Leserstimmen zu
My First Love

Tanja Voosen

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Klappentext Eigentlich wollte Cassidy einem Mädchen an ihrer Schule nur dabei helfen, ihren blöden Freund loszuwerden. Doch plötzlich hat die 17-Jährige sich damit den Ruf erworben, Beziehungen innerhalb eines Tages zerstören zu können. Die dankbaren Mitschüler bezahlen sie sogar für ihren »Schlussmach-Service«. Als Cassidy aber den ebenso gutaussehenden wie nervigen Colton von seiner Freundin »befreit«, fordert er sie zu einer unglaublichen Wette heraus: Statt Paare zu trennen, soll sie zwei ganz bestimmte Mitschüler verkuppeln. Nicht ahnend, welch finstere Hintergedanken Colton hegt, nimmt Cassidy die Herausforderung an. Und stolpert mitten hinein in ein Wirrwarr aus heimlichen Küssen, verschlungenen Intrigen und der ersten großen Liebe ... Cover & Titel Bei dem Cover springt mir zu aller erst der strahlend blaue Himmel ins Auge, der in Kombination mit dem Sandstrand und den sommerlichen Outfits der Personen eine Leichtigkeit mit sich bringt, die einem sofort gute Laune macht. Der Titel ist von einem, aus Sternen bestehenden, Herz umrahmt, was sehr gut zum Titel „My first love“ passt. *SPOILER* Mir gefällt es wahnsinnig gut, dass die auf dem Cover abgebildete Szene im Buch tatsächlich vorkommt! Meine Meinung Charaktere: Mit Cassidy bin ich ehrlich gesagt nicht von Anfang an warm geworden. Sie war mir etwas zu forsch, woran man sich aber recht schnell gewöhnt. Sie ist ein sehr tapferer und verantwortungsvoller Mensch, der nur eben das Herz auf der Zunge trägt und es zeigt, wenn ihr etwas nicht passt. Sie hilft ihren Mitschülern dabei, ihre Beziehungen zu beenden und spart das dadurch verdiente Geld, um sich später den erwünschten Collegebesuch finanzieren zu können. Da ihre Mutter alles andere, als eine vorbildliche Mutter ist und sich von einer Beziehung in die nächste stürzt, muss sich Cassidy nebenbei noch um ihren Bruder und sich kümmern. Ab und zu fand ich es etwas schwierig, ihre Gedanken in Bezug auf Colton nachzuvollziehen und war dann ein wenig genervt von dem Hin und Her zwischen den beiden. Auch Colton hat sein Päckchen zu tragen. Cassidy wirkt auf ihn, nachdem sie seiner Exfreundin beim Beenden der damaligen Beziehung geholfen hat, wie ein rotes Tuch. So nutzt er jede Gelegenheit, um sich an ihr zu rächen, bis er schließlich auf die Idee mit der Wette kommt. Colton wird der Bezeichnung Bad Boy immer wieder sehr gerecht, jedoch ahnt man als Leser natürlich immer wieder, dass mehr dahinter steckt, als er nach außen hin zugibt. Lorn hat mir als beste Freundin der Protagonistin sehr gut gefallen. Sie ist ein sehr liebevoller und gutmütiger Mensch, der für Cassidy einfach alles tun würde. Zwar steht ihr ihre Schüchternheit Jungen gegenüber etwas im Weg, aber sie zieht Kraft aus ihrer Freundschaft mit Cassidy und springt über ihren Schatten. Ihre Familie hat mich sehr an die Weasleys aus Harry Potter erinnert, weshalb sie mir unverzüglich ans Herz gewachsen ist. Geschichte: Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, dachte ich, die Wette würde innerhalb der ersten 100 Seiten zur Sprache kommen, tatsächlich dauerte es aber deutlich länger, bis Colton auf diese Idee kam. Ich hätte mir gewünscht, dass das Erfüllen der Wette mehr im Vordergrund steht. Ich verstehe aber auch, dass der Fokus natürlich auf der Entwicklung der Beziehung zwischen Cassidy und Colton liegen sollte, allerdings hatte ich mich durch den Klappentext sehr auf den Verlauf der Wette gefreut. Trotz des Auf und ab’s zwischen Cassidy und Colton, habe ich sehr mit den beiden mitgefiebert und war wirklich in der Geschichte drin. Der Schreibstil hat es geschafft, dass ich mich in dem Buch zuhause gefühlt und die Schauplätze innerlich gesehen und mich dort wohlgefühlt habe. Ich fand es wahnsinnig toll, dass wir als Leser so viel an Cassidys Gedanken teilhaben durften und so mit ihr mitfühlen konnten. Alle Figuren entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter und wachsen ein kleines oder großes bisschen über sich selbst hinaus. Die Geschichte wirkte durchweg authentisch und realistisch, weshalb es mir auch sehr leicht fiel, mich hineinzuversetzen und den Alltag mit den Protagonisten zu erleben. Aus persönlichen Gründen musste ich das Buch zwischendurch unterbrechen und eine etwas größere Lesepause einlegen, allerdings habe ich sehr gut wieder in die Geschichte hineingefunden!!

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Als ich mit dem Buch begonnen habe, dachte ich, dass mich eine ganz normale Liebesgeschichte erwartet. Süß und kitschig, wie man es bei dem Alter der Protagonisten oft erwartet. Dass ich mich aber köstlich amüsiert habe und so viel witzige Szenen vorhanden sind, damit habe ich nicht gerechnet. Cassidy hat einen Schlussmachservice, mit dem sie in der Schule ihr Geld verdient. Er ist nicht öffentlich, aber so gut wie jeder weiß davon. Sie kommt aus etwas ärmlicheren Verhältnissen und ist froh, dass sie Zuhause heimlich etwas beisteuern kann. Als sie eines Tages von Colton herausgefordert wird, zwei Menschen zusammen zu bringen, statt sie zu trennen, ist ihr Kampfgeist geweckt. Colton kennt Cassidy bereits, da sie ihn und seine ehemalige Freundin voneinander getrennt hat, wodurch er gar nicht gut auf sie zu sprechen ist. Cassidy ist ein schlagfertiges Mädchen, welches kein Wert auf die Meinungen Anderer legt und Colton der typische Badboy. Natürlich haben Beide ihre Geheimnisse und es steckt mehr hinter ihnen, als man vielleicht denkt. Vor allem hat mir gefallen, dass immer wieder Anspielungen auf Serien gemacht wurden und ich musste dank einiger Passagen ziemlich lachen. Die Liebe, die sich entwickelte, war sehr authentisch. Es ging nicht über 10 Seiten und zack, waren alle über beide Ohren verliebt. Nein, es hat sich gezogen und dauerte etwas länger. Alles in allem war es tatsächlich, wie erwartet, ein süßes Buch. Allerdings mit viel Witz und tollen Nebencharakteren. Wenn ihr etwas für Zwischendurch sucht, wo ihr auch mal lachen könnt und ihr nicht allzuviel Tiefgang erwartet, dann seid ihr hier genau richtig! 4/5 ⭐

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Seitdem Cassidy einem Mädchen aus ihrer Schule geholfen hat mit deren Freund Schluss zu machen, bitten sie immer mehr Leute um Hilfe. Schon bald boomt der Schlussmach-Service. Doch es gibt auch Menschen, die den Service skeptisch entgegen sehen. Allen voran Colton, der ebenfalls durch Cassidys Hilfe verlassen wurde. Deshalb fordert er sie auch zu einer Wette heraus: Cassidy soll ein paar zusammenbringen. Doch schon bald wird klar, dass Colton diese Wette nicht ohne Hintergedanken geplant hat.. Cassidy Carter ist ein 17-jähriges Mädchen, das eher aus ärmlichen Verhältnissen kommt. Um sich etwas Geld dazu zu verdienen, bietet sie an der Schule den Schlussmach-Service an. Ehrlich gesagt bin ich am Anfang nicht so wirklich mit ihr warm geworden, denn teilweise hat sie auf mich sehr kindisch gewirkt. Nach und nach hat sich das dann doch gelegt, denn auch wenn sie immer noch sehr impulsiv gehandelt hat, hat sie sich auch Gedanken über ihr Handeln gemacht und gelernt ihre schlagfertigen Sprüche richtig anzuwenden. Colton Daniels lernt man erstmal als den typischen Bad Boy kennen, der immer den passenden Spruch auf den Lippen hat und auch das ein oder andere Mädchen abschleppt. Aber schon bald merkt man, dass Colton sehr durch ein Ereignis aus seiner Vergangenheit geprägt ist, denn er zeigt immer öfter auch seine verletzliche Seite, die ihn noch sympathischer und authentischer erscheinen lässt. Die Beziehung zwischen Cassidy und Colton hat sich sehr langsam und dadurch auch sehr authentisch entwickelt. Dabei haben mir vor allem die humorvollen Schlagabtausche zwischen den beiden total gut gefallen, denn wie sagt man so schön: was liebt, das neckt sich. Nach und nach ist die Verbindung zwischen den beiden dann aber auch tiefer und gefühlvoller geworden, was auch mit der Charakterentwicklung von Cassidy zusammen passt. Als Nebencharaktere lernen wir Cassidys beste Freundin Lorn sowie Coltons Cousin und besten Freund Theo kennen. Beide Charaktere waren mir von Anfang an sehr sympathisch und haben immer wieder frischen Wind in die Geschichte gebracht. Neben den beiden lernen wir auch Cassidys Mutter und Bruder sowie die Eltern von Lorn und Theo kennen. Der Schreibstil von Tanja Voosen ist locker leicht und an das Alter der Protagonisten angepasst. Dabei ist er eben so gefühlvoll wie humorvoll, wodurch sich das Buch sehr leicht lesen lässt und ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Vor allem die schlagfertigen und teilweise echt witzigen Dialoge zwischen den beiden Hauptprotagonisten Cassidy und Colton mochte ich besonders gerne. Die gesamte Geschichte wird aus Cassidys Sicht erzählt, wodurch man einen guten Einblick in ihre Gedankenwelt bekommt. Hin und wieder hätte ich mir hier mal einen Einblick in Coltons Gedanken gewünscht. Insgesamt ist My First Love ein wundervolles und süßes Buch über die erste große Liebe und konnte mich vor allem durch den locker leichten und humorvollen Schreibstil und die gut ausgearbeiteten Charaktere überzeugen - auch wenn ich mit Cassidy zuerst nicht so warm geworden bin. Dafür vergebe ich 4/5 Sterne.

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Cassidy ist 17 Jahre alt und betreibt in ihrer Schule einen Schlussmach-Service,bei dem sie Leuten dabei hilft unglückliche Beziehungen zu beenden. Eigentlich sollte dies eine einmalige Sache sein, doch die Geschichte hat sich verselbstständigt und nun verdient Cassidy mit ihrem Service sogar Geld. Und das kann sie wirklich gut gebrauchen um sich später eine College-Ausbildung leisten zu können. Cassidy ist tough und sarkastisch, dabei aber auch sehr sensibel. Auch wenn ich die Idee des Schlussmach-Service nicht so toll finde, mochte ich Cassidy dennoch sehr gerne. Mit Colton musst ich da etwas länger warm werden. Gegen Ende mochte ich ihn dann aber auch gern. Besonders gefallen haben mir Cassidys beste Freundin Lorn und Coltons Cousin Theo. Lorn und Cassidy zusammen führen einfach die genialsten und lustigsten Gespräche, können aber auch ernst zusammen sein. Aber im Großen und Ganzen sind die beiden komplett auf einer Wellenlänge und ich liebe die Schlagfertigkeit der beiden Mädchen. Theo verkörpert den netten Jungen von nebenan und ich fand ihn wirklich süß. Weiterhin lernt man Cassidys Familie (ihre Mutter und ihren jüngeren Bruder) kennen. Ich fand es schön, wie hier Cassidys Familiengeschichte integriert wurde und besonders konnte mich die Entwicklung innerhalb der Familie überzeugen. Den Schreibstil mochte ich wirklich sehr. Erzählt wird aus der Sicht von Cassidy, wodurch die Sprache sehr umgangssprachlich, jung und frech ist, was wirklich gut zur Geschichte gepasst hat. Genial fand ich hier die Dialoge, die besonders von Cassidys Seite aus oft sarkastisch und ironisch sind, dabei aber dennoch natürlich wirkten. So etwas mag ich ja immer echt gerne. Die Handlung ist sehr vielseitig und legt den Fokus nicht allein auf eine junge Liebesgeschichte. Vielmehr spielen auch Familie, Freundschaft und Zukunft eine Rolle, was das Buch sehr facettenreich macht. Einen großen Teil der Geschichte macht dennoch das Geplänkel zwischen Cassidy und Colton aus, wo immer wieder deutlich wird: Was sich liebt, das neckt sich. Im Großen und Ganzen fand ich die Zankerei zwischen den beiden wirklich süß, aber irgendwann wurde es mir etwas zu viel. Dadurch war die Handlung (vor allem am Anfang) stellenweise etwas zäh. Fazit: Insgesamt ist "My first Love" von Tanja Voosen eine spritzige und frische Young Adult Geschichte, die viel mehr bietet als eine junge Liebesgeschichte. Das Buch ist facettenreich und glänzt besonders durch tolle Dialoge, Humor und gelungene Charaktere.

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Handlung: Cassidy Caster ist 17 Jahre alt und hat einen gewissen Ruf an ihrer Schule, nachdem sie einem Mädchen an ihrer Schule dabei geholfen hat, ihren blöden Freund loszuwerden. So fing das Ganze mit dem sogenannten „Schlussmach-Service“ an und immer mehr Mitschüler fragen Cassidy nach ihrer Hilfe. Für Cassidy war es die perfekte Gelegenheit nebenbei ein bisschen Geld für ihr Studium zu sparen, da ihre familiären Verhältnisse nicht gerade die besten sind. Seit Cassidy einem Mädchen geholfen hat, sich von dem gutaussehenden Colten Daniels zu trennen, ist dieser nicht besonders gut auf Cassidy zu sprechen. Ständig geraten die beiden aneinander und es sprühen die Funken. Eines Tages schlägt Colton ihr eine Wette vor, in der es nicht um’s Schluss machen geht, sondern im Gegenteil: Cassidy soll zwei Mitschüler seiner Wahl dazu bringen sich ineinander zu verlieben. Nicht ahnend, worauf Cassidy sich einlässt, nimmt sie die Herausforderung an und das Chaos beginnt.. Charaktere: Die Charaktere waren mir von Anfang an sympathisch und ich habe sie alle in mein Herz geschlossen. Den einen mehr, den anderen weniger. Cassidy ist eine starke und eigenständige Persönlichkeit, die sich nichts gefallen lässt und ihre Meinung sagt. Sie musste schon früh erwachsen werden und lernen, auf eigenen Beinen zu stehen. Sie hat der Liebe schon vor langer Zeit abgeschworen und hält die Liebe für Zeitverschwendung und ‚Humbug‘. Sie will nicht wie ihre Mutter enden, die von Kerl zu Kerl springt und die Rechnungen nicht bezahlen kann. Nach jeder Trennung leidet ihre Mutter stark unter Liebeskummer und für Cassidy ist klar, so etwas möchte sie niemals fühlen. Colton wirkt auf den ersten Blick wie ein typischer, geheimnisvoller Aufreißer, der jede Woche ein neues Mädchen an der Seite hat. Doch hinter dieser Mauer verbirgt sich ein liebenswerter, verletzlicher Junge. Er hat mit seinen jungen Jahren schon viel durchlebt. Ich habe ihn in mein Herz geschlossen. Colton und Cassidy geraten immer wieder aneinander und haben sich eigentlich auch nichts nettes zu sagen. Doch nach und nach lernen sie sich immer besser kennen und umso mehr stürzen die Mauern ein und sie merken, der andere ist ja doch nicht so ein Vollidiot. Auch die Nebencharaktere sind meiner Meinung nach sehr gelungen. Sowohl Lorn als auch ihre Familie sind gutmütig und freundlich. Lorn strebt eine Profi-Sportkarriere an, ist aber dennoch ein liebenswertes Mädchen, das loyal ihren Freunden gegenüber ist und wie eine Löwin für die Leute, die sie liebt, kämpft. Auch Theo ist toll. Er ist hilfsbereit, gut erzogen und man kann ihn nur mögen. Lorn und Theo sind einfach die besten Freunde, die man sich wünschen kann. Schreibstil Tanja Voosen hat einen angenehmen und flüssigen Schreibstil. Geschrieben ist der Roman aus der Ich-Form von Cassidy. Der Schlagabtausch zwischen Cassidy und Colton war zum Teil witzig und hat mich zum lachen gebracht. Das einzige was mir nicht so gut gefallen hat, ist dass es den einen oder anderen Rechtschreibfehler gab, den man hätte vermeiden können. Meinung Mit viel Gefühl und Humor hat Tanja Voosen mit My first Love einen tollen Roman geschrieben! Ich konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen. Auch wenn das Buch ziemlich vorhersehbar war, wurde es an keiner Stelle langweilig und man wollte immer weiter lesen. Und erst dieses Cover, ich glaube, dazu muss ich nicht viel sagen. Es ist einfach nur wunderschön. Mein Fazit: Ein tolles Buch, welches mir sehr gut gefallen hat. Ich habe mich in dieses Buch verliebt! Ich hätte sehr gerne noch viel mehr über die Charaktere gelesen. Ich wollte, dass das Buch niemals endet. Für mich ganz klar eine Kauf- und Leseempfehlung! 4/5 🌟 An dieser Stelle bedanke ich mich noch einmal herzlich beim Bloggerportal und dem Heyne Verlag, die mir dieses Leseexemplar zur Verfügung gestellt haben. Eckdaten: Verlag: Heyne Verlag Sprache: deutsch Seitenzahl: 444 Hier geht’s zum Buch

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Mit My First Love hat die Autorin den perfekten Titel ausgewählt, denn dieses Buch ist wirklich wie die erste Liebe. Leicht, locker, voller Verwirrungen , falsch gegangener Schritte die einen doch ans Ziel bringen, Freundschaft , voller Humor aber auch mit Herzschmerzmomenten. Mir gefiel das Tempo der Geschichte, keine herzzerreissende Insta-Love Story , sondern eine die sich mit ihren Figuren entwickelt. Der Einstieg gefiel mir wirklich gut. Ich mochte Cassidy von Anfang an , aber auch Lorn. Die beiden sind ein tolles Gespann und ihre Freundschaft ist wirklich herzerwärmend. Sie halten einfach immer zusammen. Die Idee hinter dem Schlussmachservice fand ich schon recht einfallsreich von ihr. Auch wie in der Geschichte damit ungegangen wird, er steht immer wieder im Fokus und wird von beiden Seiten beleuchtet. Connor stand auf der anderen Seite und ist natürlich ziemlich angepisst. Das sorgte für einige Lacher , denn wenn er und Cassidy sich kabbeln ist das ziemlich humorvoll. Grade zum Anfang hin dümpelte die Geschichte allerdings auch ein bisschen, ich fand das Cassidys Gedankengänge sich wiederholten. Warum sie nicht an die Liebe glaubt, was besonders an ihrer Familiensituation liegt. Allerdings legt sich das ab ungefähr der Hälfte und die Geschichte nimmt an fahrt auf , Verwirrung, Intriegen, Ignoranz sorgen für Spannung ohne das es überzogen wirkte. Eine süße , lockere Geschichte, die einige Höhepunkte aufweist, auch wenn sie am Anfang etwas lang wirkte. Humorvolle Dialoge und Charaktere die man ins Herz schließt. My First Love lesen fühlt sich an, wie sich nochmal zum ersten mal verlieben.

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Zu Beginn des Buches war ich mir zumächst unsicher ob ich es mögen würde. Auf den ersten paar Seiten empfand ich Cassidy's Art als recht anstrengend und die Diskussionen zwischen ihr und Colton haben mich irgendwie genervt, weil mir das Ganze zu viel war. Allerdings hat sich meine Meinung schon nach kurzer Zeit geändert. Woran es genau gelegen hat kann ich leider nicht sagen, aber scheinbar gab es einen Punkt ab dem ich das Gekabbel der beiden mochte und zum Teil ziemlich amüsant fand. Das Lesen hat mir plötzlich richtig Spaß gemacht und bei jedem neuen aufeinander treffen der beiden, war ich gespannt was als nächstes kommt. Durch den »Schlussmach-Service« macht sich Cassidy natürlich nicht nur Freunde, sondern wird von vielen auch gemobbt oder blöd angemacht. Eigentlich sollte es anfangs nur eine einmalige Sache sein, aber plötzlich wollten immer mehr ihre Hilfe in Anspruch nehmen und haben sie dafür sogar entlohnt. Da Cassidy in bescheidenen Umständen lebt und das Geld eher knapp als reichlich zur Verfügung steht, ist es ein netter Nebenverdienst für sie, sodass ich ihre anfänglichen Zweifel, aber auch ihre Beweggründe dass sie das Geld überhaupt annimmt vollkommen nachvollziehen konnte. Cassidy strahlt eine starke, selbstbewusste Persönlichkeit aus, die sich nichts gefallen lässt. Sie ist sehr schlagfertig und sarkastisch, sodass ich mehr als einmal über ihre Bemerkungen schmunzeln musste. Ihr Charakter hat sich vermutlich so geformt, da sie es schon von klein auf nicht allzu leicht zu Hause hatte und sich nicht immer auf ihre Mutter verlassen konnte, wie es eigentlich hätte sein sollen. Ihre Freundschaft zu Lorn hat mir besonders gut gefallen, da man ihre tiefe Verbundenheit und Loyalität zum anderen förmlich gespürt hat. Die beiden verbindet eine starke Freundschaft, bei der jeder auf den anderen Acht gibt. Generell hat mir das Charakterdesign gut gefallen, da alle gut ausgearbeitet waren und ihre eigene Geschichte hatten und somit greifbar für den Leser waren. Sprachlich war das Buch sehr angenehm zu lesen. Es war locker geschrieben und durch die guten Beschreibungen konnte man sich alles bildlich wunderbar vorstellen. Was mir jedoch ein wenig gefehlt hat, waren ein paar unerwartete Wendungen. So gut wie alles, was in der Handlung passiert ist, war vorhersehbar und leider keine wirkliche Überraschung. Dies war zwar etwas schade, aber dennoch hat es mich nicht allzu sehr gestört, sodass ich die Geschichte trotzdem sehr gerne mochte. Beim lesen hat sich mir die ganze Zeit die Frage gestellt, wie das Cover eigentlich zur Geschichte passt. Zu sehen ist ein kuschelndes Pärchen am Strand, angelehnt an eine grüne Vespa. Da die Geschichte eher keine klassische Sommergeschichte beinhaltet, kam mir die Gestaltung erst ziemlich unpassend vor, obwohl es wirklich hübsch aussieht. Erst ganz am Ende, kam der aufklärende Moment, der mir dann auch ein Lächeln ins Gesicht zaubern konnte, da die Szene sehr schön war und dem Buch einen passenden Abschluss geben konnte. Fazit: Trotz anfänglicher Schwierigkeiten mit den Protagonisten, hat mir die Geschichte ziemlich gut gefallen und konnte mich für kurze Zeit wunderbar unterhalten. Ich mochte Cassidy im Verlauf der Geschichte als toughe Protagonistin immer mehr, da sie sich nichts gefallen lässt und dadurch, dass sie sich eigentlich auf keinen Fall verlieben möchte, macht es sie nur noch menschlicher, dass es am Ende doch passiert, da man seine eigenen Gefühle nun mal nicht steuern kann.

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Meine Meinung In ‚My first Love‘ lernt man das Mädchen Cassidy kennen. An ihrer Schule ist sie für ihren Schlussmach-Service bekannt, bei dem sie unglücklichen Paaren hilft, sich zu trennen. Dadurch verdient Cassidy ihr Geld, um ihrer Familie zu helfen, denn sie haben Geldprobleme, aber Cassidy lässt sich davon nicht unterkriegen. Sie nimmt, was sie haben kann und ist ebenso bescheiden wie stark. Sie hat einen sehr tollen Charakter – ihr ist es egal, was andere über sie denken, ist aber doch eine sehr freundliche Person. Und natürlich war sie noch nie verliebt. Durch einen Zufall lernt sie Colton, einen Mitschüler an ihrer Schule, kennen und ab da wird ihr Leben auf den Kopf gestellt. Ich fand den Inhalt sehr ansprechend, da es von Beginn an etwas anderes war. Trotz dass es in dem Buch viel um Schlussmachen geht, spielte das Verlieben natürlich eine ganz große Rolle. Ich mochte die Mischung daraus und konnte das Buch kaum aus der Hand legen, da es mich ziemlich packen konnte. Den Humor mochte ich auch sehr gerne, allerdings gab es ein paar Stellen, die mich an den Humor von ‚Gilmore Girls‘ erinnert haben. Das hat mich auch etwas gestört, aber größtenteils kam ich mit dem restlichen Humor ganz gut klar. Der Schreibstil war sehr angenehm und ich habe mich auch schnell heimisch gefühlt. Tanja Voosen hat die Umgebung sehr schön gestaltet und beschrieben, sodass man sich alles vorstellen konnte. Auch dass es bei einigen Stellen Reiten eine Rolle spielte, brachte dem Buch ein paar Pluspunkte, da man gemerkt hat, dass die Autorin sich wirklich mit dem Thema beschäftigt hat. Manchmal haben mir leider ein bisschen die Gefühle gefehlt und es wurde nicht ganz so emotional, wie ich es mir gewünscht hätte. Allerdings hatte ich immer das Gefühl, unter Strom zu stehen, da ich nie wusste, was als nächstes passieren würde. Aus einem Problem wurden immer mehr und bis zum Ende hin, wusste ich nicht, ob die Autorin es hinbekommen würde, ein akzeptables Ende zu schreiben. Auch alle Nebencharaktere wurden sehr schön ausgearbeitet, allerdings hat mich die Freundin von Cassidy manchmal etwas aufgeregt. Ich konnte mich bis zur Hälfte des Buches nicht ganz mit ihr anfreunden, aber in der zweiten Hälfte wurde es dann allmählich besser. Colton und sein Kumpel waren mir schnell ziemlich sympathisch und ich mochte sie – wie auch Cassidy – schnell. Fazit Das Buch hat mir trotz ein paar kleinen Schwächen gut gefallen. Manchmal hat mich zwar der Humor etwas gestört und die großen Gefühle kamen bei mir leider auch nicht an, aber insgesamt war es ein tolles Leseerlebnis. Romantisch, aber nicht zu kitschig. Eine tolle Mischung aus Schlussmachen und Verlieben!

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