Leserstimmen zu
Eisige Tage

Alex Pohl

Ein Fall für Seiler und Novic (1)

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Eisige Tage in Leipzig

Von: ES aus Urspringen

25.03.2019

Es ist Winter in Leipzig. Die Stadt versinkt in Schnee und Eiseskälte. Da wird die Leiche eines Mannes gefunden. Regelrecht hingerichtet mit einem Kopfschuss. Hat das damit zu tun, dass junge Mädchen verschwinden. Allesamt sind sie sehr jung: 12, 13 oder 14 Jahre alt. Ausreißerinnen oder Mädchen die auf der Straße leben. Hat es mit der Russenmafia zu tun? Der "Onkel", also der Pate der Russen bestreitet irgendwas damit zu tun zu haben. Auch dass es überhaupt einen Straßenstrich in Leipzig gibt. Das duldet er nicht. Ein neues Ermittlerduo: Hanna Seiler (sympathische alleinerziehende Mutter) und Milo Novic (ein seltsamer Kauz mit Zwängen und hypersensibel) ermitteln gegen die Zeit. So richtig hat mir dieser Krimi leider nicht gefallen. Manchmal wusste ich nicht ob der Abschnitt Gegenwart ist, oder Vergangenheit??? Manchmal kam man noch drauf, manchmal aber auch nicht. Auch alle Gedankengänge der Ermittler waren nicht immer nachvollziehbar. Und: warum müssen so viele Krimis im Winter bei Eiseskälte sein?

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Spannung pur

Von: Doris67

16.03.2019

Anfangs muss man sich einlesen - verschiedene Handlungsstränge. Aber dann toll geschrieben und spannend bis zum Schluss! Bin gespannt auf die folgenden Werke!

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Toller Auftakt

Von: Sonnenschein

15.03.2019

Mir hat der Start der neuen Serie der Ermittler Milo Novic und Hanna Seiler von Alex Pohl sehr gut gefallen. Ich bin gut in die Geschichte reingekommen. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, auch das die Kapitel nicht so lang waren fand ich gut. Es wird in wechselnden Perspektiven erzählt, und dann gibt es auch Rückblenden. Bei den Rückblenden bin ich etwas durcheinander gekommen. Die verschiedenen Wendungen sind sehr gelungen und für mich manchmal überraschend. Auch die Charaktere der beiden Ermittler konnten mich überzeugen da man auch von ihrer privaten Seite etwas erfahren Die Geschichte ist spannend, überraschend und lässt einen nur so durch die Seiten fliegen. Spannender Lesestoff, den ich nur weiterempfehlen kann. Ich möchte ich mich bei dem Autor und der Plattform Random- Testleser für das Rezi Exemplar bedanken, was keinen Einfluss auf meine Meinung genommen hat.

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Kurzweiliger Zeitvertreib

Von: Ullhei

11.03.2019

Das Buch lässt sich gut lesen. Die Spannung könnte etwas größer sein. Dadurch dass einige Handlungsstränge parallel verlaufen und mit jedem neuen Kapitel wieder ein neuer Handlungsstrang aufgegriffen wird, ist es nicht ganz einfach, den Überblick zu behalten worunter die Spannung leidet. Am Ende führen dann alle Stränge zusammen und das Buch hat einen runden Abschluss. Insgesamt eine gute Lektüre ohne zu anspruchsvoll zu sein.

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Einkalte Krimi-Stunden

Von: Stekle15

11.03.2019

Tatort Leipzip. Mitten im eisig kalten Winter der erster Fall für das Duo Hanna Seiler und Milo Novic von der Leipziger Kripo. Die beiden Ermittler kümmern sich um den Tod des Anwalts Michail Malinowski. Zunächst sieht es so aus, als wäre der Anwalt bei einem Unfall ums Leben gekommen. Doch die Schusswunde am Kopf macht schnell klar: Das war Mord. Hanna Seiler und Milo Novic stellen schnell eine auf Verbindungen zur russischen Mafia her. Dazu kommen Bilder von jungen, nackten Mädchen und verschwundene Jugendliche ins Spiel. Bewertung zu „Eisige Tage" von Alex Pohl: Positiv: + spannender, starker Handlungsstrang + am Ende schlüssige Geschichte und Lösung des Falls + die Jugendlichen im Buch werden sehr realitätsnah beschrieben. Hier ist sofort eine Bindung da. + unglaublich gelungenes Cover, das sich toll anfühlt und auch für die Augen ein Genuss ist! + kurze Kapitel, in der Gegenwarte geschrieben + deutscher Autor und regionaler Krimi. So gibt es keine konstruierten Orte, sondern sehr gut beschriebene, passende Tatorte. Ausbaufähig: - Am Anfang kommt man schwer in die Geschichte rein. Wenn man aber dran bleibt, lohnt es sich. Ab Mitte des Buches kommt dann ordentlich Power rein. - Ich konnte keine richtige Bindung zu dem Ermittlerduo aufbauen. Die Charaktere bleiben zu unscharf. - Nach langer Unklarheit und keiner ganz heißen Spur fügt sich sehr plötzlich die Lösung zusammen. Zwar schlüssig, aber ausbaufähig. Fazit: Es lohnt sich, dran zu bleiben und in die Geschichte einzutauchen. Dann haben Krimi-Fans auf jeden Fall schöne, eiskalte Lesestunden.

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Spannung von A-Z

Von: Anke

11.03.2019

Es dauert zwar etwas bis man in das Buch eintaucht, aber wenn man einmal drin ist kann man es kaum noch zur Seite legen. Die Hauptcharaktere waren mir gleich sympathisch. Das Cover hätte mich auch im Bauchladen sofort angesprochen , es ist geheimnisvoll und man will gleich wissen um was es geht. Der Story Aufbau ist wirklich sehr gut , der Erzählstil ist sehr flüssig und zieht einen in seinen Bann. Allem in allem ist es wirklich ein gelungener Krimi und ich vergebe eine klare Lese Empfehlung.

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Packender Krimi aus Leipzig

Von: Mira Maare

10.03.2019

Schon das Buch Cover, das ein flüchtendes Mädchen von hinten zeigt, erscheint düster und geheimnisvoll und erweckt auf alle Fälle mein Interesse. Vom Inhalt selbst wurde schon genug geschrieben, so dass ich darauf nicht mehr eingehen möchte. Dies ist mein erster Roman, den ich von Alex Pohl gelesen habe. Sehr wichtig ist mir immer, dass mir die Sprache liegt und ich ein Buch flüssig lesen kann. Erstaunt war ich anfangs, dass es mich irgendwie irritiert hat, die Geschichte durchgehend in der Gegenwart geschrieben zu lesen. Dies hat sich aber schnell gegeben und die Geschichte las sich nicht nur angenehm, ich habe sie schlichtweg verschlungen. Manche Stellen empfand ich zwar sehr brutal, besonders durch das hervorgerufene Kopfkino, aber nie künstlich übertrieben oder zu blutrünstig. Der Fall an sich ist sehr spannend und man will unbedingt wissen wie es weitergeht. Also das Beste, was einem ein Krimi bieten kann. Es gibt jedoch Einschränkungen: Der Fall ist viel weniger eine Wer-war-der-Täter-Geschichte, dazu gibt es schon mal viel zu wenige Verdächtige, als ein Aufzeigen, wie es zu dem Verbrechen kam. Man beobachtet die Protagonisten bei ihrem tun, ohne dass dies je langweilig wird. Ferner fehlt mir für einen klassischen Krimi etwas die solide Ermittlertätigkeit der Kriminalisten. In der gesamten Geschichte nimmt sie für meinen Geschmack einen zu kleinen Raum ein. Alles in allem ist die Geschichte aber rund, spannend und solide, mit einem plausiblen, stimmigen Schluss. Die Figuren sind gut gezeichnet, obwohl man sich etwas mehr Tiefe bei dem Ermittler Duo wünscht. Milo Novic ist ein Charakter, der mich anspricht und Lust auf mehr erweckt. Seine Kollegin Hanna Sailer fand ich eher blass. Da es sich aber um den Auftakt einer neuer Serie handelt, ist dies zu verzeihen, denn in den folgenden Bänden werden die Figuren hoffentlich tiefer weiterentwickelt. Fazit: Da ich eigentlich kein Freund von Geschichten über das organisierte Verbrechen und Bandenkriminalität bin, dieses Buch aber verschlungen habe, gibt es von mir eine klare Leseempfehlung, zumal ich mit Sicherheit die künftigen Bände dieses Ermittler Duos aus Leipzig ebenfalls lese werde. Zum Schluss noch vielen Dank an den Penguin Verlag, der mir ein Testlese-Exemplar spendierte.

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Eisige Tage ist ein Kriminalroman von Alex Pohl, der dieser Tage als Taschenbuch bei Penguin erschienen ist. Als das Buch bei mir eintraf, war es gerade bitterkalt und so hatte ich das Gefühl schon mal kältetechnisch ganz tief in diese Geschichte einzutauchen zu können. Die Geschichte spielt im frostklirrenden Leipzig. Am Elster-Saale-Kanal wird ein toter Anwalt gefunden, erschossen auf der Beifahrerseite seines eigenen Fahrzeugs. Warum trägt er das Foto eines minderjährigen Mädchens bei sich, das seit Tagen vermisst wird? Ein Routine-Fall? Die Kommissare Hanna Seiler und ihr Kollege Milo Novic arbeiten bei diesem Fall erstmalig zusammen. Sie sind grundverschieden und so eigenbrödlerisch, dass sie irgendwie doch zusammen passen. Über die Kommissarin erfährt man nicht mehr, als dass sie allein erziehende Mutter ist. Von ihm erfährt man, dass er an Schlaflosigkeit leidet und innere Dämonen nächtelang mit klassischer Musik bekämpft. Im Laufe des Romans wird das Rätsel gelöst: Als Kind erlebte er den Balkankrieg mit all seinen Schrecken. Und die lassen ihn auch als Erwachsenen viele Jahre später nicht los. Was Seiler und Novic anfangs für einen Routine-Fall halten, entwickelt sich zu einem Dickicht von kriminellen Verstrickungen. Auch die Russen-Mafia, die Leipzig scheinbar fest im Griff hat, ist involviert. Jedoch anders als man denkt. Und erst am Ende des Kriminalromans wird klar wer wie involviert ist. Fazit: Bislang kannte ich weder Alex Pohl, noch die Romane, die er unter dem Pseudonym L.C. Frey schrieb. So spannend ich Eisige Tage fand, so schwer habe ich mich mit dem Schreibstil des Autors getan, denn ein Roman im Präsens liest sich für mein Empfinden äußerst mühsam. Allein schon aus dem Grund hat's mich ganz oft gefröstelt. Hinzu kam die Brutalität, mit der diese Geschichte geschildert wurde. Nicht unbedingt etwas für schwache Nerven. Aber auch die zeitlichen Sprünge die der Autor immer wieder macht, sind verwirrend. Dennoch ist die Geschichte gut und bin ich gespannt auf den nächsten Teil, heisst dieser Krimi doch im Untertiel "Ein Fall für Seiler und Novic (1)".

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