Leserstimmen zu
Eisige Tage

Alex Pohl

Ein Fall für Seiler und Novic (1)

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Fesselndes Buch

Von: SH

04.05.2020

Das Buch ist sehr spannend. Es hat mich von Anfang bis Ende gefesselt.

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Erster Fall!

Von: Igela

17.11.2019

In Leipzig wird bei 5 Grad unter Null im Kanal eine männliche Leiche gefunden. Der Tote sitzt in seinem Wagen und wurde erschossen. Die Recherchen von Hauptkommissarin Hanna Seiler und ihrem Partner Milo Novic führt sie tief in die Welt der Russenmafia. Der Tote war Anwalt und hatte Verbindungen, die Verbrechen an Minderjährigen verüben. Im seinem Besitz war unter anderem ein Foto eines 14jährigen Mädchens, das seit geraumer Zeit vermisst wird. Dies ist der erste Fall mit dem Ermittlerduo Novic und Seiler. Erst habe ich mich mit den vielen Perspektivwechseln ordentlich schwer getan. Diese erfolgen kapitelweise und die Kapitel sind oft nicht sehr lang geraten. Denn ich tue mich mit so vielen Wechseln meist schwer in eine neue Geschichte hineinzufinden. Nach und nach kennt man dann die Figuren, und die Wechsel sind nicht mehr so irritierend. Allerdings empfand ich bis Mitte Buch die Ermittler Milo Novic und Hanna Seiler als blass. Bei Milo versteht man plötzlich, warum er so zurückhaltend ist. Denn er wird als Mann mit "vermutlich emotionalen Defiziten" bezeichnet. Von Hanna Seiler erfährt man erst gegen Mitte Buch etwas Privates, wenn es auch vorwiegend die Jagd nach einer Lego Burg als Weihnachtsgeschenk für ihren Sohn Jonas ist. In einem nächsten Band mit den beiden, würde ich mich über etwas mehr Tiefe der Figuren freuen. Vielleicht wäre ein guter Anfang, die beiden im Buch nicht konsequent beim Nachnamen zu nennen und betiteln? Eine sehr interessante Figur mit ganz viel Präsenz, die ich nicht nur im räumlichen Sinn meine, ist Elise, das verschwundene Mädchen. Aufgewachsen im goldenen Käfig und mit Eltern, die selbst gravierende Probleme haben, gerät sie wortwörtlich aus Liebe an den falschen Jungen. Das Grundthema des Krimis ist abscheulich und hat mich sehr mitgenommen. Da gibt es einige Szenen, die mir eine Gänsehaut beschert haben. Nicht weil sie besonders brutal, spannend oder blutig wären. Sondern weil ich Szenen, in denen Jugendliche zum Opfer werden, grundsätzlich abstossend finde. Hier wird vieles angedeutet, jedoch nicht haarklein beschrieben. Worüber ich sehr froh war. Da ich nun laut Klappentext weiss, dass der Autor von "Eisige Tage" schon Thriller unter dem Pseudonym L. C Frey geschrieben hat, kann ich bestätigen, dass mir der Schreibstil wieder unheimlich gut gefallen hat. Denn schon in " Totgespielt " und " Ich breche dich " hat mich der gut zu lesende Stil angesprochen. Warum Autoren unter verschiedenen Namen im selben Genre schreiben müssen, bleibt mir wohl immer ein Buch mit sieben Siegeln.

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Eisige Tage

Von: JaneHH

15.09.2019

Alex Pohl hat mit „Eisige Tage“ einen guten und wirklich spannenden Krimi geschrieben. Seine Geschichte liest sich gut und man ist, trotz einiger Zeitsprünge, schnell mitten im Geschehen. Pohl schafft es, eine beklemmende, düstere und auch teilweise traurige Stimmung zu erzeugen. Die beiden Hauptkommissare Hanna Seiler und Milo Novic sind ein völlig ungleiches Paar mit ihren eigenen Geheimnissen, arbeiten aber trotzdem gut zusammen und haben der Story einen eigenen Reiz mitgegeben. Eine ihrer Spuren führt sie zur russischen Mafia und in das kriminelle und ältesten Gewerbe der Welt. Sie werden auf ihrer Suche nach dem Täter mit weiteren miesen Machenschaften konfrontiert und es bleibt spannend bis zum Ende.

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Es ist kalt. Es ist dunkel. Es ist ungemütlich. Und es ist beklemmend, verstörend und grausam. Es passiert in Leipzig und es geschieht an Kindern. Grausamkeiten, die man sich nicht vorstellen mag. Brutalität, Waffengewalt und Skrupellosigkeiten, um ans Ziel zu kommen. Familie? Nur so lange sie mitspielt. Wer sich nicht an die Regeln hält, muss mit harten Strafen rechnen. Und mittendrin die zwei Kommissare Hanna Seiler und Milo Novic, die neben ihren ganz persönlichen Problemen, nun noch den einen oder anderen Mord aufklären müssen, die immer größere Kreise ziehen. Sie geraden dabei in Bedrängnis und müssen Hilfe von Personen annehmen, denen man besser keinen Gefallen schuldet. Alex Pohl hat einen guten grundsoliden und spannenden Krimi geschrieben. Die Geschichte liest sich gut und man ist sehr schnell mittendrin. Er schafft es, eine sehr traurige und beklemmende sowie düstere Stimmung zu erzeugen, die auch am Ende nicht so ganz verschwinden will. Das Buch schreit förmlich nach einer Fortsetzung, die hoffentlich folgen wird.

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"Kinder sind keine Ware, sondern das höchste Gut einer zivilisierten Welt." (Klaus Kinkel) Eisige Kälte umgibt die Stadt Leipzig, da findet man in einem Auto am Rande des Elster-Saale-Kanals einen Toten. Mit einem Einschussloch im Kopf und steifgefroren wurde der Anwalt Michail Jegorowitsch Malinowski dort zurückgelassen. Die Leipziger Kommissare Milo Novic und Hanna Seiler werden zum Tatort gerufen. Noch ahnen sie nicht das dieser Fall weitere Verstrickungen in die russische Mafia Szene mitbringen wird. Erst als sie in Malinowskis Besitz skandalöses Material u. a. Fotos von einem minderjährigen Mädchen wiederfinden, das man schon länger vermisst ahnen sie schlimmeres. Außerdem finden sie weitere Fotos von vermissten Mädchen in seinem Besitz. Das sich in diesen Handel allerdings auch Minderjährige betätigen, entdecken Hanna und Milo erst nach und nach. Zudem rennt den beiden die Zeit davon, den ein weiteres Mädchen wird erst seit kurzem vermisst. Außerdem sind sie auf der Suchen nach einem Amoklaufenden Vater eines der vermissten Mädchen. Meine Meinung: Das düstere, winterliche Cover passte sehr gut zum Inhalt dieses Krimis mit dem neuen Ermittlerteam aus Leipzig. Da ich den Autor schon unter seinem Pseudonym L.C. Frey kannte, wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. Der Schreibstil war locker, einfach, allerdings wirkte er auf mich sehr abgehackt, stockend und so kam leider bei mir kein richtiger Lesefluss auf, wie ich es sonst von seinen Büchern her kannte. Die Überschriften der einzelnen Szenen halfen mir zwar dabei, dass ich wusste um, was es gerade ging, doch die Sprünge der einzelnen Szenen waren mir definitiv zu kurz und zu viel. Deshalb wurde ich von daher nie richtig mit den Ermittlern warm. Dafür das dies als Auftakt einer neuen Ermittlerreihe diente, war mir die Vorstellung der beiden Ermittler zu oberflächlich, ich hätte mir da weitaus mehr Tiefgang gewünscht um die beiden noch näher kennenzulernen. Jedoch hoffe ich, das dies in den nächsten Folgen noch geschieht. Der Plot bei dem es größtenteils um Kinderhandel, Kinderprostitution und Kindesmissbrauch ging, war interessant, doch gerade durch die vielen Szenen fehlte mir dann etwas der rote Faden an der ganzen Sache. Ebenfalls kam die Spannung erst richtig am Ende auf, so das dieser Fall die meiste Zeit eher so dahinplätscherte. Die Charaktere waren zwar gut durchdacht, allerdings tat ich mich mit den vielen russischen Namen schwer. Vielleicht wäre da ein Personenregister am Anfang oder Ende nicht schlecht gewesen. Auch die beiden Ermittler konnten mich noch nicht ganz überzeugen. Milo Novic ist schon sehr speziell mit seinen emotionalen Defiziten und seinen Problemen, die sicher von seiner Kindheit in Serbien herrühren. Jedoch könnte das durchaus noch interessant werden in den nächsten Folgen. Allerdings empfand ich ihn hier als sehr gefühlskalt, emotionslos und unnahbar. Hanna Seiler die ihren Mann so tragisch verloren hatte und nun den Sohn alleine erziehen muss, empfand ich zwar auch etwas gefühlskalt, jedoch erschien sie mir sehr mutig, ehrlich und hatte ein gutes Einfühlungsvermögen. Mit den vielen russischen Charakteren wurde ich leider nie richtig warm, jedoch wurden sehr gut charakterisiert, so das ich alles nachvollziehen konnte. Alles in allem ein Auftakt, bei dem noch Luft nach oben ist und dem ich 3 1/2 von 5 Sterne (aufgerundet 4) gebe.

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Der Kriminalroman „Eisige Tage“ von Alex Pohl spielt in Leipzig in eisiger Kälte und erzählt vom Mord eines Anwalts mit russischem Hintergrund. Die beiden Kommissare Hanna Seiler und Milo Novic stoßen im Zusammenhang ihrer Ermittlungen auf viele zusammenhanglos wirkende Fäden. Als nun Hinweise auf vermisste minderjährige Mädchen auftauchen, nimmt der zunächst als „normaler“ Mord deklarierte Fall erschreckende Dimensionen an. Das Cover zeigt ein vom Betrachter weglaufendes Mädchen auf einer angedeuteten Straße, gesäumt von einem undurchdringlichen Dickicht. Alles wirkt wie unter Eis, verwaschen in bläulich grauen Farben. Der Titel „Eisige Tage“ ist hier gut verbildlicht worden und gibt die Stimmung von klirrender Kälte wieder. Das Cover passt zum Titel des Kriminalromans und zu der Geschichte. Ich fand es ansprechend. Alex Pohl schreibt die Handlung aus der allwissenden Erzählperspektive. Sein Schreibstil ist sehr flüssig in einer klugen und bebilderten Sprache. Ich habe mich ohne Mühe in diesen Stil einfinden können. Die einzelnen Charaktere seines Krimis beschreibt Alex Pohl Häppchenweise, er lässt erahnen, dass sich hinter den Personen mehr verbirgt, als auf den ersten Blick sichtbar. Dadurch wirken die Protagonisten sehr vielschichtig, mit Detailliebe geschaffen und gut durchdacht. Der Autor erzeugt dadurch zusätzliche Spannung, weckt Neugierde. Man ahnt, dass da noch mehr ist, man will und muss mehr erfahren.... Aufgelöst werden nicht alle in der Vergangenheit liegenden Ereignisse, die beiden Kommissare betreffend. Dadurch gelingt Alex Pohl die Aufrechterhaltung des Interesses an den Figuren über das Buch hinaus. Hanna Seiler ist tough, hat aber nicht nur als alleinerziehende Mutter noch weitere Umstände zu tragen. Nach und nach vervollständigt sich hier das Bild des Charakters. Seiler ist mir sympathisch, vermutlich durch die beschriebene oft sehr weibliche Sichtweise auf unterschiedliche Dinge in verschiedenen Situationen, kann ich mich gut mit der Protagonistin identifizieren. Ich freue mich auf weitere Bücher mit ihr und bin sehr gespannt wie sich ihre Rolle weiter entwickeln wird. Milo Novic ist von Beginn an eher der Typ kauziger Kommissar, ein Synästhetiker, über den ich schmunzeln und auch den Kopf schütteln konnte. Dieser Charakter hat mich sofort fasziniert und in seinen Bann gezogen. Hier ahnt man gleich, dass es einige auslösende Momente in der Vergangenheit gegeben haben muss. Alles wird jedoch nicht preisgegeben, so dass ich auch hier mit voller Neugierde auf einen weiteren Fall warte. Überraschend gut gefiel mir auch „Onkel“ Iwanow, eine Art König der Unterwelt Leipzigs, den Alex Pohl, trotz seiner im illegalen Milieu der russischen Mafia angesiedelten Machenschaften, eine nachzuvollziehende Menschlichkeit auf den Leib geschrieben hat. Ich bin mir sicher, dass Onkel Iwanow auch in weiteren Fällen eine nicht unwesentliche Rolle einnehmen wird. Die Geschichte hat grundsätzlich Hand und Fuß, ist logisch und äußerst intelligent aufgebaut. Wirklich spannend ist es, wie es Alex Pohl gelingt, mehrere parallel verlaufende und vermeintlich lose Handlungsstränge der Geschichte zusammenzubringen bzw. aufzulösen. Eine sehr gekonnte Art den Spannungsbogen von Beginn bis zum Ende hin aufrecht zu erhalten. „Eisige Tage“ von Alex Pohl ist ein intelligent und komplex aufgebauter Kriminalroman, ohne konstruiert zu wirken. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und konnte die Spannung gut aushalten. Besonders gut finde ich, dass es sich hierbei eher um einen „Oldschool“-Krimi handelt, der nicht durch Übertötung brilliert, sondern durch glaubwürdige Kommissare und ihre Ermittlungsarbeit. Da es sich hierbei offensichtlich um den „ersten Fall“ einer Serie um Seiler und Novic handelt, bin ich gespannt auf weitere Fälle. Alex Pohl hat einen weiteren Fan gefunden!

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Meine Rezension zu „Eisige Tage“ von Alex Pohl aus dem Penguin Verlag Schneechaos in Leipzig. Seiler und Novic, Mordermiitler, die bei einer Anwaltsleiche unter anderem ein Foto eines vermissten Mädchens finden. Was als Routinemordfall beginnt, endet in einem Dickicht an kriminellen Verstrickungen. Ok, ich geb es ehrlich zu, ich hatte anfangs Schwierigkeiten reinzukommen. Der Fall nimmt erstmal nur langsam Fahrt auf. Und streckenweise war ich einfach überfordert. Schnelle Perspektivwechsel, dazu die eigenartigen Ermittler, machten es mir schwer, zu der Story ne Verbindung zu bekommen. Die beiden Mordermittler sind für mich schwer zu fassen, sie kennen sich schon recht lange, doch irgendwie wird man aus deren Verbindung nicht schlau. Beide scheinen aber viel Potenzial zu haben. Bin gespannt, wie es da weiter geht. Öhm ich mag einfach keine Storys mit russischer Mafia, aber das ist halt mein persönliches Empfinden und da kann der Autor nix für. Trotz allem sind alle Rollen sehr authentisch. Den Spannungsberg rauf hat es etwas gedauert, aber dann die rasante Fahrt bis zum absolut überraschenden Ende. Cover, wie Titel finden sich im Buch sowas von wieder. Lasst den Rollkragenpullover direkt an! Ihr werdet frieren, ob vor Kälte oder Angst, lass ich euch entscheiden. Mein Fazit: Ein Pohl durch und durch! Von mir gibt es 4/5 ❄️❄️❄️❄️ und eine klare Leseempfehlung für euch!

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Meine Meinung: Von Alex Pohl sind schon einige Thriller erschienen, die er unter seinem Pseudonym L.C. Frey veröffentlicht hat. Einen habe ich bereits im letzten Jahr gelesen, der mir ausgesprochen gut gefallen hat. Somit war ich jetzt sehr neugierig auf „Eisige Tage“. Der Auftakt einer neuen Krimireihe rund um den Tatort Leipzig mit dem Ermittlerduo Milovan Novic und Hanna Seiler. Zwei Charaktere die verschiedener nicht sein können und auf ihre Art einzigartig sind. Beide haben allerdings eine schwere Vergangenheit hinter sich und tragen noch einige Lasten mit sich herum. Dies bietet auf jeden Fall eine sehr gute Vorlage für weitere Bände. In ihrem ersten Fall bekommen sie es gleich mit den tiefsten Abgründen Leipzigs zu tun, in der die russische Mafia und verschwundene minderjährige Mädchen eine große Rolle spielen. Viel Fantasie braucht man da leider nicht, was mit diesen verschwunden Mädchen passiert. Es ist ein Thema, das die Nackenhaare zu Berge stehen lässt und beim Leser ein sehr beklemmendes Gefühl zurückbleibt. Der Einstieg in dieses Buch fiel mir sehr leicht, da es gleich spannend losging und sofort bei mir der Drang da war, dieses Buch weiterzulesen. Die ersten Seiten flogen also nur so dahin. Die kurzen Kapitel, in denen wir abwechselnd verschiedene Charaktere begleiten, machen das Ganze zunächst etwas verwirrend, aber andererseits durch die verschiedenen Perspektiven auch wieder sehr spannend. Nichtsdestotrotz, blieb diese Spannung nicht durchgehend erhalten. Im Mittelteil gab es mir persönlich zu viele Längen und Kapitel, in denen sich an unnötigen Beschreibungen und belanglosen Dingen aufgehalten wurde und somit die Ermittlungsarbeiten in den Hintergrund gerückt sind. Der Schluss hat es dann wieder rumgerissen und trotz das man schon längst wusste, wie es ausgeht, wurde es nochmal richtig gut. Der Schreibstil ist leicht, flüssig und nicht zu brutal. Wer ein bisschen „empfindlich“ ist, braucht hier keine Sorge zu haben. Es werden keine extrem brutale und blutige Szenen detailgetreu beschrieben. Es hält sich meinem Empfinden nach gut in Grenzen. Fazit: Ein gelungener und solider Reihenauftakt, auf dessen weitere Bände ich mich schon jetzt sehr freue.

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