Leserstimmen zu
Keine Angst! ... ist auch eine Lösung

Alexa Hennig von Lange, Marcus Jauer

(7)
(3)
(1)
(0)
(0)
Hardcover
€ 18,00 [D] inkl. MwSt. | € 18,50 [A] | CHF 25,90* (* empf. VK-Preis)

Keine Angst ist auch eine Lösung von Lange und Jauer Inhalt: Alexa Hennig von Lange und Marcus Jauer ergründen Ängste, die jeder kennt, indem sie sich ihren eigenen Ängsten stellen: Nichts Besonderes zu sein, gefeuert, verlassen oder kritisiert zu werden. Zu versagen oder sich selbst zu verlieren. Flugangst, Hypochondrie, Zukunftsangst – auf der Suche nach Ursachen durchforsten die Autoren in abwechselnden Kapiteln ihre Kindheit und nehmen Schlüsselmomente ihres Lebens in den Blick. Charmant und selbstironisch fördert das Ehepaar universale Ängste, soziale Phobien und hartnäckige Sorgen zutage, um zu verstehen, wie Angst unseren Alltag, unser Handeln, unsere Beziehungen bestimmt, und um davon frei zu werden. In ihren Geschichten steckt die optimistische Überzeugung, dass wir unseren Gefühlen nicht hilflos ausgeliefert sind. Wenn einem die eigene Paranoia das Leben ruiniert - warum nicht entscheiden, dass es reicht? Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zu mehr Vertrauen und Mut. Und vor allem zu mehr Humor. Ein Buch für Frauen und für Männer, denen die eigenen Ängste und die des anderen bisher ein Rätsel waren. Meine Meinung: Man sollte vor dem Lesen wissen, dass es sich um keinen psychologischen Ratgeber handelt, sondern eine lustig dargestellte Situationsbeschreibung, die den Leser zum Schmunzeln und Lachen bringt. Es werden 32 Situationen beschrieben, in denen man Ängsten begegnet und wie man sich ihnen im Alltag stellen muss. Herrlich ironisch werden diese beschrieben und haben mich stellenweise sehr zum Schmunzeln gebracht. Wirklich humorvoll und trotzdem ist ein Quäntchen Selbsterkenntnis vorhanden. Die für mich wichtigste Aussage dieses Buchs ist, dass Ängste uns alle durch unser Leben von Kindheit an begleiten. Und der einzige sichere Weg sie zu bekämpfen ist nun mal sie bewusst wahrzunehmen und sie als einen Indikator dafür anzusehen, etwas in seinem Leben zu verändern und sich einfach mal zu fragen „Was passiert, wenn man keine Angst mehr hat?“. Absolut lesenswert, humorvoll, abwechslungsreich und ironisch!

Lesen Sie weiter

Ich habe mich total auf dieses Buch gefreut, doch irgendwie hat es mich dann enttäuscht. Mir hat in dem Buch leider gefehlt, wie die Autoren sich selbst in den Angstsituationen weitergeholfen haben. Vielleicht haben sie es auch mit reingeschrieben, doch dann anscheinend nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe :) Insgesamt trotzdem ein Buch, dass man lesen kann wenn man mit der eigenen Angst nicht mehr klarkommt, also zu empfehlen! Danke für das Rezensionsexemplar!

Lesen Sie weiter

Ich hatte Euch Keine Angst!… ist auch eine Lösung von Alexa Hennig von Lange und Marcus Jauer bereits vor Monaten angeteasert – da habe ich das Buch nämlich in einem Rutsch durchgelesen. Dass es trotzdem so lange gedauert hat, bis ich Euch davon erzählen konnte, könnte natürlich Ängste wecken, auch noch eine miese Bloggerin zu sein – aber ich reiß mich jetzt einfach mal zusammen. Marcus Jauer und Alexa Hennig von Lange, Eltern von fünf Kindern und Autoren des tollen Elternbuches Stresst ihr noch oder liebt ihr schon?, haben sich für ihr aktuelles Buch richtig nackig gemacht: Sie berichten ziemlich schonungslos von all den Ängsten, die sie so umtreiben. Ob Verlustängste, die Angst vor Keimen oder eben auch die Angst, als Eltern zu versagen – abwechselnd erzählen die beiden Episoden aus ihrem leben, in denen sie Angst hatten oder in denen ihre Angst alles versaut hat, aber auch Erlebnisse, in denen die Angst inspirierend für sie war. Was mir so gut an dem Autorenpaar gefällt: Sie erzählen einfach – ohne Eitelkeit und vor allem ohne die Arroganz, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Sie berichten, was ihnen geholfen hat oder auch nicht... Weiter geht's auf dem Blog! ;-)

Lesen Sie weiter

Mal ein anderer Weg...

Von: tinemd29

31.07.2018

...Angst, bzw. den eigenen Ängsten auf den Grund zu gehen. Mit witzigen Anekdoten, bei denen man sich auch das ein oder andere Mal selbst wieder in die Kindheit zurück versetzt und mit einem gewissen Charme gehen beide Autoren an die verschiedensten Ängste ran, die einen Großteil unserer deutschen Bevölkerung so täglich begleiten. Dabei merkt man schnell, welche Ängste vielleicht im Nachgang betrachtet, sogar unnötig sind oder woher sie stammen und geht vielleicht seinen eigenen Erinnerungen ein wenig mehr auf den Grund. Dabei werden klassische, psychologische Gedanken aber außen vor gelassen. Fakt ist, das Buch ist sehr lesenswert, abwechslungsreich geschrieben und erfordert keinen psychologischen Abschluss, um sich ein wenig mit dem Thema Angst zu beschäftigen.

Lesen Sie weiter

Ich habe selbst schon mein halbes Leben mit einer Panikerkrankung zu kämpfen und habe mir von diesem Buch eine andere Sicht auf die Angst versprochen. Eine "Kampfanleitung" wollte ich gar nicht haben, denn Selbsthilfebücher habe ich genug gelesen, sie alle haben mir gar nicht bis höchstens wenig geholfen. Dieses Buch ist anders. Zum Glück. "Keine Angst ist auch keine Lösung" ist eine humorvolle Einladung, die Angst im eigenen Leben willkommen zu heißen, denn Angst ist nicht immer etwas schlechtes, manchmal ist sie nur etwas hysterisch. Das muss man erstmal verstehen, um dagegen überhaupt angehen zu können, bzw. das Gefühl wieder in normale Bahnen zu lenken. Besonders geholfen hat mir das Kapitel, in dem Marcus davon erzählt, dass der Versuch, alles richtig zu machen, dazu geführt hat, dass alles falsch lief. Ich habe mich da total wieder erkannt, und ich kann mir vorstellen, dass es vielen anderen Lesern ebenso gehen wird. Niemand kann alles richtig oder perfekt machen, und solch ein Anspruch an sich selbst kann nur zum scheitern führen. Alleine, aus dieser Spirale auszusteigen, kann schon viel helfen. Außerdem geholfen hat mir das Kapitel von Alexa bezüglich der eigenen Angst, von anderen nicht gemocht zu werden. Dass das aber eigentlich völlig unwichtig ist, haben wir beide (zu) spät erkannt. Aber jetzt können wir es umso besser machen. Fazit: Ein Buch für alle Angsthasen, die die Angst nicht loswerden, sondern lernen wollen, richtig mit diesem Gefühl umzugehen.

Lesen Sie weiter

Sehr schön

Von: reni

17.06.2018

Das Buch hat mich sehr berührt und mir auch innerlich geholfen, einige Dinge zu überdenken und anders zu machen. Es ist eine schöne Anleitung zum in sich selbst hinein horchen und für Probleme eine Lösung zu finden. Die Aufmachung des Buches ist dabei sehr gelungen und auch die Gliederung war toll. Absolut empfehlenswert.

Lesen Sie weiter

Als ich durch das Bloggerportal von Randomhouse auf dieses Buch mit dem Titel „Keine Angst ist auch eine Lösung“ von Alexa Henning von Lange und Marcus Jauer aufmerksam geworden bin, war ich mir schnell sicher, dass ich es lesen wollte. Angst ist ja in der heutigen Zeit ein Phänomen, das viele Menschen betrifft und die Medien und Politiker spielen gezielt mit der Angst der Menschen, um Einfluss nehmen zu können. Seine Ängste zu offenbaren, bedeutet, etwas intimes aus seinem Leben preiszugeben, jedoch kann es auch bewirken, dass man sie durch die Konfrontation so verringert. Inhalt: In diesem Buch werden abwechselnd von Alexa und Marcus kleine Geschichten aus ihrem Leben erzählt, in denen die Angst eine Rolle spielt. Durch diesen Aufbau ist das Buch auch für zwischendurch gut geeignet. Es beginnt mit Ängsten in der Kindheit, die oft durch die Eltern selbst hervorgerufen werden und geht weiter über die Pubertät bis hin ins Erwachsenenalter. Meine Meinung: Ich konnte mich besonders mit Alexas Geschichten gut identifizieren: Auf der einen Seite war ich von ihrer Offenheit im Umgang mit dem doch sehr intimen Thema Angst beeindruckt und auf der anderen Seite kamen mir einige Episoden aus ihrer Teenagerzeit selbst bekannt vor. Die Angst verlassen zu werden oder die Angst nicht dazuzugehören, kennen sicher viele Menschen. In Marcus Geschichten wurde deutlich, wie Angst auch in andere Gefühle oder Verhaltensmuster umschlagen kann, beispielsweise in Perfektionismus und Kontrollzwang. Ich konnte mich jedoch weniger mit ihm identifizieren, weshalb ich manche seiner Kapitel nicht so spannend fand. Besonders bei Alexas Gedanken, dass die Angst der Jugend oft die Leichtigkeit und Freude genommen hat, habe ich mich angesprochen gefühlt. Dennoch bemüht sie sich am Ende eines jeden Kapitels etwas positives für sich zu gewinnen. Ich fand es interessant zu lesen, wie tief die Angst schon in der Kindheit verwurzelt ist. Ich selbst habe (wie meine Mutter schon) seit der Jugend an Angst vor den Tauben in der Stadt und frage mich immer wieder, wie ich diese Angst besiegen kann- die für viele jedoch irrational erscheint. Auf der anderen Seite habe ich keine Angst aufs offene Meer hinauszuschwimmen, obwohl ich viele Menschen kennen, die sich davor fürchten. Fazit: Das Buch lädt also zu einer Auseinandersetzung mit den eigenen Ängsten ein, auch wenn es kein ein therapeutisches Buch ist oder sein soll. Stattdessen zeigt es, dass Angst nichts statisches ist, das man nicht verlieren kann und dass es nichts ist, wofür man sich schämen muss. Ich bin traurig, dass ich dieses Buch nicht schon als Teenager lesen konnte und würde es jederzeit an junge und alte Menschen weiterempfehlen.

Lesen Sie weiter

Humorvolle persönliche Berichte zum Thema Angst

Von: Alena Polster

19.05.2018

Vorab sei es gesagt, dass es sich bei diesem Buch um keine praktische oder psychologische Anleitung zur Bekämpfung von Ängsten handelt. Für mich ist es eher ein Appell dafür die Angst als etwas Alltägliches zu verstehen und überhaupt ihr erst bewusst zu werden. Jeder von uns begegnet täglich Ängsten, doch die wenigsten Menschen sind bereit darüber zu sprechen. Die beiden Autoren zeigen hier Mut und sprechen offen über das spannende Thema Angst. In 32 Beschreibungen von Situationen geben die Autoren ihren ganz persönlichen Einblick in der Welt der Ängste. Die Geschichten sind von selbstironisch und absurd bis hin zu philosophisch, aber vor allem liegt darin ein großes Stück Selbsterkenntnis. Es ist interessant zu lesen mit welchen Ängsten andere Menschen kämpfen und im gleichen Zuge über seine eigenen Ängste nachzudenken. Die einen oder anderen Ängste kommen einem bekannt vor, wiederum von anderen wurde man nicht berührt. Was mich besonderes zum Nachdenken gebracht hat, ist die Angst des kleinen Marcus seiner Mutter bei der Erfüllung ihrer Pläne im Weg stehen zu können. Das ist etwas was in der Zeit der persönlichen Selbstoptimierung, durchaus öfter auftreten kann. Ich hoffe meinen Kindern keinen Grund für solch eine Angst zu bieten. Die für mich wichtigste Aussage dieses Buchs ist, dass Ängste uns alle durch unser Leben von Kindheit an begleiten. Und der einzige sichere Weg sie zu bekämpfen ist nun mal sie bewusst wahrzunehmen und sie als einen Indikator dafür anzusehen, etwas in seinem Leben zu verändern und sich einfach mal zu fragen „Was passiert, wenn man keine Angst mehr hat?“. Fazit: Auch wenn das Buch keine wirklichen Lösungen zur Angstbekämpfung bietet, ist es für alle geeignet die sich auf eine humorvolle und nicht wissenschaftliche Art Impulse für den Umgang mit der alltäglichen Angst mitnehmen wollen. Ich bedanke mich an der Stelle für das Leseexemplar beim Gütersloher Verlagshaus.

Lesen Sie weiter