Leserstimmen zu
Alle diese Welten

Dennis E. Taylor

Bobiverse (3)

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Alle diese Welten ist nun der dritte Band aus dem Bobiversum. Die Evakuierung der Erde ist angelaufen, allerdings werden Zeit und Ressourcen knapp und für die letzten wird es sehr ungemütlich sein. Währenddessen richten es sich die ersten Siedler auf ihren neuen Kolonien ein und auch dort bleiben Spannungen und Machtkämpfe nicht aus. Und auch die neu entdeckten Spezies entwickeln sich weiter, beobachtet von einigen Bobs, deren Interesse in der Erforschung dieser Kulturen liegt. Andere bauen sich menschlichen Kontakt auf und müssen damit leben, dass sie immer wieder liebgewordene Gefährten verlieren. Und über all dem schwebt die Angst vor einem Angriff der Anderen. Die Abwehr und der Kampf gegen die Anderen beschäftigt die Bobs in allen Ecken des bekannten Universums. Nun heißt es also Abschied nehmen von diesem Universum. Mir sind die Bobs mit ihren Eigenarten sehr ans Herz gewachsen. Jeder ist anders aber trotzdem immer noch ein bisschen wie der ursprüngliche Bob. Es wirkt fast so, als würden die Klone alle Varianten von Bobs Leben einzeln erleben. Ich fand es sehr spannend wie sich die einzelnen Welten weiterentwickelt haben und auch, wie die unterschiedlichen Bobs mit ihren Gefühlen (ja, auch Replikanten haben Gefühle 🙂 ) umgegangen sind. Am Ende fiel es mir schwer endgültig Abschied zu nehmen. Auch wenn das Ende absolut schlüssig und passend war. Gelegentlich ertappe ich mich noch bei dem Gedanken, was denn wohl gerade im Bobiversum passiert 🙂 Daher von mir eine absolute Leseempfehlung für die gesamte Reihe, die definitiv ein Jahreshighlight ist.

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Die geklonten Bob Johanssons rüsten sich für den Kampf gegen eine außerirdische Zivilisation und bauen Raumschiffe, um die Menschheit zu retten. Doch es ist gar nicht so einfach, wie sich die geklonten Künstlichen Intelligenzen sich das vorgestellt hatten. . Endlich ist er erschienen, der dritte Teil der Bob Johansson-Saga von Dennis E. Taylor. Es ist einfach atemberaubend, wie Taylor den Spannungsbogen seiner Geschichte auch im dritten Teil konsequent aufrechterhält und den Leser von der ersten Seite an in seinen Bann zieht. Das Wiedersehen mit den geklonten Bobs macht auch hier wieder unglaublich Spaß und man fühlt sich sofort wieder wohl und ist neugierig, wie sich der Plot weiterentwickelt. Taylor besitzt einen tollen Humor, den er seinen Protagonisten immer wieder in den Mund legt, so dass man sich des Öfteren selbst dabei erwischt, wenn man während des Lesens ein Schmunzeln auf den Lippen hat. Durch die kurz gehaltenen Kapitel erhält dieser abschließende Band eine unglaubliche Dynamik, die einen nur so durch die Seiten zieht. Man kann diesen Roman durchaus, wie auch seine beiden Vorgänger, als Pageturner bezeichnen. Man muss sich auf die Story natürlich einlassen (können), um sie auch in vollen Zügen zu genießen. Ich für meinen Teil war von den teils innovativen, aber auch an manchen Stellen äußerst witzigen Ideen absolut begeistert und war am Ende tatsächlich traurig, die vielen unterschiedlichen Bobs und deren Welten verlassen zu müssen. Taylors Weltraum-Epos behandelt auch Themen wie Sterblichkeit beziehungsweise Unsterblichkeit und die Emotionsfähigkeit Künstlicher Intelligenzen. Die Trilogie wirkt auf alle Fälle nach diesem dritten Band absolut rund für mich und bleibt nachhaltig im Gedächtnis haften. Vor allem die unzähligen Anspielungen auf Science Fiction-Bücher und -Filme machen unglaublichen Spaß und lockern die Handlung zusätzlich noch auf. Besonders erstaunlich finde ich bei den Büchern von Dennis E. Taylor, dass man trotz der Vielfalt an Bobs, die auch noch alle ihr Wort in der ersten Person an den Leser richten, niemals den Überblick verliert. Das ist schon eine kleine Meisterleistung, die der Autor da vollbracht hat. Die Bob Johansson-Trilogie scheint zu Ende zu sein und ich bin schon wirklich sehr gespannt, was uns aus der Feder dieses innovativen Schriftstellers noch erwartet. . Fazit: Würdiger Abschluss der Trilogie, der ungemein Spaß macht. © 2019 Wolfgang Brunner für Buchwelten

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Die Menschheit retten, die eigene Unsterblichkeit gestalten und das brutale Vorgehen der „Anderen“ stoppen, die sich planetenfressend durchs Weltall bewegen. Bob und seine unzähligen Klone haben genug zu tun, wie schön, dass sie dabei ihren Humor behalten haben. Je nach geklonter KI variierend, aber er ist vorhanden, wie auch die Anspielungen auf das Zeitalter in dem der ursprüngliche Bob sozialisiert wurde. Das Spannende an dieser Trilogie, die mich damit echt überrascht hat, war wie sie sich kontinuierlich bis zum Ende hin immer mehr gesteigert hat. Wie unterschiedlich sich die Bob-Repliken entwickelten und so Charaktere entstanden, die wenig vom ursprünglichen Vorbild enthielten, sondern geprägt durch ihre Aufgaben und kleinere Abwandlungen ganz einzigartige Protagonisten ergaben. Dabei hält Dennis E. Taylor seinen lockeren, witzigen Stil konstant durch und bleibt rasant philosophisch. „Alle diese Welten“ liest sich fluffig am Stück, erdverbunden, humanistisch und eskapistisch. Die weiterentwickelte Technik ist faszinierend, auch wenn ich mir ein Glossar für die Abkürzungen gewünscht hätte, denn etliche Begriffe hatte ich nicht mehr auf dem Schirm. Das macht aber nichts, außer man verucht nachzuvollziehen, welche dieser von den BobReplikanten neu erfundenen Systeme tatsächlich finktionieren könnten und ich denke diesen Anspruch hatte der Autor nicht, es sollte nur beeindruckend klingen – Mission accomplished – . Wer sich daran stört liest hier falsch. Die Bobbiversum-Trilogie ist gute SciFi Unterhaltung mit vielen kleinen Sidegags, Das Ende haut actionmässig nochmal richtig rein. Fun-Science-Fiction für Menschen denen Akuratesse und wissenschaftliche Genauigkeit nachrangig und der Unterhaltungswert wichtiger sind. Die perfekte Sommerlektüre für Hitzegeschädigte SciFi Fans. Actionreich und locker wegzulesen.

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