Leserstimmen zu
Die Geschichte des Wassers

Maja Lunde

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Lesenswert und realistisch

Von: Missili

26.12.2018

Die Geschichte des Wassers schildert anhand von zwei Erzählsträngen die Geschichten der Protagonisten, die eng mit der Verfügbarkeit und dem Umgang der Menschen mit dem Wasser verbunden sind. Einer beschreibt die Vergangenheit bis in die Gegenwart, der andere zeichnet ein Zukunftsszenario, das auf mich durchaus realistisch wirkt. Gerade in Zeiten, in denen „Heißzeit“ eines der Worte des Jahres ist, gibt das Buch Gedankenanstöße, denen man sich kaum entziehen kann. Beide Geschichten haben mich bewegt, so dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Ich habe den Vorgänger der Autorin, die Geschichte der Bienen, noch nicht gelesen, werde das aber demnächst nachholen. Die Thematik hat mein Interesse geweckt.

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Wasser: mitunter das wichtigste, das der Mensch zum Überleben braucht! Wenn man bedenkt, dass die gegenwärtigen 7,5 Milliarden Menschen bereits jetzt bedenklich viele/zu viele lebensnotwendige Ressourcen (unnötig) verbrauchen, wie sähe das Ganze dann erst in 30 Jahren aus, also 2050? (Wenn wir etwa 10 Milliarden sind und unser Konsumverhalten nicht überdacht und verändert haben?) Man muss nicht besonders klug sein, um sich darauf die Antwort »nicht rosig!« geben zu können. Maja Lunde hat sich in "Die Geschichte des Wassers" genau diesem Problem gewidmet, und zwar in Form von zwei Geschichten: die eine spielt mit der Protagonistin Signe in der Gegenwart (2017) und die zweite mit David und seiner kleinen Tochter Lou in einer dystopischen Zukunft im Jahre 2041. Diese beiden Geschichten verknüpft die Autorin am Ende ihres Buches sehr gekonnt, wie ich finde. Signes Geschichte, mit der das Buch startet, hat mich persönlich erst mal noch nicht wirklich abholen können, da in ihren Kapiteln viel das Leben auf dem Boot am Meer Thema ist. Vor allem das Gefasel über den ganzen Segel-, Schiff- und Bootkram, dem eindeutig zu viel Aufmerksamkeit geschenkt wurde, hat mich gelangweilt. Mit den meisten fachspezifischen Ausdrücken konnte ich leider auch nichts anfangen, und zum Nachschlagen waren es mir definitiv ZU VIELE fremde Wörter. Glücklicherweise hatten diese Ausführungen sehr bald ein Ende und auch Signes Kapitel wurden äußerst spannend. Die Kapitel mit David und Lou haben mich von Anfang an gefesselt, ihre persönlichen Schicksale habe ich durchgehend gebannt verfolgt. Klar ist das hier eine erfundene Geschichte, allerdings finde ich die gar nicht so weit hergeholt, in Anbetracht der derzeitigen Entwicklungen, was unser Wasser und andere Ressourcen betrifft. Es ist schon erschreckend zu lesen, dieses Zukunftsszenario, in dem David und Lou tagtäglich um ihr Überleben kämpfen müssen. So oder so ähnlich könnte es uns in ein paar Jahrzehnten auch ergehen, und diese Vorstellung finde ich wahnsinnig beunruhigend. Manche Dystopien bewahrheiten sich eines Tages bzw. sind dabei, sich in der Gegenwart zu verwirklichen, man denke nur an "1984" von George Orwell. "Die Geschichte des Wassers" ermöglicht einen ganz guten, wenn auch bedrückendenden, Einblick in eine sehr wahrscheinliche Zukunft, allein das Trinkwasser betreffend. Dieses ernste Thema, das ich momentan viel wichtiger finde, als so manch anderes politisches Thema, bekommt hierin einen Raum. Es ist keine wissenschaftliche Abhandlung, kein Sachbuch, nein. Hierin wird das Schicksal von vielen Menschen im Allgemeinen und das von David und Lou im Speziellen erzählt. Das sind Menschen wie Du und ich, und deshalb finde ich es umso erschreckender, SO ETWAS zu lesen, als einfach nur ein Sachbuch. Am liebsten würde ich hergehen und jedem Menschen, der mir begegnet, diesen Roman in die Hand drücken. Leider lesen so wenige Menschen wirklich gern, sodass dieser Plan wahrscheinlich grundsätzlich schon zum Scheitern verurteilt wäre. Ich kann ihn an dieser Stelle also eigentlich nur dringlichst jedem ans Herz legen. Mir hat dieser Roman jedenfalls total Lust auf Maja Lundes erstes Buch "Die Geschichte der Bienen" gemacht. - Darin findet sich nämlich ein weiteres Thema das ähnlich verheerende Auswirkungen auf das Überleben der Menschheit hat. Es wird nicht allzu lange dauern, bis ich auch dieses Buch zur Hand nehmen und lesen werde! Irgendwo im oder außen am Buch von "Die Geschichte des Wassers" habe ich übrigens sogar noch die Info gefunden, dass die Autorin sogar vier Bücher über Umwelt plant, also ein "Klima-Quartett". Ich kann mich also noch auf weitere Bücher mit wirklich wichtigen Themen freuen!

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Der zweite Teil der Klimareihe von Maja Lunde beschäftigt sich ausführlich mit dem Thema Wasser. Sie verknüpft wieder zwei unterschiedliche Handlungsstränge, die auch in diesem Roman wieder zu unterschiedlichen Zeiten spielen, der eine in der Gegenwart und der andere in der Zukunft. Mir haben auch in diesem Roman beide Protagonisten wieder gut gefallen, auch wenn der Teil während der Dürre in Frankreich im Jahr 2041 meiner Meinung nach ein bisschen spannender war (auch wenn ich durch das Beschreiben von Durst und der Dürre beim Lesen permanent selbst Durst hatte). Maja Lunde setzt sich wieder mit einem aktuell sehr wichtigen Thema für unsere Natur auseinander und zeigt auch in ihrem zweiten Roman dieser Reihe Probleme auf, die auf uns Menschen zukommen könnten, wenn wir an unserem Umgang mit der Natur nichts ändern. Genauso wie in „Die Geschichte der Bienen“ finde ich es auch in diesem Fall angenehm, dass die Autorin zwar die Probleme aufzeigt und zum Nachdenken anregt, aber keine strikten Anweisungen gibt, die man als Leser danach erfüllen soll. Maja Lunde überbringt nur die Botschaft, die ihr wohl wichtig ist und was der Leser danach damit anfängt und ob er etwas ändert ist ihm selbst überlassen. Der erste Teil der Reihe hat mir auch sehr gut gefallen, vor allem der Überraschungseffekt am Ende von „Die Geschichte der Bienen“ war für mich größer. Jedoch war für mich die Handlung „Die Geschichte der Bienen“ teilweise zu langatmig. In „Die Geschichte des Wassers“ gab es für mich hingegen keine langatmigen und zu lang gezogenen Stellen. Auch mit diesem Roman konnte Maja Lunde mich wieder überzeugen. Eine wirklich tolle und einfühlsame Geschichte, die den Leser wieder nachdenklich stimmt. Das Buch erhält von mir 5 von 5 Elefanten und ich bin wirklich sehr gespannt auf die anderen Romane, die in Zukunft noch in dieser Reihe erscheinen werden.

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Klimakiller benannt

Von: Michael Lausberg aus Doveren

28.09.2018

Dies ist der zweite Teil des literarischen Klima-Quartetts der norwegischen Autorin Maja Lunde, der sich mit den Folgen des menschlichen Handelns für die Natur beschäftigt. Hier geht es um die Geschichte des Wassers und dessen Bedeutung für die Menschheit. Wie auch im ersten Band, wo sie sich mit Bienen beschäftigt, spielt dieser Roman wieder in zwei Zeitebenen und zwei nebeneinanderlaufenden Erzählsträngen. Im Jahre 2017 bricht die Umweltaktivistin Signe von ihrem Heimatdorf in Norwegen aus nach Frankreich zu ihrem ehemaligen Freund Magnus auf. Dieser lässt Eis des Gletschers im Heimatdorf der beiden abbauen, um es nach Saudi Arabien als spezielles Jahrgangseis zu verkaufen. Auf der Reise nach Frankreich erfährt man mehr von Signes Leben, ihre Beziehung zu Magnus. Auch Spannung wird durch einen Sturm aufgebaut, in dem sie hineingerät. Die Im Jahre 2041 sind David und seine Tochter Lou auf der Flucht vor der Dürre ihrer angestammten Heimat in Südeuropa, eine Folge des Klimawandels. Ihr Leben wird vom Mangel an Wasser bestimmt, sie sind Getriebene auf der Suche nach menschlichen Lebensbedingungen. Sie erreichen ein Flüchtlingslager in Nordfrankreich, wo es an Trinkwasser mangelt und das nach und nach aufgegeben wird. Die beiden finden bei einem Ausflug ein Boot, das ihnen die Gelegenheit bietet, nach Nordeuropa zu kommen und dem Wassermangel zu entfliehen. Das Boot ist dasselbe, mit dem Signe nach Frankreich aufgebrochen ist, so verflechten sich die beiden Erzählstränge. Beiden ist auch gemeinsam, dass es sich immer um Wasser dreht: die Lebensgeschichte der Umweltaktivistin Signe und das Schicksal von David und Lou, deren Leben durch Wasserknappheit bestimmt ist. Im Laufe der Geschichte lernt man, wie wichtig Wasser für das Zusammenleben der Menschen ist und welche überlebensnotwendige Bedeutung es hat. Signe ist eine Person, die dies schon in der Gegenwart erkennt und sich dafür einsetzt, die Natur und den Wasserkreislauf zu erhalten. Die Folgen des Ignorierens des Problems werden den Lesern im Jahre 2041 dann drastisch vor Augen geführt. Die Dürrekatastrophe ist die Folge des Klimawandels, was zu der steigende Sorte von Umweltflüchtlingen führt. Die beiden Erzählstränge werden aus der Sicht Signes und Davids erzählt, so dass sich die Leser mit ihnen und ihrem Schicksal identifizieren können. Manchmal ist es mühsam, sich von einer Zeitepisode in die andere hineinzuversetzen, weil der Erzählverlauf unterbrochen wird. Die Geschichten werden wie ein Puzzlespiel erst ab der Mitte des Buches kongruent. Dieses Buch ist ein Mahnmal für den Naturschutz und die Eindämmung des Klimawandels durch die Identifikation mit Signe. Ihren Einsatz und den Mut, auf diese Probleme hinzuweisen, hat Vorbildcharakter. Düsterer wird die Stimmung durch die Leiden von David und Lou durch die Dürrekatastrophe in Südeuropa. Dies ist aber kein aus der Luft gegriffenes Sujet: Im Nahen Osten wird in Zukunft der Kampf um Wasser als Lebensgrundlage Kriege auslösen. Europa bleibt davon nicht ausgenommen, die Folgen des Klimawandels werden für jeden spürbar sein. Einige Seitenhiebe auf die weltpolitischen Akteure des Ignorierens von Klimakatastrophen, vor allem auf den Leugner Trump, hätten sich hier angeboten. Dank ihrer imaginierenden Sprache schafft es die Autorin, dass man sich beim Lesen mitten im Geschehen fühlt. Ein Buch, das gut unterhalten kann, aber auch nachdenklich und wütend macht.

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Schlichte, aber doch sehr gelungene Umschlaggestaltung. Mir gefällt sowohl die Farbe als auch die kleine Abbildung des Bootes. "Die Geschichte der Bienen" hatte ich vorher nicht gelesen, da es mich thematisch weniger ansprach. Die Thematik von "Die Geschichte des Wassers" empfand ich deutlich interessanter. Das Buch wird abwechselnd aus zwei Sichten und zwei Zeiten erzählt. Ein Teil gilt der alten Norwegerin Signe, die sich 2017 u. a. an ihre Jugend erinnert. Jahrzehnte später - 2041 - erlebt der junge französische Vater David mit seiner kleinen Tochter Lou, welche Auswirkungen die Wasserknappheit hat. Beide Geschichten liest man lange parallel, bis sie sich irgendwann begegnen und miteinander verbinden. Mich persönlich hat die Geschichte von David und Lou mehr gefesselt. Das lag sicher auch an dem Überlebenskampt der beiden. Außerdem wird dem Leser mit diesem fiktiven Blick in die Zukunft vor Augen geführt, was passiert, wenn die Menschheit nicht umdenkt. Maja Lunde erzählt nicht nur Geschichten, sondern durchaus realistische Zukunftsvisionen. Sie regt zum Nachdenken an und hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Fazit: "Die Geschichte des Wassers" ist nicht nur ein gut geschriebener Roman, sondern in gewisser Weise auch ein Wachrütteln der Gesellschaft. Beeindruckend und erschreckend zugleich.

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Mehr als enttäuscht

Von: Ulrich

25.08.2018

Nachdem ich von der "Geschichte der Bienen" völlig begeistert war, bin ich von der "Geschichte des Wassers" mehr als enttäuscht. Auf mich wirkt dieses Buch so, als sei die Autorin aufgrund des Erfolges des ersten Buches vom Verlag zu einem raschen zweiten Buch animiert worden. Das ist leider misslungen. Die Brisanz der Thematiken des Umgangs mit Wassers und der Wasserknappheit (u. a. aktuell Kapstadt, Südsudan u.v.a.) werden durch eine derart oberflächliche und plakative Darstellung in keiner Weise angemessen wiedergegeben und der postulierten Absicht eines Umweltromans gerecht.

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Maja Lunde beschreibt in ihrem Buch "Die Geschichte des Wassers" zwei sehr unterschiedliche Leben. Beide werden von etwas bestimmt, das für viele von uns so selbstverständlich ist, dass wir nicht einmal darüber nachdenken würden: Wasser. Während die Umweltaktivistin Signe 2017 aufopferungsvoll für die Rettung eines Gletschers kämpft, kämpfen David und seine Tochter Lou ums Überleben in der Dürre des Jahres 2041. Die Erzählungen sind miteinander verwoben, ergänzen und unterscheiden sich gleichzeitig. Es zeigen sich Gegensätze globalen Charakters, die aktueller nicht sein könnten und für jeden politische Relevanz haben sollten: Wo stehe ich in einer Welt zwischen Verschwendung und Mangel? Lundes Szenarien menschlicher Not und Auseinandersetzung sowie ihre Konsequenz zu detailreichen Beschreibungen, lösen eine starke Verbundenheit mit den Menschen in ihrer Geschichte aus. Die Prinzipien, nach denen die Protagonisten handeln und leben, werden nachvollziehbar, obwohl das Szenario unvorstellbar erscheint. Dieses Buch ermöglicht es die Welt anders zu sehen und dabei zu lernen.

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Wasser ist Leben

Von: orfe1975 aus Remagen

15.07.2018

Cover: --------------- Das Cover fügt sich gut an den ersten Band der Umwelt-Quadrologie an. Es ist im gleichen sandfarbenen Ton gehalten und passend zum Titel sieht man diesmal ein Boot, das sich leicht ausgestanzt auf dem Titelbild befindet. Leider ist es nicht das Boot, um das es eigentlich im Roman geht. Dennoch ist es sehr ansprechend gestaltet und als Hardcover mit Schutzumschlag sowie einem Lesebändchen ist der optische Eindruck perfekt. Mein Eindruck: --------------- Nachdem ich "Die Geschichte der Bienen" begeistert verschlungen hatte, war ich sehr gespannt auf den 2. Teil. Auch diesmal bleibt die Autorin ihrem Stil treu, verknüpft mehrere Erzählstränge mit Hilfe eines bestimmten Gegenstandes miteinander. Durch das gegenseitige Unterbrechen der Handlungsstränge bleibt der Spannungsbogen konstant. Dieses mal ist die Geschichte weniger komplex aufgebaut, denn es gibt nur zwei Erzählstränge (der Plot der Vergangenheit fehlt). Zudem fand ich diesen Roman weniger informativ als der Band über Bienen. Lunde setzt diesmal ihren Schwerpunkt mehr auf die Gefühle und Beziehungen der Menschen, weniger auf den Umweltaspekt. Dieser rahmt die Handlung zwar ein und es gibt ein paar wenige Passagen, in der erklärt wird, wie es zu den verheerenden schlechten Zuständen kommen konnte, aber insgesamt war vieles nur angedeutet. "Ich nähere mich, muss klettern, um ganz nah heranzukommen, die Schnitte wurden dort gesetzt, wo der Gletscher am steilsten abfällt. Ich ziehe einen Handschuh aus, lege meine Hand darauf, das Eis lebt unter meinen Fingern, mein Gletscher, ein großes, ruhiges, schlummerndes Tier, aber auch ein verletztes Tier, und es kann nicht brüllen, in jeder Minute, jeder Sekunde, wird es angezapft, es liegt längst im Sterben." (S. 16f.) Mir fehlte stellenweise der aufklärerische Aspekt sowie der Hoffnungsschimmer. Der Roman war durchweg in einer erdrückenden Stimmung geschrieben. Zum einen waren die menschlichen Verluste an sich eine Tragödie, bei der ich schwer die Tränen zurückhalten konnte. Zum anderen liest sich der Roman so, dass es nichts gibt, was man tun könnte, um diesen Entwicklung aufzuhalten oder zu verlangsamen. Angesichts der Tatsache, dass da Jahr 2041 erschreckend nah an die Gegenwart angrenzt, lässt mich dieser Roman mit einer großen und hilflosen Beklemmung zurück. Sicherlich sind viele der Aspekte bekannt, die Lunde anklingen lässt. Doch über die konkreten Hintergründe und möglichen Gegenmaßnahmen wird der Leser im Unklaren gelassen. "Wasser hat keine eigene Farbe, es ist die Welt ringsherum, die ihm seine Farbe verleiht, die Spiegelung des Himmels, der Umgebung, Wasser ist nie einfach nur Wasser. Wasser nimmt alles auf und wirbelt um alles herum, mit dem es in Berührung kommt. Wasser ist Humus, Sand, Lehm, Plankton. Wasser färbt sich vom Boden, den es bedeckt. Wasser spiegelt die Welt." (S. 396) Das Buch war bis zum Ende spannend und flüssig geschrieben. Doch die Auflösung am Ende ließ mich leider leicht enttäuscht und ratlos zurück. Fazit: --------------- Bei der Fortsetzung der Umwelt-Quadrologie liegt der Schwerpunkt leider zu sehr auf menschlichen Tragödien als Umweltaufklärung, trotzdem berührend und aufrüttelnd geschrieben.

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