Leserstimmen zu
Das Ritual von London

Benedict Jacka

Alex Verus (2)

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Jetzt kommt wieder der schwierige Teil des Ganzen... Was soll ich sagen... Nachdem mich ja der erste Teil schon in seinen Bann gezigen hatte, musste natürlich der zweite auch her. Und auch dieser hat mich wieder begeistert! Zwar hatte er am Ende des zweiten und am Anfang des dritten Drittels einige Längen, die überwunden werden wollten, aber es hat sich gelohnt! Der Showdown war überragend und die Überraschung ist dem Autor definitiv geglückt! Alex ist wie immer souverän und stark, bis auf ein paar Minuten, aber da will ich nicht zu viel verraten! Ich mag ihn einfach!!! Er ist mir ao supersymphathisch, dass icb gar nicht an ihm zweifeln könnte, wenn ich es wollte... Luna hat mich diesmal RICHTIG aufgeregt!!! Ich kann euch eins sagen, ich wollte sie echt an die Wand klatschen... So pubertär hätte ich sie mir nie vorgestellt und ich war mächtig enttäuscht von ihr... Arachne, meine Lieblingsspinne! Sie wird auch immer die einzige davon bleiben *lach* Ich habe sehr mit ihr gefiebert... Ein wundervolles Buch mit vielen Überraschungen und vielen Aufregern, aber die pure Begeisterung überwiegt am Ende doch. 4 von 5 Sternen, weil mir die Längen tatsächlich etwas gestört haben und immer noch Luft nach oben ist! Ich bin gespannt, wie es weitergeht und vor allem wann...

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Für mich beschreibt dieser eine Satz vom Klappentext bereits, warum ich diese Reihe jetzt schon liebe, denn für mich ist London immer etwas Besonderes. Die zwei bisher erschienenen Bände sind unterhaltsam, sehr gut geschrieben und durchweg mit tollen Charaktere bestückt. Die magische Welt, die Benedict Jacka geschaffen hat, mag nicht die originellste sein und bestimmt auch nichts Neues für Magie-Fans, aber dafür macht es unglaublich Spaß darin zu stöbern und ein bisschen zu verweilen. Noch dazu, da er es schafft London so detailgetreu darzustellen und zu beschreiben, was ich wirklich für ein paar schöne Stunden wieder in meiner zweiten Heimat sein kann. „Das Ritual von London“ beginnt nur ein paar Monate nachdem „Das Labyrinth von London“ geendet hat. Alex hat nach den Ereignissen im Museum nun Luna als seine Auszubildende angenommen und dazu noch eine gewisse Bekanntheit in der Zaubergemeinde erlangt. Dadurch hat er jedoch auch einige Feinde dazu gewonnen, sowohl unter den Weißmagiern, als auch unter den Schwarzmagiern. Das zweite Buch in der Alex Verus-Reihe steht dem ersten wirklich in nichts nach. Glücklicherweise hat Benedict Jacka es geschafft der „zweite-Band-Flopp“-Falle zu entgehen und hat eine weitere hervorragende Lektüre vorgelegt. Alex Verus, unser Held und treuer Magier, verhindert weiterhin Angriffe und gerät ständig in eine Reihe gefährlicher Situationen, denen er normalerweise nur um Haaresbreite entgeht. Ich mag die Momente, in denen seine Vorahnung genau zum richtigen Zeitpunkt eintreten, um z.B. einer Kugel auszuweichen oder seinem Lehrling vor einer Attacke zu retten. Der Autor hat mit Alex Verus einen hervorragenden Charakter geschaffen. Seine Fähigkeit, mehrere Zukunftsstränge zu sehen, ist bereits absolut faszinierend und dementsprechend die Art, wie er seine Fähigkeiten einsetzt, umso mehr. Er ist vom Typ eher ruhig, gelassen und hat normalerweise die Kontrolle und ich liebe die Tatsache, dass er keine dummen Dinge anstellt. Er ist durchaus bereit, aus einer verzwickten Situation herauszukommen - wenn nötig sogar kleinlaut beizugeben und wegzulaufen. Er tritt für all seine weltlichen und magischen Freunde ein und versucht auf der guten Seite der magischen Kluft zu bleiben. Ich genieße seine inneren Monologe und wie er mit der Welt um sich herum interagiert. Er ist ein Magier, der von einem Schwarzmagier unterrichtet wurde, sich jedoch dafür entscheidet, diesen Weg zu verlassen und sich nun irgendwo zwischen weißer & schwarzer Magie aufhält. Er ist nicht unbedingt einer von den Guten. Er tötet trotzdem ohne Reue, wenn es sein muss, aber er hat einen starken ausgeprägten Moralkodex und versucht, sich daran so gut es geht zu halten. Bereits nach „Das Labyrinth von London“ war ich Feuer und Flamme und habe wie verrückt auf den zweiten Band hin gefiebert und das, obwohl zu dieser Zeit noch nicht einmal Informationen vorhanden waren, ob dieser überhaupt erscheinen wird. Genau so, bin ich jetzt absolut gespannt auf den dritten Band im Oktober. Allein die Cover machen mich schon glücklich und zählen für mich zu den schönsten Buchcovern in meinem Regal. Ich denke, dass im weiteren Verlauf der Reihe jede Menge Potenzial steckt und ich kann es kaum abwarten zu sehen wohin die Reise für Alex Verus geht.

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Der hellseherische Magier Alex Verus ist zurück. Mit „Das Ritual von London“ von Benedict Jacka ist der 384 Seiten dicke Nachfolgeband zu „Das Labyrinth von London“ im Verlag blanvalet erschienen. Aus dem Zauberladen Emporium Arcana von Alex Verus wurde ein magischer Wunscherfüller gestohlen. Luna, Alex Verus Zögling, versucht mit dieser Affenpfote ihren Fluch zu brechen , damit sie endlich mit ihrem Freund zusammen sein kann. Aber Wunscherfüller fordern für die Erfüllung von Wünschen einen hohen Preis und so versucht Alex Verus Luna zu schützen, während ihn wieder einmal skrupellose Magier bekämpfen wollen. „Das Ritual von London“ ist eine gelungene Fortsetzung, die sich merklich flüssiger liest als der Vorgängerroman. Benedikt Jacka ist es gelungen, die Längen, die der erste Roman über den Magier Alex Verus noch hatte, zu streichen und hat somit deutlich gestrafften Roman geschrieben. Das hat dem Buch eindeutig gut getan, denn die Geschichte ist nun fokussierter und dadurch ein Lesevergnügen, in dem sich flott und einfach schmökern lässt. Das Buch macht damit eindeutig Appetit auf mehr und glücklicherweise ist der dritte Band „Der Magier von London“ bereits angekündigt, so dass die Vorfreude schon jetzt steigen darf.

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Meinung: Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was mich so an Alexander Verus fasziniert. Fakt ist, ich liebe seine Art zu denken. Folglich bin ich auch super angetan von seinen Abenteuern. Vor allem von den ganzen Kreaturen, die sich dort tummeln, von der Magie, mit der hier jongliert wird, und natürlich von London an sich. Es ist chaotisch, aber mit diesem Chaos kann ich umgehen. Alexander Verus ist ein Wahrsager. Er sieht Millionen verschiedene Zukünfte binnen eines Wimpernschlages. Verus ist kein Kampfmagier, er steht auf keiner Seite, gehört nicht zur weißen oder schwarzen Fraktion, aber auch er untersteht gewissen Regeln, die es in der Magiergesellschaft gibt. Dadurch, dass er bei seinem letzten Abenteuer einem hohen Tier in die Quere gekommen ist, hat er sich einen mächtigen Feind geschaffen und nun bleiben versteckte und offene Mordanschläge nicht aus. Aber das ist nicht alles. Verus ist grundsätzlich ein Einzelgänger und bis auf seinen verfluchten Lehrling Luna hat er kaum soziale Kontakte. Nun, zumindest keine menschlichen. Der Schreibstil des Autors ist einfach nur genial. Er erzählt aus Sicht von Alex in der Ich Perspektive und dadurch ergeben sich nicht nur unendlich viele Möglichkeiten, sondern es entsteht auch eine ganz besondere Verbindung. Es ist jetzt nicht so, dass ich emotional stark mitfiebere, dafür sind die unterschiedlichen Situationen teilweise zu abstrakt. Lunas Fluch, der sich darin auswirkt, dass sie niemandem zu nahe kommen darf, ist dabei auch nicht gerade hilfreich. Viele Emotionen werden über Berührungen ausgedrückt und die sind, bis auf solche in Kämpfen, Gefahren und bei Action hier eher Mangelware. Was überhaupt nicht schlimm ist, nur halt anders. Alexander Verus Leben braucht momentan auch noch keine Liebe. Sein Wirken ist so schon aufregend genug. Wo er im ersten Band in epische Kämpfe, Machenschaften der Räte und diverse Zwickmühle geraten ist, steht die Handlung des zweiten Teils dem in nichts nach, auch wenn ich ein wenig Mühe hatte, mich auf der Feeling einzulassen. Aber Alex Charme - von dem er nicht weiß, dass er ihn hat - kann man irgendwie nicht widerstehen. Und so dreht sich der zweite Band um ein, wie der Name schon sagt, Ritual... das verboten ist und es so nicht geben dürfte. Die Protagonisten geraten wieder einmal zufällig zwischen die Fronten, magische Gegenstände beeinflussen das Schicksal, Explosionen, Rätsel, Kaltblütigkeit, Feuer und Eismagie stehen an der Tagesordnung. Und egal in welchem Abschnitt der Geschichte man sich befindet, man amüsiert sich entweder über die kuriose Denkweise des Charakters, über die merkwürdigen Situationen, in die er gerät, oder aber man versucht sich Arachne, die Riesenspinne vorzustellen, die Alex seine Freundin nennt. Es ist herrlich, es ist crazy und niemals langweilig - obwohl es mich nicht am Herzen packt, wie andere Storys, die ich feier. Fazit: Benedict Jacka hat mit seinen Abenteuern im magischen London etwas geschafft, was ich niemals für möglich gehalten hätte: Er begeistert mich für Kampf- und Wahrsagemagie - und zwar einzig durch den einfließenden Humor. Da sind nicht viele Gefühle im Spiel, die Geschichte fesselt allein durch, ja... durch ihr Chaos und die sympathischen Protagonisten. Das Ritual von London dreht sich um unterschätzte Kreaturen: Schwarzmagier mit einer Sprengkraft von Nuklearbomben und harmlos aussehende Riesenspinnen, Drachen und andere halb definierbare Dinge. Die Vielfalt macht’s! Bewertung: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ (5/5)

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DAS RITUAL VON LONDON Cover: Stilistisch passt es perfekt zum ersten Band, es ist diesmal in Blau gehalten, was etwas weniger auffällig ist als der gelbe Vorgänger. Inhalt: Auf der Suche nach einer magischen Kreatur stellt Alex fest, dass diese auf ihm kuriose Weise ums Leben gekommen ist. Während die anderen Magier dies als glückliche Fügung empfinden, lässt es Alex keine Ruhe. Der Tod der Kreatur lässt sich nur auf ein Ritual zurückführen, welches verboten und äußerst riskant ist. Neben dem Ritual muss sich Alex auch mit dem neunen Freund von Luna rumschlagen, der auf die grandiose Idee kommt einen mit Magie durchwobenen „Wunscherfüller“ an sich zu nehmen, der die Wünsche nicht im Sinne seines Nutzers erfüllt. Fazit: Eine gelungene Fortsetzung der Reihe. Der Schreibstil ist sehr angenehm und fließend. Viele Charaktere aus dem ersten Band sind wieder mit von der Partie. Der Band ist etwas einfacher und insgesamt vom Inhalt etwas stimmiger, was sicher daran liegt, dass die Erklärungen, wie die Welt der Magier funktioniert, nicht mehr so ausführlich vorhanden waren. Schreibtechnisch merk man eine gewisse Weiterentwicklung. Dennoch empfinde ich den zweiten Band als etwas schwächer als den ersten. Dies lag daran, dass einige Ereignisse für mich, selbst als nicht Wahrsager absolut vorhersehbar war. Zum Teil war dies sicher beabsichtigt, da es die Kräfte einer Magierin unterstreicht, dennoch war es dadurch etwas zu vorhersehbar. Es gab jedoch auch einige Überraschungen über die ich mich wirklich gefreut bzw. die mich total aus dem Konzept gebracht haben. Alles in allem freue ich mich schon sehr auf den nächsten Band. Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen.

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Zunächst einmal vielen lieben Dank an das Bloggerportal und den Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar, ich habe mich sehr gefreut! Mir hat "Das Ritual von London" sehr gut gefallen, da ich die Handlung sehr spannend fand und den Humor des Autors großartig finde! Außerdem bin ich ein großer London Fan und finde es wirklich toll, wenn Fantasyelemente mit unserer Welt verknüpft werden. Gut finde ich auch, dass jeder Band ein separates Abenteuer behandelt, so dass die Handlung immer abgeschlossen ist. Trotzdem sollte man aber die Reihe in der richtigen Reihenfolge lesen. Die Charaktere fand ich wieder sehr toll! Gerade Alex ist ein sehr sympathischer und humorvoller Typ, so dass das Lesen sehr viel Spaß macht. Auch Luna, Sonder und Arachne finde ich sehr gelungen und sehr zu Alex passend. Womit ich mich in diesem Band etwas schwer getan habe, war das Ende, da teilweise so viel passiert ist, dass ich einfach nicht mehr richtig mitgekommen bin. In dem Fall finde ich aber: lieber ein bisschen zu viel Handlung, als zu wenig. Den Schreibstil des Autors fand wieder genial, da er nicht nur spannend schreibt, sondern auch einen tollen Humor hat. Ich habe wieder sehr viel gelacht und hatte viel Spaß. Alles in allem kann ich jedem Fantasy Fan die Reihe nur wärmstens ans Herz legen, denn sie ist wirklich spannend und äußerst humorvoll. Fans von Ben Aaronovitch werden Alex Verus und seine Abenteuer lieben! BAnd 3 der Reihe ist beim Blanvalet Verlag übrigens schon für Oktober 2019 angekündigt und ich kann es kaum erwarten den nächsten Band zu lesen!

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Das Cover finde ich, wie beim ersten Band schon sehr schön, auch wenn es relativ schlicht gehalten ist. Es scheint mir, als würde die Reihe sehr bunt werden, wenn man sie im Regal stehen hat. Band 1 ist gelb, Band 2 ist blau und der dritte Band wird rot sein. Da die Reihe im Moment 9 Bände umfasst und der 10 angekündigt ist, hat man dann sicher einen ganzen Regenbogen im Regal stehen. Der Band verfügt wieder über eine Karte mit den wichtigsten Stellen aus dem Buch, sodass man auch weiß wo die Stellen in London liegen. Der zweite Band steigt mehr oder weniger direkt da ein, wo der Erste aufhört. Wie auch beim ersten Band, braucht es eine Weile, bis die Geschichte richtig in Fahrt kommt und Alex hinter die Machenschaften der Gegner kommt. Was ich total ok finde, weil es eben nicht offensichtlich ist, was alle Leute planen und der Spannungsbogen damit auch gehalten wird. Das Ende fand ich dann etwas zu schnell, was aber mehr oder weniger nur etwas persönliches ist. Bzw ist nicht mehr viel nach dem Finale passiert, Aber es macht auf jeden Fall Lust auf mehr. Es kommen ja zum Glück noch einige Bände. Ich fand es schön, dass die Beziehung von Alex und Luna vertieft wurde und dass man auch etwas mehr von Arachne erfahren hat. Sie spielt auch eine wichtige Rolle in dem Buch. Ich fand es auch gut, dass nicht alles erklärt wurde, es taucht ein magisches Geschöpf auf, von dem man aber nicht viel erfährt, ich hoffe sie erklären dazu noch etwas mehr in den nächsten Bänden. Freunde und Feinde aus dem ersten Band tauchen auch wieder auf, und die Seiten wechseln schnell wer Freund und Feind ist. Ich finde gut, wenn die Taten in Frage gestellt werden und man drüber nachdenken muss, ob das wirklich gut oder schlecht ist.  Ich finde es auch immer noch mehr als klasse, dass in dem Buch Liebesgeschichten keine so große Rolle spielen und wenn mal etwas in die Richtung vorkommt, wird es nur am Rande erwähnt. Es ist auch gut, dass Alex ein Wahrsager ist und kein Kampfmagier, weil es spannend zu lesen ist, wie er die meisten Sachen einfach mit Grips löst und nicht mir Gewalt. Besonders ans Herz gewachsen ist mir der Charakter Sonders, er wird trotz seiner nerdigen Art von Alex gemocht und auch seine Art von Magie wird anerkannt und es wird auch auf ihn zurückgegriffen, weil Alex weiß, dass er ihn vertrauen kann. An sich mag ich den Charakter von Alex auch sehr und auch seine Magie, er kann in die Zukunft sehen und da kann er eben auch sehen, ob sein Plan funktionier, oder in welche Richtung er ausweichen muss, um nicht von einer Kugel getroffen zu werden. So wie er seine Magie beschreibt, erinnert es an die Wächter Reihe von Sergej Lukianenko, da können die Magier Warscheinlichkeitslinien sehen und zum Teil auch beeinflussen. Ein Charakterverzeichnis wäre schön gewesen, weil ich teilweise mit den Namen durcheinander gekommen bin. Dennoch ist das Buch ein sehr guter zweiter Teil. Wer den Ersten gelesen hat, sollte unbedingt beim Zweiten weiter machen. Ich fand die Story erfrischend anders und freu mich schon drauf, wenn es weiter geht mit Alex und Luna.

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ACHTUNG: Kann Spoiler zum ersten Band enthalten! Lieblingszitat: „Und schließlich war da die Kundschaft. Eine winzige Fraktion, die wusste, was sie tat, ein geringfügig größerer Teil, der ein wenig wusste, was er tat, und eine ganze Menge von denen, deren Wissen über die Magie auf einen Post-It gepasst hätte.“ (S. 39) Ich muss zuallererst sagen, dass ich bereits vom ersten Band der Alex-Verus –Reihe begeistert war und mich unglaublich auf den Zweiten gefreut habe. Mir gefiel die etwas andere Art von Magiergesellschaft in London sehr und Alex‘ besondere Fähigkeiten, gepaart mit den antiken Anspielungen. Der gesamte Mix aus Moderne und Mittelalter, beziehungsweise Antike, war für mich dort schon stimmig und deswegen habe ich mich auf mehr aus der Zaubererwelt gefreut. Was ich abschließend denke, erfahrt ihr in diesem Beitrag: Klappentext: London ist immer eine Reise wert. Und wenn Sie schon mal da sind, empfehlen wir Ihnen einen Besuch im Emporium Arcana, dem Zauberladen des Magiers Alex Verus. Bis vor kurzem gab es hier zum Beispiel einen magischen Wunscherfüller. Doch er wurde gestohlen. Die junge Luna versuchte, mit ihm einen Fluch zu brechen, um endlich mit dem Mann zusammensein zu können, den sie liebte. Doch magische Wunscherfüller machen nie nur das, was man ihnen aufträgt, und sie fordern immer einen schrecklichen Preis. Während Alex Verus alles versucht, um Luna zu schützen, und nebenbei skrupellose Magier bekämpft, wird ihm eines klar: Die Freundschaft mit einer Spinne ist unbezahlbar! „Eine Menge Menschen glauben, dass Divinationsmagie einem alles verrät, was man wissen möchte, aber das tut sie nicht.“ (S. 184) Was mir zuerst auffiel, war die Leichtigkeit, mit der ich wieder in die Geschichte reinkam. Immerhin war es schon fast ein Jahr her, dass ich den ersten Band gelesen habe. Dennoch waren Alex und Luna, seine Assistentin, mir noch genau so präsent wie damals. (Was vielleicht auch daran lag, dass ich mich gerade in London, dem Ort des Geschehens befand.) Alex war wie eh und je: Einerseits so sympathisch und charmant, was eindeutig durch seine unschlagbare Ehrlichkeit kommt, andererseits auch eindeutig geprägt von seinen Fähigkeiten des Hellsehens. Mir gefällt sehr gut, dass auch diese Art der Divination nicht unfehlbar ist, da sie auf dem Gesetz der Wahrscheinlichkeit beruht. In diesem Band erfährt man sehr viel mehr über die Magiergesellschaft in London, ihre Regeln und ihre Grausamkeit – Alex muss sich natürlich wieder gegen die korrupten und machtgierigen Typen durchsetzen. Auch dieser Charakterzug gefällt mir an Alex sehr, da er immer das Bedürfnis hat, Leuten zu helfen. Sein Herz ist auf eine Art wirklich riesig und gleichzeitig denkt er von sich selbst immer als Egoist, dabei ist er viel empathischer als er meint. Außerdem ist er kein Heiliger: Er kennt die dunklen Seiten der Magier viel besser als ihm lieb ist und scheut auch nicht davor zurück, sich dieser Seite zu bedienen, wenn es um ein größeres Wohl geht. Am Deutlichsten wird Alex und seine Leidenschaft durch seine beste Freundin Arachne, die ich bereits im ersten Band geliebt habe (alleine für die Idee muss ich Benedict Jacka ein Lob aussprechen), definiert. Sie ist Alex unheimlich wichtig, nicht nur als gute Freundin, sondern auch als Vertraute. Irgendwie weiß sie immer alles über Alex, obwohl er gar nichts sagt, was für den Leser natürlich sehr amüsant ist. Zusammen mit seinem Lehrling Luna sind sie so ziemlich Alex einzige Freunde, die ihn nicht irgendwie gerne tot sehen würden oder betrügen würden. Alle zusammen bilden ein lustiges Dreieck, dessen aufbauende Beziehung mich im ersten Band mit Spannung erfüllt hat. Dahingehend wurde ich sehr enttäuscht. Nicht nur, dass mich Luna als Charakter mit ihrem Verhalten enttäuscht hat, aber meine Erwartungen, die ich tapfer das ganze Buch über gehegt habe, wurden regelrecht zerstört. Alex tut sehr viel dafür, dass Luna ihren Fluch besser kontrollieren kann und natürlich kann ich sie auf gewisse Art auch verstehen. Ich wäre auch müde, immer gegen die tödlichen Auswirkungen des Fluches kämpfen zu müssen, ohne wirklich Aussicht auf Besserung und getrennt von allen die ich liebe. Trotzdem kam mir Lunas Verhalten so unsagbar kindisch und erfahren vor, dass ich stellenweise an ihrer Eignung gezweifelt habe – sie hatte überhaupt keine Einsicht und wie immer wollte sie Alex auf nicht zuhören, als er sie gewarnt hat. Gleichzeitig ist da auch noch die Lehrling-Lehrer-Beziehung zwischen Luna und Alex, die meiner Meinung nach sehr unter den zwischenmenschlichen Problemen der beiden gelitten hat, wodurch Luna eigentlich kaum etwas in diesem Band von Alex gelehrt hat. Zumindest nicht geplant. Was die Spannung betrifft, so hat es ordentlich angezogen und das neue Drama, was sich in Alex Leben anbahnt ist kaum auszuhalten. Der Arme tut mir allerdings echt leid, jeder will ihm an den Kragen. Ich musste lange lesen, bis ich auf eine Lösung zu dem Problem kam und bis ich alle Twists und Geheimnisse entdeckt hatte, denn die hat Jacka wirklich gut versteckt und ordentlich in die Trickkiste gegriffen. Ich meine, er konnte sogar seinen hellsehenden Magier in die Irre leiten. „Sie benimmt sich nicht wie dein Lehrling. Und du benimmst dich nicht wie ihr Meister.“ (S. 99-100) Fazit: Abschließend hat mir dieser Band fast genauso gut gefallen wie der erste Teil dieser wunderbaren Reihe. Ich finde diese Reihe lebt von ihrem Protagonisten Alex Verus, und da er wirklich schillert, ist auch das Buch einfach wunderbar. Was mich ein wenig enttäuschte, war der Twist zwischen Luna und Alex, besonders das Ende hat mich schockiert, da es nicht ganz mit meiner Vorstellung der Riehe vereinbar war. Nichtsdestotrotz kann ich „Das Ritual von London“ wirklich jedem empfehlen, der eine humorvolle und spannende Magiergeschichte in London verlockend findet, denn er wird eindeutig nicht enttäuscht werden. Vielen, vielen Dank nochmal an das Bloggerportal von Randomhouse und an den Blanvalet Taschenbuch Verlag für das freundliche Bereitstellen dieses Rezensionsexemplars. Diese Tatsache hat meine Meinung und Wertung in keiner Weise beeinflusst. [Werbung, Rezensionsexemplar, alle Cover- und Zitatrechte liegen beim Blanvalet Tschenbuch Verlag] Bibliographische Angaben: Autor: Benedict Jacka Seitenanzahl: 384 Seiten Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag Genre: Urban Fantasy

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