Leserstimmen zu
Als sich unsere Herzen trafen

Anna Mansell

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Kat ist ende zwanzig und erfolgreiche Krankenschwester. Wo in ihr Berufsleben alles bestens ist, geht das im Privaten Bereich nicht so berauschend. Ihre langjähriger Freund hat sie verlassen und Kat trauert immer noch hinter Max her. Doch wie schlecht sie sich auch füllte, muss sie sich zusammenreißen. Als eines Tages eine neuen Patientin auf ihre Station eingeliefert wird, fühlt Kat sich zum allerersten Mal unsicher und ratlos. Denn Susan, die Mittfünfzigerin hat zwar einen schweren Verkehrsunfall überlebt, doch nun spricht sie einfach nicht mehr. Kat glaubt es nicht, das Susans schweigen einen physischen Ursachen hat und versucht ihr zu helfen. Aber scheinbar hat Susan keine Familie und Bekannte mehr, bis Kat in ihren Notizbuch nur einen Namen und einen Telefonnummer findet. Kat kontaktiert die Nummer und plötzlich taucht ein junger Mann auf ihre Station ein. Rhys Woods, einen Installateur, der bei Susan die Heizung repariert hat. Doch Kat merkt schnell, hier geht es um alles andere eine Reparatur... Als ich den wunderschönen Cover gesehen und den Klappentext gelesen habe, habe ich eine klischeehafter Liebesgeschichte erwartet, was nicht stimmte! Hier geht es nicht um eine Liebe zwischen Mann und Frau, sondern ums eine liebe fürs Mitmenschen. Die Charaktere sind sehr sympathisch, liebevoll und hilfsbereit dargestellt und erzählt wird die Geschichte Kapitel weise abwechselnd und hauptsächlich aus der Sicht von Kat und Rhys, sodass die Leser einen guten Einblick in die jeweilige Gefühlswelt bekommen. Auch aus Susans Gedankenwelt gibt es paar Kapitel Abschnitte und dabei erfährt man, warum sie Stumm in einem Krankenhaus liegt. Die Autorin hat schwierige Themen wie Trauer, Selbstmord und Einsamkeit gewählt und diese Traurigkeiten mit Hilfe ihrer einfühlsamen, ruhigen und einfachen Schreibstil sehr liebevoll geschildert. Als erfahre Leser ahnt man zwar in welcher Richtung dass alles weiter geht aber von der Autorin geschickt verwendete Wendungen schaffen den Bogen, um an richtigen stellen richtig spannend zu machen. Eine sehr gefühlsvoller Roman, welcher mir wirklich sehr gut gefällt.

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Inhalt Auch wenn Kats Herz gebrochen ist, in ihrem Job als Krankenschwester hat sie alles fest im Griff. Zumindest glaubt sie das. Bis sie eines Tages einer neuen Patientin begegnet. Zum allerersten Mal ist Kat ratlos. Denn Susan, die Mittfünfzigerin mit den freundlichen Augen, hat zwar einen schweren Verkehrsunfall überlebt, doch nun spricht sie einfach nicht mehr. Erst als der attraktive Rhys auf ihrer Station auftaucht und behauptet, Susan zu kennen, scheint sich das Geheimnis um ihr Schweigen nach und nach zu lüften … Meine Meinung Ich bin ganz ehrlich: dieses Buch wollte ich lesen, weil mich das tolle Cover zu 100 Prozent angesprochen hat – die tollen Farben und Blümchen. Den Klappentext fand ich natürlich auch sehr interessant, ich hatte fest mit einer klassischen Liebesgeschichte gerechnet. Diese bekommt man hier allerdings nicht und das ist auch gut so. Die Autorin verwendet einen sehr emotionalen Schreibstil, der mich in die Geschichte eintauchen lies und Themen wie Einsamkeit, Verlassen-werden und sogar Selbstmord schildert. Dabei wurde es nie zu kitschig oder übertrieben. Der Roman erzählt die Geschichte von drei unterschiedlichen Charakteren, die zufällig aufeinander treffen. Doch sie haben eines gemeinsam: ein gebrochenes Herz. Die einzelnen Kapitel werden jeweils aus der Sicht von Susan, Rhys oder Kat erzählt. Den größten Teil nehmen dabei aber Rhys und Kat ein, denn die stumme Susan bleibt zunächst sehr rätselhaft. Ungefähr nach zwei Dritteln der Geschichte ahnte ich, was hinter Susans Geheimnis steckt und sollte auch Recht behalten. Auf Grund der dramatischen Geschichte und plötzlichen Wendungen war das Buch trotzdem spannend bis zum Schluss. Fazit Ein spannendes, emotionales Buch, welches ich nur empfehlen kann. Ich möchte gern 5 von 5 Sternen vergeben, schon allein deshalb, weil es keine klassische Liebesgeschichte ist, was mich sehr überrascht hat

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Kat ist Ende 29 und arbeitet als Krankenschwester in Sheffield. Beruflich ist sie erfolgreich wurde sie doch kürzlich zur Stationsschwester befördert. Privat läuft es weniger gut. Sie trauert Exfreund Mark hinterher, der sie vor sieben Wochen nach fünf Jahren Beziehung verlassen hat. Eine ihrer Patientinnen, die nach einem Unfall aufgenommen wird, spricht nicht, was allerdings keine physischen Ursachen hat. Kat macht sich Gedanken um die Mittfünfzigerin, von der sie nur den Namen kennt und die scheinbar keine Verwandten oder Freunde hat, die sie vermissen. In Susans Notizbuch findet sie nur eine Telefonnummer, die sie kontaktiert. Es handelt sich dabei um Rhys Woods, einen Installateur, der bei Susan die Heizung repariert hat. Rhys besucht Susan, ohne zu wissen, dass ihn mehr mit ihr verbindet, als die Arbeiten an ihrem Haus. Der Roman handelt von drei unterschiedlichen Persönlichkeiten, die scheinbar zufällig aufeinander treffen und die alle ein gebrochenes Herz verbindet. Am meisten Raum nehmen dabei Kat und Rhys ein, während die stumme Patientin Susan zunächst rätselhaft bleibt. Kat ist eine sehr sympathische Persönlichkeit und engagierte, warmherzige Krankenschwester, deren Arbeitsalltag, ihre Verantwortung und Sorgen, man anschaulich miterlebt. Auch Rhys ist ein einnehmender Charakter, der unter Bindungsängsten zu leiden scheint, seitdem der Vater die Familie vor Jahren verlassen hat und vor wenigen Monaten sein Bruder sich das Leben genommen hat. Cover und Titel des Buches suggerieren eine Liebesgeschichte, aber die Liebe zwischen Mann und Frau ist nur ein Nebenaspekt des Romans. Anna Mansell verwendet einen emotionalen Schreibstil, der den Leser mitnimmt und der die traurigen Themen Selbstmord, Einsamkeit und Verlassenwerden eindringlich schildert, ohne rührselig zu werden oder ins Kitschige abzugleiten. Auch wenn der Leser bald ahnt, was hinter Susans Schweigen stecken könnte und sich noch früher sicher sein kann, was Susan und Rhys verbindet, ist der Roman durch Wendungen und die dramatische Geschichte um die drei liebevoll beschriebenen, facettenreichen Individuen packend bis zum Schluss. Es ist schön zu lesen, wie sich eigentlich fremde Menschen um einander sorgen und sich trotz aller Widerstände bemühen, zu helfen. Nicht nur Kat und Rhys überzeugen, auch die Nebencharaktere verleihen dem Buch Lebendigkeit.

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Als sich unsere Herzen trafen Anna Mansell Heyne Das Cover hat mich hier magisch angezogen und der Klappentext hat mich vollends davon überzeugt, diesen Debütroman lesen zu wollen. Und die Autorin hat hier ein meisterhaftes Debüt hingelegt. Drei Protagonisten, die facettenreich dargestellt werden und jede einzelne Figur wird individuell interpretiert mit positiven und negativen Eigenschaften, eben menschlich authentisch! Was für ein ein Geheimnis bergen drei vollkommen unterschiedliche Menschen die sich lediglich durch einen riesengroßen Zufall begegnen? Kat ist Krankenschwester mit Leib und Seele, Susan wird nach einem Verkehrsunfall auf Kats Station eingeliefert und was hat der Installateur Rhys mit all dem zu tun? In einem durchgehend hinreißend flüssig, geschmeidigen und lebendigen Schreibstil entführt die Autorin ihre Leser auf eine tiefgründige und turbulente Lesereise. Geschickt legt sie eine konstante Spannung über die komplette Buchlänge und zieht ihre Leser in ihren Bann. Wundervoll lässt sie ebenso die Emotionen auf den Leser über springen und hielt mich über Stunden in Atem und vollends im Roman gefangen. Hervorragend eingesetzte Wendungen überraschten mich immer wieder aufs Neue und ließen mich das Buch in einem Durchlauf lesen. Diese Autorin ist definitiv ein neuer Stern am Bücherhimmel. Ich vergebe für die mir geschenkte Lesezeit von Herzen fünf dicke leuchtende Sterne und eine absolute Kauf - und Leseempfehlung.

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Inhalt: Drei Personen mit grundlegend verschiedenen Persönlichkeiten treffen aus einem ungewöhnlichen Grund zusammen und beginnen ein jahrzehntealtes Geheimnis aufzudecken. Kat hat ihre Arbeit im Krankenhaus perfekt im Griff. Bis sie auf Susan trifft, die nach einem schweren Verkehrsunfall eingeliefert wird und aufhört zu sprechen. Die einzige Person, auf die sie wirklich zu  reagiert scheint, ist Rhys, ihr Installateur, den sie selbst kaum zu kennen scheint. Mich konnten zwei Merkmale dieses Romans besonders stark beeindrucken: Zum einen war es der Arbeitsalltag der Protagonistin. Da der Hauptspielort das Krankenhaus ist und Kat die Arbeit der stellvertretenden Stationsleitung übernimmt, bekommt der Leser viele weitgehende Eindrücke in dieses Berufsbild. Durch mein Interesse an sozialen Berufen las ich diese Passagen besonders gerne und habe mich gefreut, wenn Kat ihrer Arbeit nachging. Wie viel davon dem wahren Alltag entspricht, kann ich nicht sagen, aber das Buch bietet viele Anreize, die ich gerne las. Zum anderen beschäftigt sich die Handlung auf professioneller Ebene mit dem Thema Selbstmord (wenn auch nur nebensächlich). Ich fand es beeindruckend, wie verständlich und sanft die Autorin dies anspricht und den Leser sachte damit konfrontiert. Man lernt viele Gedanken kennen, die man sich nicht vorgestellt hätte. Auch möchte ich den emotionalen Schreibstil der Autorin positiv hervorheben. Kat und Rhys sind keine leichten Persönlichkeiten, haben beide ihre Eigenarten und sind nicht immer leicht zu verstehen. Vor allem sind sie aber launisch und versuchen ihre Gefühle zu verstecken. Ich fand es interessant, die Konflikte und den Umgang unter den beiden zu lesen. Oft schafft es Anna Mansell genau die richtigen Worte, passend zur Situation, zu finden und sie perfekt in die Geschichte einzubauen. Sie hebt sich durch ihren Schreibstil von anderen Autoren ab und ist es definitiv wert, gelesen zu werden! Mein Fazit: Ein starker Debütroman von Anna Mansell und ich freue mich schon auf viele weitere interessante Romane ihrerseits!

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