Leserstimmen zu
36 Fragen an dich

Vicki Grant

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Süßes Buch

Von: Miss Foxy

16.12.2018

WARUM WOLLTE ICH ES LESEN? Das Buch wurde von der Agentur vermittelt, bei der ich kurz vor Erscheinen ein Praktikum gemacht habe. In dem Zuge habe ich von dem Buch erfahren und musste es dann lesen. Das Experiment kommt ja auch unter anderem in «The Sun is also a Star» vor und ich war gespannt, wie es hier umgesetzt wird. HAT ES MEINE ERWARTUNGEN ERFÜLLT? Definitiv. Ich habe eine lockerleichte Liebesgeschichte im Jugendbuchbereich erwartet und genau das habe ich bekommen. WAS HAT MIR GUT GEFALLEN? Wer eine simple Liebesgeschichte erwartet, der wird von «36 Fragen an dich» vielleicht enttäuscht werden, denn es geht um einiges tiefer. Die Protagonisten haben unheimlich viel Tiefe und jeder hat sein eigenes Päckchen zu tragen, was in der Geschichte selbst thematisiert wird und sie mitbestimmt. Darüber hinaus ist das Buch unheimlich facettenreich und dennoch sehr leicht zu lesen. Ein toller Schmöker für zwischendurch, der unglaublich viel Köpfchen und Humor hat und dennoch unter die Haut geht. Dieses Buch macht so unglaublich viel richtig und dafür liebe ich es. WAS HAT MICH GESTÖRT? Gar nichts so richtig und dennoch habe ich während des Lesens immer wieder auf das Detail gewartet, das mich umhaut, mich begeistert, mich staunen lässt. Das hätte ich mir bei der Geschichte so sehr gewünscht aber so blieb «36 Fragen an dich» nur bei einem sehr tollen und soliden Buch für zwischendurch. FAZIT. Ein Buch, das so ziemlich alles richtig macht, was man bei einem zeitgenössischen Jugendbuch richtig machen kann: Es ist super locker und leicht zu lesen, verspricht aber dennoch Tiefgang, Humor und interessante Charaktere. Ich habe immer wieder auf den Aspekt gewartet, der mich beim Lesen so richtig umhaut. Auf den habe ich allerdings vergebens gewartet, was unglaublich schade ist. | ★★★★☆

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Es ist ein Experiment. Mit 36 Fragen, die ehrlich beantwortet werden, soll man sich angeblich in einen komplett Fremden verlieben können. Daran nimmt Hildy teil und möchte so ihre große Liebe finden. Paul dagegen möchte einfach nur 40 $ verdienen. Hildy ist eine sehr interessante Person. Plaudertasche und schlagfertig. Als sie mit ihrem Fisch zum Experiment erscheint, veranstaltet sie bereits ein kleines Chaos, bei dem ich schon laut lachen musste. Diese Szene war einfach perfekt für den Einstieg. Paul bzw. Bob ist ein besonderer Charakter. Von ihm erfährt man wenig, was mich, aber auch Hildy, richtig neugierig gemacht hat. Mit seiner Art bringt er Hildy sehr aus der Fassung, aber trotzdem blieb er mir immer sympathisch. Als Hildy dann den Fisch nach ihm wirft, schein das Projekt beendet zu sein. Aber eigentlich beginnt es jetzt erst richtig. Über Emails und Facebook schreiben die beiden sehr viel ehrlicher, was auch die Gefühle zwischen ihnen entstehen lässt. Was mir hier sehr gut gefallen hat ist, dass die Gefühle nicht im Mittelpunkt standen, sondern eher zwischen den Zeilen zu finden waren. Hildys Familienverhältnisse waren sehr spannend, denn Hildy scheint zurzeit die vernünftigste Person zu sein. Für meinen Geschmack war dieser Teil der Geschichte nicht so angenehm und hat die gute Laune immer wieder gedämpft. Anstatt so viel von Hildys Familie hätte ich lieber über Paul etwas mehr erfahren. Sprachlich fand ich das Buch super. Es gibt kein großes Vorgeplänkel, sondern man steigt sofort bei dem Projekt ein. Besonders gut hat mit gefallen, dass ein solcher Schlagabtausch zwischen den beiden stattgefunden ha, sodass das Buch nie langweilig wurde. Fazit: Ein reales Experiment, das wunderbar in eine Geschichte umgewandelt wurde.

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36 Fragen an Dich Dieses Buch ist für mich ein absolutes Highlight. Mir hat es so wahnsinnig gut gefallen. Ich musste unfassbar viel lachen und schmunzeln während des Lesens. Es war eines der lustigsten Bücher die ich dieses Jahr gelesen habe. Paul und Hildy sind grandiose Protagonisten. Auch wenn Hildy mich anfangs ganz kurz genervt hat mit ihrer Art, so lernte ich sie im Laufe des Buches wirklich zu schätzen. Hier habe ich schon gelesen das Hildy anfangs ein Grund war, dass einige das Buch abgebrochen haben. Ich kann das teilweise nachvollziehen. Am Anfang ist es um Hildy einmal kurz wirklich wirr aber das geht tatsächlich nur ein oder zwei Seiten. Es lohnt sich da wirklich kurz durchzuhalten. Danach wird es wirklich nur schön und lustig. Manchmal muss man halt mal zwei drei Seiten ein Auge zudrücken. Über Paul hätte ich tatsächlich gern noch mehr erfahren, aber so ist das wohl wenn man einem Buchcharakter verfällt. Da kanns dann nicht genug Infos geben. :D Der Schreibstil der Autorin ist von Anfang an mitreißend und die gesamte Zeit mega unterhaltsam und humorvoll. Ich wollte nur mal kurz reinlesen und war dann direkt halb durch. Ich konnte es nicht aus der Hand legen weil es so schön war. Ist es möglich, dass aus einem psychologischen Experiment die große Liebe entstehen kann? Die Grundidee des Buches spiegelt die Idee des amerikanischen Psychologen Dr. Arthur Aron der in einem "Experiment" in Form einer Studie zwei sich unbekannte Personen 36 vorgegebene Fragen stellen und möglichst ehrlich beantworten lässt. Das Ziel ist es, zu schauen, ob sich die Probanden aufgrund der durch die Situation hervorgerufenen Nähe verlieben könnten. Ich finde das an sich schon unfassbar interessant und würde diese Studio sofort mitmachen. Ja gut, mein Mann findet das vermutlich nicht so lustig, aber ich finde das so mega spannend und möchte da unbedingt noch ein bisschen drüber lesen. Natürlich kann man das Ende des Buches erahnen aber es ist ein Jugendbuch und das ist vollkommen in Ordnung. Wenn alles einfach absolut stimmig ist, ich die Protagonisten lieb gewinne, bei fast jeder Seite lache und so gern eine Fortsetzung lesen würde, dann lohnt es sich doch absolut. Leseempfehlung von mir.

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Ich glaube, das war das humorvollste Buch dass ich gelesen habe. Paul und Hildy haben manchmal echt eine total lustige Unterhaltung geführt, aber manchmal auch eine etwas ernstere. Es wurde auch nie irgendwie langweilig, also Spannung war immer da. Ich fand es anfangs nur komisch, wie geheimnisvoll Paul alles machte, dafür war Hildy jedoch ein relativ offener Mensch und manchmal erkannte ich mich in ihr in ihrem Chaos wieder. Das Experiment, dass die beiden mitgemacht haben fand ich total interessant und würde gerne selbst auch mal so etwas ausprobieren. Ich fand es krass, dass die beiden einem wildfremden menschen gegenüber total persönliche Fragen beantworteten, eigentlich weis man ja nie, was mit diesen Informationen dann angestellt wird. Ich habe mir aber fast jede Frage auch selbst gestellt, hatte aber auch wie Hildy, nicht immer direkt eine Antwort. Manchmal war das echt kniffelig und man hat sich dann auch noch später Gedanken darüber gemacht. Das fand ich auch so bewundernswert an diesem Buch, dass diese Geschichte zum Nachdenken anregt. Ich frage mich wie es mit Hildy und Paul weitergegangen wäre, als die beiden sich wieder gefunden haben nach dem einen kleinen Konflikt... Vielen Dank an das Bloggerportal und den Heyne>fliegt Verlag für dieses Exemplar, dass ich rezensieren durfte!

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Mein Fazit: Dem Roman „36 Fragen an Dich“ liegt als grundlegende Idee das Experiment des amerikanischen Psychologen Dr. Arthur Aron zugrunde, der mit 36 Fragen, die zwei sich Unbekannte ehrlich beantworten sollen, untersuchte, ob die Beteiligten dadurch Nähe erleben und sich vielleicht ineinander verlieben. Im Original sollen sich die Probanten nach jeder Frage die erwähnten 4 Sekunden tief in die Augen blicken. Fast hätte ich mir das Buch gar nicht ausgesucht, denn ich habe es erst gar nicht als Roman wahrgenommen, ich dachte, es wäre ein Lebenshilfe-Ratgeber für ein schöneres Leben. Aber nachdem ich mir den Klappentext durchgelesen hatte, konnte ich mich voller Überzeugung für das Buch entscheiden. Zu Beginn fand ich beide Protagonisten sehr anstrengend, besonders den weiblichen Part der Antwortenden, die ihre Umwelt in Echtzeit an all ihren Gedanken teilnehmen lässt. Das hat sich aber zum Glück sehr schnell gelegt. Auch wurden die beiden Probanten immer humorvoller. Besonders witzig, fand ich die Antworten von Bob Irgendwer bzw Paul. Der Leiter des Exoeriments hat zu Beginn der Studie vorgeschlagen, dass sich die Mitwirkenden aus Gründen der Anonymität Bob und Betty nennen sollen. Und so werden diese beiden Namen genauso oft benutzt wie Hildy und Paul. Was oft für einen Schmunzler gut ist. Sehr angenehm fand ich noch 2 Dinge - Entgegen meiner Annahme, das Buch würde sich nur auf einen Raum, zwei Personen und die 36 Fragen beschränken, gab es zwischendurch einiges an Abwechslung. Es gab einige Abschnitte aus Hildys Leben, nur nie aus Pauls erstaunlicherweise. Und es gab einige Chat-Gespräche zwischen den beiden jungen Leuten, in denen sie sich nicht nur eine Reihe der Fragen gestellt haben, sondern in denen Pauls Zeichentalent in Form von Comics gezeigt werden. Ein wenig geheimnisvoll ist es auch - besonders Paul alias Bob hat eine ganze Menge Geheimnisse, das alleine macht schon neugierig auf's weiterlesen. Aber auch Hildy ist nicht ganz offen, obwohl man das fast die ganze Zeit denkt, denn sie trägt ihr Herz sehr auf der Zunge und lässt ihre Mitmenschen an allen ihren Gedanken teilhaben. Aber eben nicht an allen, manches behält sie glatt für sich. Ein nettes Buch, leichte Kost, auch ein wenig hervorsehbar, aber ein sehr stimmiges Buch. Ich habe es auch so empfunden, dass es sich bis zum Ende fast durchgehend gesteigert hat. Ich habe mich durchgehend gut unterhalten gefühlt.

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Kann aus einem psychologischen Experiment die große Liebe entstehen? Für mich als gnadenloser Romantiker versprach schon der Klappentext des Buches den gefühlsoverload den ich genauso liebe. Eigentlich ist der Roman ein Jugendbuch, was man hie und da auch merkt. Grant benutzt in den Dialogen Jugendsprache, was ich aber vollem als authentisch empfinde. Das Cover ist bunt und verspricht frische Dialoge sowie grosse Gefühle. Alleine dadurch fühlte ich mich Schon abgeholt. Aber worum geht es denn nun eigentlich? Die 18-jährige Hildy Sangster nimmt aus Langeweile, an einem psychologischen Experiment teil. Zur selben Zeit meldet sich auch Paul an, doch sein Interesse ist eher, es schnell hinter sich zu bringen. Seine Motivation waren nämlich die 40 Dollar, die es für die Teilnahme gab. Jeff, ein junger Doktorand sucht paare, die 36 Fragen beantworten. Er möchte herausfinden, ob es möglich ist das ein sich unbekanntes Paar durch diese Fragen so beeinflusst und manipuliert werden kann, das eine so enge persönliche Bindung daraus resultiert, dass sich die beiden ineinander verlieben. So sitzt nun die chaotische Hildy und der introvertiert Paul in einem nüchternen Universitätsraum und stellen sich gegenseitig Fragen. Natürlich könnten auch die Antworten der beiden nicht unterschiedlicher ausfallen. während Hildy ausufernde Storys von sich gibt, sind Pauls Antworten eher kurz und karg. Als bei einer der Antworten, dann Hildy´s Fisch durch die Luft fliegt, den sie eigentlich für ihren Bruder gekauft hatte, scheint das Experiment zum Scheitern verurteilt. Doch Paul findet Hildy Profil im Netz und versucht alles, damit dieses Experiment weiter geht. Den inzwischen hat Hildy Pauls Herz gewonnen, er weiß nur noch nicht, ob es auch Hildy so geht. Zu dem herrscht in Hildy´s Familie Chaos, ihre Eltern haben ziemliche Eheprobleme und sie hat Angst, wie es weiter geht. Gibts ein Happy End? Natürlich! Ein frühlingshafter, leichter Roman den man auch jenseits der twenties Lesen kann. Ein Experiment wie im Buch gibt es übrigens tatsächlich. Angeblich genügen bereits ein paar Fragen um sein Gegenüber für sich einzunehmen. hätte ich meinen Mr Big nicht bereits gefunden, würde ich es fast einmal versuchen.

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Meine Meinung zum Buch Gestaltung: Schon vor einer ganzen Weile habe ich von dem Experiment gehört, in dem bestimmte Fragen Liebe "produzieren" bzw. hervorrufen können. Auch wenn ich nicht so ganz daran glauben wollte, war ich dennoch neugierig, als dazu ein Buch auf dem Markt erschien. Nun war mein Interesse doch geweckt. Optisch finde ich es sehr schlicht gehalten, aber dennoch mag ich es irgendwie. Der Klappentext klang ebenfalls vielversprechend, so dass ich zu diesem Buch griff. Einstieg: Vorneweg muss ich gleich sagen, dass es mir von Anfang an gut gefiel, dass die 36 Fragen von einer Grundhandlung umrahmt wurden. So hatte ich sofort das Gefühl ich lese nicht eine Art Interview, sondern tatsächlich einen Roman. Die Autorin Vicki Grant beginnt hier also augenblicklich mit der Handlung und dem Leser wird Hildy vorgestellt, die rein zufällig auf das Experiment gestoßen ist. Ich mochte sie auf Anhieb. Gerade durch ihre trottelige Art, die für mich keineswegs den Rahmen sprengte. Gleich darauf lernte ich ihren Fragepartner Paul kennen, der nur wegen der 40$ teilnimmt. Charaktere: Auch wenn die Geschichte überwiegend in einem Dialog geschrieben wurde, konnte ich mich dennoch wunderbar in die Figuren, vor allem in Hildy hineinversetzen. Zwar war dies am Anfang etwas schwierig, aber als ich mich an die Erzählart gewöhnt hatte, war es kein Problem mehr. Gerade von Hildy war ich - wie schon gesagt - sehr schnell angetan. Durch ihre tollpatschige und etwas ungewöhnliche Art entlockte sie mir immer wieder ein kleines Schmunzeln, was manchmal zu einem breiten Grinsen wurde. Aber auch Paul war für mich an manchen Stellen wirklich sehr präsent. Vor allem in der zweiten Hälfte fand ich ihn sehr sympathisch. Auf den ersten Seiten konnte ich noch nicht ganz den Bezug zu Paul erlangen. Die Chemie zwischen diesen beiden gefiel mir aber auf Anhieb - sie ist trotz der Dialogform zu spüren und das ist schon eine Kunst für sich, wie ich finde. Handlung: Wenn man dieses Buch in den Händen hält und vielleicht schon angelesen hat, so wird man schnell erwarten, dass diese Geschichte nicht vor Spannung und Tempo trotzen wird. Diese Tatsache war mir von Anfang an klar. Aber ich war trotzdem nicht abgeneigt. Und auch wenn dieses Buch durch Ruhe und Harmonie geprägt ist, macht es dennoch Spaß zu lesen. Die Grundidee mit den Fragen gefiel mir auf Anhieb und ich fand es sehr interessant, wie die Autorin diese 36 Fragen als Grundstein für ihre Geschichte legte und darauf aufbaute. So wurden die Fragen nicht nur intimer und persönlicher, sondern schufen eine gewisse Ernsthaftigkeit, die mir sehr gut gefiel. Zudem erwischte ich mich selbst immer wieder dabei, wie ich mir Gedanken über dieses Experiment machte: was hätte ich an dieser oder jener Stelle geantwortet? Was wäre für mich der perfekte Tag? Und wann habe ich das letzte Mal vor jemandem gesungen? Und auch wenn die Fragen natürlich ein zentraler Punkt der Geschichte bilden, so baute Vicki Grant eine Handlung, die wirklich sehr gefühlvoll und berührend war. Schreibstil: Zu Beginn stößt sicherlich der ein oder andere gegen die Erzählart von Vicki Grant. Mir selber gefiel die Dialogform, die die Autorin überwiegend nutzt, sehr gut, auch wenn die Geschichte dadurch an manchen Stellen einen etwas "platten" Charakter bekam. Aber das tat nichts zur Sache, denn ich fand diese Art und Weise neu und erfrischend. Immer wieder ändert sich die Erzählform, was ich sehr positiv fand. Denn so gab die Autorin der Geschichte noch genug Raum zum Entfalten. Die Mischung gefiel mir wirklich sehr gut und empfand ich als sehr gelungen umgesetzt. Mein Urteil "36 Fragen an dich" ist kein herkömmlicher Roman, wie man an der Erzählart schnell feststellen wird. Dennoch gefiel mir gerade die Art des Dialogs. Es ist sehr passend zum Experiment, aber dennoch gibt Vicki Grant der Geschichte genug Entfaltungsmöglichkeiten. An manchen Stellen erschwerte mir diese Erzählart den Bezug zu den Figuren, aber im großen und ganzen konnte ich mich sowohl in Hildy, als auch in Paul sehr gut hineinversetzten. Ein Buch, welches aufgrund der gewählten Fragen auch sehr nachdenklich stimmt. Ich vergebe sehr gute 4 von 5 Welten.

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Kann aus einem Experiment die große Liebe werden? Hildy und Paul, beide 18, nehmen an einem psychologischen Experiment teil: die wissensdurstige, aber etwas chaotische Hildy aus Interesse und tausend anderen Gründen. Paul aus einem einzigen: weil er die Teilnahme bezahlt bekommt. Und so sitzen sich die beiden in einem kargen Universitäts-Raum gegenüber und stellen sich Fragen, die zwischen ihnen Liebe erzeugen sollen. Fragen, die zunächst scheinbar banal sind (»Wie sähe ein perfekter Tag für dich aus?«) und dann immer persönlicher werden (»Was ist deine schlimmste Erinnerung?«). Fragen, die Hildy im wahren Leben nie jemandem wie Paul stellen würde, dem gut aussehenden Typ, der sich für nichts und niemanden interessiert, am wenigsten für Hildy. Oder? (Klappentext) Von dem Buch habe ich mir eine süße und humorvolle Liebesgeschichte mit einem interessanten Grundgedanken erwartet. Bei dem Experiment zu "36 Fragen" begegnen sich Paul und Hildy zum ersten Mal und sollen sich eventuell durch die Beantwortung der Fragen näher kommen und vielleicht sogar ineinander verlieben. Die beiden Protagonisten sind total unterschiedlich und streiten sich zu Beginn ziemlich oft und sind so gut wie nie einer Meinung. Hinzu kommt, dass Paul die ganze Sache nicht wirklich ernst nimmt und Hildy viel ernster und gewissenhafter teilnimmt. Zitat : "Paul : Und komischerweise ist es mir auch scheißegal. Hildy : Ich wünschte nur, du wärst halb so ehrlich bei deinen Antworten wie bei deinen Kommentaren mir gegenüber." Während für Paul nur das Geld im Vordergrund steht, findet sie den psychologischen Hintergrund interessant und möchte durch das Experiment über ihren eigenen Schatten springen. Hildy wirkt zunächst nur wie ein braves Mädchen und eine Streberin, die aus einer super glücklichen und perfekten Familie kommt. Doch bei ihr täuscht dieser erste Eindruck und es steckt viel mehr dahinter. Diese charakterliche Tiefgründigkeit hat mir richtig gut gefallen, genauso bei Paul. Denn er ist nicht nur der lockere Typ, dem anscheinend nicht viel wichtig ist. So zeichnet er total gerne und ein Erlebnis in seiner Vergangenheit belastet ihn noch heute. Ich mochte es gerne, wie die beiden sich langsam immer besser verstanden haben, sich den anderen richtig kennengelernt haben und wie sie das Experiment insgesamt verändert. Das Buch hatte neben humorvollen Momenten, auch emotionale Szenen und auch die Liebesgeschichte fand ich süß gemacht. Zitat : "Bob Irgendwer : das gehört nicht zu den Fragen Hildy : Stimmt. Bob Irgendwer : wir sind zu zivilisiert. vielleicht hätten wir einfach brieffreunde werden sollen Hildy : Wahrscheinlich ungefährlicher." Hauptsächlich wird die Geschichte in Dialogform erzählt, aber nicht nur, und aus der dritten Perspektive geschildert. Der Schreibstil war angenehm zu lesen und den Humor fand ich gut, hatte meiner Meinung nach jedoch nichts wirklich Besonderes. Ich fand das Buch ganz süß, aber es hat mich doch nicht so richtig mitgerissen und war für mich letztendlich nur okay. Fazit : Kann aus einem Experiment die große Liebe werden? Hildy und Paul, beide 18, nehmen an einem psychologischen Experiment teil: die wissensdurstige, aber etwas chaotische Hildy aus Interesse und tausend anderen Gründen. Paul aus einem einzigen: weil er die Teilnahme bezahlt bekommt. Und so sitzen sich die beiden in einem kargen Universitäts-Raum gegenüber und stellen sich Fragen, die zwischen ihnen Liebe erzeugen sollen. Fragen, die zunächst scheinbar banal sind (»Wie sähe ein perfekter Tag für dich aus?«) und dann immer persönlicher werden (»Was ist deine schlimmste Erinnerung?«). Fragen, die Hildy im wahren Leben nie jemandem wie Paul stellen würde, dem gut aussehenden Typ, der sich für nichts und niemanden interessiert, am wenigsten für Hildy. Oder? (Klappentext) Von dem Buch habe ich mir eine süße und humorvolle Liebesgeschichte mit einem interessanten Grundgedanken erwartet. Bei dem Experiment zu "36 Fragen" begegnen sich Paul und Hildy zum ersten Mal und sollen sich eventuell durch die Beantwortung der Fragen näher kommen und vielleicht sogar ineinander verlieben. Die beiden Protagonisten sind total unterschiedlich und streiten sich zu Beginn ziemlich oft und sind so gut wie nie einer Meinung. Hinzu kommt, dass Paul die ganze Sache nicht wirklich ernst nimmt und Hildy viel ernster und gewissenhafter teilnimmt. Zitat : "Paul : Und komischerweise ist es mir auch scheißegal. Hildy : Ich wünschte nur, du wärst halb so ehrlich bei deinen Antworten wie bei deinen Kommentaren mir gegenüber." Während für Paul nur das Geld im Vordergrund steht, findet sie den psychologischen Hintergrund interessant und möchte durch das Experiment über ihren eigenen Schatten springen. Hildy wirkt zunächst nur wie ein braves Mädchen und eine Streberin, die aus einer super glücklichen und perfekten Familie kommt. Doch bei ihr täuscht dieser erste Eindruck und es steckt viel mehr dahinter. Diese charakterliche Tiefgründigkeit hat mir richtig gut gefallen, genauso bei Paul. Denn er ist nicht nur der lockere Typ, dem anscheinend nicht viel wichtig ist. So zeichnet er total gerne und ein Erlebnis in seiner Vergangenheit belastet ihn noch heute. Ich mochte es gerne, wie die beiden sich langsam immer besser verstanden haben, sich den anderen richtig kennengelernt haben und wie sie das Experiment insgesamt verändert. Das Buch hatte neben humorvollen Momenten, auch emotionale Szenen und auch die Liebesgeschichte fand ich süß gemacht. Zitat : "Bob Irgendwer : das gehört nicht zu den Fragen Hildy : Stimmt. Bob Irgendwer : wir sind zu zivilisiert. vielleicht hätten wir einfach brieffreunde werden sollen Hildy : Wahrscheinlich ungefährlicher." Hauptsächlich wird die Geschichte in Dialogform erzählt, aber nicht nur, und aus der dritten Perspektive geschildert. Der Schreibstil war angenehm zu lesen und den Humor fand ich gut, hatte meiner Meinung nach jedoch nichts wirklich Besonderes. Ich fand das Buch ganz süß, aber es hat mich doch nicht so richtig mitgerissen und war für mich letztendlich nur okay. Fazit : Eine süße und unterhaltsame Liebesgeschichte für zwischendurch.

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