigert sich ihr Vater, ein jüdischer Arzt, das Land zu verlassen. Nur seine Tochter will er im Ausland in Sicherheit bringen. Aliza ist am Boden zerstört, dass sie Fabian, ihre große Liebe, zurücklassen muss. Beim Abschied versprechen sich die beiden, nach ihrer Rückkehr zu heiraten. Doch werden sie die Wirren des Krieges überstehen?  Meinung: Es ist ein spannendes Buch. Der Schreibstil ist an manchen Stellen etwas ausschweifend, was aber in diesem Fall nicht schlimm ist. Die Protagonisten sind toll und sympathisch. Die Geschichte spielt im 2. Weltkrieg und man durchlebt mit Aliza die Zeit des Krieges und die war nun wirklich nicht leicht. Zu den Protagonisten: Aliza ist eine starke Persönlichkeit die es schafft ihren Weg zu gehen,trotz der schweren Zeit. Mizzi war Aliza eine tolle Freundin,was sich zum Schluss etwas ändert. Lord Baringham mochte ich neben Aliza am liebsten. Alizas Familie ist liebevoll und sympathisch. Fazit: Ein tolles und gut recherchiertes Buch. Man durchlebt gemeinsam mit Aliza die Zeit des Weltkrieges und ich persönlich musste ab und an mal eine kleine Pause einlegen und das gelesene zu verarbeiten. ACHTUNG KLEINE SPOILER: Mich persönlich hat etwas das Ende gestört. Das aus einer tollen Freundin ohne vorherige Anzeichen plötzlich eine böse Freundin wird. Das Fabian und Aliza wieder zusammen gefunden haben fand ich schön. Alles in allem ein toller Roman mit einem etwas überraschenden Ende! 4/5 🌹🌹🌹🌹

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Vielmehr als nur tausend Worte

Von: Nik Gabl aus Südhessen

06.07.2019

Mehr als tausend Worte ist eine authentische und berührende Geschichte zwischen Aliza, der Jüdin und Fabian, dem Christen während der Wirren der NS Zeit. Der Roman ist getrieben von Liebe und Sehnsucht nach Menschen, nach Orten, nach Berufungen. Nicht nur Liebe auch Sehnsucht ist wohl eine Brücke, manchmal die einzige und/oder die letzte. Lilli Beck schreibt, dass es einem zu Herzen geht ohne kitschig zu sein.

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Ich habe dieses Buch über Rezensionen auf anderen Blogs gefunden und wusste, dass ich es lesen MUSS. Einige dieser Rezensionen haben gesagt, dass ihnen die Entwicklung von Aliza ab der 2ten Hälfte des Buches nicht mehr gefällt. Entsprechend vorbelastet bin ich an die Story heran gegangen und habe regelrecht auf den „cut“ gewartet ab wann es umschlägt. Im Nachgang kann ich den Punkt benennen, aber ich teile diese Meinungen nicht! Ganz im Gegenteil. Ich fand eher am Anfang das Liebesgesäusel nervig. Alizas Leben hat sich nur um Fabian gedreht, ihre Gedanken waren zu jedem Zeitpunkt bei … richtig Fabian. Es war Krieg, ihr war alles egal ausser Fabian. Das fand ich sehr anstrengend zu lesen. Ja ich war auch mal verliebt und jung aber ich kann mir nicht vorstellen, dass ich mich so verhalten würde wenn Krieg ausbricht. Alizas Familie fand ich hingegen toll gezeichnet! Sehr authentisch und liebevoll war Samuel. Er tat mir so furchtbar leid wie er unter dem Blockwart Karuschke leiden musste. Dieser hat sich zwar immer ins rechte Licht gerückt und die Familie nicht GANZ hängen gelassen aber er hat immer dafür gesorgt, dass das größte Stück an ihn ging und Samuels Not ausgenutzt. Das war manchmal echt schwer zu ertragen weil ich mich sehr gut hineinversetzen konnte in die Auswegslosigkeit, die einen dazu zwingt auf die widrigen „Deals“ die Karuschke hatte einzugehen. Ich fand, dass Aliza in England erwachsen geworden ist. Sie hat Fabian nie vergessen und hat am Ende alles dafür getan um ihn und ihre Familie wiederzufinden. Was ist daran verwerflich? Hätte ich genauso gemacht vorallem wenn ich die finanziellen Mittel zur Verfügung habe. Das Ende fand ich total überzogen. Völlig unpassend. Zuviel des Guten und einfach unglaubwürdig. Total schade, das Buch war bis zu den letzten 50 Seiten wirklich authentisch, aber was dann passiert ist kann ich Frau Beck nicht abnehmen. Ich gönne es Aliza aber ich finde es völlig übertrieben, dass auf einmal jedes Steinchen auf ein anderes passt und sich alles wie von selbst fügt. Deshalb keinen Higlight Status von mir aber eine Leseempfehlung gibt es trotzdem. #gegendasvergessen

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Ein Buch das unter die Haut geht

Von: Ariane Bianca aus Oranienburg

05.07.2019

Mehr als tausend Worte ist ein Buch das mich noch lange begleiten wird,es erzählt die Geschichte der 17jährigen jüdischen Alizia die 1938 beginnt und uns schonungslos zeigt ,wie alles schleichend begann.Erst mit kleinen Einschränkungen für Juden dann mit dem grossen Knall der Reichsprogromnacht. Für Alizias Arztfamilie ist es zu spät für eine Auswanderung nur Sie hat das Glück mit einem Kindertransport nach England zu kommen. Das Buch schildert ihre unterschiedlichen Erfahrungen in England und die Stimmung dort ,die sich generell gegen Deutsche richtet Juden oder nicht ,was mir zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht bewusst war. Dort geht es auch wieder um Alizias Überleben wenn auch rein im wirtschaftlichen Sinne. Gleichzeitig erzählt das Buch die Situation ihrer Familie die immer die sich immer weiter zuspitzt . Alizias Gefühle werden von der Autorin so detaliert geschildert das ich sehr nah dran war an dieser jungen Frau die sich immer wieder beweisen muss . Eines der besten Bücher über die NS Zeit die ich in letzter Zeit gelesen habe. Ganz klare Empfehlung für ein gefühlvolles Buch .

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Mehr als tausend Worte die ins Herz treffen

Von: Buecherseeele79 aus Hochrhein

21.06.2019

Aliza und Fabian haben sich getroffen und sofort ineinander verliebt. Doch die Zeit und Geschehnisse heißen diese Liebe nicht gut.. denn Aliza ist Jüdin und Fabian von „arischem“ Blut, ihre Liebe ist 1938 verboten. Als wäre dies nicht schon schrecklich genug wird der Großvater von Aliza von der Gestapo in der Nacht abgeholt, die Verbote und der Hass gegen Juden nimmt erschreckend zu und der Vater von Aliza sieht nur eine Möglichkeit – sie mit einem Kindertransport nach England zu schicken damit sie sicher ist. Währenddessen erhält Fabian den Einberufungsbefehl der Wehrmacht.... beide geben sich das Versprechen aufeinander zu warten, sich zu finden und zu heiraten.... dann bricht der zweite Weltkrieg aus... Ich bedanke mich bei der Autorin die mir ein Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Der Beginn konnte mich sofort in die Zeit schleudern und man trifft umgehend auf ein schreckliches Erlebnis – die Gestapo holt den Großvater von Aliza mitten in der Nacht ab. Da stockt einem als Leser erstmals das Herz und ab da entwickelt die Geschichte eine Dynamik der man sich nicht mehr entziehen kann. Der Schreibstil ist sehr packend, gefühlvoll und trifft den Nerv, den Angst, dieses Ungewisse der damaligen Zeit sehr genau. Auch sind weitgehend alle Protagonisten entweder sympathisch oder ablehnend. Die jüdische Familie Landau spielt hier die Hauptrolle, speziell Tochter Aliza. Durch diese Protagonisten hat die Autorin gekonnt ein Zeitfenster geschaffen welches die Auswirkungen für die Juden, zur damaligen Zeit, gekonnt aufgreift und für den Leser erschreckend begreiflich macht. Das man nicht einfach so seine Sachen packen konnte um zu verschwinden, dass auch oft die Verantwortung für den Beruf – Aliza´s Vater ist Arzt – einen zurückhält, die Großeltern, die eine weite Reise bzw. Flucht gar nicht mehr überstehen würden, man seine Sachen, seine Wertpapiere alle gar nicht einpacken kann bzw. darf. Die andere Seite lernt man durch den „Blockwart“ Karoschke kennen, er ist der NSDAP treu ergeben, verwaltet das Haus und hält trotzdem „seine schützende Hand“ über die Familie Landau. Wie sich dies aber in seinen Augen abspielt wird hier sehr schnell sehr deutlich klar und man schwankt öfter zwischen Wut und Fassungslosigkeit. Die Liebe zwischen Fabian und Aliza ist toll in Szene gesetzt, vor allem weil Fabian sowie seine Familie, sich nicht um die Rassengesetze kümmern, sie bleiben der Familie Landau weiterhin treu und freundlich gegenüber und begeben sich damit täglich selbst in Gefahr. Man weiß was die Nazis damals verlangten wenn man „jüdisches Blut“ in der Familie hatte, hier liegt der Augenmerk auf die Liebe die über dieses Gesetze hinwegsieht und sich nicht distanzieren will. Kindertransporte nach England wurden damals viel angeboten damit wenigstens die Kinder, meist von jüdischen Familien, in Sicherheit sind. Gehört hatte ich davon schon oft aber in diesem Buch nimmt dann Aliza den Hauptakt ein als sie von ihrer Familie sich loseisen muss um in England sicher zu überleben. Was aber hieß dies damals für die Familien? Vor allem, was hieß es damals für die Kinder die in ein fremdes Land gebracht wurde, ohne Familie, ohne Freunde, ohne dass sie die Sprache beherrschten? Und wie wechselte die Stimmung als England gegen Deutschland in den Krieg zog? Wie sicher und angenehm war dann das Leben von jüdischen Kindern? Wie die Angst um die Familie daheim? - durch die Möglichkeiten von Nachrichten und genauer Berichtserstattung? Hier liegt der Augenmerk der Autorin, auf die Möglichkeit der Transporte, die Sicherheit für die eigenen Kinder und wie sich ihr Leben dadurch verändert hat, was für eine ungewisse Zukunft aber auch Gefühlslage sie tagtäglich erleben mussten. Im Ganzen kann ich dieses Buch nur dringend empfehlen da es, wie so viele Bücher zu diesem Thema, heute wichtiger denn je ist. Eine ganz klare Leseempfehlung!

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In ihrem neuen Roman "Mehr als tausend Worte" entführt uns die Autorin nach Berlin. Hier befinden wir uns mitten im Krieg, im Jahr 1938. Wir lernen Aliza und ihre Familie kennen. Ihr Vater, ein jüdischer Arzt, setzt alles daran, auch in diesen schwierigen Zeiten, Verletzte und Kranke zu versorgen. Doch das wird von Tag zu Tag schwieriger. In der Nacht vom 9. auf den 10. November brennen die Synagogen und Tausende von Juden werden verhaftet, misshandelt und getötet. Alizas Familie trifft eine schwere Entscheidung. Ihre Tochter wird in einem Kindertransport, der von einer englischen Hilfsorganisation betrieben wird, in Sicherheit gebracht. Aliza findet, wie so viele andere Kinder hier eine neue Heimat. Doch Aliza ist am Boden zerstört, muss sie doch ihre große Liebe Fabian zurücklassen. Dieser wird jedoch zur Wehrmacht eingezogen. Nur ein Taschentuch mit dem unvergleichlichen Duft "Je Reviens" erinnert sie an ihrer Liebsten. Werden sie ihr Versprechen einlösen können und eines Tages heiraten? Werden sie den Krieg überhaupt überstehen. Noch jetzt habe ich ein Gänsehautfeeling, so berührt hat mich diese Geschichte. Eine tiefgründige Geschichte, die uns daran erinnert, wie schrecklich es zu Kriegszeiten war. Wieviel Schmerz, Kummer und Leid mußte diese Generation ertragen. Durch diesen atemberaubenden Roman wird sie vor meinem inneren Auge wieder ledig. Das schafft die Autorin mit ihrem hervorragenden Schreibstil. Die tragische Geschichte dieser jüdischen Familie läuft wie ein Film vor meinem inneren Auge ab. Und noch jetzt sorgen manche Szenen für ein Kopfschütteln, so unglaublich ist vieles. Wir lernen ganz besondere Protagonisten kennen, die wirklich versuchen diese Schlimme Zeit zu überstehen. Wir werden mit viel Leid und Elend konfrontiert. Außerdem beinhaltet diese Lektüre eine berührende Liebesgeschichte, die mich wirklich bis tief in die Seele berührt hat. Jahrelang nichts mehr von den Geliebten Menschen zu hören, welche Tragödie. Und ich habe Aliza bewundert, wie sie diese Zeit überstanden hat. Ich habe mit ihr gehofft und gebangt und hätte sie gerne mal in den Arm genommen. Eine fantastische Lektüre mit Tiefgang. Lilli Becks Bücher begeistern mich immer wieder. Für mich ist dies ein Lesehighlight der Extraklasse. Ein atemberaubende Geschichte, die wirklich unter ddie Haut geht. Selbstverständlich vergebe ich für diese besondere Lektüre 5 Sterne.

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