Leserstimmen zu
Der Wanderer

Luca D'Andrea

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Luca D'Andrea Der Wanderer Thriller Die Leiche einer jungen Frau an einem unzugänglichen Bergsee. Ein Tarot-Zeichen, das vom Bösen kündet. Ein Wanderer, dem keiner entkommt. Mit Entsetzen blickt Sibylle auf das Foto ihrer toten Mutter. Es kam in einem Brief ohne Absender. Zwanzig Jahre ist es her, dass man die Leiche der »narrischen Erika«, die aus Tarotkarten die Zukunft las, an einem abgelegenen Bergsee gefunden hat. In Kreuzwirt waren sich alle einig: Selbstmord. Aber das Foto weckt Sibylles Zweifel. Was war damals wirklich geschehen? Zusammen mit dem Schriftsteller Tony, der als junger Lokaljournalist über den Leichenfund berichtet hatte, macht sich Sibylle auf die Suche nach der Wahrheit. Dabei stoßen sie auf ein dunkles Geflecht aus Lügen, Eifersucht und Verrat, Drogen, Okkultismus und Wahnsinn – und stellen mit Entsetzen fest, dass Erika nicht das einzige Opfer war. Auch sie selbst schweben bald in Lebensgefahr... Nach "der Tod so kalt" und "das Böse, es bleibt" habe ich mich auf das dritte Buch von D'Andrea gefreut. Und fand es nicht schlecht. Es hat mich nicht so umgehauen wie seine Vorgänger,aber es war gut. Die Haupt-Protagonisten sind wieder gut ausgearbeitet und ich konnte verstehen warum und wieso etwas war wie es war. Aber die Geschichte macht so viele Wendungen und hat so viele Charaktere dabei, daß ich zwischendurch mal ein bisschen den Überblick verloren habe. Es nimmt einen Lauf der am Anfang überhaupt nicht danach aussieht. Dennoch fand ich die Idee sehr gut. Im Ganzen eine angenehme Lesezeit. Man muß nur den Überblick behalten! Daher gebe ich vier von fünf Sternen.

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Spannend bis zum Ende

Von: BILLY

28.10.2019

Ein verdammt spannendes Buch mit einer überraschenden Wendung! Man kann das Buch kaum aus der Hand legen, denn es ist spannend bis zur letzten Seite! Allerdings endet die Geschichte dann abrupt ohne Schluss..leider!

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Verbrechen in Südtirol

Von: M.I.G.

27.10.2019

Meine erste Begegnung mit einem Werk von Luca D'Andrea: der Klappentext macht mich mit Schlagworten wie Lügen, Eifersucht und Verrat, Drogen, Okkultismus und Wahnsinn sowie den Schauplatz Südtirol sehr neugierig auf das Buch. Allerdings verirrte ich mich dann sehr schnell in der Handlung, mit zurückblättern und der Suche nach dem roten Faden ging recht viel Zeit und dann auch noch mein Durchblick verloren. Trotzdem wollte ich aber die Auflösung der Geschichte und las mich dem Ende entgegen und plötzlich war sie da ... die Spannung. Überraschung geglückt!

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Der absolute Nervenkitzel

Von: Melanie G

26.10.2019

Nicht gleich von der ersten Zeile gefesselt aber neugierig geworden, dann in seinen Bann gezogen und im verstricken Wahnwitz gefangen... Sehr kurzweilig und fesselnd geschrieben. Der Sprung zwischen den Protagonisten erhöht die wunderbare Spannung. Ein Buch für starke Nerven. Für alle empfehlenswert die Thriller und Nervenkitzel lieben...

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Spannend bis zum Schluss

Von: Marion Schmitt

24.10.2019

Anfangs kommt man etwas schwer in die Handlung hinein, da es viel Charaktere beinhaltet. Doch dann ist es spannend bis zum Schluss. Definitiv ein sehr lesenswertes Buch. Ich konnte es nicht aus der Hand legen und hatte es innerhalb von einem Tag durchgelesen.

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Spannend bis zum Schluß

Von: MariaWittenschwand24

22.10.2019

Ein fesselndes Buch - zwischen Krimi und paranormalen Erscheinungen und Ereignissen. Die scheinbare Idylle in einem beschaulichen Ort in Südtirol trügt. Hinter der Fassade kommen erschreckende Dinge zum Vorschein. Bei der Suche nach ihren Wurzeln und den Todesumständen ihrer Mutter fördert eine junge Frau Dinge zu Tage, die dem ein oder anderen in diesem Dorf nicht recht sind. Nichts ist am Ende mehr wie es vorher war. Der Autor schreibt schlüssig, auch wenn die Erzählung gelegentlich von Gegenwart in die Vergangenheit abschweift. Scheu vor den unterschiedlichsten Milieus - Drogen, Prostitution oder Paranormalität scheut der Autor nicht. Und man hat den Eindruck, er kennt sich aus. Die Hauptfiguren nehmen den Leser mit wie den eigenen Schatten. Der Leser kann jeder Wendung folgen, als wäre er selbst dabei, nimmt jeden neuen Hinweis mit. Ein bisschen gewöhnungsbedürftig ist zum Teil die Sprache - angepasst allerdings an das Milieu in dem es spielt, bzw. in dem die Protagonisten wohl aufgewachsen sind. Alles in allem spannend zu lesen. Empfehlenswert.

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Ungereimtheiten

Von: Christiane D.

19.10.2019

Der Tod ihrer Mutter ist nun schon viele Jahre her, doch warum wird Sib ausgerechnet jetzt an das schreckliche Ereignis erinnert? Und wer versucht sie darauf zu stoßen, dass es mitnichten Selbstmord gewesen ist? Gemeinsam mit dem Schriftsteller Tony begibt Sib sich auf eine Reise in die Vergangenheit. Allerdings hätte wohl niemand sie auf das vorbereiten können, was den beiden widerfährt, je tiefer sie graben und je mehr Fragen sie stellen… Ein beschauliches, kleines Örtchen in Südtirol, hier bleibt man unter sich, nicht einmal Tourismus gibt es. Erikas Tod damals – ein schrecklicher Unfall, deklariert als Selbstmord. Es gab und gibt jedoch einige Ungereimtheiten, denen nachzugehen sich scheinbar niemand traut. Bis jetzt. Ein ungleiches Gespann mit diversen Eigenheiten, denen der Leser zunächst ein wenig auf den Grund gehen muss. Schnell aber stellt sich heraus, dass das eigentlich Sonderbare tief in der Geschichte der Gemeinschaft verwurzelt ist. Die Frage ist bloß, ob sich das wohlgehütete Geheimnis tatsächlich entschlüsseln lässt oder jeder Versuch nicht bloß abgeblockt, sondern bis aufs Blut bekämpft wird. Schwer zu sagen und auszuloten wer auf welcher Seite steht, dafür sind viele der Gedankengänge zu verworren, gleichzeitig aber auch mit anderen verwoben. Dort durchzusteigen kommt einem Kunststück gleich, das nicht nur Mut, sondern auch ein gewisses Maß an Unverfrorenheit sowie Sinn für esoterisches Denken erfordert. Es mag nicht der typische Thriller als solcher sein, Spannungselemente beispielsweise sind rar gesät, nichtsdestotrotz besitzt „Der Wanderer“ das gewisse Etwas, das den Leser dazu veranlasst unbedingt hinter die Kulissen blicken zu wollen. Was ist damals passiert und wie weitreichend erstreckt sich das Gesamtgeschehen? Obwohl man zu Beginn erst einmal Bedenken hegt und sich fragt was der Autor einem mitzuteilen versucht, ist schon bald der Bann gebrochen, man muss nur offen sein für alles mögliche und unmögliche.

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Krimipuzzle

Von: Uta Schoel

16.10.2019

Ein Dorf schweigt. Das ist als Geschichte nicht neu. Ein Dorf, in dem Tourismus unerwünscht ist und die Tollwut nicht ausgerottet ist, in dem Familie Perkmann bestimmt, aber auch den Wohlstand sichert. Ein Foto ihrer toten Mutter führt Sybille und Tony, der als Jungjournalist über den Suizid der Frau berichtete, zusammen. Kapitel für Kapitel reihen sich neue Personen und deren Geschichte wie Puzzelsteine aneinander. Immer nur so viel, wie gerade eben für das Verständnis der Geschichte um den Tod der Mutter und anderer junger Frauen erforderlich ist. Anfangs langsam -wann wird es endlich spannend?- nimmt das Geschehen sehr schnell richtig Fahrt auf und man will das Buch nicht mehr weglegen. Schnell ist klar, dass es kein Suizid und kein Einzelfall war, doch welche Rolle spielen die Dorfbewohner? Wer schweigt warum? Die Geschichte um den Tod der Mutter und die Geschichte um die Abhängigkeit des Dorfes von den Perkmanns sind miteinander verbunden, werden aber parallel erzählt. Das Dorf schweigt aber nicht nur. Es wehrt sich gegen die Nachforschungen. Drohungen und Unfälle unterstreichen den Unwillen und gefährden Sibylle und Tony. Ein okkultes Buch um den Wanderer scheint ebenfalls Einfluss im Dorf zu haben. Ein anspruchsvoller, die Erzählebenen ständig wechselnder Krimi, der die Spannung von Puzzelstein zu Puzzelstein steigert, ist es wert gelesen zu werden. Die anschauliche Sprache lässt den Krimi im Kopfkino mitlaufen. Schnell hatte ich konkrete Vorstellungen von den Personen. Selbstverständlich wird alles aufgelöst, leider ist die Geschichte damit aber auch aus. Schade. Ich hätte gern mehr von Sibylle und Tony erfahren wollen. Das Lesen macht Spaß, wenn man am Anfang dran bleibt. Den Ausflug ins Okkultische hätte es nicht gebraucht, es wäre ohne genauso spannend gewesen. Einen Punkt Abzug gibt es, weil ich das Buch wegen des langsamen Spannungsaufbaus fast weggelegt hätte.

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