Leserstimmen zu
Alle diese Welten

Dennis E. Taylor

Bobiverse (3)

(1)
(1)
(0)
(0)
(0)
€ 14,99 [D] inkl. MwSt. | € 15,50 [A] | CHF 21,90* (* empf. VK-Preis)

Die geklonten Bob Johanssons rüsten sich für den Kampf gegen eine außerirdische Zivilisation und bauen Raumschiffe, um die Menschheit zu retten. Doch es ist gar nicht so einfach, wie sich die geklonten Künstlichen Intelligenzen sich das vorgestellt hatten. . Endlich ist er erschienen, der dritte Teil der Bob Johansson-Saga von Dennis E. Taylor. Es ist einfach atemberaubend, wie Taylor den Spannungsbogen seiner Geschichte auch im dritten Teil konsequent aufrechterhält und den Leser von der ersten Seite an in seinen Bann zieht. Das Wiedersehen mit den geklonten Bobs macht auch hier wieder unglaublich Spaß und man fühlt sich sofort wieder wohl und ist neugierig, wie sich der Plot weiterentwickelt. Taylor besitzt einen tollen Humor, den er seinen Protagonisten immer wieder in den Mund legt, so dass man sich des Öfteren selbst dabei erwischt, wenn man während des Lesens ein Schmunzeln auf den Lippen hat. Durch die kurz gehaltenen Kapitel erhält dieser abschließende Band eine unglaubliche Dynamik, die einen nur so durch die Seiten zieht. Man kann diesen Roman durchaus, wie auch seine beiden Vorgänger, als Pageturner bezeichnen. Man muss sich auf die Story natürlich einlassen (können), um sie auch in vollen Zügen zu genießen. Ich für meinen Teil war von den teils innovativen, aber auch an manchen Stellen äußerst witzigen Ideen absolut begeistert und war am Ende tatsächlich traurig, die vielen unterschiedlichen Bobs und deren Welten verlassen zu müssen. Taylors Weltraum-Epos behandelt auch Themen wie Sterblichkeit beziehungsweise Unsterblichkeit und die Emotionsfähigkeit Künstlicher Intelligenzen. Die Trilogie wirkt auf alle Fälle nach diesem dritten Band absolut rund für mich und bleibt nachhaltig im Gedächtnis haften. Vor allem die unzähligen Anspielungen auf Science Fiction-Bücher und -Filme machen unglaublichen Spaß und lockern die Handlung zusätzlich noch auf. Besonders erstaunlich finde ich bei den Büchern von Dennis E. Taylor, dass man trotz der Vielfalt an Bobs, die auch noch alle ihr Wort in der ersten Person an den Leser richten, niemals den Überblick verliert. Das ist schon eine kleine Meisterleistung, die der Autor da vollbracht hat. Die Bob Johansson-Trilogie scheint zu Ende zu sein und ich bin schon wirklich sehr gespannt, was uns aus der Feder dieses innovativen Schriftstellers noch erwartet. . Fazit: Würdiger Abschluss der Trilogie, der ungemein Spaß macht. © 2019 Wolfgang Brunner für Buchwelten

Lesen Sie weiter

Die Menschheit retten, die eigene Unsterblichkeit gestalten und das brutale Vorgehen der „Anderen“ stoppen, die sich planetenfressend durchs Weltall bewegen. Bob und seine unzähligen Klone haben genug zu tun, wie schön, dass sie dabei ihren Humor behalten haben. Je nach geklonter KI variierend, aber er ist vorhanden, wie auch die Anspielungen auf das Zeitalter in dem der ursprüngliche Bob sozialisiert wurde. Das Spannende an dieser Trilogie, die mich damit echt überrascht hat, war wie sie sich kontinuierlich bis zum Ende hin immer mehr gesteigert hat. Wie unterschiedlich sich die Bob-Repliken entwickelten und so Charaktere entstanden, die wenig vom ursprünglichen Vorbild enthielten, sondern geprägt durch ihre Aufgaben und kleinere Abwandlungen ganz einzigartige Protagonisten ergaben. Dabei hält Dennis E. Taylor seinen lockeren, witzigen Stil konstant durch und bleibt rasant philosophisch. „Alle diese Welten“ liest sich fluffig am Stück, erdverbunden, humanistisch und eskapistisch. Die weiterentwickelte Technik ist faszinierend, auch wenn ich mir ein Glossar für die Abkürzungen gewünscht hätte, denn etliche Begriffe hatte ich nicht mehr auf dem Schirm. Das macht aber nichts, außer man verucht nachzuvollziehen, welche dieser von den BobReplikanten neu erfundenen Systeme tatsächlich finktionieren könnten und ich denke diesen Anspruch hatte der Autor nicht, es sollte nur beeindruckend klingen – Mission accomplished – . Wer sich daran stört liest hier falsch. Die Bobbiversum-Trilogie ist gute SciFi Unterhaltung mit vielen kleinen Sidegags, Das Ende haut actionmässig nochmal richtig rein. Fun-Science-Fiction für Menschen denen Akuratesse und wissenschaftliche Genauigkeit nachrangig und der Unterhaltungswert wichtiger sind. Die perfekte Sommerlektüre für Hitzegeschädigte SciFi Fans. Actionreich und locker wegzulesen.

Lesen Sie weiter