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Leserstimmen (23)

Benedict Jacka: Das Labyrinth von London (Alex Verus) (1)

Das Labyrinth von London Blick ins Buch

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-7341-6165-0

Erschienen:  16.07.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

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Kundenrezensionen

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Inhalt:
Ein Magier mit dunkler Vergangenheit, der die Zukunft sehen kann.

Willkommen in London! Wenn Sie diese großartige Stadt bereisen, versäumen Sie auf keinen Fall einen Besuch im Emporium Arcana. Hier verkauft der Besitzer Alex Verus keine raffinierten Zaubertricks, sondern echte Magie. Doch bleiben Sie wachsam. Diese Welt ist ebenso wunderbar wie gefährlich. Alex zum Beispiel ist kürzlich ins Visier mächtiger Magier geraten und muss sich alles abverlangen, um die Angelegenheit zu überleben. Also halten Sie sich bedeckt, sehen Sie für die nächsten Wochen von einem Besuch im Britischen Museum ab und vergessen Sie niemals: Einhörner sind nicht nett!

Fazit: Die magische Welt aus einer anderen Sicht. Der Schreibstil ist flüssig und man kommt relativ schnell in die Geschichte hinein. Der Anfang des Buches spiegelt den Sarkasmus der Geschichte wieder und auch, dass Wesen in einem anderen Licht erscheinen, sorgte für einen große Portion Sarkasmus. Mir persönlich hätte jedoch etwas mehr beschrieben sein können, man schafft sich zwar als Leser ein Bild von den Charakteren und der Umgebung, aber der Ansporn durch den Autor sich bestimmte Punkte vorzustellen fehlte etwas. Die Elfe, welche die beiden auf der Tour begleitet erinnerte mich sehr an Tinkerbell - es war amüsant die Diskussionen zwischen den beiden zu lesen und auch das kindliche in Ihrem Wesen wirkte echt. Nachdem es sich hierbei um einen Auftakt handelt, muss ich sagen, dass ich hoffe, dass die anderen Teile vllt. etwas lebendiger sind - als Leser erfährt man in diesem Buch sehr viel über das drum herum und man lernt eine große Portion Magie kennen - aber da geht noch etwas mehr :) 4 von 5 Sternen ♥

Das Labyrinth von London

Von: Anja Druckbuchstaben Datum : 10.10.2018

www.druckbuchstaben.blogspot.de

Alex Verus ist ein Wahrsager, aus dessen Perspektive die Geschichte erzählt wird. Er ist ein Einzelgänger, der sich bestens mit Artefakten und magischen Gegenständen auskennt. Alex betreibt einen Laden, in dem Kunden diese Gegenstände kaufen können.

Seine Sicht auf das Wahrsagen und seine Erklärungen dazu haben mich beeindruckt. Wahrsagen bedeutet nämlich nicht einfach nur in die Zukunft zu sehen, sondern es hat etwas damit zu tun, Wahrscheinlichkeiten abzuwägen. Aus einer Vielzahl möglicher Wenn-Dann-Konstellationen, tastet er die Zukunftsstränge vorsichtig ab. Ich konnte mir das sehr gut vorstellen.

Der Schreibstil ist durchweg angenehm. Benedict Jacka hat hier eine absolut magische Geschichte zwischen die Buchdeckel gepackt. In Kombination mit London als Location, ist es eine runde Sache.

In einigen Rezensionen habe ich Vergleiche zu den Werken von Ben Aaronovitch gelesen und ich frage mich ein bisschen, woher dieser Vergleich kommt. Die einzigen Parallelen, die ich sehe, sind London als Ort des Geschehens und die Tatsache, dass es um Magie geht. Ansonsten sind die Geschichten so verschieden wie sie es nur sein können. Das trifft ebenfalls auf den Schreibstil zu. Während Ben Aaronovitch mir einfach zu lange um den heißen Brei schreibt, liefert Benedict Jacka durch seinen Protagonisten Alex einige Hintergrundinformationen und konnte mich damit als Leserin voll abholen.

Dieses Fantasy-Abenteuer kommt ohne Romance Anteile daher, was mich prinzipiell nicht stört, solange die Geschichte mich packen kann. Was das Buch aus meiner Sicht bereichert hätte, wäre ein gewisser Anteil an Humor. So war meine Stimmungslage während des Lesens doch leider etwas nüchtern und gefasst. Die Charaktere sind interessant, bleiben aber zu oberflächlich, selbst für einen Auftakt.

Fazit:
Spannendes Fantasy-Abenteuer mit einem ordentlichen Schuss Magie, in den Straßen von London. Der Autor zeichnet interessante Charaktere und hat einen angenehmen Schreibstil. Wenn er zu diesem Paket noch etwas Humor in seine Geschichte gebracht hätte, hätte ich sicher noch mehr Spaß beim Lesen gehabt.

Das Labyrinth von London

Von: FrauMueller Datum : 13.09.2018

www.buchnotizen.de

Die Buchserie von  Benedict Jacke gibt es seit 2012 bereits in England und es umfasst mittlerweile acht Bände und gab es bisher auch nicht in deutscher Sprache. Doch dank dem Blanvalet Verlag ist nun der erste Band "Das Labyrinth von London (im Original: Fated) in Deutschland erschienen. 

Und darum geht es: Alex Verus betreibt im Londoner Künstler-Viertel Camden Town einen kleinen Laden „Arcana Emporium“ mit allerlei magischer Ausrüstung und Zubehör. Nur wenige seiner Kunden ahnen, dass Alex in Wirklichkeit ein Zauberer ist. Und auch Alex würde diese Gabe am liebsten vergessen, denn als Lehrling diente er einem gefährlichen Schwarzmagier und hat seither der magischen Welt den Rücken gekehrt. Wen wundert es da, dass er nicht gerade vor Freude in die Luft springt, als ein Mitglied des magischen Rates plötzlich in seinem Laden steht und ihn für einen Auftrag anheuern möchte. Alex ist der letzte Wahrsager und nun möchte alle Seiten und alle Bösartigkeiten mit ihm zusammenarbeiten.

"Ein Wahrsager sieht die Wahrscheinlichkeit. In einer Zukunft geht man nach links , in einer anderen nach rechts, in einer dritten bleibt man stehen und fragt nach dem Weg. Hundert Stränge, die sich ebenfalls wieder und wieder verzweigen und so Tausende von Abzweigungen schaffen, für jeden der Millionen von Menschen auf dieser Erde einen. Millionen und Abermilliarden von Zukunftssträngen, die sich durch die vier Dimensionen ziehen wie ein Flussdelta von den Ausmaßen einer ganzen Galaxie." (Gelesen auf Seite 63)

Nach einer Weile findet er auch heraus, warum ihn alle möglichen Gruppierungen und Zauberer um ihn werben: In einer Statue im British Museum, die er mit seinen Kräften aufspüren und knacken soll,  ist der sogenannte Schicksalsweber versteckt. Dies ist ein legendärer Machtstab, der viel für seinen Besitzer bewirken kann. Und nun kommt Alex so richtig ins Grübeln und Schwitzen und überlegt, was er mit dem Stab anstellen soll, welcher Seite er ihn übergeben soll usw. Und Alex ist mittendrin im Machtzentrum mächtiger Magier, die alle den Schicksalsweber für sich beanspruchen  möchten ... 





Fazit: Ganz nett zu lesen, aber die Geschichte dümpelt so vor sich hin ohne nennenswerte Höhepunkte ... Irgendwie habe ich alles schon mal in irgendeiner Form gelesen. Für Anfänger auf dem Gebiet der magischen Literatur findet sich sicher noch viel Neues ... Alex hat mir als Held mit seiner starken und zugleich sensiblen und empfindsamen Art sehr gut gefallen!

Magisch, spannend und anders!

Von: Kikis Bücherkiste Datum : 12.09.2018

www.facebook.com/kikisbuecherkiste

Vielen Dank an das Bloggerportal und an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, was aber in keiner Weise meine Meinung beeinflusst.

Mein Eindruck:
Ich muss zugeben, nur durch das Cover wäre ich nicht auf das Buch aufmerksam geworden. Aber nachdem ich es bei einer Bekannten gesehen und den Klappentext gelesen habe, der mich sofort mitgerissen hat, war mir klar, dieses Buch muss ich unbedingt lesen.

Träumen wir nicht alle davon, in die Zukunft sehen zu können? Am besten noch, wenn wir diese aus verschiedenen Richtungen sehen können, je nach dem, was wir vor haben? Tja, Alex Versus kann das! Er ist Magier, allerdings in der Rangordnung der Magier eher im unteren Drittel, da er „nur“ in die Zukunft sehen und daher nicht wirklich mit Magie zaubern kann. Da er diese aus verschiedenen Richtungen sehen kann, je nach dem, für welche Handlung er sich entscheiden würde, kann er so besser wählen, welche Richtung er wählen möchte. Diese Fähigkeit macht ihn allerdings für einige Magier, die auf der Jagd nach einem magischen Gegenstand sind, äußerst interessant, was ihm allerdings nicht wirklich erfreut. Denn nicht alle Magier gehören zu den „Guten“, auch Magier, die Schwarzen Magie betreiben, machen Jagd auf ihn. So muss er sich entscheiden, auf welcher Seite er stehen möchte, welche Schritte er gehen soll und wie er heil aus der ganzen Sache wieder rauskommen kann, ohne das er zu schaden kommt. Ein spannendes Abenteuer in London beginnt…

Das Buch ist aus der Sicht von Alex Versus geschrieben und hat mich gleich von Anfang an mitgerissen. Der Schreibstil des Autors gefällt mir gut, er lässt sich leicht und flüssig lesen und der Humor war auch ganz nach meinem Geschmack. Bücher, die vor Ironie und Sarkasmus triefen haben ja bei mir schon fast gewonnen, so ist es auch bei diesem hier. Auch die direkte Anrede von Alex an uns Leser hat mir sehr gut gefallen und findet man so nicht oft in Büchern.

Was mir allerdings nicht so gefiel, war, dass mir persönlich ein wenig das bildliche fehlte, so dass es manchmal schwer für mich war, mir manche Dinge, Orte etc. vorstellen zu können. Ab und an gab es auch Seiten, die sich, meiner Meinung nach, etwas dahin zogen und ein wenig langatmig wirkten.

Alex mochte ich von Anfang an. Er kümmert sich um seinen Laden und hat sich von den anderen Magiern eher zurückgezogen. Seine Art, wie er an die Dinge herangeht gefiel mir von Anfang an gut.

Starbreeze fand ich einfach entzückend und teilweise richtig erfrischend, und ich fand, sie hat irgendwie etwas unschuldiges und kindliches an sich. Sie hat so ein wenig von Tinker Bell an sich.

Fazit:
Ein spannender und unterhaltsamer Reihenauftakt, der mit interessanten Wendungen, sympathischen Charakteren und viel Magie bei mir punkten konnte. Magisch, spannend und anders und trotz kleiner Kritikpunkte doch empfehlenswert.

“[…] und vergessen Sie niemals: Einhörner sind nicht nett!”

Von: JD's Book of Life Datum : 29.08.2018

www.jdsbookoflife.de

Alex Versus ist ein Zauberer. Er kann in die Zukunft sehen. Durch seine Vergangenheit will Alex eigentlich nichts mit anderen Zauberern zu tun haben. Darum betreibt er einen kleinen Zauberladen und hält sich so gut es geht aus allem raus. Als er eines Tages ein Angebot bekommt, weiß er, dass er sich auch da raushalten sollte. Aber eines haben alle Hellseher gemein: sie sind ungeheuer neugierig. Und genau diese Eigenschaft führt oft zu brenzlichen Situationen.

(Werbung)
Ich habe dieses Buch vom Verlag als Rezensionsexemplar zugesendet bekommen. Das beeinflusst meine Meinung natürlich in kein Weise.

Ich habe dieses Buch das erste mal auf Instagram gesehen. Das Cover finde ich schon ziemlich außergewöhnlich. Die Farbe ist nicht alltäglich und man kann auch gleich erkennen, dass es Richtung Zauberei geht. Damit war ich schon halb am Haken, denn ich mag Geschichten mit Zauberern allgemein sehr gerne. Als ich dann aber den Klappentext gelesen habe, war klar, dass ich das Buch unbedingt haben musste.

Als es hier ankam, habe ich mich sehr gefreut und habe auch gleich mit dem lesen begonnen. Und es hat mir schon auf der ersten Seite richtig gut gefallen.

Ich mag Alex als Charakter sehr gerne. Es ist erfrischend für mich, mal wieder einen männlichen Protagonisten zu folgen. Aber auch Luna fand ich toll. Auch wenn ich hier und da vielleicht mal Probleme mit ihrem Verhalten hatte und es nicht so ganz nachvollziehen konnte. Aber das hat ihr als Charakter keinen Abbruch getan.

Außerdem gab es auch ein paar interessante und spannende Nebencharaktere. Eine meiner liebsten war Starbreeze, ein Luftelementar.

Der Schreibstil des Autors hat mir sehr sehr gut gefallen. Er lässt sich flüssig und leicht lesen und er ist witzig. Ich werde mal einen kleinen Abschnitt hier anhängen, damit du siehst, was ich damit meine:

Starbreeze ist ein Luftelementar, ein Windgeist. Sie kann fliegen und ihre Gestalt so mühelos ändern wie unsereins laufen kann. Sie spürt die Bewegung eines Schmetterlings über die Distanz eines ganzen Feldes hinweg und sie hört ein Flüstern fast um die halbe Welt. Sie ist uralt und Zeitlos. Ich weiß nicht, wann sie geboren wurde, aber ich denke, es könnte zu der Zeit gewesen sein, als die Welt erschaffen wurde.

Sie ist außerdem dumm wie ein Sack Kartoffeln.

Spätestens bei dieser Beschreibung war ich komplett in den Schreibstil verliebt. Ich fand es einfach so witzig, wie erst diese fast schon ehrfürchtige Beschreibung kam welche dann fast schon jäh durch den Satz mit den Kartoffeln unterbrochen wurde. Und es gibt viele solcher Stellen, an denen ich einfach schmunzeln musste.

Außerdem hat das Buch eine Karte und ich liebe es, wenn in Büchern Karten sind.



Alles in allem kann ich sagen, dass das ein richtig gutes Buch war. Ich mochte die Geschichte, die Charaktere und den Schreibstil und es hat einfach Spaß gemacht, das Buch zu lesen.

Eine interessante Story mit einem gewöhnungsbedürftigen Protagonisten.

Von: Wunny WolleWuu Datum : 28.08.2018

https://m.facebook.com/MIRABILIAsBuecherregal/?ref=bookmarks

Rezension zu "Das Labyrinth von London"

von: Benedict Jacka
Verlag: blanvalet Verlag
Seitenzahl: 411
Preis: 9,99€ (Taschenbuch)
Kaufoption: https://www.amazon.de/Das-Labyrinth-von-London-Roman/dp/3734161657/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1535470648&sr=8-1&keywords=das+labyrinth+von+london

Klappentext:
"Ein Magier mit dunkler Vergangenheit, der die Zukunft sehen kann.

Willkommen in London! Wenn Sie diese großartige Stadt bereisen, versäumen Sie auf keinen Fall einen Besuch im Emporium Arcana. Hier verkauft der Besitzer Alex Verus keine raffinierten Zaubertricks, sondern echte Magie. Doch bleiben Sie wachsam. Diese Welt ist ebenso wunderbar wie gefährlich. Alex zum Beispiel ist kürzlich ins Visier mächtiger Magier geraten und muss sich alles abverlangen, um die Angelegenheit zu überleben. Also halten Sie sich bedeckt, sehen Sie für die nächsten Wochen von einem Besuch im Britischen Museum ab und vergessen Sie niemals: Einhörner sind nicht nett!"

Cover:
Auf dem Cover sind Elemente vom Haupthandlungsort London zu sehen, sowie dem mysteriösen Würfel, welchen Luna findet. Das Cover selbst lässt für mich allerdings nicht unbedingt auf eine magische Geschichte schließen. Ich finde es ok, es wäre für mich allerdings kein Cover-kauf gewesen.

Inhalt:
Alex hat einen Laden für Zauberbedarf. Für richtigen Zauberbedarf, mit Magie und für Magier. Außerdem ist Alex ein Wahrsager und kann somit verschiedene Zukunftsstränge beschreiten und in die Realität umsetzen. Als ein mysteriöses Artefakt auftraucht und sowohl der Rat als auch die Schwarzmagier um seine Mitarbeit werben, um dieses Artefakt zu Öffnen, muss Alex sich entscheiden auf welche Seite er sich schlägt und einige im Rat nicht die Macht des Artefakts missbrauchen würden.

Meine Meinung:
Das Buch ist interessant, erinnert zeitweise aber eher an einen Leitfaden. Es wird vieles erklärt, manchmal einfach zu viel. Nach einiger Zeit hat man das Gefühl, dass sich Alex gerne selbst reden hört. Sympatischer war mir da Luna, seine Gehilfin. Ich empfand ihren Fluch wesentlich spannender, als Alex seine Wahrsagerei. Alex ist in meinen Augen nicht mutig und teils arrogant, obwohl er eigentlich immer nur mit Tricks arbeitet. Ich wurde leider nicht so richtig warm mit ihm und seiner Geschichte.

Fazit:
Eine interessante Story mit einem gewöhnungsbedürftigen Protagonisten.

Vielen Dank an den blanvalet-Verlag für das Rezensionsexemplar.

Klappentextquelle:
https://www.amazon.de/Das-Labyrinth-von-London-Roman/dp/3734161657/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1535470648&sr=8-1&keywords=das+labyrinth+von+london

Genial!

Von: Dreams, Books & Fantasy Datum : 26.08.2018

dreamsbooksandfantasy.de

Kennt ihr das? Ihr lest einen Klappentext und wisst einfach, dass das Buch absolut euren Geschmack trifft?
So ging es mir mit diesem hier und deshalb habe ich mich umso mehr gefreut, dass der blanvalet Verlag mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Vielen lieben Dank dafür!

Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an begeistert. Die Handlung war so spannend, dass ich wahrhaftig nicht gemerkt habe, wie schnell die Seiten dahin geflogen sind.

Auch wenn die Handlungsstrenge ab und an sehr verworren waren, konnte ich der Handlung immer gut folgen und fand sie an keiner Stelle unverständlich erklärt.

Die Charaktere sind einfach genial, besonders Protagonist Alex, denn er ist einfach ein wirklich humorvoller und sehr intelligenter Mensch mit genialen Ideen.

Den Schreibstil habe ich geliebt! So ironisch, sarkastisch, humorvoll und einfach spannend zu lesen. Absolut toll!

Auch besonders toll: das Buch spielt in meiner Herzensstadt London.

Dieses Buch kann ich wirklich nur jedem empfehlen, der einen ironischen Schreibstil genauso zu schätzen weiß wie ich und zu dem auch Geschichten über Magie liebt!

Ich bin schon sehr gespannt wie es in Band 2 weitergeht und hoffe sehr, dass dieser bald erscheint!

interessanter erster Band

Von: Yanthara Datum : 25.08.2018

https://nerdarchive.wordpress.com/

Das Cover hat mich von der Farbe her stark an an Reclamheft erinnert. Die Gestaltung fast ich sehr ansprechend, sowohl vom Schriftzug her als auch von der Graphik. Das stimmt schon etwas auf die Geschichte und London ein. Vorn und hinten im Einband sind jeweils die gleiche Karte abgedruckt, mit den wichtigsten Orten der Geschichte, aber auch anderen Sehenswürdigkeiten.

Die Reihe umfasst momentan neun Bände im englischen, übersetzt wurde bisher nur der erste Teil (weitere Teile sind auf deutsch noch nicht angekündigt). Ich bin schon gespannt wie es weiter geht und werde sicher bald den nächsten Teil lesen. Besonders hat mir gefallen, dass der Hauptcharakter männlich war. Ich hab irgendwie das Gefühl, dass es zu wenige Bücher gibt mit männlichen Hauptcharakteren. Was mir auch gefallen hat, war dass das Buch in der Ich-Perspektive geschrieben ist. Und auch, dass Alex den Leser hin und wieder Persönlich anspricht. Ich fand die Geschichte sehr unterhaltsam, auch wenn sie hätte etwas schneller sein können. Alex streut immer mal ein bisschen von seiner Vergangenheit ein, was neugierig auf mehr Infos macht, sodass man scheinbar wirklich alle Bücher lesen sollte. Es gibt aber auch einige Flashbacks, welche schon einige Geschehnisse aus seiner Vergangenheit aufklären. Die fehlenden Infos machen es einen an manchen Stellen schon schwer ihn zu folgen.

Sowohl die Schreibweise und die Welt hat mich ein bisschen an die Wächter-Romane von Sergej Lukianenko erinnert. Gerade im Hinblick auf Alex' Wahrsagerfähigkeiten, das erinnert stark an die Wahrscheinlichkeitslinien aus den Wächter-Büchern. Ich fand die Umsetzung dennoch gut und auch, dass Alex nicht alles vorhersehen kann, sondern dass es eben auch Dinge gibt wo er nichts erahnt wie es weiter geht. Es ist auch spannend zu lesen, dass es nicht immer nur eine Möglichkeit gibt, sondern das er überprüft, wie die Geschehnisse ausgehen und sich dann für eine Handlung entscheiden kann, dass es eben zu dem gewünschten Ergebnis kommt.

Kommen wir zu den Charaktern: ich mochte Alex eigentlich sehr gern (was nicht nur am Namen liegt). Ich mochte sein Auftreten genauso wie auch die Tatsache das er trotz seiner Erlebnisse in der Jugend nicht aufgegeben hat. Ich mochte auch Luna und ihren Fluch und hoffe, dass sie kein Love Interest wird. Starbreeze finde ich witzig und hat etwas an Anette aus den Trix Solier Büchern erinnert. Etwas verplant aber dennoch liebenswürdig und auch witzig. Aber die Charakter hätten gern noch etwas tiefe bekommen können. Sie wirken leider manchmal etwas eindimensional. Bin aber gespannt wie sich das in den nächsten Bänden entwickelt. Ich hoffe auch, dass sie die Schwarzmagier und Weißmagier Thematik noch etwas entwickelt und da die Einteilung auch nicht so geradlinig bleibt. Ich wünsche mir für die Reihe, dass diese Einteilung genauso hinterfragt wird wie bei den Wächter Büchern, da stellte Anton nämlich irgendwann fest, dass die Dunkeln nicht immer nur böse sind und die Lichten nicht immer nur gut. Sondern dass es von der Person abhängt.

Die Story war spannend aufgebaut und liest sich auch sehr gut. Nur mich haben etwas die langen Kapitel gestört. Leider kann ich nicht sagen in wieweit das Buch mit der Flüße von London Reihe vergleichbar ist, da ich diese nicht gelesen habe.

Solide, aber ohne Suchtfaktor

Von: readingmakesmefeellike Datum : 23.08.2018

readingmakesmefeellike.blogspot.com

Worum geht's?

"Ein Magier mit dunkler Vergangenheit, der die Zukunft sehen kann.
Willkommen in London! Wenn Sie diese großartige Stadt bereisen, versäumen Sie auf keinen Fall einen Besuch im Emporium Arcana. Hier verkauft der Besitzer Alex Verus keine raffinierten Zaubertricks, sondern echte Magie. Doch bleiben Sie wachsam. Diese Welt ist ebenso wunderbar wie gefährlich. Alex zum Beispiel ist kürzlich ins Visier mächtiger Magier geraten und muss sich alles abverlangen, um die Angelegenheit zu überleben. Also halten Sie sich bedeckt, sehen Sie für die nächsten Wochen von einem Besuch im Britischen Museum ab und vergessen Sie niemals: Einhörner sind nicht nett!"


Warum hab ich es gelesen?

Aktuell ist Fantasy mein bevorzugtes Genre - und wenn eine Geschichte dann noch in meiner Herzensstadt London spielt ist das für mich Grund genug, einen genaueren Blick darauf zu werfen.


Wie war's?

Neben dem spannenden Cover habe ich mich total über die im Einband versteckte, farbenfrohe Karte von London gefreut. London und einige seiner sehenswerten Stätten werden in der Geschichte herrlich eingebunden und ich hatte durchweg das Bedürfnis, sofort wieder hin zu fahren. Die Orte hatte ich durch ihre treffende Beschreibung gleich vor Augen.

Da man häppchenweise in die Welt rund um den Seher Alex Verus eingeführt wird, hatte ich keine Schwierigkeiten mich in ihr zurechtzufinden. Schwarz- und Weißmagier, Empfindsame, Adepten - die Welt ist nicht sehr komplex, aber durchdacht und recht logisch.

Generell empfand ich den Anfang als sehr angenehm zu lesen. Vor allem Luna und Starbreeze hatten es mir ganz schnell angetan. Protagonist Alex war für mich zu Beginn noch etwas undurchschaubar, da er sich bezüglich seiner Vergangenheit gerne etwas vage ausdrückt. Ich habe ziemlich lange gebraucht, bis ich eine genaue Vorstellung von ihm in meinem Kopf hatte.

Insgesamt habe ich mich allerdings mit dem Lesen etwas schwer getan. Da gab es so einige erzählerische Längen, Momente, die eigentlich spannend sein sollten, aber so nicht rüber kamen und ein paar Dialoge, denen etwas mehr Tempo gut getan hätte. Obwohl der Schreibstil eigentlich sehr flüssig war, verlor sich der Autor manchmal in unwichtigen Dingen. Allerdings fand ich es ganz großartig, dass der Leser ab und an - wie auch schon im Klappentext - direkt adressiert wird. Das passte für mich total zu Alex.

Insgesamt lässt mich das Buch und die Welt rund um Alex Verus zwar nicht mit einem durchweg negativen Gefühl zurück, aber es hatte für mich leider nicht den Suchtfaktor, den ich mir vom Klappentext erhofft hatte.


Was war besonders?

Ich mochte die Art des 'in-die-Zukunft-Sehens' in diesem Buchuniversum sehr gerne. Und Starbreeze - von diesem lustigen, äußerst unterhaltsamen Charakter hätte ich gerne noch mehr gelesen.


Reading Das Labyrinth von London makes me feel like...

...Solide, magische Urban Fantasy mit interessanten Ideen, aber auch einigen Längen.


Mit herzlichem Dank an den Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar

Sympathischer Reihenauftakt mit ausbaufähiger Handlung

Von: Gwees Bücherwelt Datum : 23.08.2018

gweesbuecherwelt.blogspot.de

Mit London als Schauplatz entführt der Reihenauftakt den Leser in eine Welt voller Magie. Früher waren Werwölfe und Vampire in der Urban Fantasy beliebt, heutzutage liegen aber eher Magier im Trend – und London als Setting scheint ein Muss zu sein. Beides vermischt muss ja fast einen genialen Roman garantieren – oder?

Die Geschichte beginnt recht schnell und treibt die Handlung zügig voran. Lernt man im einen Moment noch Alex kennen, ist man im nächsten Moment schon mitten ins Geschehen involviert. Das Tempo ist dabei weder zu hektisch, noch zu zäh. Es passiert auch viel, aber leider wird es schnell sehr vorhersehbar – was fast schon ein Insiderwitz sein könnte, wenn man bedenkt, dass der Protagonist ein Wahrsager ist – und die Handlung läuft schematisch immer wieder gleich ab. Man taucht leider auch nicht sehr tief in die Geschichte ein. Das wäre alles gar nicht so schlimm, wenn die Handlung selbst nicht irgendwie belanglos wäre. An keiner Stelle hat man das Gefühl, dass für den Protagonisten wirklich etwas auf dem Spiel steht. Das liegt gar nicht daran, dass er in die Zukunft sehen kann, sondern daran, dass er so gezwungen in das Geschehen geschubst wird und selbst eher ein Spielball ist. Die Sache mit dem Wahrsagen wurde eigentlich ganz gut umgesetzt, da Alex nur die Zukunft sieht, wenn bereits eine Wahl getroffen wurde. So ganz logisch wirkt das trotzdem nicht, aber der Protagonist wirkt dadurch weder übermächtig, noch völlig schwächlich. London als Schauplatz steht stark im Hintergrund und ohne einige Beschreibungen könnte es jede x-beliebige Stadt sein, in der die Handlung stattfindet. Das Ende ist war gut, aber irgendwie unspektakulär.

Alex ist ein junger Mann mit einem magischen Laden. Er mag andere Magier nicht und umgibt sich lieber mit nichtmagischen Personen. Er wirkt generell durchaus sympathisch, aber leider erfährt man nur sehr wenig über ihn. Zwar wird seine Hintergrundgeschichte im Groben aufgedeckt, aber diese umreißt gerade mal grob seine Vergangenheit. Wirklich persönliche Enthüllungen oder Gefühlsregungen kommen nicht auf. Trotzdem ist faszinierend, dass Alex weder wirklich gut noch böse ist. Er steht eher dazwischen und hat eigene Prinzipien und Motive. Neben Alex ist der wichtigste Charakter noch Luna, die keine Magierin ist, aber Magie spüren kann. Mit ihr wurde ich leider überhaupt nicht warm und sie wirkte eigentlich durchgehend blass und ein bisschen, als hätte der Autor sich nicht ganz entschieden, wie sie tickt. Leider war auch die Beziehung zwischen Alex und Luna nicht ganz glaubwürdig, da es anfangs hieß, die beiden hätten eine Art geschäftliche Beziehung, dann wurde suggeriert, dass sie kaum etwas miteinander zu tun haben und schließlich genau das Gegenteil. Es stellt sich nur noch die Frage, ob man in einem der nächsten Bände die obligatorische Liebesgeschichte erwarten darf. Die anderen Charaktere kommen leider viel zu kurz und man lernt einfach so gut wie gar nichts über sie. Trotzdem ist es angenehm, dass man die Figuren nach und nach kennenlernt und sie nicht alle auf einmal in die Geschichte purzeln.

Beckas Schreibstil liest sich flüssig und locker runter. Damit einhergehend ist auch die Geschichte sehr berieselnd. Alex agiert als Ich-Erzähler und hat einen eher sarkastischen Erzählstil, der durchaus die Geschichte ein wenig auffrischt. Interessant ist, dass er dabei die Metaebene durchbricht und dem Leser die Hintergründe der Magie usw. erklärt. Die Namen waren alle ein bisschen gewöhnungsbedürftig und es ist nicht ganz klar, ob der Roman in der aktuellen Gegenwart spielt, aber das ist eigentlich gar nicht so schlimm.

Während ich das Buch gelesen habe, fand ich es eigentlich schon ziemlich gut, aber trotzdem fehlt etwas. Der Roman begeistert einfach nicht richtig, obwohl er sich gut liest und Alex durchaus ein interessanter Charakter ist. Allerdings wäre die Geschichte ohne ihn und einige andere faszinierende Charaktere um einiges ärmer. Die Handlung ist in Ordnung, aber haut einfach nicht vom Hocker. Wenn man in der Fantasy-Nische mal einen etwas weniger komplexen Roman sucht und am Strand vielleicht einfach nur entspannen will, ist man hiermit aber gut beraten. Grundsätzlich ist es als Reihenauftakt durchaus eine solide Grundlage.

Fazit:
„Das Labyrinth von London“ klingt und wirkt zunächst innovativ, arbeitet allerdings immer wieder mit dem gleichen Handlungsschema und kann nur mäßig Spannung erzeugen. Trotzdem ist der Protagonist sympathisch und erzählt seine eigene Geschichte sehr einnehmend. Bevor man es sich versieht, ist man schon auf der letzten Seite angekommen.

Inhalt: 3/5
Charaktere: 3/5
Lesespaß: 4/5
Schreibstil: 4/5

Leider nicht überzeugend

Von: paperlove Datum : 22.08.2018

https://mrspaperlove.blogspot.com

Irgendwie tut es mir leid, das Buch so schlecht zu bewerten, weil ich es unbedingt mögen wollte, aber nicht konnte. Vorneweg muss ich schon mal sagen, dass ich das Buch relativ unvoreingenommen begonnen habe, weil mich damals der Klappentext angesprochen hatte. (Ausserdem ist mir das schöne Cover sofort ins Auge gestochen. Aber leider reicht das am Ende ja nicht aus für ein gutes Buch). Ich kenne bisher weder die Bücher von Ben Aaronovitch, noch habe jemals etwas über die Alex Verus Reihe gehört. Mir war auch nicht bewusst, dass im englischen Original bereits 8 Bände rund um Alex erschienen sind, aber rückblickend erklärt das vermutlich einiges.

Mein grösster Kritikpunkt ist der, dass die Geschichte sehr unspektakulär und stellenweise sogar langweilig war. Das lag einerseits sicher am Plot, den ich jetzt nicht sonderlich innovativ oder fesselnd fand. Alex Verus ist ein Hellseher, der als einziger imstande ist ein heiss begehrtes magisches Artefakt zu öffnen. Hinter diesem Artefakt sind sowohl die schwarzen, als auch die weissen Magier her. Was genau der Unterschied zwischen diesen beiden Gruppierungen ist, wird nur kurz angeschnitten und war mir bis zum Ende immer noch nicht ganz klar, denn es handelt sich nicht um eine typische Unterscheidung zwischen Gut und Böse. Klar war nur, dass beide Seiten Alex für sich gewinnen wollten und ihm jeweils einen Deal angeboten haben, nichtsahnend, dass Alex zweigleisig fährt und beiden Gruppierungen versprochen hat, ihnen zu helfen.
Das wäre an und für sich als Plot okay gewesen, wenn da nicht Alex Fähigkeit in die Zukunft zu blicken, gewesen wäre. Er kann nicht einfach Hellsehen, sondern sieht verschiedene zukünftige Handlungsstränge samt deren Konsequenzen, so dass er sich jeweils für den sichersten Weg entscheiden kann – er weiss ja schliesslich, was sonst passieren würde. (Doctor Strange aus dem Marvel Universum lässt grüssen. Der hat nämlich genau die gleichen Kräfte, weshalb es auf mich ein bisschen abgekupfert gewirkt hat.) Dadurch gelingt es Alex aus jeder noch so brenzligen Situation zu flüchten, ohne wirklich zu Schaden zu kommen. Das hat die ganze Sache für mich als Leser natürlich nur noch mässig interessant gemacht, denn es war von Anfang an klar, dass Alex Heil aus der Sache herauskommen wird.
Begleitet wird Alex auf seinem Abenteuer von Luna (die vermutlich sein Love Interest darstellen soll) und stellenweise auch von Starbreeze. Über die beiden Charaktere kann ich, wie eigentlich über Alex selbst auch, praktisch nichts sagen. Die Charakterisierung ist sehr eindimensional und nichtssagend. Alex, Luna und Starbreeze sind – wie alle anderen Charaktere – einfach da. Punkt. Für weitere Infos muss man vermutlich noch die restlichen 7 Bände lesen. Und gerade weil man so wenig über die Hauptcharaktere erfährt, konnte ich auch keine Sympathien für sie aufbringen.

Der Schreibstil ist eher einfach gehalten und der Autor hat es leider nicht geschafft, mich mit seiner Erzählweise zu packen. Das Ganze ging leider soweit, dass ich am Folgetag gar nicht mehr wusste, was eigentlich in den Kapiteln, die ich am Vortag gelesen hatte, genau passiert ist. Das ist bei mir in der Regel als schlechtes Zeichen zu deuten.

Fazit:
Eine halbwegs interessante, aber unausgereifte Idee, die mich leider überhaupt nicht packen konnte. Die Charaktere mitsamt dem Protagonisten Alex bleiben bis zuletzt sehr blass. Vermutlich muss man die ganze Reihe lesen, um mehr über Alex und seine Sidekicks zu erfahren. Für mich ist aber an dieser Stelle die Reise bereits zu Ende, denn wie es mit Alex weitergeht, ist mir nach diesem eher faden ersten Band – so Leid es mir tut – schlichtweg egal. Es gibt deutlich bessere Bücher in diesem Genre. Für dieses Buch gibt es von mir deshalb nur 2.5 Sterne.

Ein Blick in die Zukunft.

Von: losgelesen Datum : 21.08.2018

https://www.instagram.com/losgelesen/

Alex Verus ist ein Magier, der mitten in London einen kleinen Laden für magische Gegenstände betreibt, das Arcana Emporium. Aber Alex Verus kann auch in die Zukunft blicken und so weiß er stets, wann seine Kunden sein Geschäft betreten und nach welche Art von Magie sie Ausschau halten. Als ein magisches Relikt gefunden wird, wird dringend ein Wahrsager benötigt und Die Wahl fällt auf Alex Verus. So findet er sich unvermittelt in einem Kampf zwischen allen Fronten und voller Intrigen wieder.
Mit „Das Labyrinth von London“ von Benedict Jacka ist 2018 im blanvalet Verlag das erste Buch über den Magier Alex Verus auf Deutsch erschienen. Das englischsprachige Original „Fated“ erschien bereits 2012 und bisher folgten sieben weitere Bände. So ganz erfolglos scheint die Reihe also prinzipiell nicht zu sein.
Allerdings hinterlässt der Auftakt der Reihe beim Lesen doch einen zwiespältigen Eindruck. Einerseits ist die Roman-Idee um einen in die Zukunft blickenden Magier schon originell und so handeln die besten Stellen des Buches dementsprechend auch davon, wie Alex Verus in die Zukunft blickt, um seine nächsten Schritte zu planen. Auch blitzt immer wieder Humor auf, allerdings ist dieser eher wohldosiert. Andererseits hat das Buch leider immer wieder Abschnitte, die sich recht langweilig lesen und den Leser daher nicht zwingend dauerhaft bei Laune halten.
Insgesamt gesehen aber ist vor allem die Idee und die Umsetzung des hellseherischen Magiers Alex Verus gelungen und trägt dementsprechend viel zu der Geschichte bei. Das Buch hat daher trotz der nicht wegzudiskutierenden Längen die Neugier auf einen möglichen zweiten Band auf Deutsch geweckt. Dies allerdings in der berechtigten Hoffnung, dass die Geschichte hinsichtlich Alex Verus und seine hellseherischen Fähigkeiten fokussierter ist. Ich blicke diesbezüglich jedenfalls gespannt in Zukunft.

Klein, aber oho!

Von: Aus dem Leben einer Büchersüchtigen. Datum : 20.08.2018

https://ausdemlebeneinerbuechersuechtigen.blogspot.de/

Meinung:

Was wäre wenn...?
Eine Frage, der wir uns fast jeden Tag im Leben stellen müssen.
Eine Frage, die uns auf ewig begleitet, weil wir nicht in die Zukunft schauen können. Wir können nicht Dutzende mögliche Varianten einer Zukunft sehen und danach entscheiden, wie wir vorgehen. Das ist uns nicht vergönnt.
Alexander Verus aber schon. Und das macht diese Geschichte so unheimlich faszinierend.

Man braucht ein bisschen Zeit, um sich an den Schreibstil des Autors zu gewöhnen, aber wenn man einmal drin ist, dann gibt es kein Halten mehr.
Zumindest nicht für mich. Der Stil, in der Ich-Perspektive verfasst, ist leicht chaotisch - ungewöhnlich - aber es hat mir wirklich großen Spaß gemacht Alexs Gedankengängen zu folgen. Der Autor formuliert manchmal so, dass der Leser direkt angesprochen wird - à la „Aber das erzähl ich euch ein anderes Mal“ - und auch wenn ich diese Vermischung der Stilarten oft nicht mag, hier hat es wunderbar funktioniert.

Man begibt sich mit Alex Verus, einem Wahrsager, auf eine Reise, stürzt sich in ein Abenteuer, das selbst für ihn manches Mal unvorhersehbar ist.
Alex betreibt einen Zauberladen in London, hat aufgrund seiner Vergangenheit kaum Freunde in den Magierkreisen und ist auch sonst eher der strategisch denkende Einzelgänger. Und ich mochte ihn fast auf Anhieb.
Natürlich gab es in der Geschichte, durch den Gewöhnungszeitraum, auch ein paar Längen bei denen ich dachte, das wird nix mehr.

Aber falsch gedacht. Allein die Tatsache, dass Alex in die Zukunft sehen kann macht diese Geschichte unheimlich spannend und vielfältig. Seine Denkweise, sein Humor und oftmals seine nüchterne Art Dinge zu betrachten waren unheimlich fesselnd. Da hinzu kommt noch das Londoner Setting.
Jeder, der schon mal in London war und diese Stadt liebt, kann eigentlich nicht anders, als hin und wieder in Erinnerungen zu schwelgen.
Der Camden Market, die Tower Bridge, das British Museum of Arts...
All diese tollen Orte finden hier Erwähnung und sei es auch nur am Rande.

Als Leser begleitet man den Wahrsager auf der Suche nach einem Relikt aus alter Zeit. Dabei gerät er zwischen die Fronten von Gut und Böse und muss sich entscheiden, welchen der Millionen unterschiedlichen Zukunftsstränge er beschreiten will. Wählt er Macht oder Freundschaft? Ansehen oder Missgunst?
Das zu verfolgen war unheimlich faszinierend, wenn auch teilweise vorhersehbar.

Und wisst ihr, was ich noch klasse fand?
Die anderen Protagonisten. Die Bandbreite reicht von verflucht, beschwingt, vergesslich, kindisch, zauberhaft, magisch, bösartig, unsichtbar, grausam bis hin zu zurückhaltend und einfach liebenswürdig.
Ich kann euch hier nicht viel verraten, aber Starbreeze hat es mir sehr angetan, genauso wie Luna und auch Rachel fand ich interessant. Morden und Sonder haben nicht nur merkwürdige Namen, sie sind auch sonderbare Individuen.
Ob Magierlehrling oder Meister, ob Elementargeist oder mythisches Wesen, das im Verborgenen leben muss - im Labyrinth von London tummelt sich so einiges.
Mir brachte es vor allem eins - riesig großen Lesespaß.

Fazit:

Neuer Autor, neues Glück.
Wer hätte gedacht, dass sich hinter dem Labyrinth von London eine so großartige Geschichte verbirgt?
Wem der Schreibstil gefällt, der wird dieses Buch lieben, denn es strotzt nur so vor Magie, Spannung und Abenteuer. Man wird hineingesogen in Spiel um das Schicksal, um Zeit, Macht und um die Bestimmung und den Platz der Zauberer von London. Begleitet Alex Versus und seine Gefährten auf der Suche nach Antworten, nach dem Richtig und Falsch und lasst euch einfach von der „Zukunft“ mitreißen.

Empfehlenswert für alle, die gern ein bisschen um die Ecke denken.
Die gern in größeren Dimensionen denken und mit ein paar kleinen Längen umgehen können.

Bewertung:

⭐️⭐️⭐️⭐️�� (4,5/5)

Gelungener Einstieg in eine magische Welt

Von: Wulf Bengsch | Medienjournal Datum : 16.08.2018

https://medienjournal-blog.de/2018/08/review-das-labyrinth-von-london-benedict-jacka-buch/

Benedict Jacka gelingt mit "Das Labyrinth von London" nicht nur ein überzeugender Reihen-Auftakt um den Magier Alex Verus, sondern verleiht speziell durch dessen ungewöhnliche seherische Kräfte dem Urban-Fantasy-Genre einiges an frischem Wind, zumal der findige Alex ein bestechend sympathischer Erzähler ist, den man gerne noch auf weitere Abenteuer im von Magie durchdrungenen London begleiten möchte.

Guter Einstieg in eine neue Reihe!

Von: Buchperlenblog Datum : 13.08.2018

https://buchperlenblog.wordpress.com

Sehr habe ich mich auf diese neue Reihe gefreut, spielt sie doch im magischen London und wird – nicht zu unrecht – vom Verlag mit Ben Aaronovitchs Flüsse von London teils verglichen. Auch Alex Verus erzählt aus persönlicher Sicht mit schnippischen, sarkastischen Tönen von seinem Leben als Magier. Nur ist Alex ein besonderer Zauberer, denn im Gegensatz zu den meisten, kann er keine direkte Magie wirken. Aber er kann in die unmittelbare Zukunft schauen und sich so durchs Leben mogeln. Keine schlechte Sache!

Für einen Reihenauftakt fand ich das Buch sehr gelungen, man erfährt ein wenig hier und da zu den persönlichen Hintergründen Alex‘, doch nicht zu viel, so dass noch genug Luft nach oben bleibt. Der Fall, in den er verstrickt wird, wirkt etwas gleichförmig. Jemand will seine Dienste, er lehnt ab, wird verfolgt und findet einen Weg hinaus aus der Klemme. Doch trotzdem hatte ich viel Spaß an der Geschichte, ging im Geiste die Perlenschnüre der Zukunftsvisionen durch, die Alex sah. Bemerkenswert finde ich außerdem, dass mit Alex Verus kein ausschließlich guter oder böser Protagonist erschaffen wurde. Denn in ihm scheinen beide Seiten gut versteckt zu sein und ich bin gespannt, für welche er sich schlussendlich irgendwann entscheiden wird. Auch Luna ist eine sympathische und nicht immer nur freundliche Gefährtin, die einen finsteren Fluch mit sich herumträgt. Schön war auch, dass diese Konstellation nicht direkt als Liebesauftakt ausgenutzt wurde. Nun harre ich also gespannt auf den nächsten Teil!

Fazit

Magischer Reihenauftakt der sich durchaus nicht hinter den Flüssen von London zu verstecken braucht. Wem Peter Grant etwas zu rasant und verschachtelt ist, der kann es mit Alex Verus etwas entschleunigter versuchen.

Rundum gelungenes Buch

Von: Buecherakte Datum : 12.08.2018

https://www.instagram.com/buecherakte/?hl=de

Cover: Das Cover ist mir aufgrund der Farbgebung direkt ins Auge gesprungen. Es hebt sich in der Masse durch das Gelb sehr gut ab und die darauf erhaltenen Symbole passen perfekt zum Inhalt des Buches.

Inhalt: Alex Verus ist Magier und betreibt einen kleinen Laden in London. Seine magischen Fähigkeiten unterscheiden sich von der Magie anderer, denn er ist Wahrsager. Durch das Auffinden eines mächtigen Artefaktes ist Alex ins Visier verschiedener Magier geraten. Um zu überleben muss er seine besten Tricks anwenden und sich seiner Vergangenheit stellen.

Fazit: Absolut Empfehlenswert. Ich hatte zu Beginn etwas Sorge, dass das Buch zu sehr den Flüssen von London ähnelt. Aber diese Sorge war beim Lesen schnell verschwunden. Klar hat es gewisse Ähnlichkeiten, doch es ist irgendwie eine andere und erwachsenere Geschichte. Wobei interessanterweise hier weniger Menschen zu Tode kommen. Aber allein durch die Hauptfigur Alex Verus, der seine Lehre bei einem schwarzen Magier gemacht hatte, hat es etwas Düsteres an sich. Alex ist ein durchweg positiver Charakter, der einem sehr sympathisch ist. Er ist ein Außenseiter innerhalb der Welt der Magier und steht dessen Handlungen und Ansichten sehr kritisch entgegen. Besonders spannend und mitreißend machte das Buch für mich die Art, wie Dinge beschrieben wurden. Alex beschreibt und erklärt sehr viele Dinge in Bezug auf Magie und wie diese funktioniert. An bestimmten Stellen lässt Benedict Jacka aber bewusst eine explizite Beschreibung weg, z.B. in Bezug auf die Gräueltaten der Schwarzen Magier. Dies hätte ich bei den meisten Büchern eher als unbefriedigend empfunden, aber hier passte es, da es der eigenen Fantasie freie Bahn bot. Das Buch empfand ich durchgehend als unterhaltsam und der Schreibstil ist sehr angenehm. Ich freue mich bereits auf die Fortsetzung, denn es sind doch einige Fragen, allen voran zu Luna und deren Fluch, offen geblieben. Das Buch bekommt von mir fünf Sterne und eine Weiterempfehlung für alle Fan des Contemporary Fantasy Genres.

Klasse Reihenbeginn

Von: Leylin liest Datum : 11.08.2018

https://leylin-liest.de

Nein, es ist nicht Harry Potter 2. Es ist was tolles anderes. Für mich ein echter Lesespaß. Wieso erfahrt ihr sofort.
Zu Anfang lernen wir unseren Protagonisten, Alex Versus kennen. Dieser hat sich mehr oder weniger aus den Kreisen der Schwarzmagier und denen des Rates zurückgezogen. So erscheint er auch zunächst ein wenig ruhig, fast schon schüchtern. Das täuscht aber, denn Alex nutzt vielmehr seine Gabe um allem Unangenehmen aus dem Weg zu gehen oder zu sehen, das er keinen Schaden nimmt. Er ist sozusagen ein Einzelgänger, der sich mit seinem Leben als solcher arrangiert hat. Das er trotzdem kein ruhiges Leben führt, wird klar als seine Bekannte Luna, ein Artefakt vorbei bringt hinter dem alle her sind. Und bevor man sieht ist Alex gezwungen aus sich herauszugehen und all seine Fähigkeiten einzusetzen. Dabei mochte ich das er kein Charakter ist dem gleich alles in den Schoss fällt, er leidet noch immer unter einigen Aspekten seiner Vergangenheit und versucht sich so gut es geht aus allem rauszuhalten. Im weiteren Verlauf des Buches wächst er aber immer mehr über sich hinaus und man sieht, das in Alex eine starke, hilfsbereite und auch mächtige Persönlichkeit steckt.
Aber auch die zweite wichtige Person, Luna, hat mir sehr gut gefallen. Sie ist mit einem Fluch belegt der einen großen Einfluss auf ihr Leben nimmt. Trotzdem ist auch sie eine nette und mir sympathische Figur gewesen. Sie ist trotz ihreres Handicaps nicht gerade unsicher, im Gegenteil. Sie steht hinter Alex und er merkt auch schnell, das in ihr mehr steckt als nur eine junge Frau. Ich mochte auch ihre Reaktion auf die besondere Schneiderin. Ich persönlich wäre schreiend weggelaufen, Luna nicht.
Die Handlung ist auch spannend und bietet zahlreiche Wendungen die ich nicht immer so vorausgesehen habe. Das macht aber nichts, denn ich mag Überraschungen. Auch Alex`s Probleme mit beiden Seiten der Magier fand ich interessant und nachvollziehbar. Wie er sich auch entscheidet, es scheint immer falsch oder gefährlich zu sein und das machte das Lesen gleich noch spannender. Es fehlte weder an reichlich Action, noch an zahlreichen Gegnern und einigen Figuren, die richtig interessant waren. Dazu verlieh das Setting mit London dem ganzen Buch einen gewissen Charme. Ich mochte die tollen Ortsbeschreibungen, die teilweise recht ins Detail gingen.

Natürlich wäre ein Buch so voller Magie nur halb so toll, gäbe es nicht auch noch magische Wesen. Hier gibt es einige davon. Zum Beispiel ein Elementar namens dreizehn das nahezu unzerstörbar scheint oder auch Starbreeze. Starbreeze ist ein Luftelementar und lockert die Szenen gut auf, fand ich. Die Schneiderin will ich auch noch mal erwähnen, aber was sie ist lest ihr lieber selber. Es macht auf jeden Fall richtig Spaß dieses Buch zu lesen und die Figuren und Wesen kennen zulernen.
Alles was man von einem tollen Fantasybuch erwartet bekommt man hier geboten. Interessante Charaktere, eine spannende Handlung mit Konflikten und Wendungen und klasse Nebencharaktere. Dazu kommt, das der Schreibstil des Autors einen locker durch die Seiten lesen lässt. Also für mich ist sowas immer ein großes Plus. Ich persönlich mag Alex und Luna als Charaktere sehr und hoffe das es bald einen neuen Teil mit weiteren Abenteuern geben wird

Scotland Yard mal anders

Von: Frau Lehmann Datum : 08.08.2018

fraulehmannliest.com

Kennt ihr das Spiel "Scotland Yard"? Dieses Spiel, wo ein paar Polizisten den mysteriösen Mr.X durch London jagen? Bei dem X weiß, wo die Polizisten sind und seine Schritte sorgfältig erwägen kann, während die andere Seite im Dunklen tappt?
Dann wisst ihr in etwa, wie dieses Buch funktioniert.
Nur, dass Mr. X Alex Verus heißt und Hellseher ist. Nicht so einer mit Kristallkugel und blühender Phantasie, nein, ein echter, der die Zukunft in Wahrscheinlichkeitsstränge aufteilen und so Ärger weitestgehend aus dem Weg gehen kann. Das klappt aber nicht immer, sonst gäbe es dieses Buch nicht. Verus hat nämlich etwas, das sowohl weiße wie schwarze Magier haben möchten, ein mächtiges Artefakt, um das ein heißer Kampf entbrennt. Mittendrin der immer zu Scherzen aufgelegte Verus. Außenrum die Stadt London mit ihren unwissenden Normalos, die von dem ganzen Trubel selbstredend auch nichts mitbekommen. Dazwischen ein paar seltsame Gestalten, etwa die maßschneidernde Riesentarantel Arachne.
Das ist grundsätzlich ganz witzig umgesetzt, mit mal mehr mal weniger aufregenden Spannungsbögen. Das Grundmuster ist immer gleich: Magier planen Verus oder seine Begleiter zu töten, Verus sieht die beste Fluchtmöglichkeit voraus, stolpert dabei in den nächsten Ärger, hat aber immer eine passende Behelfslösung im Hinterstübchen. Ganz witzig, wie gesagt, und auch wirklich flüssig geschrieben. Ich habe den Band an einem freien Tag komplett gelesen und hatte durchaus meinen Spass dabei.
Eines hat mich allerdings erheblich gestört, die frappierende Ähnlichkeit mit Ben Aaronovitchs "Die Flüsse von London". Für andere mag das ein Pluspunkt sein, der Verlag macht z.B. genau damit Werbung im Klappentext, ich dagegen fand den Stil zu deckungsgleich. Derselbe Schauplatz, dieselbe Art, Magie in das Alltagsleben einzubauen, dieselbe Art Humor. "Die Flüsse von London" erschien erstmalig im November 2011, "Das Labyrinth von London" im März 2012. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Andererseits wollen ja viele Leser genau das. Reihen, die sich in Stil und Aufmachung ähneln und bei denen man schon so ungefähr weiß, auf was man sich einlässt. Diese Leser werden mit Jackas Roman sehr glücklich werden. Und, zugegeben, unglücklich war ich damit ja auch nicht. Ich habe das Buch gern gelesen. Verus und seine Mitspielerin Luna sind ein sympathisches Gespann, die Geschichte ist hinreichend spannend und war eine willkommene Ablenkung vom Alltag. Und das ist mehr, als man von manch anderem Buch behaupten kann.

Viel Potential, leider auch viel davon verschossen

Von: Fhina aus Berlin Datum : 07.08.2018

https://fhinabasbair.wordpress.com/2018/08/07/das-labyrinth-von-london/

Inhalt:

Alex ist unser Protagonist. Er betreibt einen kleinen Laden für Magie in Camden Market. Generell hält er sich eher von anderen Magiern fern und ist gerne für sich, doch bald holt ihn seine Vergangenheit wieder ein. Und diese Vergangenheit ist nicht gerade rosig, im Gegenteil; sie ist dunkel und gefährlich. Allerdings werden er und seine Fähigkeiten von Personen aus dieser Vergangenheit aufgesucht um ein altes Relikt zu entlüften. Bald schon befindet er sich nicht nur zwischen Gut und Böse sondern auch zwischen Parteien des magischen Rates...

"Schon seit es Magie gibt, besteht eine Kluft zwischen den beiden Pfaden, zwischen den Weißmagiern und den Schwarzmagiern"


Meine Meinung:

London steht schon seit Jahren auf meiner Bucketlist und bis ich es endlich selbst dahin schaffe, lese ich eben Bücher, welche in London spielen. Mit dem gelben Cover fällt es im Buchladen einen eben auch direkt auf und eine Magiergeschichte welche in London spielt lässt mein Herz (spätestens seit Vier Farben der Magie) ohnehin immer etwas schneller schlagen.

Der Schreibstil des Autors hat mir durchaus gut gefallen und die Geschichte selbst war auch gut erzählt. Man lernt London etwas kennen und auch wenn man die Stadt noch nie besucht hat, weißt man etwas mit den Orten anzufangen.

Im Laufe des Buches bekommt man viel Informationen über verschiedene Magien und lernt auch nach und nach Alex's Freunde (Luna, Starbreeze und Arachne und Feinde (Lyle, Morden, Levistus sowie Rachel, Cinder und Khazad). Es wird auch ausführlich erklärt, wieso er sich von anderen Magiern, vor allem von Schwarzmagiern fernhält und er nichts mehr mit seiner Vergangenheit zutun haben möchte.

Allerdings schweift mir der Autor auch etwas zuviel ab und das Buch wird an manchen Stellen einfach unnötig in die Länge mit vielen und langen Erklärungen oder aber nichtigen Streitigkeiten zischen den Protagonisten (Alex und Luna), die teilweise an Streits von Kleinkindern erinnern. Und das zusammen mit diesen vielen Abschweifungen - nicht alle waren sinnlos oder unnötigt, aber viele - hat den Lesespaß etwas getrübt.

Es ist eine wirklich spannende Geschichte, aber alles in allem kann ich dem Buch aufgrund der oben beschriebenen Punkte nur 3.5 Sterne geben. Ob ich noch ein weiteres Buch der Reihe lesen werden, kann ich im Moment noch nicht sagen...aber manchmal muss man Dingen doch auch eine zweite Chance geben, oder?

Viel Potential, leider auch viel davon verschossen

Von: Fhina Datum : 07.08.2018

https://fhinabasbair.wordpress.com

Inhalt:

Alex ist unser Protagonist. Er betreibt einen kleinen Laden für Magie in Camden Market. Generell hält er sich eher von anderen Magiern fern und ist gerne für sich, doch bald holt ihn seine Vergangenheit wieder ein. Und diese Vergangenheit ist nicht gerade rosig, im Gegenteil; sie ist dunkel und gefährlich. Allerdings werden er und seine Fähigkeiten von Personen aus dieser Vergangenheit aufgesucht um ein altes Relikt zu entlüften. Bald schon befindet er sich nicht nur zwischen Gut und Böse sondern auch zwischen Parteien des magischen Rates...

"Schon seit es Magie gibt, besteht eine Kluft zwischen den beiden Pfaden, zwischen den Weißmagiern und den Schwarzmagiern"


Meine Meinung:

London steht schon seit Jahren auf meiner Bucketlist und bis ich es endlich selbst dahin schaffe, lese ich eben Bücher, welche in London spielen. Mit dem gelben Cover fällt es im Buchladen einen eben auch direkt auf und eine Magiergeschichte welche in London spielt lässt mein Herz (spätestens seit Vier Farben der Magie) ohnehin immer etwas schneller schlagen.

Der Schreibstil des Autors hat mir durchaus gut gefallen und die Geschichte selbst war auch gut erzählt. Man lernt London etwas kennen und auch wenn man die Stadt noch nie besucht hat, weißt man etwas mit den Orten anzufangen.

Im Laufe des Buches bekommt man viel Informationen über verschiedene Magien und lernt auch nach und nach Alex's Freunde (Luna, Starbreeze und Arachne und Feinde (Lyle, Morden, Levistus sowie Rachel, Cinder und Khazad). Es wird auch ausführlich erklärt, wieso er sich von anderen Magiern, vor allem von Schwarzmagiern fernhält und er nichts mehr mit seiner Vergangenheit zutun haben möchte.

Allerdings schweift mir der Autor auch etwas zuviel ab und das Buch wird an manchen Stellen einfach unnötig in die Länge mit vielen und langen Erklärungen oder aber nichtigen Streitigkeiten zischen den Protagonisten (Alex und Luna), die teilweise an Streits von Kleinkindern erinnern. Und das zusammen mit diesen vielen Abschweifungen - nicht alle waren sinnlos oder unnötigt, aber viele - hat den Lesespaß etwas getrübt.

Es ist eine wirklich spannende Geschichte, aber alles in allem kann ich dem Buch aufgrund der oben beschriebenen Punkte nur 3.5 Sterne geben. Ob ich noch ein weiteres Buch der Reihe lesen werden, kann ich im Moment noch nicht sagen...aber manchmal muss man Dingen doch auch eine zweite Chance geben, oder?

Harry Dresden trifft den Eisernen Druiden

Von: Inge Götz aus Aglasterhausen Datum : 05.05.2018

Buchhandlung: Kindlers Buchhandlung

Coole Mischung aus Harry Dresden und Atticus O'Sullivan.
Hat mir beim Lesen sehr viel Spaß gemacht und ich habe mich immer wieder beim Lachen erwischt. Noch nicht ganz so komplex wie K.Hearnes Eiserner Druide aber definitiv auf dem richtigen Weg. Ich hoffe sehr auf weitere Übersetzungen