Leserstimmen zu
Sündengräber

Kristina Ohlsson

Fredrika Bergman / Stockholm Requiem (6)

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Furioses Finale

Von: Tipperin

22.05.2019

Wer meine Rezensionen zu dieser Thriller – Reihe kennt, der wird hier nichts neues finden. Ich bin wie immer begeistert vom Schreibstil. Kurz und knackig, aber doch mit hilfreichen Details und somit einer sehr guten Darstellung sämtlicher Figuren. Kurze Kapitel, schnelle Perspektivenwechsel und Spannung von der ersten - bis zur letzten Seite tun ihr übriges. Durch geschickt eingeschobene kurze Kapitel in der Zukunft, in diesem Buch eine Befragung von Alex Recht nach den Geschehnissen, hängen unheilvoll über der Geschichte. Das Privatleben von einem der beiden Ermittler, ich möchte hier nicht spoilern, nimmt wichtigen Raum der Geschichte ein und ist sehr gut eingebunden. Der Plot ist gut durchdacht, am Ende führen die verschiedenen Erzählstränge zu einer guten Auflösung. Fazit Ich vergebe 4,5 Sterne. Die letzten Bücher dieser Reihe bekamen bei mir durchweg 5 Sterne, diese Geschichte hier hinkt für mich ein kleines bisschen hinterher. Genau kann ich den kleinen Unterschied nicht greifen, die anderen Geschichten hatten mich wohl noch etwas mehr gepackt. Trotzdem ist diese Geschichte hier sehr gut und sehr zu empfehlen. Auch wenn ich in dieser Reihe erfolgreich quer eingestiegen bin, empfehle ich jedoch gerade vor diesem Buch die Lektüre eines der Vorgänger. Und, jetzt kommt die schlimme Nachricht: Dieser Band scheint vorerst das Ende der Geschichten der beiden Ermittler zu sein, wobei die Autorin sich doch alle Möglichkeiten einer Fortsetzung gut offen lässt.

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Auch dieser Thriller der Autorin ist wieder äußerst komplex aufgebaut. Dadurch ist man zwar von Anfang an gespannt, was sich hinter all den Handlungssträngen verbirgt, jedoch ist es zu Beginn etwas verwirrend. Bald war ich jedoch gefangen von der Story und dem langsam aufkommenden furchtbaren Verdacht, der sich Gott sei Dank als falsch herausgestellt hat und den ich auch immer wieder in die Ecke meiner Gedanken stellen wollte. Die Atnosphäre ist diesmal ziemlich düster. Gefallen hat mir die abwechselnde Sicht auf die zukünftigen Opfer oder wie sich langsam ein Puzzleteilchen ums andere zusammensetzt. Mehr möchte ich diesmal zum Inhalt gar nicht verraten..... Die persönlichen Probleme, vorallem von Fredrika, sind auch im voraussichtlich letzten Band der Reihe wieder ein zentrales Thema neben der Ermittlungsarbeit. Und diesmal hat es die Ermittlerin wirklich nicht leicht. Den Spannungsbogen fand ich durchgehend hoch und ich hatte das Buch wirklich schnell durchgesuchtet. Trotzdem ist es für mich nicht das Beste der Reihe. Mein Lieblingsbuch bleibt "Himmelschlüssel", aber ich denke jeder Leser der Reihe hat seinen eigenen Lieblingsband. Ich finde es schade, dass wir uns von diesem Ermittlerung nun tatsächlich verabschieden müssen... Fazit: Der voraussichtlich letzte Band der Reihe rund um Fredrika Bergman und Alex recht ist ziemlich düster und sehr komplex. Anfangs etwas verwirrend entwickelt er sich zu einer spannenden Story, die so einige Überraschungen bereit hält. Obwohl es nicht der beste Band der Reihe ist, finde ich es schade, dass wir uns ziemlich sicher von unserem Ermittlerduo veraschieden müssen.

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Eines sei vorweg gestellt. Da Ohlsson ihrer bisherigen Linie treu bleibt und, neben dem eigentlichen Fall im Thriller sich sehr intensiv den Persönlichkeiten, dem Leben und den Schicksalsschlägen eben jenes Lebens ihrer Figuren auch in diesem Thriller wieder zuwendet, sollte man, so man sich in aktueller Trauer um einen geliebten Menschen befindet, das Buch nur dosiert „zu sich nehmen“. Denn so dicht in der Atmosphäre und so traurig in verschiedenen Ereignissen und deren Auswirkungen schreibt Ohlsson, auch in Bezug auf ihre Hauptfiguren (aber nicht nur diese haben einiges hart zu tragen im Leben), dass letztlich in verschiedenen Szenen des Buches kaum ein Auge trocken bleiben wird. Und, falls eigene Trauer vorhanden sein sollte, diese umgehend wieder akut wachgerufen werden wird. Was im Übrigen nicht nur mit dem aktuellen Leben vor allem Fredrika Bergmanns zu tun haben wird, sondern auch den Hintergrund für die Morde im Buch und auch für eine umfassende Entführung darstellt. Was irgendwie schon im Lauf des ersten Toten klar werden wird, doch wie das zusammenhängt, warum einige Linien der verschiedenen Fälle kaum zueinander passen und wer eigentlich überhaupt hinter den Morden an so verschiedenen Personen, dafür aber mit sehr originären Mordmethoden je versehen, stecken könnte, das bleibt lange im Unklaren. Bis dahin, dass selbst im engsten Umfeld der Ermittler, beruflich und privat, der ein oder andere Verdacht belastend und vergiftend virulent werden wird. Es ist eben so, dass nicht nur tatsächliche Mörder das ein oder andere dunkle Geheimnisihres Lebens tief in sich verbergen, sondern auch Menschen, die einem sehr verrtraut sind und denen man das nie zutrauen würde. Dass da ein Mann erschossen in seinem Sessel aufgefunden wird, dessen Tochter vor Jahren einem ähnlichen Verbrechen zum Opfer fiel, dass ein Bestatter „in die Quere kommt“ und ebenfalls in Schwierigkeiten gerät. Dass ein Bruder mit seiner gesamten Familie einfach so verschwindet und keiner einem glaubt, dass ein älterer Mann sich verfolgt fühlt und das zu Recht und auf einem Rasentennisplatz die „Mittellinie“ ein offenkundiges Verbrechen nur mäßig verdeckt (im wörtlichen Sinne), all das führt zu einem klugen Mörder mit einer „Sendung“, toten Töchtern und Frauen, demnächst anstehenden Todesfällen und durch diese zu Erschütterungen des gesamten bisher gewohnten Lebens. Was Ohlsson lebendig, mit plakativen Bildern, aber auch, an den rechten Stellen, mit empathischem Hintersinn und intensiven Emotionen zu erzählen versteht und damit den Leser durchweg in der Lektüre verhaftet hält. Mit dem Wehrmutstropfen, dass eine der wichtigsten Figuren dieses Thrillers um das Ermittlerpaar Bergmann / Recht leider, vom Ende hergesehen, zu sehr nur am Rande vorkommt. Da wäre die Neugier doch groß, mehr um diese Person herum auch aktiv im Thriller geschehen zu lassen, denn so, wie Ohlsson die Bedeutung der Figur auflöst, kommt das Dunkle darin nur am Rande zum Tragen. Was vielleicht der Dichte der andren Figuren, deren Verhältnis zueinander und deren „Kummer-Rucksäcken“ geschuldet ist, um die temporeiche Lektüre am Ende nicht zu sehr mit noch mehr persönlichen Linien zu belasten. Sei es drum, ein durchaus gelungener Thriller, der vielfach zum Miträtseln, vor allem aber zum mit Leiden auffordert und für eine anregende Lektüre mit Tiefgang sorgt.

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Endlich sind Alex Recht und Frederika Bergmann zurück. Ihr letzter großer Fall in der Salomon-Gemeinde sitzt ihnen auch lange danach noch in den Knochen und Frederika hat privat mit großen Sorgen zu kämpfen. Doch ein neuer Mord schafft schnell Ablenkung, ein Mann wird erschossen in seinem Sessel aufgefunden, der Ehering seiner toten Tochter am kleinen Finger. Wie eine Hinrichtung wirkt die Szenerie und schnell wird klar, dass es nicht der einzige Mord ist, der die beiden Ermittler beschäftigen soll. Weitere Leichen folgen, doch es fällt Alex und Frederika schwer, den gemeinsamen Nenner dieser Taten zu finden. Bis sich eine bedrückende Gemeinsamkeit zeigt, die beide eigentlich kaum glauben wollen. Der – zumindest vorerst- letzte Frederika-Bergmann-Krimi ist wieder hochspannend und mitreißend geschrieben. Besonders der komplexe und unglaublich gut ausgefeilte Plot konnte mich auf ganzer Linie überzeugen. Wie die Ermittler tappt man als Leserin oder Leser die ganze Zeit im Dunkeln, fragt sich oft sogar, was einzelne Episoden des Romans mit der ganzen Story zu tun haben sollen, bis sich Stück für Stück alles zu einem Gesamtbild zusammenfügt. Nachdem ich mit der Lektüre begonnen hatte, konnte ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen, so viele Überraschungen und Wendungen gab es, mit denen ich nicht gerechnet hatte. Auch der Abschluss für die Reihe, der nicht endgültig ist, aber dennoch erst einmal einen Schlusspunkt setzt, hat mir sehr gut gefallen. Kristina Ohlsson hat meiner Meinung nach mit diesem Krimi einfach alles richtig gemacht. „Sündengräber“ von Kristina Ohlsson ist ein hochspannender Krimi mit großartigen Charakteren und einer perfekt konstruierten Story, die bis zur letzten Seite die Spannung hochhält. Ich kann dieses Buch nur allen Krimifans uneingeschränkt empfehlen.

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DEUTSCHE ERSTAUSGABE Aus dem Schwedischen von Susanne Dahmann Originaltitel: Syndafloder (06 Fredrika Bergman) Originalverlag: Piratförlaget, Stockholm 2017 Hardcover mit Schutzumschlag, 480 Seiten, 13,5 x 21,5 cm ISBN: 978-3-8090-2697-6 Erschienen am  14. Januar 2019 Klappentext Das große Finale für Alex Recht und Fredrika Bergman! Ein Mann wird in seinem Sessel erschossen aufgefunden – mit dem Ehering seiner Tochter am Finger. Ein Bestatter sucht verzweifelt nach seinem verschwundenen Bruder. Eine Frau kämpft darum, die Kontrolle über ihr Leben zu behalten, während ihr Mann von Tag zu Tag gefährlicher wird ... Fredrika Bergman und Alex Recht erkennen einen Zusammenhang zwischen diesen Fällen. Sie begeben sich auf eine Spurensuche, die in die Vergangenheit führt – zu Sünden, die längst begraben schienen, und doch tödlicher denn je sind. Zur Autorin Kristina Ohlsson, Jahrgang 1979, arbeitete im schwedischen Außen- und Verteidigungsministerium als Expertin für EU-Außenpolitik und Nahostfragen, bei der nationalen schwedischen Polizeibehörde in Stockholm und als Terrorismusexpertin bei der OSZE in Wien. Mit ihrem Debütroman »Aschenputtel«gelang ihr der internationale Durchbruch und der Auftakt zu einer hoch gelobten Thrillerreihe um die Ermittler Fredrika Bergman und Alex Recht, die mit »Sündengräber« spektakulär ausklingt. Neben der Veröffentlichung zahlreicher Jugendbücher schuf Kristina Ohlsson außerdem einen neuen Ermittler: Anwalt Martin Benner, der in »Schwesterherz«und »Bruderlüge« einen aufsehenerregenden Fall zu lösen hat. Erster Satz All diese Entscheidungen. Meine Meinung Ich habe vor einiger Zeit eine 2teilige Thrillerreihe der Autorin mit Begeisterung gelesen bzw. gehört und bin dann auch diese Neuerscheinung aufmerksam geworden. Mir ist allerdings erst später aufgefallen, dass es sich hier schon um das Finale der Frederika Bergman-Reihe handelt. Dies hat mir aber keinerlei Probleme beim Lesen bzw. Hören bereitet.  Die Thematik fand ich hier sehr interessant. Die beiden Ermittler Frederika Bergman und Alex Recht haben mir als Charaktere auch sehr gut gefallen.  Direkt von Anfang an war die Spannung vorhanden und konnte meiner Meinung nach auch bis zum Ende gehalten werden.  Ich kann dieses Buch auch sehr als Hörbuch empfehlen. Mir gefällt Uve Teschner als Hörbuchsprecher wirklich sehr gut.  Alles in allem kann ich hier eine klare Lese- und Hörempfehlung aussprechen. Mir hat dieser Thriller sehr gut gefallen und gebe dem Buch sehr gute 4,5 Sterne.  4,5 von 5 Sterne Cover, Buchdetails und Klappentext: ©Limes Verlag Infos zur Autorin: ©Limes Verlag Rezension: ©lenisveasbücherwelt.de Beitragsbild: ©lenisveasbücherwelt.de

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Wieder gut machen

Von: wal.li

10.02.2019

Manchmal geschieht einfach ein Mord nach dem anderen und dann kommen auch noch dramatische Entwicklungen im so sicher geglaubten privaten Umfeld hinzu. Alex Recht und Fredrika Bergman müssen in mehreren Fällen ermitteln, die keinen Zusammenhang erkennen lassen. Ein Mann wird am Kamin sitzend erschossen, eine Frau wird tot auf einem Tennisplatz gefunden, ein Rentner liegt tot in seiner Wohnung. Und der Bestatter, der damals auch die Beerdigung von Rechts verstorbener Frau betreut hatte, behauptet steif und fest, seinem Bruder und dessen Familie sei etwas passiert, er habe die neue Stelle in Australien nicht angetreten. So viele Tote in so kurzer Zeit, da drängt sich der Gedanke an eine Serie auf. Doch es ist kein Zusammenhang festzustellen. Die Opfer kannten sich nicht, es gab auch keine gemeinsamen Bekannten. Oder doch? Jedenfalls finden Recht und Bergman heraus, dass die Tochter des ersten Opfers selbst eines unnatürlichen Todes gestorben ist. Und es lassen sich Hinweise finden, dass gerade der Vater nicht genug getan hat, um sein Kind vor dem übergriffigen Ehemann zu retten. Das ist jedenfalls die Meinung des Bruders, der seitdem nicht mehr viel mit seinem Vater zu tun hatte. Ein erster Verdächtiger also, aber kann er auch der Täter sein? Das wäre wohl doch zu einfach. Sollte dies wirklich der letzte Fall von Alex Recht und Fredrika Bergman sein, werden wir dieses Ermittler-Team vermissen. Am Schluss dieses ausgesprochen spannenden Kriminalromans wird es richtig dramatisch und die Ereignisse überschlagen sich. Auch wenn die Nachforschungen zu Beginn häufiger in eine Sackgasse führen, wie gerade der junge Kollege Ivan lernen muss, so kommt doch nach und nach ein Baustein zum anderen. Und eben jener Ivan zeichnet sich durch Ideenreichtum und Hartnäckigkeit aus, was zu neuen Ansätzen führt. Beim Lesen findet man etliche Anspielungen auf vorherige Fälle. Hat man diese vor längerer Zeit gelesen, kommt schon der Gedanke auf, sich die Reihe nochmal in näherem zeitlichen Zusammenhang zu Gemüte zu führen. Dies kann Menschen, die Recht und Bergman neu entdecken, wohl empfohlen werden, einige Zusammenhänge dürften dann noch klarer werden. Liegt die Lektüre der vorherigen Bände schon länger zurück, erinnert man sich vage, doch irgendwie nicht genau genug. Dennoch ist dieser Roman packend wie nicht viele andere. Der Autorin ist einfach eine intelligente Konstruktion eines Falles gelungen, mit der sie zu fesseln versteht.

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Inhalt: Ein Mord nach dem anderen hält die Ermittler Frederika und Alex auf Trab. Zunächst wird ein Mann in seinem Sessel erschossen aufgefunden, dann eine Frau auf einem Tennisplatz verscharrt und das bleiben nicht die einzigen Toten. Ein Bestatter meldet seinen Bruder und seine Familie als vermisst, die eigentlich ein Jahr in Australien sein sollte, aus diesem Grund nimmt Polizei die Anzeige nicht ernst bis ein weiterer Mord geschieht und Zusammenhänge zu den anderen Morden auftauchen. Irgendwann trauen Alex und Frederika niemandem mehr: Jeder ist verdächtig, Freunde, Kollegen, Familie. Meine Meinung: Der 6. Band der Reihe um Alex Recht und Fredrika Bergman, soll wohl auch der letzte sein, was ich persönlich sehr schade finde, denn auch wenn ich nicht alle Bände gelesen habe,mag ich das Ermittlerduo sehr. Womit wir zu einem wichtigen Aspekt des Buches kommen, man kann es unabhängig von den anderen Büchern lesen, zwar gibt es den einen oder anderen Hinweis auf frühere Fälle, aber die fallen nicht sehr ins Gewicht. Als Leser weiß man nicht mehr als die Polizei, es gibt keine Spuren und die Hinweise die der Täter gibt, verwirren mehr als das sie Licht ins Dunkel bringen. Zu Beginn des Buches gibt es mehrere Handlunsgstränge, dazu die etwas düstere Atmosphäre machen den Einstieg in das Buch nicht gerade einfach und doch wollte ich dann immer wissen, wie es nun weitergeht, jeder kleine Hinweis trieb mich dazu weiter zu lesen bis ich die letzten 200 Seiten am Stück las. Ich musste einfach wissen wer hinter den Morden steckt und ob die Ermittler mit ihrem Verdacht recht hatten, ich selber hatte überhaupt keine Idee zum Täter, das war nach vielen Krimis in denen ich schon recht schnell eine Vermutung zum Geschehen und den Motiven hatte, eine willkommene Abwechslung. Ich vergebe für das Buch Sündengräber eine absolute Leseempfehlung.

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Inhalt: Ein Mord nach dem anderen hält die Ermittler Frederika und Alex auf Trab. Zunächst wird ein Mann in seinem Sessel erschossen aufgefunden, dann eine Frau auf einem Tennisplatz verscharrt und das bleiben nicht die einzigen Toten. Ein Bestatter meldet seinen Bruder und seine Familie als vermisst, die eigentlich ein Jahr in Australien sein sollte, aus diesem Grund nimmt Polizei die Anzeige nicht ernst bis ein weiterer Mord geschieht und Zusammenhänge zu den anderen Morden auftauchen. Irgendwann trauen Alex und Frederika niemandem mehr: Jeder ist verdächtig, Freunde, Kollegen, Familie. Meine Meinung: Der 6. Band der Reihe um Alex Recht und Fredrika Bergman, soll wohl auch der letzte sein, was ich persönlich sehr schade finde, denn auch wenn ich nicht alle Bände gelesen habe,mag ich das Ermittlerduo sehr. Womit wir zu einem wichtigen Aspekt des Buches kommen, man kann es unabhängig von den anderen Büchern lesen, zwar gibt es den einen oder anderen Hinweis auf frühere Fälle, aber die fallen nicht sehr ins Gewicht. Als Leser weiß man nicht mehr als die Polizei, es gibt keine Spuren und die Hinweise die der Täter gibt, verwirren mehr als das sie Licht ins Dunkel bringen. Zu Beginn des Buches gibt es mehrere Handlunsgstränge, dazu die etwas düstere Atmosphäre machen den Einstieg in das Buch nicht gerade einfach und doch wollte ich dann immer wissen, wie es nun weitergeht, jeder kleine Hinweis trieb mich dazu weiter zu lesen bis ich die letzten 200 Seiten am Stück las. Ich musste einfach wissen wer hinter den Morden steckt und ob die Ermittler mit ihrem Verdacht recht hatten, ich selber hatte überhaupt keine Idee zum Täter, das war nach vielen Krimis in denen ich schon recht schnell eine Vermutung zum Geschehen und den Motiven hatte, eine willkommene Abwechslung. Ich vergebe für das Buch Sündengräber eine absolute Leseempfehlung.

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