Leserstimmen zu
H.O.M.E. - Die Mission

Eva Siegmund

Die H.O.M.E.-Reihe (2)

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Erster Eindruck: Der erste Teil hört mit einem fiesen Cliffhanger an der Akademie auf, was mich zur Annahme brachte, die Story würde jetzt dort weiter gehen. Natürlich haben wir dann auch ein Liebesdreieck zu erwarten. Fazit: Was zum Teufel ist da passiert?! Vorab: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom cbt Verlag bekommen im Austausch für eine offene und ehrliche Meinung zum Buch. Das Cover ist genauso aufgebaut, wie das von Band eins. Anstelle von der Akademie ist nun ein Urwald zu sehen und oben drüber das futuristische Berlin. Das rosa und lila Farbschema ist einem grünen gewichen. Ich schätze, dass es wegen dieser Urwaldlandschaft grün gehalten ist. Insgesamt gefällt mir das Cover aber sehr gut. Es ist passend zur Story ausgewählt worden und ich liebe grün einfach. Am Erzählstil ändert sich nicht viel, es wird immer noch aus der Perspektive von Zoë in der Ich-Form geschrieben. Was sich im Vergleich zum ersten Teil geändert hat, sind die Log Buch Einträge von Jonah, die ab und an vorkommen. Diese sind durch Schrift und Erzählart deutlich abgehoben und erkennbar für den Lese eingefügt. Am Ende gibt es sowas wie einen Abspann – warum und weshalb wird nicht verraten. Das war der Moment, wo ich einfach nur so geflasht von dieser Story war! Schreibstil und Wortwahl haben sich zum ersten Teil nicht verändert – gleichbleibend gut bis sehr gut. Diese neue Welt, die bereist wird, wird sehr anschaulich und gut dargestellt und das Worldbuilding in diesem Teil ist noch ein wesentliches besser, als im vorherigen Teil. Zusammenfassend hat mich sowohl der Schreibstil, als auch die Erzählweise vollends begeistern können. Die Story beginnt nach einem Cut in der Aufwachphase von Zoë. Zoë erkennt die Lage doch recht schnell, denn sie ist der Kapitän des Raumschiffs, in das sie und die anderen gebracht wurden. Wäre diese Situation nicht schon genug, steht sie nach der Erkenntnis, dass alle inklusive sie selbst die ganze Reise „verschlafen“ haben und nun kurz vor der Landung auf einem neuen Planeten stehen, vor ein weitaus größeres Problem. Um ihre Gefühle nicht zu vernachlässigen, sind auch sowohl Kip, als auch Jonah mit dabei und machen das Chaos perfekt. Während mich der erste Teil an die Tribute von Panem oder die Bestimmung erinnert haben, erinnert mich dieser zweite Teil an Geschichten wie Battle Royal oder der Herr der Fliegen. Es geht grundlegend erst mal um das Besiedeln einer neuen Welt und das in einem Team, in dem ziemliche Unruhe herrscht. Ausgelöst durch die Beziehung zwischen Zoë und Jonah. Gefahren kommen hierbei nicht nur von der Art der neuen Welt, sondern auch von den Bewohnern. Schnell lernen Zoë und die anderen nämlich andere Menschen und menschenähnliche Wesen kennen. Was die ganze Geschichte umstellt ist das Ende. Mit dem habe ich so etwas von gar nicht gerechnet und bin froh, dass ich meiner Art, ab und an die letzte Seite vom Buch zu lesen, nicht gefolgt bin! Es war so mega überraschend und hat mich in dem Moment einfach weggefegt. Solche Bücher lese ich wirklich selten und dass mich eine Autorin oder ein Autor so an der Nase herum führen kann, so wie es Eva Siegmund hier geschafft hat, passiert selten. Gleichzeitig finde ich auch, dass es einen krassen Ausblick darauf geben kann, was uns in naher Zukunft erwarten könnte. Diese Dilogie hat nicht nur auf Interessante und erschreckende Möglichkeiten hingewiesen, sondern auch vieles so argumentiert und besprochen, dass es mir einige Wochen später immer noch im Gedächtnis ist. Charaktere, wie Zoë oder Kip bleiben natürlich erhalten und entwickeln sich weiter. Zoë, die am Anfang vom Buch durcheinander und aus dem Konzept gekommen war, findet sich in ihrer Rolle ein und wächst mit der Aufgabe. Sie wägt viel mehr ab und wird von Entscheidung zu Entscheidung erwachsener. Sie beginnt zu ihren Gefühlen zu stehen und das ist für mich in diesem Buch eine sehr wichtig Entwicklung. Kip habe ich in diesem Buch viel zu sehr vermisst, denn er hat zwar eine wichtige Rolle, aber Jonah ist in diesem Buch viel mehr in den Mittelpunkt gerutscht. Im Nachhinein weiß man dann wieso. Dennoch fand ich etwas schade, weil ich Kip als Charakter sehr gern habe. Jonah ist, wie nicht anders zu vermuten ist, sehr eifersüchtig auf Kip. Seine Eifersucht nimmt zeitweise Oberhand, was ich zwar verstehen kann, aber nur bis zu einer gewissen Grenze, denn sie macht sehr viel kaputt. Dennoch konnte ich gut mit ihm mitfühlen und war froh, dass er doch noch die Kurve gekriegt hat. Es war wirklich schwer, sich ihn nicht als trotziges Kind vorzustellen. Natürlich hat die Crew weitere Mitglieder, aber da will ich nicht vorgreifen und besonders zum Ende hin, kommt die eine oder andere Geschichte ans Licht, die man so nicht erwartet hätte. Insgesamt hat mich diese Dilogie einfach SO umgehauen, dass sämtliche Bücher von Eva Siegmund auf meine Wunschliste gelandet sind. Wem würde ich das Buch empfehlen?: Sci-Fi Fans werden hier sicher auf ihre Kosten kommen. Auch Leser, die gerne solche Geschichten wie Battle Royal lesen, werden hier eine Interessante Story finden. Band eins sollte man aber vorab gelesen haben!

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H.O.M.E “Hope of mother earth” Nach ihrer dreijährigen Reise durch die Galaxie erwacht Zoe auf dem Raumschiff „Mother“, das geradewegs hin zum Planeten Keto fliegt. Ihr ganzes Leben lang wurde sie für diesen Moment ausgebildet, doch seit ihrer Zeit in Berlin hat sich alles verändert. Zoe Alma Baker, Kapitän der Mission, soll gemeinsam mit ihrem Verlobten Jonah, ihrem Bruder Kip und den anderen Jugendlichen, die gemeinsam mit Zoe auf der H.O.M.E Akademie ausgebildet wurden, den Planeten Keto kolonialisieren. Denn auf der Erde ist es schon lange nicht mehr so, wie es einmal war. Dürre und Trockenheit veranlasste die H.O.M.E Fundation dazu, die „Mother“ nach Keto zu entsenden. Doch auf Keto angekommen, wird Zoes Lage immer brenzliger: Was soll sie tun, um das Leben ihrer Freunde zu schützen? Wieso scheint der Planet so, als wäre er schon von menschenähnlichen Wesen bewohnt? Wem kann sie trauen? Und für wen soll sie sich entscheiden – Jonah oder Kip? Ein wirklich toller und spannender zweiter Band der Dilogie! Man wird von Eva Siegmund mit in eine Welt genommen, die einen einfach nur mitreißt! Nach dem ersten Band war ich mehr als gespannt, wie es mit Zoe, ihren Freunden und Jonah weiter gehen wird und ich wurde nicht enttäuscht. Das Ende war daher mehr als überraschend für mich und ich hätte nie mit solch einer Auflösung gerechnet. Eva SIegmund behandelt sowohl in dem ersten Teil, als auch in dem zweiten und finalen Teil wichtige gesellschaftliche Themen, wie technologische Weiterentwicklung, Genmanipulation, Hungersnot und die globale Erderwärmung und deren drastische Folgen. Das Buch hält einem vor Augen, wie realistisch solch eine Zukunft für uns Menschen und die Erde aussehen könnte. Dabei wird dieses Zukunftsszenario zu keinem Zeitpunkt überspitzt dargestellt. Durch Zoes Liebesgeschichte wird das Ganze ein wenig „leichtfüßiger“ und einem wird deutlich, dass es sich auch um eine junge erwachsene Frau handelt, die trotz ihrer schweren Aufgabe auf ihre Gefühle achten muss. Eine wirklich empfehlenswerte Geschichte, die einen wortwörtlich mit in ein anderes Universum nimmt und trotzdem Bezüge zur Realität schafft. Zusammenfassend ist die Dilogie eine grandiose futuristische Liebesgeschichte nach meinem Geschmack! Samira Etzig, 20 Jahre

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Eva Siegmund – Home – Die Mission Stell dir vor, dein Leben wurde zerstört, von Menschen, die keine Skrupel und alles tun würden, um dich zu kontrollieren. Sie zwingen dich, eine gefährliche Mission zu leiten, die nicht nur deinen Tod sondern auch alle in Gefahr bringt, die dir etwas bedeuten. Um deine Crew zu schützen, musst du alle anlügen. Jeden einzelnen Tag. Es gibt zwei Jungen in deinem Leben, die unterschiedlicher nicht sein könnten, und dein Herz ist zerrissen. Dann erreicht ihr euer neues Ziel und es kommt der Tag, an dem Du dich entscheiden musst, was für ein Mensch du sein willst. Und genau so ergeht es der jungen Zöe, die sich gerade auf der „Mother“ befindet und Berlin verlassen muss um auf einem anderen Planeten eine neue Zivilisation aufzubauen, da die Erde sich im Krieg ums Wasser befindet. Die Erde scheint kein geeigneter Ort mehr zum Leben zu sein und somit wurden Zöe, die zum Kapitän ernannt wurde, und einige ihrer Freunde auf eine Mission geschickt, für die sie jahrelang auf der Akademie trainiert haben, um einen geeigneten Ort zum Leben zu finden. Mit auf dem Schiff befinden sich auch Jonah, ihr Verlobter und Kip, den sie während ihrer Zeit in Berlin kennengelernt hat. Dort sind sie sich sehr nah gekommen und Zöes ist sich über ihre Gefühle nicht mehr sicher. Auf Keto angekommen, lauern viele weitere Gefahren auf die neuen Bewohner. Neben einigen wilden Tieren gibt es aber auch noch andere Menschen, mit denen Zöe und ihre Crew nicht gerechnet haben. Doch wer sind sie und woher kommen sie? Was machen sie ausgerechnet auf diesem Planeten, der eigentlich unbewohnt sein sollte? Fazit: Ich habe mich wahnsinnig auf dieses Buch gefreut, denn Eva Siegmund hat mich mit ihrem ersten Band „Home – das Erwachen“ absolut in ihren Bann gezogen und ich war kaum in der Lage, dieses Buch aus der Hand zu legen. Ich fand die Thematik, welche im Buch behandelt wurde einfach nur spannend und brachte mich wirklich zum nachdenken. Bei diesem Band hatte ich allerdings leider so meine kleinen Probleme. Für mich gab es einige Längen, die einfach hätten kürzer sein können. Zwischenzeitlich habe ich die Lust verloren, weiter zu lesen, aber der starke Charakter von Zöe, die ihre eigenen Bedürfnisse hinten anstellt und alles für ihre Crew unternimmt, dass es ihnen gut geht und die Hoffnung nicht verliert, hat mich immer wieder gefesselt, dran zu bleiben. Kip hat mir auch in diesem Buch wieder sehr gut gefallen, denn egal was Zöe gemacht hat, er hat sie einfach machen lassen ohne ihre Entscheidungen anzuzweifeln, während Jonah sich leider für mich diesmal sehr ins Aus geschossen hat. Er hat Zöe kein Stück mehr vertraut und hat alles hinterfragt, was sie getan hat und hat sogar seine Freunde gegen sie aufgehetzt. Aber Zöe hat sich davon nicht unterkriegen lassen und hat weiter für ihre Crew so gehandelt, und das getan was nötig ist, damit das Überleben gesichert ist. Und dann ging es auf einmal ganz schnell und die letzten 150 Seiten sind wie im Flug an mir vorbei geflogen und das Ende hat mich einfach nur umgehauen. Ein Ende mit dem ich nicht gerechnet habe. Ein wirklich gut gelungenes Ende.

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H.O.M.E. Als ich erfahren habe, dass es von H.O.M.E. einen zweiten Teil gibt, wollte ich das Buch unbedingt lesen. Denn das Ende von Teil eins hat mich sprachlos zurück gelassen und ich musste einfach erfahren, wie es weitergeht. Also fing ich an, das Buch zu lesen und anfangs war es sehr flüssig. Ich bin schnell durch die Seiten geflogen und konnte einfach nicht aufhören, das Buch zu lesen oder es überhaupt aus der Hand zu legen. Die ersten 50 Seiten waren so spannend. Zoe ist ein starker Charakter und das konnte man auch lesen. Sie kümmert sich stets um ihr Team und achtet auf alle. Deren Leben ist ihr sogar wichtiger, als ihr eigenes. Und das finde ich so toll an Zoe. Das komplette Buch ist auch ihrer Sicht geschrieben und so kann man sich als Leser richtig in sie hineinersetzen. Zu Beginn des zweiten Teils ist sie alleine auf der „Mother“ und muss sich alleine durchschlagen, wobei sie mit niemandem reden kann. Sie tut dennoch alles für ihr Team und versucht alle Aufgaben zu erfüllen. Und dabei muss sie auch Entscheidungen treffen, die nicht allen gefallen. Ich konnte mich in sie hineinversetzen und ihre Entscheidungen nachvollziehen. Deshalb fand ich die Reaktionen der anderen Teammitglieder nicht verstehen. Sie haben alles in Frage gestellt und ihr misstraut, obwohl Zoe nur das Beste für sie tat. Und sie hat alles auf sich genommen, um ihr ganzes Team zu beschützen. Und jetzt kommt Jonah ins Spiel. Seit er auf der „Mother“ aufwacht, finde ich ihn einfach nur nervig und anstrengend. Von ihm hätte ich erwartet, dass er hinter Zoe steht und sie bei allem, egal wie, unterstützt. Aber nein, er misstraut ihr total und hinterfragt alles, was sie macht. Und dadurch glauben ihr auch die anderen nicht. Im Buch schreibt oder spricht Jonah einen Logbucheintrag. So kennt man als Leser auch seine Sicht. Dennoch hat mir der Charakter nicht zugesagt. Er sah alles nur negativ und war stets gegen Zoe. Erst zum Ende hin, war er etwas einfühlsamer und hat ihre Handlungen verstanden. Es gab aber auch zwei, die stets an ihrer Seite waren: Tom und Kip. Die beiden haben alles für sie gemacht und haben keine ihrer Handlungen hinterfragt. Sie haben Zoe immer unterstützt, egal worum es ging. Vor allem Kip habe ich sehr gemocht. Er ist ein einfühlsamer und liebevoller Charakter. Er hat alles für Zoe getan, aber sie nie bedrängt. Deshalb kann ich Zoes Gefühle für Kip total nachvollziehen und habe die beiden sehr geliebt. Das Buch war an sich sehr spannend. Aber zwischendurch auch leider etwas langatmig, sodass ich manchmal die Lust verloren habe, weiterzulesen. Und ich sogar kurz davor war, das Buch abzubrechen. Dank des flüssigen Schreibstils habe ich weitergelesen. Zum Ende hin, hat die Spannung wieder zu genommen und ich hatte wieder Lust das Buch schnell zu lesen, um zu erfahren, was noch alles passiert. Und das Ende fand ich einfach super. Es kam sehr unerwartet und ich habe damit absolut nicht gerechnet.

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Inhalt: Die Zeit ist gekommen um die Mission anzutreten und die akribische Vorbereitung zu testen bzw. in die Tat umzusetzen. Aber die Mission wird von bösen Vorzeichen überschattet, denn Zoë ist im bilde über die wahren Hintergründe und Motive ihrer Ausbilder. Die Enttäuschung lastet schwer auf ihren Schulter, auch wenn es endlich zu dem langersehnten Wiedersehen mit Jonah kommt. Jedoch auch dieses eigentlich positive Ereignis nimmt einen Verlauf an, den sie in diesem Ausmaß nicht kommen gesehen hat. Zwischen Eifersüchteleien, harten Begebenheiten und Konkurrenzkämpfen heißt es für Zoë einen klaren Kopf zu bewahren um die Mission in die rechten Bahnen zu lenken, auch wenn nach der Ankunft alles auf ein Scheitern der Crew hinweist…. Meinung: Nachdem mich der erste Band schier überwältigt hatte musste ich einfach herausfinden, wie es weitergehen wird. Sofort war ich wieder Mitten im Geschehen und die Ereignisse überschlagen sich. Zwar baut sich nur allmählich die Spannung auf, doch die mysteriösen Umstände und geheimnisvollen „Nebenaspekte“ feuern den Verlauf und auch die extreme Spannung enorm an. Leider muss ich gestehen, dass es an manchen Stellen dazu kommt, dass die Handlung erst einmal nur dahinplätschert. Klar es ist spannend auf dem neuen Kontinent zu landen, ihn zu erkunden und hinter die Beweggründe zu gelangen, aber ab und an kommt es dazu, dass man das Gefühl hat etwas auf der Stelle zu treten. Dennoch kommt irgendwann der Punkt an dem man mitgerissen wird. Etliche Wendungen, neue Entdeckungen und auch eine Crew, die den Planeten besiedelt, stellen einige Gründe dafür dar für die es sich lohnt an der Geschichte dran zu bleiben und auszukosten. Als der Punkt gekommen war an dem endlich die Ereignisse ihren gewohnten schwungvollen und gefährlich Verlauf annehmen, habe ich die Geschichte nur noch zu Ende gesuchtet. Zoë hat zu Band eins eine enorme Entwicklung durchgemacht. Mir gefiel es, wie sie sich mit den Umständen auseinandersetzt, sich den Katastrophen stellt und sich selbst neu entdeckt. Sie ist eine sehr starke und taffe Protagonistin, die mir sehr mit ihrem Charakter ans Herz gewachsen ist. Die Dreiecksbeziehung, die irgendwie vorhersehbar war und doch einen ungeplanten Verlauf annimmt, fand ich interessant, keineswegs aufdringlich und überdramatisiert. Selbst mir viel es sehr schwer mich zu entscheiden, ob man lieber an dem alten und doch unbekannten festhält oder sich in eine neue spannende Beziehung stürzt. Das Setting, einfach nur atemberaubend und faszinierend in Szene gesetzt. Interessant ist es definitiv Jonah kennenzulernen. Anhand seiner Logbucheinträge kommt man ihm auf besondere Weise näher, lernt ihn auf sentimentale und auch schlagfertige Art kennen und bekommt einen Eindruck davon, was in ihm so vorgeht. Schade ist, dass Kip irgendwie hinten herunterfällt. Er ist zwar anwesend und hat auch seine Einsätze, dennoch wirkte er sehr blass und nicht gerade greifbar für die Leser. Da hätte ich mir doch einen Ticken mehr von ihm erhofft. Die Atmosphäre ist sehr stimmig. Ein Wirrwarr an Gefühlen ist vorhanden, mit der Spannung wird auf angenehme Weise gespielt, jedoch verliert sie anfänglich manchmal den roten Faden. Insgesamt wurde ich bestens Unterhalten, auch, wenn mir der erste Band ein klein wenig besser gefallen hat. Fazit: Etwas durchwachsen, aber dennoch enorm unterhaltsam. Auch wenn mir persönlich Band eins etwas besser gefallen und mich auch konstant mitgerissen hat, hat mich die Handlung sehr gefesselt und total unterhalten. Eine Dilogie, die absolut lesenswert ist und ihre Leser/innen auf eine abenteuerliche Reise in die Zukunft unserer Welt mitnimmt!

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Klappentext Fremde Welt, vertraute Feinde Es ist so weit. Die Akademie hat Zoë und ihre Crew auf die Mission geschickt, auf die sie so lange und akribisch vorbereitet wurden. Doch die Vorzeichen könnten schlechter nicht sein: Zoë weiß inzwischen, welche finsteren Motive ihre Ausbilder antreiben und wie sehr sie getäuscht wurde. Auch das lange ersehnte Wiedersehen mit Jonah wird von der Anwesenheit seines Rivalen Kip überschattet und als die Crew am Ziel ihrer Mission ankommt, scheint ihr Scheitern vorprogrammiert.  Die Handlung "H.O.M.E.: Die Mission" spielt drei Jahre nach dem Ende des Vorgängerbandes. Zoë und die anderen Teammitglieder müssen feststellen, dass sie Tatsächlich von der Akademie auf Mission geschickt wurden. Doch nicht nur Lebende sind an Bord. Außerdem erfährt Zoë, dass die Akadamie Vorkehrungen getroffen hat, damit die Crew nicht von ihrem Plan abweicht. Während sich die Beziehung zwischen Zoë und Jonah stetig verschlechtert, da die Gefühle von Zoë zu Kip unglaublich verwirrend sind, erreicht die Crew wie geplant den Planeten Keto. Womit Zoë, Jonah, Kip und Co. Nicht rechnen, ist, dass auf dem Planeten Keto Menschen leben. Menschen, die Teil der ersten Mission waren. Charaktere / World Building In Band zwei haben mir die Charaktere und ihr Auftreten viel besser gefallen. Zoë wirkte viel authentischer. Sie wirkte stärker als noch im Vorgängerband. Auch hat mir sehr gut gefallen, dass man Jonah durch Logbucheinträge näher kennenlernen konnte und so in seine Gedankenwelt eintauchen konnte. Dies ist mir in Band 1 nämlich etwas untergegangen. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich allerdings an der Handlung rund um den Liebeskram. Das war nichts halben und nichts ganzes. Natürlich fand ich es gut, dass sich dieser Handlungsstrang nicht in den Vordergrund geschoben hat, jedoch hat er die Charaktere immer mal wieder etwas nervig gemacht. Schreibstil Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Eva Siegmund hat ihre Geschichte sehr plastisch beschrieben. Dank ihrem bildlichen Schreibstil hatte ich keine Probleme damit, dass Kopfkino ins Rollen zu bringen. Ebenso ließen sich die Kapitel sehr gut und flüssig lesen, was zum Leseerlebnis positiv beigetragen hat. Buchcover Wie auch das Cover zu Band 1 finde ich das neue Cover zu "H.O.M.E.: Die Mission" unglaublich toll. Farben und Gestaltung sind passend. Der Kontrast zwischen Stadt und unberührter Natur ist gut gelungen. Im Regal ist es definitiv ein Hingucken. Fazit Nach dem spannenden Cliffhänger war ich unglaublich gespannt darauf, wie es mit Zoë und Co. weitergeht. Tatsächlich wurde ich dann auch ein wenig überrascht. Im Gesamten hat mir die Geschichte sehr gut gefallen und Eva Siegmund hat ordentlich Einfallsreichtum gezeigt. Allerdings auch zum Schluss und das ist einer der wenigen Minuspunkte. Für mich war das Ende der Geschichte ein wenig zu überraschend, aber davon sollte sich jeder selbst eine Meinung bilden. Aufgrund des tollen Schreibstils und der Handlung sind die "H.O.M.E."-Bücher auf jeden Fall empfehlenswert.

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Gestaltung Wie ich auch schon bei Band eins, passt das Cover wieder perfekt zum Inhalt des Buches. Die obere blaue Hälfte zeigt Berlin, welches in der Geschichte eine große Rolle spielt. Genauso ist es auch bei der unteren grünen Hälfte. Sie zeigt den Dschungel des Planeten Keto, auf dem sich die ganze Geschichte eigentlich abspielt. Ein weiter Punkt, der mir persönlich sehr gut gefällt, sind die Farben, die wunderschön zusammen aussehen. Zudem mag ich es sehr gerne, wie Band eins und zwei nebeneinander im Bücherregal stehen, denn sie sind ein wirklicher Blickfang. Alles in Allem also passt das Cover zu dem Buch, wie die Faust aufs Auge. Meine Meinung Schon als ich die ersten Seiten des Buches gelesen habe, war ich verliebt in den Schreibstil! Eva Siegmund schaffte es einfach die Spannung aufrecht zu erhalten, sodass es einfach nicht langweilig wird und daher konnte ich gar nicht aufhören zu lesen. Zudem schreibt sie sehr anschaulich, weshalb man sich vor allem den fremden Planten Keto sehr gut vorstellen konnte und man es wirklich bildlich vor Augen hatte. Erzählt wird die Geschichte meist aus der Sicht der Hauptprotagonistin Zoë, doch diesmal gibt es im Vergleich zum ersten Band eine Besonderheit. Immer mal wieder gibt es zwischen den normalen Kapiteln Logbucheinträge einer anderen Person aus dem Buch, sodass man auch die Gefühle dieser Person näher kennen lernen kann. Aber kommen wir nun endlich zu der Geschichte an sich, welche mich auch diesmal wieder absolut begeistern konnte! Wie schon erwähnt blieb es immer spannend und es passierten immer wieder überraschende Dinge, die ich definitiv nicht erwartet hatte. Der neue Planet, denn die Autorin hier geschaffen hat, hat mir auch super gut gefallen. Sie hat neue Lebewesen ins Leben gerufen und hat dafür gesorgt, dass man mit ihnen fühlt und so war es auch bei den Personen in dem Buch. Zoë hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen, denn ich konnte ihr Gefühle und Handlung absolut verstehen und nachvollziehen. Sie ist einfach super sympathisch und versucht, so gut es ihr eben möglich ist, ihre Crew zu beschützen. Dafür hat sie sogar ihr Leben aufs Spiel gesetzt, sodass sie eigentlich für mich zu einer Heldin geworden ist. Auch alle anderen Personen aus dem Buch wurden wieder großartig ausgearbeitet und besonders Kip mochte ich sehr gerne. Er hat eine Eigenschaft an sich, die es ihm ermöglicht, immer und überall genau das Richtige zu machen, weshalb man ihn einfach lieben muss. Jonah hat mir in diesem Buch leider weniger gefallen. Er wurde mir immer unsympathischer und obwohl ich es schade fand, war es für mich persönlich kein Weltuntergang, denn es gab ja immer noch Kip. Insgesamt war die Geschichte für mich großartig, doch dann kam das Ende. Es war wirklich das Letzte, womit ich gerechnet hatte und deswegen fand ich es eigentlich richtig genial. Leider aber blieben dadurch für mich einige Fragen offen, besonders zu einer Person, die ich sehr mochte. Ich hätte mir in diesem Fall gewünscht, dass man noch etwas mehr darauf eingegangen wäre und es noch etwas mehr erklärt hätte. Da dies aber nicht so war, bin ich doch etwas traurig gewesenen, weswegen das Buch letztendlich einen Stern weniger bekommt. Aber wenn man davon mal absieht, war das Buch einfach nur der Wahnsinn!

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Inhalt Ohne es zu wollen, befindet sich Zoë zusammen mit ihren Freunden auf der Mission für die sie ausgebildet wurde. Doch alles ist anders. Ihr Bruder und Kip sind mit dabei, obwohl sie nie dafür ausgebildet wurden. Und Zoë kennt mittlerweile die Wahrheit über alles und weiß, dass sie ihr Leben lang hinters Licht geführt wurde. Dennoch hat sie keine andere Chance als ihre Mission erfolgreich zu beenden, denn das Leben ihrer Crew hängt alleine von Zoës Erfolg ab. Meine Meinung Nach dem Cliffhanger vom ersten Band, konnte ich diese Fortsetzung gar nicht erwarten. Ich wollte unbedingt wissen, wie es Zoë und den anderen ergeht. Gleich zu Beginn geht es spannend los. Zoë befindet sich auf ihrer Mission, ist desorientiert und nichts ist so wie sie es sich einmal ausgemalt hat. Ihre Gefühle zu Jonah schwanken, weil auch Kip dabei ist, es sind weniger Menschen bei der Mission dabei als sie gedacht hätte und auch sonst muss sie sich einigen Problemen stellen. Ich fand die Mission insgesamt unglaublich spannend und auch das Setting, von dem ich hier nicht mehr erzählen möchte um nicht zu spoilern, war ich begeistert. In dieser Fortsetzung gab es so viel zu entdecken und zu erleben. Ich konnte gar nicht genug davon bekommen. Etwas hat mich die Dreiecksgeschichte genervt, weil ich so etwas einfach nicht mag, aber am Ende gibt es eine Erklärung, die mich dann milde gestimmt hat. Ansonsten fand ich die Emotionen aber unglaublich toll dargestellt. Auch die Figuren konnten mich begeistern. Man erfährt hier mehr über Jonah und Kip und lernt Zoë noch besser kennen. Ich bewundere Zoë für ihre Stärke, auch wenn ihre Entscheidungen nicht immer richtig sind, ist sie eine tolle Protagonistin und gerade ihre Fehler machen sie realer und menschlicher. Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt großartig zu lesen. Ich konnte mir alles sehr gut bildlich vorstellen, zudem ist alles leicht und locker zu lesen und voller Emotionen. Der Plot wird aus Zoës Ich-Perspektive geschildert, was mir ebenfalls gut gefiel. Zudem gibt es hier Logbucheinträge, die Jonah verfasst, sodass man auch einen Einblick in seine Gefühls- und Gedankenwelt bekommt, was mir besonders gut gefallen hat. Außerdem gibt es ein paar Kapitel, die zeigen, was in Berlin geschieht und was die Ausbilder durchmachen, was ebenfalls eine gute Ergänzung war. Es gibt so einige überraschende Wendungen und es wird nicht langweilig. Als man denkt, dass das Buch zu Ende ist, gibt es dann noch mal eine Wendung mit der ich nicht gerechnet hätte und die dafür gesorgt hat, dass ich dieses Buch nicht mit der vollen Punktzahl bewerte. Wäre das letzte Kapitel nicht gewesen, wäre das Buch für mich perfekt gewesen. So war das Ende leider viel zu typisch für ein Buch im Jugendbuchbereich. Das Ende kam zwar überraschend, aber mir hätte es besser gefallen, wenn das Buch vorher geendet hätte. Aber dieser Eindruck ist sehr subjektiv und es gibt bestimmt viele Leser, die das Buch gerade wegen dem Ende lieben werden. Fazit Mich konnte dieser Dilogieabschluss sehr gut unterhalten. Ich liebe das Setting und auch die Figuren und den Schreibstil mochte ich sehr. Nur das Ende und die Dreiecksgeschichte war einfach nicht ganz nach meinem Geschmack. Dennoch kann ich diese Dilogie definitiv empfehlen.

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