Leserstimmen zu
#KillTheRich - Wer Neid sät, wird Hass ernten

Lucas Fassnacht

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KillTheRich

Von: Florescence

11.09.2019

Meine Meinung zu diesem Buch ist etwas zwiegespalten. Einerseits fiel es mir recht schwer, mich einzufinden und die ganzen Abkürzungen und politischen Vorgehensweisen haben mich etwas abgeschreckt. Andererseits ist der Stil mitreißend und die Sprache sehr modern, so-dass es sich gut "wegliest". Die Hauptpersonen sind gut beschrieben und ihre Handlungen nachvollziehbar dargestellt. Die Grundsituation ist hinreichend erklärt, verliert sich aber nicht in Details. (Auch, wenn ich von der „Materie“ einfach zu wenig Ahnung habe, um einschätzen zu können, ob diese realitätsnah dargestellt ist.) Strandlektüre ist dieses Buch auf jeden Fall nicht. Sorgt aber auf jeden Fall für spannende Unterhaltung und setzt sich auf anschauliche Weise mit aktuellen und wichtigen Themen auseinander.

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Realistisch aber...

Von: Sandy Schmidt

09.09.2019

Es ist furchterregend, sich vorzustellen, dass dieses Szenario wirklich stattfinden könnte. Heutzutage, wo arm und reich immer mehr auseinander gehen und man nie wirklich weiß, welcher Auslöser, das Fass zum Überlaufen bringen könnte. In der heutigen Zeit, hat man das Gefühl, dass die Menschen sich immer mehr aufwiegeln und immer unzufriedener sind - also realistisch 1A. Aber... ich finde es sehr langatmig erzählt. Man hätte die ganze Geschichte auf weniger Seiten „zusammenfassen“ können. Ich hatte die Hoffnung, dass es nach den ersten zehrenden Seiten besser wird, aber leider... etwas enttäuscht

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Befremdlich

Von: Dasch

23.08.2019

Ein Buch über einen hashtag, der die Welt ins Chaos zu stürzen scheint. Aber viel mehr ein Buch über die unglaublich selbstsüchtigen Machenschaften von Politikern. Im Zentrum eine Diplomatin und ein alternder Journalist, die, so will das Buch vermitteln, einen globalen Bürgerkrieg verhindern wollen. Nur kommt dies gerade nicht so richtig glaubwürdig herüber. Viel zu sehr beschäftigt sich die Diplomatin mit ihrer eigenen Rolle und Karriere. Viel zu sehr trauert der ehemalige Starjounalist seiner früheren Rolle hinterher. Viel zu sehr sind etliche andere Dipolmaten, Politiker und Wirschatsbosse viel zu sehr mit sich und ihren Profiten und Klüngeleien beschäftigt. Gerade so ist es aber auch und darum ist das Buch auch widerum aufwühlend. Man sieht die Welt am Abgrund, ob dies nun dem Auseinandertriften von Arm und Reich geschuldet ist oder eben die Ursache in der Selbstverliebtheit einzelner in Politik und Wirtschaft liegt. Man liest das Buch in einem Rutsch durch. Aber der Spannungsbogen leidet unter der zu ausführlichen Darstellung der Befindlichkeiten der Protagonisten. Und das ist schade.

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