Leserstimmen zu
Blind

Christine Brand

Milla Nova ermittelt (1)

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Nathaniel wurde durch einen tragischen Unfall in seiner Familie blind. Das ist der Grund, wieso er (viele) Probleme wie zum Beispiel beim Aussuchen von seiner Kleidung hat. Da seine Familie gestorben ist, hat er bei einer Adoptivfamilie gelebt. Nun lebt er alleine mit seiner Hündin Alisha und die „Familie“ will sich wieder mit ihm treffen, jedoch weiß er nicht, welches von den dreien Hemden sein blau kariertes Hemd ist. Glücklicherweise ist die Technik so fortgeschritten, dass es eine App namens „Be my eyes“ gibt, wo Sehende den Blinden helfen können. Dabei wird Nathaniel mit einem Sehende zufällig durch einen Videochat verbunden. (Der Sehende muss die App auch installiert haben.) Wenn der Sehende Zeit und Lust hat, hebt er ab, wenn nicht, wird Nathaniel mit einem anderem verbunden. Dieses Mal wird er mit Carole verbunden, jedoch war das Gespräch nicht so wie die anderen…. Die Sehende, namens Carole, beginnt mitten im Gespräch zu schreien und danach hört Nathaniel nur noch einen dumpfen Aufprall. Auch wenn er nichts sehen kann, weiß er, dass etwas nicht stimmt. Da die Polizei ihm nicht glaubt, wendet er sich an eine alte Freundin: Die Journalistin Milla. Da es anfangs keine Anzeichen auf eine Entführung gibt, wird dieser Fall immer unglaubwürdiger und komplizierter. Jedoch kommt die Polizei einer Spur immer näher… Meinung Das Buch zählt zu einer meinen Lieblingsbüchern. Ich finde es gut, dass die Kapitel nicht allzu lang sind. Man kann die Handlung gut mitverfolgen und die Gefühle werden sehr gut dargestellt. Da es sich hier um ein Krimiroman handelt, werden verschiedene Fälle behandelt. In diesem Buch werden zwei Fälle auf einmal ermittelt. Anfangs denkt man, dass die Fälle komplett verschieden sind, jedoch haben sie mehr miteinander zu tun, als man anfangs denkt. Ich finde die Sichten der verschiedenen Charaktere voll spannend, vor allem die von Nathaniel, weil ich selbst nicht blind bin und es interessant ist, wie ein blinder Mensch die alltäglichen Aufgaben löst. Jedoch merkt man auch, dass ein Blinder als Zeuge einer Entführung nicht sehr glaubwürdig wirkt. Deshalb bewundere ich auch die Hartnäckigkeit und den Mut von Nathaniel während des ganzen Buches. Ich würde das Buch weiterempfehlen und ich wünsche euch noch viel Spaß beim Lesen! Anna, 16

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Titel: Blind Autor/in: Christine Brand Verlag: blanvalet Seitenanzahl: 443 Klappentext Nathaniel hört einen Schrei, dann bricht die Verbindung ab. Gerade noch telefonierte er mit einer Frau. Eine anonyme App verband die beiden, die Frau half Nathaniel dabei, das richtige Hemd zu wählen. Denn Nathaniel ist blind, doch der Schrei klang eindeutig. Was, wenn der Frau etwas angetan wurde? Er ist sich sicher: Es muss ein Verbrechen sein. Doch keiner glaubt ihm, es gibt keine Beweise, keine Spur. Gemeinsam mit einer Freundin, der Journalistin Milla, macht sich Nathaniel selbst auf die Suche nach der Wahrheit. Er ahnt nicht, dass er für die fremde Frau die einzige Chance sein könnte – oder ihr Untergang… Persönliche Meinung: (kann Spoiler enthalten, auch wenn ich versuche, diese zu vermeiden) Wow. Dieses Buch ist der Hammer. Dieses Buch behandelt nicht nur den Alltag von Nathaniel, sondern erzählt aus verschiedenen Perspektiven. Dadurch wirkt die Geschichte in meinen Augen viel lebendiger und abwechslungsreicher. Die Gefühlswelt der Charaktere ist gut nachvollziehbar, vor allem Nathaniel ist mir sehr ans Herz gewachsen. Das Buch hat definitiv einige (für mich) unerwartete Wendungen genommen, was ich aber gut finde, denn so ist die Geschichte nicht vorhersehbar gewesen. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Durch den Perspektivenwechsel konnte Spannung aufgebaut werden und der Perspektivenwechsel kam auch immer schneller, je spannender es wurde. Würde ich das Buch weiterempfehlen? Ja. Das Buch ist für jeden was, der gerne Kriminalromane liest.

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Dass ich ein Buch so spannend finde, dass ich spontan am liebsten die ganze Nacht hindurch weiter gelesen hätte, das kommt selten vor. Bei "Blind" von Christine Brand aus dem blanvalet Verlag war dies allerdings der Fall. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und mein erster Gedanke morgens war, möglichst schnell weiter zu lesen. Nervenkitzel pur und absolute Spannung. Wenn sogar Sebastian Fitzek sagt "Eine genial spannende Idee meisterhaft umgesetzt. Krimikunst vom Feinsten", dann wird da wohl auch was dran sein. Schließlich weiß der ziemlich gut, wie man seine Leser um den nächtlichen Schlaf bringt :)Aber worum geht es? Nathaniel ist blind und bedient sich daher einer App, bei der er mit einem Sehenden verbunden wird und dieser ihm quasi die Augen ersetzt. Bei einem solchen Gespräch bricht die Verbindung, in der er sich nach der Farbe eines Hemdes erkundigt hat, nach einem Schrei plötzlich ab. Was mit der Frau am anderen Ende der Leitung passiert ist, weiß er nicht, aber er befürchtet Schlimmes. Leider weiß er von seiner Gesprächspartnerin nur den Vornamen: "Carole". Wie man damit bei der Polizei eine Anzeige aufgeben soll, zumal, wenn man nicht sicher sagen kann, was und ob, etwas passiert ist, vor diesem Problem steht Nathaniel nun.  Parallel dazu ermittelt Milla, Reporterin, im Fall mysteriöser HIV-Infektionen, die alle in einer Musikschule ihren Anfang nahmen. Wir springen also zwischen den Geschichten Nathaniels, Millas, Caroles und einiger anderer Personen, was den besonderen Reiz hier ausmacht. Ständig fragt man sich, ob und wie die Geschichten zusammenhängen. Das bleibt auch bis zum Ende so. Dankbar ist dabei, dass die einzelnen Kapitel recht kurz sind und man sich somit  nicht andauernd fragen muss, wo man bei den anderen Figuren eigentlich stehengeblieben war. Es liest sich super in einem guten Erzähltempo ohne Längen und langweilige Passagen. Wäre es mir möglich gewesen, ich hätte das ungelogen in einem Rutsch über Nacht durchgelesen. Da ich aber vernünftig genug bin, hab ich mich stattdessen beim Einschlafen auf die spannende Lektüre am nächsten Tag gefreut und es dann zackzack weggelesen. Gerne mehr davon :)

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Dieser Thriller war sehr spannend zu lesen. Zu Beginn war es zwar etwas mühsam, den verschiedenen Handlungsfäden zu folgen, bis irgendwann klar wurde, daß es Zusammenhänge gibt. Die Fälle werden dann irgendwann logisch miteinander verknüpft, auch wenn es dabei manchmal recht zufällig zugeht. Besonders beeindruckt hat mich, wie sich die Autorin in die Welt der Blinden eingefühlt hat. Man merkt, daß sie sich intensiv mit dem Thema beschäftigt hat und auch über eigene Erfahrungen verfügt: Die App Be my eyes zum Beispiel gibt es wirklich und die Autorin hat selbst Erfahrung damit. Außerdem hat sie, wie ihre Protagonistin Milla, selbst eine TV – Reportage über einen Blinden gedreht, mit dem sie sich im Zuge ihrer Recherchen dann noch einmal traf, um sich von ihm zeigen zu lassen, wie er sich helfen lassen kann und wo er aber auch an seine Grenzen stößt. Und das macht ihren Protagonisten Nathaniel dann auch überzeugend: Er wird nicht zum Überhelden, der trotz seines Handicaps den Fall löst, sondern er versucht gegen alle Widerstände hartnäckig das Geheimnis zu lösen. Genau das macht dann auch die eine oder andere Schwäche bei der Zeichnung der Figuren und der Zusammenführung der Kriminalfälle wieder wett. Fazit: Solide, sehr spannende Krimikost mit einem wirklich interessanten Hintergund. Der Verlagswebsite ist zu entnehmen, daß es weitere Fälle um Milla Nova geben wird – es wird interessant sein, wie sich diese Reihe entwickelt und ob auch Nathaniel Berenner wieder mit von der Partie sein wird!

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Der Protagonist des Buches, Nathaniel, ist seit vielen Jahren blind. Um seinen Alltag zu erleichtern nutzt er die App „be my eyes“ (Gibt es übrigens wirklich, mega tolle Sache!), mit der er sich anonym mit Leuten verbinden kann, die ihm beispielsweise die Farbe gewisser Gegenstände nennen können. Als er eines Tages bei der Nutzung der App mit einer gewissen Carole verbunden wird, geschieht etwas merkwürdiges. Die beiden werden bei ihrem Gespräch unterbrochen und Nathaniel vernimmt Geräusche, die für ihn eindeutig darauf hinweisen, dass die Frau überfallen worden ist. Nachdem ihre Verbindung unterbrochen wurde, informiert Nathaniel die Polizei. Ohne Beweise und Einzelheiten über Carole kann jedoch nichts unternommen werden und so versucht der Protagonist auf eigene Faust herauszufinden, was geschehen ist. Dieses Buch konnte mich von der ersten Seite an komplett fesseln. Ich habe es gerade mal aus der Hand gelegt, um etwas zu essen und auf die Toilette zu gehen, ansonsten habe ich es in einem Rutsch durchgelesen. Ich konnte einfach nicht unterbrechen, ich MUSSTE wissen, wie es endet. Es kommen einige weitere Details hinzu, die dazu führen, dass man nicht aufhören will zu lesen, allerdings will ich hier niemanden spoilern. Den Schreibstil der Autorin habe ich als sehr angenehm empfunden, es war keine allzu schwer verständliche Sprache. Auch den Protagonisten Nathaniel empfand ich von Anfang an als sehr sympathisch. Ich muss gestehen, dass ich anfangs etwas Mitleid mit ihm empfunden habe, weil ich automatisch davon ausgegangen bin, dass er in seinem Leben sehr stark eingeschränkt ist durch seine Blindheit. Im Verlaufe des Buches wurde mir jedoch immer wieder bewusst, wie extrem seine Sinne geschärft sind. Ich werde also auch persönlich etwas aus diesem Buch mitnehmen können, nämlich dass man Personen auf Grund gewisser Voraussetzungen, wie eben hier die Blindheit, niemals unterschätzen sollte! Fazit: Die Autorin hat hier eine extrem spannende Geschichte erschaffen, die einen auch im Nachhinein noch beschäftigt. Für mich ein absolutes Highlight! Gebt dem Buch unbedingt eine Chance, ihr werdet es nicht bereuen!

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Martina Treger ist u.a. Synchronsprecherin für Octavia Spencer. Somit hatte ich diese Schauspielerin die ganze Zeit vor Augen, wie sie mir die Geschichte erzählt. Mit ihrer leicht rauchigen, dunklen Tonart, gibt sie der Handlung den besonderen Touch. *Nathaniel braucht Hilfe & aktiviert die App “be my eyes” (reale App) *Kontaktperson bricht Unterhaltung unvermittelt ab *Nathaniel hört seltsame Geräusche, alarmiert die App-Inhaber *Problem: Anonymität *Ergo: Name, Ort, Nummer, alles unbekannt *Was nun? *er kennt die Stimme! *Nathaniel hat eine Idee *Milla, Journalistin & Bekannte, wird informiert *Hilfskette tritt in Kraft *Aber: ist wirklich etwas passiert oder war es ein Fehlarlam? *egal, Nathaniel will Gewissheit und tritt damit in ein Hornissennest *es kommen Dinge ans Tageslicht, die man nie erleben möchte *Wettlauf mit der Zeit beginnt *Aufbau: drei Erzählstränge (Opfer/Nathaniel/Milla) *Spannung: stets leicht vorhanden, Steigerung am Ende *Charaktere: zahlreich, aber überschaubar Die Abschlussworte: Zugegeben, ich hätte mir das Buch nie geholt, wenn ich nicht einen Tipp bekommen hätte. Zu oft haben mich Geschichten mit blinden Charakteren durch Unglaubwürdigkeit oder Längen enttäuscht. Hier hatte ich das Gefühl wirklich durch die Augen eines Blinden die Welt wahrzunehmen. Man konnte seine Wut, sein Entsetzen und die Hilflosigkeit förmlich spüren. Als Gegenpart haben wir Milla, die das komplette Gegenteil von Nathaniel ist. Extrovertiert, sehend und voller Energie. Deshalb zögert sie nur minimal als sie um Hilfe gebeten wird. Das Hörbuch ist mit seinen knapp 9 Stunden recht kurz und dennoch merkt man nicht, dass es sich um eine gekürzte Version handelt. Es ist perfekt, wenn man zwischendurch Lust auf einen feinen Krimi hat. Man kan mitfiebern, sich die Haare raufen und die Hand vor den Mund schlagen. Denn auch, wenn ich einen Aspekt recht schnell erkannt habe, ist dieser noch lange nicht das Ende der Fahnenstange und macht die Handlung nicht minder unterhaltsam. >> Kurzer, aber feiner Hörbuch-Tipp!

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Gestern angekommen - heute beendet 👌🏼 Ich hatte mal wieder Lust auf einen guten Thriller 😊 eine Empfehlung von Sebastian Fitzek, kann ja nur gut werden oder ? Also habe ich gestern Abend angefangen und das Buch auch dann heute morgen mitten in der Nacht beendet. #pageturner Die Idee zum Buch hatte mir schon beim Klappentext gefallen. „Nathaniel hört einen Schrei, dann bricht die Verbindung ab. Gerade noch telefonierte er mit einer Frau. Eine anonyme App verband die beiden, die Frau half Nathaniel dabei, das richtige Hemd zu wählen. Denn Nathaniel ist blind, doch der Schrei klang eindeutig. Was, wenn der Frau etwas angetan wurde?“ Die Autorin hat das Szenario echt gut umgesetzt. Die Protagonisten sind sehr glaubhaft und sie Story sehr spannend erzählt. Wie gesagt, aus der Hand legen konnte ich das Buch nicht 📖 Ich will die Rezension auch nicht in die Länge ziehen. Das Buch ist perfekt für einen spannenden regnerischen Abend. Auch für Einsteiger in das Genre und für Leser, die „leichte“ Kost im Bereich Thriller suchen ist dieses Buch empfehlenswert. Ein kleines Manko gibt es bei mir leider, ich hab das Buch viel zu schnell durchschaut aber ich bin da auch kein Maßstab bei der Menge an Thrillern die ich gelesen habe.

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Der Klappentext sprach mich direkt stark an, denn er wirft eine sehr interessante Frage auf, über die ich mir noch nie zuvor Gedanken gemacht hatte: was würde eigentlich passieren, wenn ein Blinder Zeuge eines Verbrechens würde, und das auch noch aus großer Distanz und nur übers Telefon? Hätte er überhaupt eine Chance, von der Polizei ernst genommen zu werden; würde seinem Gehör die gleiche Bedeutung beigemessen wie der Sicht eines sehenden Zeugen?Da stieg schon die nächste Frage in mir auf: könnte der blinde Zeuge sich wirklich absolut sicher sein, dass er einem Verbrechen – möglicherweise sogar einem Mord! – gelauscht hat, trotz einer möglichen akustischen Verfremdung übers Telefon? Das Buch steigt schnell und spannend in diese Thematik ein. Mir fiel dabei positiv auf, dass Nathaniel, der blinde Protagonist, sehr authentisch beschrieben wird. Ich verfolge seit einigen Jahren den Youtube-Kanal einer jungen Frau, die im Alter von 14 Jahren erblindet ist, und Nathaniels alltägliche Erlebnisse und Herausforderungen (jedenfalls bevor er mitten in einen Kriminalfall katapultiert wird) lesen sich ungemein schlüssig und glaubhaft, verglichen mit dem, was sie so aus ihrem Leben erzählt. Der Leser gewinnt einen guten Einblick in seinen Alltag und die besonderen Schwierigkeiten, mit denen ein blinder Mensch in einer Welt der Sehenden zu kämpfen hat, ohne dass Nathaniel jemals zum Klischee verkommt oder auf seine Behinderung reduziert wird. Er ist entschlossen, intelligent, einfallsreich, mutig, mitfühlend und – ach ja! – nebenbei auch blind. Nathaniel zur Seite steht Journalistin Milla Nova, die mir ebenfalls gut gefiel. Ihr Freund Sandro ist Ermittler bei der Mordkommission, was ihr jedoch mehr Konflikte als Vorteile beschert. Er heißt es absolut nicht gut, wenn sie über die Fälle schreibt, an denen er gerade arbeitet, und erzählt ihr daher auch nichts darüber. Da sie allerdings eine schnelle Auffassungsgabe und ein gutes kriminalistisches Gespür hat, ist sie dennoch schnell auf der richtigen Spur – zu seinem Leidwesen. Sie ist eine Protagonistin, der ich gerne durch weitere Bücher folgen möchte. Allerdings schrieb die Neue Zürcher Zeitung, sie erinnere ‘leise an Lisbeth Salander aus der Bestsellertrilogie von Stieg Larson’, ich persönlich habe da jedoch keine Ähnlichkeit gesehen… An dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass “Blind” zwar der erste Band der Reihe ist, der in Deutschland beim Blanvalet-Verlag erscheint, aber bereits der fünfte Band, den die Autorin mit der Protagonistin Milla Nova geschrieben hat! Die ersten vier Bände erschienen von 2009 bis 2015 beim Schweizer Landverlag. Man kann das Buch sehr gut ohne Vorkenntnisse lesen, man spürt aber hier und dort, dass die Charaktere schon eine Vorgeschichte haben. Der zentrale Kriminalfall des Buches beruht auf einem tatsächlichen Fall – so unglaublich das auch scheint. Ich möchte hier noch nichts darüber verraten, aber der Fall ist vielschichtig und voller unerwarteter Wendungen, so dass ich nur so durch die Seiten flog. Ein kleiner Wermutstropfen war für mich jedoch, dass es einige Zufälle gibt – darunter auch solche, ohne die die Ermittlungen zum Stillstand kommen würden. Ich persönlich bin kein großer Freund von Kommissar Zufall… Hier und dort erschienen mir ein paar Dinge auch ein klein wenig unglaubwürdig, aber beides hält sich noch ausreichend in Grenzen, dass ich dennoch viel Spaß an diesem Krimi hatte. Der Schreibstil ist sehr flüssig, unterhaltsam und angenehm zu lesen. Die Kapitel enden meist in Cliffhangern, die so geschickt geschrieben wurden, so dass sie nicht penetrant oder unglaubwürdig wirken – was für mich oft ein Manko an Cliffhangern ist –, sondern die Spannung und das Tempo steigern.

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