Leserstimmen zu
Blake

Jack Heath

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ein Thriller der Sonderklasse!

Von: sunshine-500

20.02.2019

„BLAKE“ von Jack Heath erschien im Februar 2019 im HEYNE Verlag Das Cover ist mir sofort ins Auge gefallen, der in großen roten Lettern geschriebene Titel hat meine Neugier entfacht! Timothy Blake ist eine Einzelgänger, arbeitet als Profiler und inoffizieller Mitarbeiter beim FBI in Housten. Er ist anders, hat eine sehr gute Auffassungsgabe und sieht Zusammenhänge, wo es keine zu geben scheint. Nach der Entführung eines Jungen wird seine Hilfe gebraucht, ihm zur Seite steht die FBI – Agentin Reese Thistle. Die Beiden ermitteln, doch die Geldübergabe geht schief und der Entführungsfall läuft aus dem Ruder........ Jack Heath hat einen besonderen Thriller zu Papier gebracht und mit Timithy Blake einen Charakter erfunden, der zum einen abstoßend und im Gegenzug sehr anziehend wirkt. Er hat bei mir ambivalente Gefühle erzeugt , von Abscheu bis Mitleid war alles dabei. Der Entführungsfall ist spannend und fesselnd erzählt, ich wurde auf falsche Fährten geführt. Immer wenn ich dachte ich hätte den Täter im Visier, kam eine Wendung. Das sind Dinge, die für mich ein guter Thriller haben muss. Die Charaktere hat Jack Heath gut ausgearbeitet und mit Leben gefüllt. Die FBI – Agentin Reese Thistle ist eine sympathische junge Frau, die eine schwere Kindheit hinter sich hat und doch den steinigen Weg hinter sich gebracht hat. Timothy Blake, hat es in seiner Kindheit genauso schwer gehabt, sein Weg war noch steiniger! Bei ihm war ich hin und hergerissen. Der Autor hat mit ihm, einen Antihelden erfunden, der einem Gänsehaut beschert. Durch die geschickt eingebauten Rückblenden in seine Vergangenheit, bekam ich einen guten Einblick in sein bisheriges Leben und vor allem in seine Kindheit. Der Schreibstil des Autors liest sich sehr flüssig und geht in die Tiefe. Erzählt wird die Geschichte in Ich – Perspektive aus Timothy Blakes Sicht, so konnte ich seine Gedanken und Gefühle hautnah miterleben. Fazit: Jack Heath hat einen spannenden Thriller mit einem besonderen Charakter zu Papier gebracht, der nichts für zartbesaitete ist. Die Geschichte ist fesselnd von Anfang bis Ende. Ich wurde sehr gut unterhalten und gebe meine absolute Leseempfehlung. Geeignet ist die Geschichte besonders gut für Thrillerfans die das Besondere lieben!

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Blake

Von: Hashtagbuch

18.02.2019

Timothy Blake, Ex-Heimkind, -Obdachloser, -Kreditkartenbetrüger, exzessiver Rätsellöser und Soziopath wird vom FBI in schwierigen Fällen als externer Berater hinzugezogen. Sein Talent besteht darin Dinge wahrzunehmen und Menschen zu deuten. Diese Kombinationsgabe führt zu sehr schnellen Lösungen der Fälle die eine besondere Bezahlung verdient. Cops sind Idioten. Ich sehe mir die Beweise an und sage ihnen, wer's gewesen ist. S.386 Dagegen läuft Blakes Privatleben so ziemlich neben der Spur. Eine Beziehung kann er als Einzelgänger nicht eingehen da körperliche Nähe bei ihm ein außergewöhnliches Verlangen auslöst. Sein Zuhause teilt er sich daher mit einem Junkie und Kleindealer, da er weiß daß er diesem scheißegal ist und er keine Fragen stellen wird. Seine Miete verdient er mit dem Lösen unlösbarer Rätsel. Blake wird zu einem Entführungs-Fall hinzugerufen der auch für ihn nicht einfach ist, denn er ist ständig darum bemüht sein Geheimnis geheim zu halten. In diesem Fall geht es um eine Mutter die ihren Sohn zu sehr liebt, eine Geldübergabe auf einem belebten Supermarktparkplatz, eine entnommene Niere, ein heruntergekommenes Lagerhaus und zwischendrin Blake der Spuren folgt die das FBI noch gar nicht entdeckt hat. Der Entführer spielt ein Katz und Maus Spiel und dreht den Spieß um... Am Anfang jedes Kapitels wird der Leser mit einem dieser unlösbaren Rätsel konfrontiert. Am Ende des Buches findet man die 26 Lösungen. Die 448 Seiten in relativ großer Schrift lesen sich flüssig, trotzdem gebe ich diesem Buch maximal 3 Sterne. Mein Geschmack wurde nur in manchen Szenen getroffen, und das waren die Sherlock-esken Seiten an Blake. Die Auflösungen der Ursache des Geheimnisses und der brutale "Showdown" sind einfach zu übertrieben.

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Blake

Von: M.M

18.02.2019

Blake ist beim FBI DER Profiler. Wenn es darum geht vermisste Personen zu finden, kommt er ins Spiel. Leider bin ich mit diesem Buch nicht warm geworden und habe es, trotz Nervenkitzel leider abgebrochen.

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Spannender Thriller

Von: Wilfriedsson

17.02.2019

Insgesamt unterhaltsam, genialer Held mit einer recht unappetitlichen Angewohnheit. Durchaus fesselnd, flüssig geschrieben. Wäre gespannt auf eine Fortsetzung.

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Von Thriller kaum eine Spur !

Von: Jörg M. Hensen

17.02.2019

Kein Buch zum Durchlesen, da von einer Spannung erst nach über 300 Seiten etwas zu spüren ist. Ein Ermittler der Autos stiehlt und rohes Menschenfleisch isst und als Baby die Mutterbrust verspeist hat ( ohne Zähne ?? !! ) , der nur blutige Steaks mag (gibt es nicht, es ist nur Fleischsaft ) und einen Pyromanen als Nachbar hatte der Katzen vergräbt, obwohl diese doch eher was verbrennen. Ein Übermensch der trotz schwerster Verletzungen noch Taten vollbringt, eigentlich typische amerikanische Übertreibungen , obwohl er Australier ist ( hat sich wohl von Candice Fox inspirieren lassen ) , da lieb ich mir die Skandinavier-Krimis, sind 10 mal besser.

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Ich bin wirklich kein Thriller Fan besser gesagt war ich keiner aber dann habe ich hier den Klappentext gelesen und es hat mich sofort gefesselt, ich bin neugierig geworden und wollte es unbedingt lesen und wahnsinn 😱 dieses Buch hat mich so fasziniert dass ich mehr will... Mehr Thriller.. . Am Anfang erfährt man nicht viel über Blake nur dass er der Polizei bei manchen Fällen als Berater hilft und dafür eine Belohnung bekommt. Blake ist eine Kopie des Sherlock Holmes , er ist aufmerksam, er achtet aufs Detail und er ist sehr zurückgezogen. Kein Fall ist vor ihm sicher bis ein Junge entführt wird. Blake wird mit Tatsachen konfrontiert und weiß nicht was um ihn geschieht, immer wenn er denkt ein Schritt weiter zu sein passiert etwas was ihn aus der Bahn wirft. Zerrissen zwischen Wahrheit zu erfahren und seine eigene Welt zu schützen gibt er dennoch nicht auf. Er geht durch die Hölle um diesen einen Fall zu lösen und am Ende war nicht nur Blake überrascht ich bin wahnsinnig geworden. Man ist so in der Geschichte gefesselt und ermittelt selber, Stück für Stück, Schritt für Schritt, man ärgert sich und wie schon gesagt man wird hier wahnsinnig. Die Geschichte verläuft in zwei Spuren, einmal hat man ein Fall der hartnäckig genug ist und dann lernt man Blake kennen, den richtigen Fleischsüchtigen Blake. Denn er ist ein Kannibale. Seine Sucht wird immer mehr offenbart und ans Licht gelegt, und man darf auch in die Vergangenheit blicken und je mehr man über diese Person weiß desto verwirrter die Gefühle. Ich wollte ihn hassen dafür was er macht und ich habe es bestimmt paar mal gemacht aber dann durfte ich ein Blick in seine Seele werfen und ich vergaß den Hass. Er faszinierte mich. Ich verstand ihn und er tat mir Leid, seine Vergangenheit ist echt nicht ohne 😢. Die Geschichte wird aus seiner Sicht erzählt und das fand ich noch intensiver, noch verständlicher. Ich möchte noch erwähnen auch wenn hier auf das Thema Kannibalismus eingegangenen wird, fand ich es nicht ekelhaft oder abstoßend, eine erträgliche Portion würde ich sagen. Die gesamte Geschichte fand ich überhaupt nicht zu blutig, oder zu brutal, es gab manche Szenen die sehr detaillierte Beschreibung enthalten aber überhaupt nicht schlimm. Von daher kann ich das Buch jedem empfehlen. Die gesamte Geschichte fand ich überhaupt nicht zu blutig, oder zu brutal, es gab manche Szenen die sehr detaillierte Beschreibung enthalten aber überhaupt nicht schlimm. Von daher kann ich das Buch jedem empfehlen. Wer also auf eine wahnsinnige Ermittlung mit einem Protagonisten der besonderen Art steht ist bei diesem Buch an der perfekten Stelle. Ich habe es sehr genossen und seit dem möchte ich einfach mehr davon

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Klasse Thriller

Von: Wiomi

16.02.2019

Ein Ermittler der etwas anderen Art. Den Hintergrund seiner Sucht erfährt man zum Glück Stück für Stück im Verlauf des Buches, was ihn dann auch nicht ganz unsympathisch macht. Sein täglicher Kampf u. auch der Umgang damit, sind ebenso fesselnd, wie auch der Rest der Geschichte! Spannend, gut zu lesen und immer wieder überraschend bis zur letzten Minute! Habe es innerhalb kürzester Zeit gelesen.

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Profiler der etwas anderen Art

Von: Stuttgarterin

16.02.2019

Zunächst einmal finde ich das Buch haptisch sehr ansprechend. Ich habe es ausgepackt und mir hat es gefallen, das die Oberfläche eine spezielle Struktur hat. Im Grunde ist die Struktur dieses Thrillers recht simpel: FBI nutzt einen inoffiziellen Ermittler, da die eigenen Mitarbeiter dessen Hilfe benötigen. Der etwas heruntergekommene Ermittler entpuppt sich als ein wahnsinnig guter Profiler, auf den man eigentlich Stolz sein könnte. Wenn da nicht seine Bezahlung und seine damit verbundenen Neigungen äußerst ungewöhnlich wären. Auf diese Schwäche stößt man im Buch ziemlich schnell und auch im Laufe der Kapitel kommt man zu dem Schlüsselpunkt, an welchem er diese Neigung für sich entdeckt hat. Seine Ermittlungsmethoden sind nicht unbedingt im Rahmen der üblichen Methoden, aber sie führen doch zum Ziel. Ein wenig enttäuscht hat mich dann doch die Lösung des Falls am Ende. Bis dahin hatte der Autor viel Wert auf Beschreibungen und Details gelegt. Am Ende mutet die Lösung des Falles an sich aber mehr einem schnellen Abschluss an. Mehr wird aber nicht verraten. Grundsätzlich finde ich das Buch aber gut aufgebaut. Es lässt sich leicht lesen, bietet dem Leser auch einmal einen etwas untypischen, schmuddeligen und nicht wirklich nicht gerade sympathischen Protagonisten, der allerdings an andere Charaktere wie Dexter oder Hannibal erinnert. An manchen Stellen war ich mir nicht klar darüber, ob der Thriller oder mehr der Protagonist als solcher im Mittelpunkt der Geschichte stehen soll. Sehr viele Seiten zeigen Blakes Vergangenheit und seinen Werdegang auf und beschäftigen sich daher weniger mit dem zu lösenden Fall. Die kleinen Auszüge aus Blakes Lebens sind aber durchaus spannend und anschaulich beschrieben und liefern dem Leser und der Leserin eine Erklärung, wie es zu Blakes Entwicklung gekommen ist. So hätte man durchaus aus seinem Leben ohne Entführungsfall ein Buch konstruieren können, da dieses durchaus genug gruseliges Potential zu bieten hat. Sehr schön fand ich auch die kleinen Rätsel zu Beginn jeden Kapitels. Passend waren diese auch daher, da Blake einen kleinen "Nebenjob" als Puzzlesolver im Internet betreibt. Alles in allem finde ich, dass es sich um ein gutes Erstlingswerk handelt. Ob er auch den eigentlichen Fall so schnell löst, wie einen Zauberwürfel, muss jeder selbst herausfinden.

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