Leserstimmen zu
Blake

Jack Heath

(39)
(29)
(10)
(2)
(2)
€ 12,99 [D] inkl. MwSt. | € 13,40 [A] | CHF 18,90* (* empf. VK-Preis)

Blake

Von: Seiten.Hiebe

29.06.2019

,„So genial wie Sherlock, so lasterhaft wie Dexter“ verspricht der Klappentext. Timothy Blake ist Mitte Dreißig, hat wenig Geld und wirkt etwas heruntergekommen. Doch er hat ein Talent, welches dem FBI bei der Klärung vieler Fälle geholfen hat. Er hat ein unfassbar gutes Einfühlungsvermögen und kann Menschen sehr gut einschätzen. Außerdem ist er ein begnadeter Rätsel-Löser. Doch bei seinem nächsten Fall ist einiges anders. Ein Junge wurde entführt und es wird ein hohes Lösegeld gefordert. Als Blake dabei hilft eine Geldübergabe zu planen, geht etwas schief und das FBI steht wieder einmal ratlos da. Hinzu kommt, dass Blake auf die Lösung der Fälle angewiesen ist. Denn er wird nicht mit Geld bezahlt. Er hat ein dunkles Laster, und er bekommt seine Belohnung nur, wenn er den jeweiligen Fall aufgeklärt hat. Deshalb hängt er sich voll in den Fall rein. Eine düstere Geschichte mit vielen negativen Vibes, die in Housten spielt. Korruption soweit das Auge blicken kann. Eine Kriminalitätsstatistik die es dem FBI nur möglich macht, die Fälle anzunehmen, die es in die Nachrichten schaffen werden. Blake ist ziemlich heruntergekommen und wächst einem trotzdem ans Herz. Für mich war die Geschichte ein bisschen zu düster und Blake‘s Laster war mir eine Spur zu dick aufgetragen. Trotzdem ein wirklich spannender Fall mit einem sehr überraschenden Ende. Dieser Thriller ist nichts für schwache Nerven, es geht schon etwas blutiger zu.

Lesen Sie weiter

Thriller mit Biss

Von: Shishi

21.02.2019

Inhalt: Der FBI Berater Timothy Blake ist ein etwas anders als alle anderen Berater/Detektive die der Leser sonst üblicherweise kennt. Ein genialer Kopf der trotz seines mitfühlenden und moralischen Wesens eine dunkle und grausame Seite an sich hat. Sie Kriminalgeschichte in die Blake hineingerät ist die Entführung eines Jungen mit vielen Irrungen und einem überraschenden Täter und einer Achterbahnfahrt in der, der Held Blake gleichzeitig verdächtigt wird etwas mit der Tat zu tun zu haben. An seiner Seite eine hübsche, geschiedene und junge FBI Agentin, die nach anfänglicher Skepsis Blake zur Seite steht und gleichzeitig freundschaftlich- romantische Gefühle für ihn hegt. Meinung: Ich gehe mit etwas gemischten Gefühlen aus der Story heraus. Auf der einen Seite ist es sehr spannend und man kann nicht aufhören zu lesen. Auf der anderen Seite sind sehr grausame und unmenschlich blutige Szenen so bildhaft beschrieben, dass ich denke das es den ein oder anderen doch abstoßen könnte. Bei dem Protagonisten schwankte ich zwischen Sympathie und Ekel. Die einzige Person in der Geschichte der ich zugetan war, war die FBI Agentin. Positiv sind die Rückblicke in die Kindheit und in die Biographie von Blake. Die Rätsel am Anfang jedes Kapitels macht Spaß beim raten. Alles in einem eine solide Geschichte deren Hauptprotagonist jedoch mich nicht vollends überzeugen konnte.

Lesen Sie weiter

Blake

Von: Hashtagbuch

18.02.2019

Timothy Blake, Ex-Heimkind, -Obdachloser, -Kreditkartenbetrüger, exzessiver Rätsellöser und Soziopath wird vom FBI in schwierigen Fällen als externer Berater hinzugezogen. Sein Talent besteht darin Dinge wahrzunehmen und Menschen zu deuten. Diese Kombinationsgabe führt zu sehr schnellen Lösungen der Fälle die eine besondere Bezahlung verdient. Cops sind Idioten. Ich sehe mir die Beweise an und sage ihnen, wer's gewesen ist. S.386 Dagegen läuft Blakes Privatleben so ziemlich neben der Spur. Eine Beziehung kann er als Einzelgänger nicht eingehen da körperliche Nähe bei ihm ein außergewöhnliches Verlangen auslöst. Sein Zuhause teilt er sich daher mit einem Junkie und Kleindealer, da er weiß daß er diesem scheißegal ist und er keine Fragen stellen wird. Seine Miete verdient er mit dem Lösen unlösbarer Rätsel. Blake wird zu einem Entführungs-Fall hinzugerufen der auch für ihn nicht einfach ist, denn er ist ständig darum bemüht sein Geheimnis geheim zu halten. In diesem Fall geht es um eine Mutter die ihren Sohn zu sehr liebt, eine Geldübergabe auf einem belebten Supermarktparkplatz, eine entnommene Niere, ein heruntergekommenes Lagerhaus und zwischendrin Blake der Spuren folgt die das FBI noch gar nicht entdeckt hat. Der Entführer spielt ein Katz und Maus Spiel und dreht den Spieß um... Am Anfang jedes Kapitels wird der Leser mit einem dieser unlösbaren Rätsel konfrontiert. Am Ende des Buches findet man die 26 Lösungen. Die 448 Seiten in relativ großer Schrift lesen sich flüssig, trotzdem gebe ich diesem Buch maximal 3 Sterne. Mein Geschmack wurde nur in manchen Szenen getroffen, und das waren die Sherlock-esken Seiten an Blake. Die Auflösungen der Ursache des Geheimnisses und der brutale "Showdown" sind einfach zu übertrieben.

Lesen Sie weiter

Timothy Blake ist ein genialer Profiler und steht als inoffizieller FBI-Mitarbeiter auf keiner Gehaltsliste. Er hat nämlich ein geheimes Laster und wird nicht mit Geld entlohnt - sondern mit etwas, das seine dunklen Triebe befriedigt. Als Blake mit einer neuen Partnerin Special Agent Reese Thistle eine heikle Geldübergabe einfädelt, geht die Sache schief: In einem gestohlenen Wagen finden sie eine Schaufensterpuppe mit einer menschlichen Niere darin. Blake, der sein finsteres Geheimnis sorgsam hüten muss, gerät unter Verdacht... Ein FBI-Mitarbeiter mit einem kriminellen Laster klingt zunächst nicht wie etwas wirklich Neues - doch ein solcher Thriller und ein Charakter wie Blake ist mir bisher noch nicht begegnet. Blake ist ein genialer Profiler, denn durch seine düstere Vergangenheit ist seine Beobachtungsgabe sehr geschärft worden und nur durch ebenjene Vergangenheit ist er überhaupt beim FBI gelandet. Eines Tages wird er von einem Polizisten dabei erwischt, wie er seinem "Laster" fröhnt und als eben jener Polizist, Peter Luzhin, der Leiter der Außenstelle des FBI in Houston wird, schließen die beiden einen Pakt. Blake stellt seine ermittlerischen Fähigkeiten dem FBI zur Verfügung und Luzhin beschafft ihm, was er will. Blake ist sehr aufmerksam und kann ausgezeichnet kombinieren - er ist jedoch kein Charakter, den man unbedingt mögen muss. Blake ist eine zutiefst verdorbene Person und für mich absolut kein Sympathieträger. Wenn man einen Thriller über Charaktere mit einem "finsteren Geheimnis" schreibt, dann spielt sowohl die Frage, was es denn ist als auch, wie es umgesetzt wird, eine große Rolle in der Bewertung der Handlung. Zudem ist eben jenes Verlangen der größte Antrieb für Blake und steht hinter den Meisten seiner Entscheidungen. Als er mit der Ermittlung in einer Entführungssache beauftragt wird, steht es für ihn nicht im Vordergrund, was mit dem verschwundenen Jugendlichen passiert ist, es geht ihm lediglich um seine Belohnung. Im Verlauf der Handlung zeigt Blake, dass er durchaus auch Empathie empfinden kann und mit Reese Thistle entwickelt er eine Dynamik, die unabhängig von seinen Trieben steht - meistens zumindest. Dennoch ist es absolut entscheidend für diesen Thriller und ich werde hier noch einmal darauf eingehen. Ganz spoiler-frei kann ich festhalten, dass mir die Handlung an sich sehr gefallen hat und auch einige der auftauchenden Nebencharaktere durchaus sehr interessant waren. Wie Thistle und Blake miteinander umgehen, hat dem Thriller etwas Leben gegeben und besonders die auftauchenden Figuren aus dem organisierten Verbrechen empfand ich als wirkliche Bereicherung - und genau dort liegt mein Problem. Charlie Warner, Kopf des organisierten Verbrechens, ist eine so interessante Figur, dass ich gerne einen Thriller nur über diese Figur und die zugehörige Organisation gelesen hätte - denn die Faszination über Blake lässt nach einiger Zeit stark nach. Der Thriller ist nicht schlecht und auf jeden Fall etwas anderes, da die typische Jagd, nach dem Psychopathen hier dadurch, dass die Hauptfigur eben selbst ein solcher ist, anders ausfällt. Dennoch kam keine wirkliche Spannung auf - da für Blake die Rettung des Jungen nicht im Vordergrund steht sondern er lediglich seine Belohnung für eine Rettung haben möchte, fehlte mir hier etwas. Blake ist teilweise skrupellos und nur darauf fokussiert, das FBI zufrieden zu stellen. Dadurch wird auch dem Leser nicht viel gegeben, um tatsächlich Angst um das Opfer entwickeln zu können. Auch die Auflösung, wer denn hinter dem Verbrechen steht und wie Blake letztlich dieses Rätsel löst, haben mich nicht wirklich überzeugt. Der Thriller ist nicht langweilig, jedoch auch nicht sehr spannend und somit einfach nicht das, was ich erwartet habe. Wer das nicht lesen möchte, kann sich damit begnügen: 3 von 5 Sternen. Wie gesagt - der Thriller ist nicht schlecht und ich mag, wie verschieden die auftauchenden Charaktere sind, jedoch konnte es mich nicht ganz überzeugen. Aufgelöst, was er denn nun für ein Geheimnis hat, wird auf Seite 60 - daher werde ich dies im folgenden Text ab hier auch erwähnen. An dieser Stelle also eine ganz große und eindeutige SPOILER-WARNUNG!! Wie bereits geschildert, ist Blakes Trieb einer der beherrschenden Faktoren des Romans. Blake ist ein Kannibale. Luzhin verschafft ihm als Belohnung für seine Dienste Leichen aus dem Todestrakt. Stellenweise sind die Beschreibungen, wie Blake seine Nahrung verzehrt, jedoch zu detailliert und ich habe diese stellenweise als absolut ekelerregend empfunden. Das sollte keine große Überraschung sein, bedenkt man, worum es in diesem Thriller geht, doch etwas weniger detaillierte Szenen hätten für mich hier absolut ausgereicht. Zudem unterscheidet sich Blakes Sichtweise stark von der, die ich bisher aus Kapiteln/Thrillern über Psychopathen kenne - er ist ja nicht auf der Suche nach Opfern, denn Luzhin versorgt ihn ja. Blakes Schilderungen sind weniger die eines Mörders, sondern mehr die eines Suchtkranken, der versucht, nicht die Kontrolle zu verlieren. An sich ein interessantes Konzept, jedoch wurde hier etwas Potential verschenkt. Blakes ständige Schilderungen über seine Armut und seinen ausgezehrten Körper sind mir ebenfalls stellenweise etwas zu viel geworden, da der Fokus des Thrillers sich hier eben sehr weit von der Jagd nach einem Entführer und den dahinterstehenden Motiven entfertnt hat. An sich auch nicht prinzipiell schlecht, doch es entsprach nicht meinen Erwartungen. Ausweislich des Klappentextes habe ich eine Jagd auf Blake und sich erhärtende Verdachtsmomente erwartet und weniger Geschichten über seinen Hunger und die Frage, wie viele Teile des menschlichen Körpers tatsächlich verzehrt werden können. All dies hat - wie bereits erwähnt - dazu beigetragen, dass mir die Spannung im Thriller etwas gefehlt hat, darum ist mein Gesamteindruck eher ernüchtert. "Blake" ist mit Sicherheit nicht schlecht, doch ich bevorzuge hier dann doch einen Dexter-Roman.

Lesen Sie weiter

Spannend ... ja

Von: Leuchtfeuer

12.02.2019

Blake - ja ein spannendes Buch. Ich habe die Geschichte des verdeckten FBI-Ermittlers Blake in einem Rutsch durchgelesen. Auf der einen Seite war ich fasziniert, auf der anderen Seite gingen mir die Entlohnung zu seinen Einsätzen doch zu weit. Befriedigung dunkler Triebe, ok, aber darauf war ich nicht gefasst. Die Erklärung, warum es zu dieser Obsession gekommen ist, war mir dann doch zu sehr an den Haaren herbeigezogen. Hier ein netter Kerl, mit dem man fast Mitleid haben konnte, weil ein ganz normales Leben für ihn nicht möglich war, da ein Monster, abhängig von seinen Trieben und keinen Ausweg für ihn. Definitiv kein Buch, das ich gerne ein zweites Mal lesen würde.

Lesen Sie weiter

Blake

Von: Doris

11.02.2019

Ich habe auf Seite 176 aufgehört. Das Thema (die Vorliebe des Protagonisten) ist mir zu abartig bzw. zu extrem. Die Story ist mittelmäßig spannend, die Sprache relativ einfach.

Lesen Sie weiter

Blake

Von: Kitty

10.02.2019

Die Idee hinter der Figur des Blake fand ich ganz interessant, auch hat mich der Klappentext neugierig gemacht. Nach dem Lesen des Buches haben sich meiner Erwartungen nicht ganz erfüllt. Die Hauptfigur, Blake, finde ich gelungen und war mir auch ,trotz seiner "Vorlieben" und Aktionen ganz sympatisch. Die Story ist auch recht spannend, wobei sie etwas zu sehr in die Länge gezogen wurde. Der Schreibstil ist auch gut zu lesen. Was mich aber wirklich gestört hat, waren die Rückblenden, die nicht als solche gekennzeichnet sind. Liest man und beginnt ein neues Kapitel, merkt man erst nach ein zwei Sätzen, dass man in der Vergangenheit ist. Für mich ist das störend, da ich mich gerne in ein Handlung versetze und werde so aus dem Lesefluss gerissen. Mein Fazit ist: Interessante Hauptfigur, leicht spannende Story, guter Erzählstil. Für eifrige Krimileser vielleicht nichts besonderes, lohnt sich aber trotzdem, ich fand das Buch ganz gut und würde gern noch mehr über Blake lesen. Vielleicht wird es eine Serie.

Lesen Sie weiter

naja

Von: n.

05.02.2019

Ich war nach der Titelbeschreibung sehr neugierig auf dieses Buch, aber leider wurde ich etwas enttäuscht. Timothy Blake, ein inoffizieller Profiler und Mitarbeiter des FBI, hat ein Geheimnis. Er deckt verschiedene Morde durch intelligente Schlussfolgerungen auf und ist auch sehr erfolgreich aber mit der neuen Partnerin an seiner Seite, Special Agent Reese Thistle, kommt er einer großen Sache auf die Spur, bei der er immer mehr in die Schusslinie gerät. Ausserdem ist sein Geheimnis bald nicht mehr so sicher . Ich selber fand den Schreibstil sehr gut formuliert und auch flüssig, die Charakteren waren gut zum unterscheiden und auch nachvollziehbar. Allerdings konnte ich mit dem Protagonisten leider nicht viel anfangen, deshalb kann ich dieses Buch ; Blake; nicht unbedingt empfehlen. Wenn jemand schräge und außergewöhnliche Typen mag, dann ist er hier genau richtig.

Lesen Sie weiter