Leserstimmen zu
Der Wanderer

Luca D'Andrea

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"Der Wanderer" von Luca D` Andrea ist ein durchaus lesenswertes und unterhaltsames Buch, flüssig und interessant geschrieben, dabei trotz einiger vorhandener Längen nicht langweilig. Ich habe es an nur einem Tag zwar nicht verschlungen, aber doch mit großem Interesse und der entsprechenden Neugier auf das Ende durchgelesen. Auch wenn die Thematik der verschwundenen/verbotenen Bücher sowie das der Umweltkriminalität und der daraus resultierenden Handlungen nicht neu ist, wurde beides dennoch in diesem Buch gut in Szene gesetzt. Allerdings ist die Umsetzung dieser Thematiken anderen besser gelungen als Luca D` Andrea (der einzige Wermutstropfen), denn leider hat sein Buch für einen Thriller zu wenig Thrill. Man hätte mehr daraus machen können, darum gibt es auch "nur" vier von fünf möglichen Sternen, denn bei aller guten Unterhaltung wollte so ein richtiges Gänsehautfeeling leider nicht aufkommen.

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Zum Inhalt verweise ich auf den Covertext Die Rahmenhandlung ist spannend, undurchsichtig und stellenweise etwas unheimlich. Allerdings hatte ich so meine Schwierigkeiten mit den recht vielen Mitwirkenden und deren „Verbandelungen“. Auch wer sich hinter dem titelgebenden „Wanderer“ verbirgt, war keine so große Überraschung, schwierig war eher das Verstehen und Nachvollziehen auf was das „Böse“ beruht. Zwar erklärt sich einiges zum Schluss des Buches, aber die Beweggründe weswegen alles passierte, damit hatte ich so meine Schwierigkeiten. Dieses Buch reicht aus meiner Sicht nicht an die beiden "Vorgänger" heran, was schade ist, war der Anfang hier doch vielversprechend und suggerierte Spannung, was leider im Verlauf abebbt und undurchsichtig wird, daher vergebe ich nur drei von fünf möglichen Punkten

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