Leserstimmen zu
Aus süßer Berechnung

J.D. Robb

Eve Dallas (36)

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Auch Band 36 der Eve-Dallas-Reihe ist wieder bestens gelungen und sorgt für spannende und unterhaltsame Stunden beim Lesen. Zunächst sieht es aus, als wäre das Opfer in diesem Buch bei einem missglückten Raubüberfall gestorben, doch schnell entdeckt Eve Spuren, die sich damit nicht vereinbaren lassen. Und schon bald muss sie gegen einige der mächtigsten Männer in New York ermitteln – und irgendwie wirkt jeder von ihnen verdächtig. Hier kommt dann auch wieder mal ihr Mann Roarke ins Spiel, da recht schnell klar wird, dass das Motiv Geld sein muss – und wer kennt sich damit besser aus, als Eve´s Mann? Ich finde die Szenen immer wieder toll, wenn die beiden gemeinsam an einem Fall arbeiten, da deren Dynamik wirklich ganz besonders ist und auch immer wieder lustige Momente bietet. Auch so einige Szenen mit ihrer Partnerin Peabody konnten mir wieder ein Lächeln auf die Lippen zaubern, etwa wenn sich Eve über deren pinke Stiefel äußert. Schließlich macht sich Eve dann selbst zum Lockvogel für den Täter und nach einem Auftritt auf dem roten Teppich kommt es schließlich zum Showdown. Der ist zwar verhältnismäßig ruhig für diese Reihe, aber deswegen bestimmt nicht langweilig. Mein Fazit J.D. Robb liefert wieder einmal einen soliden Thriller, der spannende Stunden mit sich bringt und bei dessen Lektüre wieder fleißig mitgerätselt werden darf.

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Der 36. Fall für Lieutenant Eve Dallas ist ein besonders komplexer Fall. Auch wenn alles zunächst so aussieht, als handele es sich um einen misslungenen Raubüberfall, entdeckt Eve schnell Spuren, die auf ein vorsätzliches Tötungsdelikt hinweisen. Doch was sie dann bei ihren Ermittlungen erlebt, stellt sich als überaus kompliziert und undurchsichtig heraus. Denn um einem möglichen Täter auf die Spur zu kommen, muss sie zuerst nach Motiven suchen. Da sie sich in der Finanzwelt bewegt, ist ihr Mann Roarke ihr wieder einmal eine gute Unterstützung, da er ihr Zusammenhänge erläutern kann und natürlich auch etliche Recherchen für sie übernimmt. Auch arbeitet er zum wiederholten Male mit den elektronischen Ermittlern zusammen. Dieses Zusammenspiel zwischen den beiden gefällt mir immer sehr gut. Besonders, wenn sie abends zu Hause in ihren privaten Arbeitszimmern Recherchen durchführen und sich dabei Arbeit und Privatleben vermischt. Die Ermittlungen sind sehr fesselnd, weil sie mit viel Kleinarbeit verbunden sind und sich die Puzzleteile nur langsam zusammen setzen. Allerdings ist das Thema der Finanzwelt und Bilanzen auch manchmal sehr "trocken" und ein bisschen zäh. Es wird im Verlauf aber noch deutlich spannender und dramatischer, als weitere Morde geschehen. Eve ist wie meistens in ihrem Ehrgeiz gepackt und geht an ihre Grenzen, um den Mörder schnellstmöglich zu fassen. Unterstützt wird sie neben Roarke natürlich von ihrer Partnerin Delia Peabody und den schon bekannten Figuren der elektronischen Ermittler und weiterer Kollegen. Es gibt auch immer wieder einige humorvolle Momente, wenn Eve mit Peabody über Themen spricht, die für Eve unangenehm sind. Auch die täglichen Wortwechsel mit Butler Summerset sind eine Art "Running Gag", die mich wieder zum Schmunzeln gebracht haben. Besondere Magenschmerzen bereitet Eve aber die Premiere des Films über den Icove-Fall, Eves größter und berühmtester Fall. Darüber hatte die Journalistin Nadine Furst ein Buch geschrieben, dessen Verfilmung Eve und ihre Kollegen auch begleitet hatten. Die Premiere wird im größten Kino New Yorks stattfinden und Eve und ihre Kollegen sind natürlich Ehrengäste. Dazu muss Eve in Abendkleid und High Heels auf dem roten Teppich auftreten, was ihr gar nicht behagt, denn das gehört für sie nicht zu den Wohlfühlmomenten. Bei den Vorbereitung dazu kommt es auch zu einigen amüsanten Momenten, wenn Eve über ihre Garderobe und den Besuch der Stylistin nachdenkt. Am Ende nutzt sie aber diesen Abend, um den Täter zu stellen, in dem sie sich selbst als Lockvogel zur Verfügung stellt. Das birgt eine gewisse Brisanz und führt zu einem Showdown. Insgesamt hat mich dieser komplexe Fall sehr gefesselt, weil er sehr undurchsichtig war und einige Überraschungen geboten hat. Er bietet viel Potential für eigene Spekulationen und es mir Spaß gemacht, selbst zu rätseln, wer der Täter sein kann und was sein Motiv ist. J. D. Robb versteht es, eine gute Mischung aus intensiver Polizeiarbeit, tollen Charakteren und einer Portion Humor in ihre Thriller zu packen und bietet damit spannende Unterhaltung! Fazit: 4 von 5 Sternen

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