Leserstimmen zu
Eisige Tage

Alex Pohl

Ein Fall für Seiler und Novic (1)

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Das Cover: Das Cover ist mir sofort ins Auge gefallen. Im Moment weisen die Cover von Krimis und Thriller meist die gleichen Gestaltungsmerkmale auf. Dieses Cover gehört dazu und als Krimi- und Thrillerfan lege ich mein Augenmerk auf solche Cover. Außergewöhnlich bei diesem Cover ist eine Prägung, die an Eisblumen erinnert. Das gefällt mir gut. Die Sprache: Mir hat die Sprache und der Schreibstil von Alex Pohl sehr gut gefallen. Er hat einen sehr bildlichen Sprachstil, so dass mir beim Lesen ohne große Mühe Bilder des beschriebenen Geschehens im Kopf erschienen. Das hat mir sehr gefallen und das Buch wurde dadurch für mich zum Pageturner. Meine Meinung: Die Geschichte fing bereits spannend an und hat mich sofort gefesselt. Alex Pohl erzählt in verschiedenen Zeitebenen und aus verschiedenen Sichtweisen der Protagonisten. Manchmal sorgte dies bei mir für etwas Verwirrung, was ich jedoch nicht als negativ empfand sondern ich glaube, dass dies so gewollt ist. Es hat mich bei Laune gehalten und die Spannung hoch gehalten. Die einzelnen Schicksale der Protagonisten wurden sehr gut miteinander verwoben und für mich war dies von Anfang bis Ende stimmig. Die Handlung ist sehr grausam und schockierend aber dennoch Realitätsnah. Mich hat die Geschichte sehr berührt und ich fühlte mich sehr gut unterhalten und wurde zum Nachdenken angeregt. Ich fühle mich für ein Thema sensibilisiert, dass ich bisher immer ausgeblendet habe weil es unangenehm und einfach zu schrecklich zum Hinschauen ist. Obwohl die Story in vielen Schichten Tragik und Hoffnungslosigkeit beschreibt gelingt es Alex Pohl zum Ende hin wieder einen kleinen Funken Hoffnung und Glaube an das Gute im Menschen zu hinterlassen. Dies hat mir an diesem Buch besonders gut gefallen. Die Protagonisten Seiler und Novic, so unterschiedlich die beiden sind, haben mir beide sehr gut gefallen. Ich mochte jeden mit seinen besonderen Eigenschaften und den Lasten, die sie auf den Schultern zu tragen hatten. Sie waren menschlich und sympathisch. Fazit: Ein sehr realistischer Thriller ohne Schnörkel, spannend und grausam bis zum Ende. Der Autor schafft es mit seinem Schreibstil ohne Mühe Bilder in meinen Kopf zu pflanzen. Nichts für schwache Nerven aber sehr lesenswert für Fans von vielschichtigen, Realitätsnahen Thrillern. Ich kann es sehr empfehlen!

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Der Kriminalroman „Eisige Tage“ von Alex Pohl spielt in Leipzig in eisiger Kälte und erzählt vom Mord eines Anwalts mit russischem Hintergrund. Die beiden Kommissare Hanna Seiler und Milo Novic stoßen im Zusammenhang ihrer Ermittlungen auf viele zusammenhanglos wirkende Fäden. Als nun Hinweise auf vermisste minderjährige Mädchen auftauchen, nimmt der zunächst als „normaler“ Mord deklarierte Fall erschreckende Dimensionen an. Das Cover zeigt ein vom Betrachter weglaufendes Mädchen auf einer angedeuteten Straße, gesäumt von einem undurchdringlichen Dickicht. Alles wirkt wie unter Eis, verwaschen in bläulich grauen Farben. Der Titel „Eisige Tage“ ist hier gut verbildlicht worden und gibt die Stimmung von klirrender Kälte wieder. Das Cover passt zum Titel des Kriminalromans und zu der Geschichte. Ich fand es ansprechend. Alex Pohl schreibt die Handlung aus der allwissenden Erzählperspektive. Sein Schreibstil ist sehr flüssig in einer klugen und bebilderten Sprache. Ich habe mich ohne Mühe in diesen Stil einfinden können. Die einzelnen Charaktere seines Krimis beschreibt Alex Pohl Häppchenweise, er lässt erahnen, dass sich hinter den Personen mehr verbirgt, als auf den ersten Blick sichtbar. Dadurch wirken die Protagonisten sehr vielschichtig, mit Detailliebe geschaffen und gut durchdacht. Der Autor erzeugt dadurch zusätzliche Spannung, weckt Neugierde. Man ahnt, dass da noch mehr ist, man will und muss mehr erfahren.... Aufgelöst werden nicht alle in der Vergangenheit liegenden Ereignisse, die beiden Kommissare betreffend. Dadurch gelingt Alex Pohl die Aufrechterhaltung des Interesses an den Figuren über das Buch hinaus. Hanna Seiler ist tough, hat aber nicht nur als alleinerziehende Mutter noch weitere Umstände zu tragen. Nach und nach vervollständigt sich hier das Bild des Charakters. Seiler ist mir sympathisch, vermutlich durch die beschriebene oft sehr weibliche Sichtweise auf unterschiedliche Dinge in verschiedenen Situationen, kann ich mich gut mit der Protagonistin identifizieren. Ich freue mich auf weitere Bücher mit ihr und bin sehr gespannt wie sich ihre Rolle weiter entwickeln wird. Milo Novic ist von Beginn an eher der Typ kauziger Kommissar, ein Synästhetiker, über den ich schmunzeln und auch den Kopf schütteln konnte. Dieser Charakter hat mich sofort fasziniert und in seinen Bann gezogen. Hier ahnt man gleich, dass es einige auslösende Momente in der Vergangenheit gegeben haben muss. Alles wird jedoch nicht preisgegeben, so dass ich auch hier mit voller Neugierde auf einen weiteren Fall warte. Überraschend gut gefiel mir auch „Onkel“ Iwanow, eine Art König der Unterwelt Leipzigs, den Alex Pohl, trotz seiner im illegalen Milieu der russischen Mafia angesiedelten Machenschaften, eine nachzuvollziehende Menschlichkeit auf den Leib geschrieben hat. Ich bin mir sicher, dass Onkel Iwanow auch in weiteren Fällen eine nicht unwesentliche Rolle einnehmen wird. Die Geschichte hat grundsätzlich Hand und Fuß, ist logisch und äußerst intelligent aufgebaut. Wirklich spannend ist es, wie es Alex Pohl gelingt, mehrere parallel verlaufende und vermeintlich lose Handlungsstränge der Geschichte zusammenzubringen bzw. aufzulösen. Eine sehr gekonnte Art den Spannungsbogen von Beginn bis zum Ende hin aufrecht zu erhalten. „Eisige Tage“ von Alex Pohl ist ein intelligent und komplex aufgebauter Kriminalroman, ohne konstruiert zu wirken. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und konnte die Spannung gut aushalten. Besonders gut finde ich, dass es sich hierbei eher um einen „Oldschool“-Krimi handelt, der nicht durch Übertötung brilliert, sondern durch glaubwürdige Kommissare und ihre Ermittlungsarbeit. Da es sich hierbei offensichtlich um den „ersten Fall“ einer Serie um Seiler und Novic handelt, bin ich gespannt auf weitere Fälle. Alex Pohl hat einen weiteren Fan gefunden!

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Meine Rezension zu „Eisige Tage“ von Alex Pohl aus dem Penguin Verlag Schneechaos in Leipzig. Seiler und Novic, Mordermiitler, die bei einer Anwaltsleiche unter anderem ein Foto eines vermissten Mädchens finden. Was als Routinemordfall beginnt, endet in einem Dickicht an kriminellen Verstrickungen. Ok, ich geb es ehrlich zu, ich hatte anfangs Schwierigkeiten reinzukommen. Der Fall nimmt erstmal nur langsam Fahrt auf. Und streckenweise war ich einfach überfordert. Schnelle Perspektivwechsel, dazu die eigenartigen Ermittler, machten es mir schwer, zu der Story ne Verbindung zu bekommen. Die beiden Mordermittler sind für mich schwer zu fassen, sie kennen sich schon recht lange, doch irgendwie wird man aus deren Verbindung nicht schlau. Beide scheinen aber viel Potenzial zu haben. Bin gespannt, wie es da weiter geht. Öhm ich mag einfach keine Storys mit russischer Mafia, aber das ist halt mein persönliches Empfinden und da kann der Autor nix für. Trotz allem sind alle Rollen sehr authentisch. Den Spannungsberg rauf hat es etwas gedauert, aber dann die rasante Fahrt bis zum absolut überraschenden Ende. Cover, wie Titel finden sich im Buch sowas von wieder. Lasst den Rollkragenpullover direkt an! Ihr werdet frieren, ob vor Kälte oder Angst, lass ich euch entscheiden. Mein Fazit: Ein Pohl durch und durch! Von mir gibt es 4/5 ❄️❄️❄️❄️ und eine klare Leseempfehlung für euch!

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Meine Meinung: Von Alex Pohl sind schon einige Thriller erschienen, die er unter seinem Pseudonym L.C. Frey veröffentlicht hat. Einen habe ich bereits im letzten Jahr gelesen, der mir ausgesprochen gut gefallen hat. Somit war ich jetzt sehr neugierig auf „Eisige Tage“. Der Auftakt einer neuen Krimireihe rund um den Tatort Leipzig mit dem Ermittlerduo Milovan Novic und Hanna Seiler. Zwei Charaktere die verschiedener nicht sein können und auf ihre Art einzigartig sind. Beide haben allerdings eine schwere Vergangenheit hinter sich und tragen noch einige Lasten mit sich herum. Dies bietet auf jeden Fall eine sehr gute Vorlage für weitere Bände. In ihrem ersten Fall bekommen sie es gleich mit den tiefsten Abgründen Leipzigs zu tun, in der die russische Mafia und verschwundene minderjährige Mädchen eine große Rolle spielen. Viel Fantasie braucht man da leider nicht, was mit diesen verschwunden Mädchen passiert. Es ist ein Thema, das die Nackenhaare zu Berge stehen lässt und beim Leser ein sehr beklemmendes Gefühl zurückbleibt. Der Einstieg in dieses Buch fiel mir sehr leicht, da es gleich spannend losging und sofort bei mir der Drang da war, dieses Buch weiterzulesen. Die ersten Seiten flogen also nur so dahin. Die kurzen Kapitel, in denen wir abwechselnd verschiedene Charaktere begleiten, machen das Ganze zunächst etwas verwirrend, aber andererseits durch die verschiedenen Perspektiven auch wieder sehr spannend. Nichtsdestotrotz, blieb diese Spannung nicht durchgehend erhalten. Im Mittelteil gab es mir persönlich zu viele Längen und Kapitel, in denen sich an unnötigen Beschreibungen und belanglosen Dingen aufgehalten wurde und somit die Ermittlungsarbeiten in den Hintergrund gerückt sind. Der Schluss hat es dann wieder rumgerissen und trotz das man schon längst wusste, wie es ausgeht, wurde es nochmal richtig gut. Der Schreibstil ist leicht, flüssig und nicht zu brutal. Wer ein bisschen „empfindlich“ ist, braucht hier keine Sorge zu haben. Es werden keine extrem brutale und blutige Szenen detailgetreu beschrieben. Es hält sich meinem Empfinden nach gut in Grenzen. Fazit: Ein gelungener und solider Reihenauftakt, auf dessen weitere Bände ich mich schon jetzt sehr freue.

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Eisige Tage in Leipzig

Von: ES aus Urspringen

25.03.2019

Es ist Winter in Leipzig. Die Stadt versinkt in Schnee und Eiseskälte. Da wird die Leiche eines Mannes gefunden. Regelrecht hingerichtet mit einem Kopfschuss. Hat das damit zu tun, dass junge Mädchen verschwinden. Allesamt sind sie sehr jung: 12, 13 oder 14 Jahre alt. Ausreißerinnen oder Mädchen die auf der Straße leben. Hat es mit der Russenmafia zu tun? Der "Onkel", also der Pate der Russen bestreitet irgendwas damit zu tun zu haben. Auch dass es überhaupt einen Straßenstrich in Leipzig gibt. Das duldet er nicht. Ein neues Ermittlerduo: Hanna Seiler (sympathische alleinerziehende Mutter) und Milo Novic (ein seltsamer Kauz mit Zwängen und hypersensibel) ermitteln gegen die Zeit. So richtig hat mir dieser Krimi leider nicht gefallen. Manchmal wusste ich nicht ob der Abschnitt Gegenwart ist, oder Vergangenheit??? Manchmal kam man noch drauf, manchmal aber auch nicht. Auch alle Gedankengänge der Ermittler waren nicht immer nachvollziehbar. Und: warum müssen so viele Krimis im Winter bei Eiseskälte sein?

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Sehr unterhaltsam!

Von: Liz

17.03.2019

"Eisige Tage" hat mich definitiv überrascht. Alle meine Erwartungen sind mehr als erfüllt. Spannend, packend und absolut fesselnd. An jeder Ecke erwarten einen Überaschungen und manchmal sieht man einfach nicht voraus was die Figuren im Buch als nächstes machen werden. Alles in allem war das Buch wirklich unterhaltsam und ich kann es jedem der Thriller-Romane so wie ich verschlingt, empfehlen.

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Spannung pur

Von: Doris67

16.03.2019

Anfangs muss man sich einlesen - verschiedene Handlungsstränge. Aber dann toll geschrieben und spannend bis zum Schluss! Bin gespannt auf die folgenden Werke!

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Toller Auftakt

Von: Sonnenschein

15.03.2019

Mir hat der Start der neuen Serie der Ermittler Milo Novic und Hanna Seiler von Alex Pohl sehr gut gefallen. Ich bin gut in die Geschichte reingekommen. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, auch das die Kapitel nicht so lang waren fand ich gut. Es wird in wechselnden Perspektiven erzählt, und dann gibt es auch Rückblenden. Bei den Rückblenden bin ich etwas durcheinander gekommen. Die verschiedenen Wendungen sind sehr gelungen und für mich manchmal überraschend. Auch die Charaktere der beiden Ermittler konnten mich überzeugen da man auch von ihrer privaten Seite etwas erfahren Die Geschichte ist spannend, überraschend und lässt einen nur so durch die Seiten fliegen. Spannender Lesestoff, den ich nur weiterempfehlen kann. Ich möchte ich mich bei dem Autor und der Plattform Random- Testleser für das Rezi Exemplar bedanken, was keinen Einfluss auf meine Meinung genommen hat.

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