Leserstimmen zu
Artemis

Andy Weir

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Jasmine Bashara lebt in der ersten und einzigen Stadt auf dem Mond: in Artemis. Und leben in Artemis ist teuer. Deshalb ist sie kriminell. Nur kleinkriminell, nicht so schlimm also. Jazz schmuggelt verbotene Luxusgüter für ihre reichen Kunden. Eines Tages bekommt sie einen Auftrag, äußerst illegal, aber auch äußerst lukrativ. Sie kann kaum schauen, da ist Jazz gefangen in einer Verschwörung und das Schicksal von Artemis steht auf dem Spiel. Ich war sofort fasziniert von den Gegebenheiten: eine Stadt auf dem Mond. Alles genau umgekehrt als bei uns. Da geht die Erde auf und unter und nicht der Mond. Schwerkraft: nur ein Sechstel von der der Erde. Und alles ist ein bisschen spannender. Das alles klingt jetzt ziemlich 0815, aber der entscheidende Unterschied zu den meisten anderen Dystopien ist der Realismus. Andy Weir scheint für mich als Laie sehr gut recherchiert zu haben und gab mir dabei das positive Gefühl, dass der Chemie- und Physikunterricht doch nicht für die Katz' waren. Mit wissenschaftlichen Fakten und logischen Hintergründen hat er die Mondbesiedelung beschrieben, als würde er sie nacherzählen. Oder als würde Jazz sie nacherzählen. Jazz ist schließlich der Ich-Erzähler der Geschichte. Ein bisschen burschikos, aber charmant ist sie und sie rockt ihr Leben. Immer einen Plan an der Hand und neue Ideen. Nur manchmal wunderte ich mich über ihre Ausdrucksweise. >>Nun ja, genau genommen, wackelt sie wegen der Libration des Mondes ein wenig, aber darüber musste ich mir jetzt nicht den hübschen kleinen Kopf zerbrechen. (Seite 93)<< Nennt mir eine einzige Person, die den eigenen Kopf als "hübschen kleinen Kopf" bezeichnet. Wie seltsam ist das bitte?! Sonst hat mir das untypische Mädchen gut gefallen, ebenso wie ihre Freunde. Im Gegensatz zu dem Zitat eben gibt es aber auch ein paar lustige Stellen. Eine, bei der ich mir wirklich dachte: "Well played, Herr Weir!" >>"Ich habe da noch eine komische Frage: Weißt du, was DAGL bedeutet?" Er zog eine Augenbraue hoch. "Ist das nicht eine Hunderasse?" – "Nein, die heißen Dackel." (Seite 94)<< Der braucht ein bisschen. Aber hey, der war echt nicht schlecht, selbst, wenn man nicht weiß, was es mit DAGL auf sich hat. Mich würde außerdem interessieren, wie dieser Witz im Original lautet. Faszination, Lachen. Was fehlt noch? Action! Liebe Actionliebhaber, ihr könnt getrost aufatmen, auch ihr kommt nicht zu kurz. Eine ordentliche Portion turbulenter Szenen ist dabei. Nur die Liebe, das letzte Element. Die war mir dann doch zuuu realistisch. FAZIT: Die Welt mit der wissenschaftlichen Auslegung hat mir gefallen, die Protagonistin ist super, Spaß und Action sind dabei. Ich habe kaum negative Punkte, aber ich muss sagen: Richtig umgehauen hat es mich nicht und ich weiß nicht wieso! Trotzdem: Es ist wohl kein schlechtes Zeichen, dass ich das Buch innerhalb 48 Stunden durch hatte und von meiner Mama genötigt wurde, schlafen zu gehen. "Lass das Buch hier unten im Wohnzimmer. Sonst liest du zu lange im Bett und bist morgen zu müde zum Aufstehen." Ähm, ich hab' das Buch mitgenommen ...

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Seit seinem Erstlingswerk Der Marsianer habe ich den Autor Andy Weir auf dem Schirm behalten. Die realistische Science-Fiction-Geschichte um den gestrandeten Astronauten Mark Watney hat mich damals einfach begeistert. Entsprechend gespannt war ich auf seinen neuen Roman Artemis, der den Leser dieses Mal auf den Erdtrabanten entführt. Ob diese Geschichte wohl mit ihrem Vorgänger mithalten kann? Artemis ist die einzige Stadt auf dem Mond und hat nur 2.000 Einwohner. Der unwirtliche Felsbrocken wurde besiedelt, um ökonomisch Raketentreibstoff zu gewinnen. In großen Wohnkuppeln haben sich die Menschen so gut es geht eingerichtet. Inmitten all der Handwerker, Techniker und Wissenschaftler lebt auch Jazz Bashara – ihres Zeichens ausgewiesene Lastenträgerin – und versucht mit Hilfe von Schmuggelei um die Runden zu kommen. Irgendwie muss ein halbwegs anständiges Mädchen vom Mond sich schließlich ihre Motten (die offizielle Währung) verdienen! Als einer ihrer betuchtesten Kunden ihr für einen ebenso heiklen, wie kriminellen Spezialauftrag unermesslichen Reichtum in Aussicht stellt, kann sie nicht nein sagen. Bei der Sabotage aufzufliegen, würde im besten Falle einen Freiflug auf die Erde bedeuten. Prompt geht ab diesem Punkt alles schief: Jazz versiebt die Mission, ihr Auftraggeber wird ermordet und sie selbst ist unversehens Mittelpunkt einer Verschwörung, die gar nicht gut für ihre Gesundheit ist. Doch wohin fliehen, wenn die kleine Stadt auf dem Mond die einzige Heimat ist, die sie kennt? Dieser Roman, der sich im Grunde um zwei regelrechte Coups dreht, lässt sich meiner Meinung nach schwer in eine Schublade stecken. Beschriebe ich ihn als humorvollen Science-Fiction-Thriller mit Krimielementen, trifft es das noch immer nicht so recht. Artemis ist eine charakterzentrierte Geschichte, gespickt mit wissenschaftlichen Fakten, kleinkriminellen Machenschaften, dem alltäglichen Leben auf dem Mond – und Mord. Dabei ist der Handlungsort der Geschichte naturgemäß sehr eingeschränkt. Was gibt es auf Artemis schon? Fünf Wohnkuppeln, einige Aluminiumhütten und zwei Atomkraftwerke. Davon abgesehen nichts als karge Mondlandschaft. Und trotzdem schafft es Andy Weir einen Plot zu ersinnen, der voller Spannung steckt, überraschende Wendungen bereit hält und überhaupt die vorhandenen Ressourcen mit erzählerischer Effizienz nutzt. Schon der Einstieg verspricht ein ziemliches Tempo, das fast durchgängig gehalten wird. In einigen Abschnitten fühlte ich mich regelrecht quer über den Mond gejagt. Im Vergleich zum Vorgänger wurde ich jedoch mit der Hauptfigur erst ziemlich spät warm. Jazz Bashara ist eine hoch intelligente junge Frau mit Potential, aber einem Hang zu falschen Entscheidungen. Sie ist kühn, äußerst geschickt, moralisch ein wenig flexibel und weiß was sie tut. Und falls nicht, hilft ihr das ureigene Improvisationstalent oft genug aus der Patsche, in die sie ihr schnodderiges Mundwerk so häufig hineinbringt. Ein gezielt eingestreuter E-Mail-Verkehr mit ihrem Kindheitsfreund und aktuellen Geschäftspartner Kelvin von der Erde hilft leider nur bedingt, die Protagonistin besser kennen zu lernen. Eine Umgebung, in der nur ein Sechstel der Erdschwerkraft herrscht, ermöglicht es eben auch der Hauptfigur sprunghaft zu sein. Doch hätte ich Jazz´ Motive eher durchschaut, wäre es mir leichter gefallen, ihren wilden, atemlosen Kapriolen zu folgen. Zudem sind mir die an sich interessanten Nebenfiguren ein wenig zu blass geraten. Dabei gibt es da so einige, deren Interaktion mit unserer Anti-Heldin durchaus intensiver hätte sein können. Ein gutes Beispiel hierfür ist der unerschütterlich korrekte, zwei Meter große artemisische Sicherheitschef Rudy DuBois. Immer tauchte er just dort auf, wo Jazz ihn am wenigsten gebrauchen konnte. Das gefiel mir einfach. Wie schon beim Vorgänger-Roman kommt der Handlungsort von Artemis äußerst realistisch rüber. Autor Andy Weir weiß, wovon er spricht und malt uns ein derart überzeugendes Bild der Zukunft, dass man das Gefühl bekommt, es könne nicht mehr allzu lange dauern, bis es Wirklichkeit wird. Sich da hineinzudenken und die Prämisse als gegeben hinzunehmen, war leicht. Allerdings muss der Leser auch hier ein gewisses Maß an technischen Details mögen. Für Belletristik, durch die man beim Lesen gleich noch etwas lernt, habe ich selbst jedenfalls so einiges übrig. Nachdem ich die letzte Seite gelesen hatte, fand ich es wirklich schade, Artemis verlassen zu müssen. Dieser Roman ist temporeiche, intelligente, packende Unterhaltung mit einem ordentlichen Schuss bösen Humors. Vielleicht einen Hauch weniger fesselnd als Der Marsianer, doch wieder ein richtig gutes Buch. Womit sich Andy Weir wohl als nächstes befasst? Katrin Autor: Andy Weir Buchtitel: Artemis Übersetzung: aus dem Amerikanischen von Jürgen Langowski Verlag: Heyne

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Ich gebe hier lediglich meine persönliche Meinung wieder und spreche weder für andere, noch hat mich die zur Verfügungstellens des Audiobooks in irgendeiner Weise beeinflusst. Nachdem ich erst vor kurzem die Verfilmung von Andy Weirs preisgekröntem Roman “der Marsianer” angeschaut habe, hatte ich dementsprechend hohe Erwartungen. Ich kann nicht sagen, dass ich enttäuscht wurde! Wobei ich sagen muss, dass dieser Titel derart gut und komplex geschrieben ist, dass es oft schwierig war, ihn in der Umsetzung des Hörbuches wirklich zu würdigen. Oft fand ich mich verwirrt wieder, weil ich während des Autofahrens kurz nicht hingehört hatte, und schon machte kaum noch etwas Sinn. Die Sprecherin des Audiobooks hat meiner Meinung nach einen außerordentlichen Job gemacht. Man konnte allein durch ihre Stimmlage und Betonung erkennen, wer gerade sprach und für mich hat sie den Charakter “Jazz” fantastisch verkörpert! Nun zum Inhalt. Es war wie von einer anderen Welt – im guten Sinne. Natürlich war es erstmal unglaublich schwer, bei all den neuen Begriffen und Weltenbeschreibungen hinterherzukommen und sie zu verstehen, aber am Ende war es ein absolutes Erlebnis, weil es so real, so möglich für die Zukunft erschien. Außerdem fand ich gut, dass der Hauptcharakter ein krimineller islamischer Underdog war und kein verhätscheltes Mädchen, dass die Welt rettet. Davon haben wir alle vorerst genug gehabt. Jazz war sympathisch und man konnte sich super in ihrem lockeren Charakter wiederfinden. Sie war witzig, tough und entsprach genau der Art, wie wir junge Frauen uns heutzutage identifizieren können. Selbstständig, selbstentscheidend und absolut menschlich, mit Fehlern und Schwächen und dem Willen, sie wieder gut zu machen. Der Mix zwischen Emails mit Calvin und der regulären Geschichte hatte das ganze aufgelockert und gleichzeitig spannender gestaltet, weil man unbedingt herausfinden wollte, ob sie sich am Ende endlich treffen. Doch das verrate ich natürlich nicht. (Der Verlag hat mir ein Rezensionsexemplar dieses Audiobooks zur Verfügung gestellt. Die hier dargestellt Meinung wurde davon jedoch in keiner Form beeinflusst!)

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Andy Weir sagte mir bisher gar nichts, denn "Der Marsianer" habe ich noch nicht gelesen (mittlerweile habe ich aber den Film gesehen und für großartig befunden). Der Klappentext zu "Artemis" hat mich einfach neugierig gemacht, weil er nach irrem Sci-Fi-Krimi auf dem Mond und damit insgesamt richtig cool klang. Und tatsächlich hat mich Andy Weir mit seiner etwas anderen Science-Fiction-Geschichte gleich auf den ersten Seiten komplett abgeholt und das vor allem mit seiner grandiosen Hauptfigur. Erstmal: Wie cool ist das bitte, dass es endlich mal einen modernen Science-Fiction-Roman mit einer weiblichen Protagonistin gibt? Damn, endlich, endlich, endlich! Mich haben die Männer in dem Genre einfach nur noch genervt, Jazz hingegen ist einfach nur der Hammer. Was bringt Andy Weir nicht alles in ihrem Charakter zusammen: Nicht nur, dass Jazz aus Saudi Arabien kommt und streng genommen eine Muslima ist - nein, sie ist auch ziemlich schräg, hat eine unglaublich große Klappe, hat in der Vergangenheit schon den ein oder anderen Mond-Mann verschlissen und somit einen gewissen Ruf, ist obendrein unglaublich clever und hat jede Menge kriminelle Energie. Aber: Sie hat auch ihre Prinzipien und ist einfach witzig, was wichtig ist, denn so findet man sie trotz ihres sehr speziellen Charakters sympathisch und supercool. Jazz ist eine Mischung aus Antiheld, Superhirn und Schmusebär und damit ein wirklich abgefahrener Charakter, was mich super überrascht und schließlich von den Socken gehauen hat. Da die Geschichte aus Jazz´ Perspektive erzählt wird, bekommt man als Leser ihre teils verdrehten Gedanken ungefiltert ab und das allein macht den Roman zu einem echten Erlebnis. Aber auch die übrigen Figuren sind stark, unkonventionell und besonders. Ich mochte beispielsweise auch Jazz´ Vater sehr, der einerseits verschroben, andererseits aber auch sehr gütig und warmherzig auf mich wirkte. Oder den Kneipenwirt, der Jazz bei jedem Besuch seine neueste Schnaps-Kreation andreht. Oder den freakigen Svoboda, der Jazz im Verlauf der Geschichte den ein oder anderen Gefallen tut und sich dafür auf etwas andere Art und Weise bezahlen lässt. Oder aber Officer Rudy - der einzige Polizist auf dem Mond und ebenso heiß und attraktiv wie nervtötend. Andy Weir hat in "Artemis" einen großen Pool an richtig coolen Charakteren geschaffen, die einfach von vorne bis hinten Spaß machen und der Geschichte das gewisse Etwas geben. Natürlich fand ich außerdem das Setting spektakulär und großartig - durch Jazz´ Augen empfindet man Ehrfurcht für die karge, stille und dabei irgendwie anmutige Mondlandschaft. Ihre Liebe zum Mond und zu Artemis kommt sehr schön zum Ausdruck, auch wenn Andy Weir uns natürlich auch die Schattenseiten einer eigenständigen Gemeinde auf dem Mond zeigt. Die kleine Welt von Artemis wird von Geld regiert - die Stadt gilt als abgefahrenes Reise-Ziel und als exklusiver Rückzugsort für die Superreichen, während einfache Arbeitskräfte wie Jazz in schmalen Konservendosen leben und sich nicht mal eine fünfminütige Dusche leisten können. Klar, dass es in Artemis einen Untergrund gibt beziehungsweise einen florierenden Markt für illegale Geschäfte gibt und da passt Jazz wunderbar rein. Ein weiterer Fakt am Rande: Artemis kann man gut als Multi-Kulti-Stadt bezeichnen, denn dort leben Menschen aus allen Winkeln der Erde. Und sie fühlen sich selbst nicht als Saudis oder als Japaner oder als Amerikaner - sie fühlen sich als Artemisier, als eine Gemeinschaft, die ohne die Fähigkeiten des einen nicht existieren kann. Was für eine starke Botschaft! Ich finde, dass Andy Weir insgesamt sehr plastisch und authentisch erzählt. Er streut viele technische Details in die Handlung ein, die mich aber nicht (wie bei anderen Werken des Genres) überfordert oder ermüdet, sondern die mich interessiert und unterhalten haben. Jazz besitzt jede Menge Know How und sie ist unheimlich clever - eine Tatsache, die den Roman richtiggehend belebt. Er blüht durch seine Nerdigkeit und die vielen freakigen Details auf und das hat mir wahnsinnig gut gefallen. Dadurch bleibt die Handlung durchgehend spannend, obwohl mir diesbezüglich hier und da ein bisschen die Innovation gefehlt hat. Die Geschichte, die Weir um die Kleinkriminelle Jazz und den reichen Unternehmer Trond spinnt, ist zwar alles andere als langweilig oder abgedroschen, aber sie ist eben auch nicht völlig neu und hätte als konventionelle Kriminalgeschichte sicher einige Plot Twists und Überraschungen vermissen lassen. Als Krimi auf dem Mond aber konnte mich "Artemis" schlussendlich überzeugen. Mein Fazit Cool, frisch, abgefahren, modern und absolut unterhaltsam: Andy Weir hat mit "Artemis" eine Art von Science Fiction geschrieben, wie ich sie so bisher noch nicht gelesen habe. Besonders großartig fand ich die freakigen und trotzdem liebenswerten Charaktere und das abgespacete Setting. Da konnte ich der Geschichte auch die ein oder andere kleinerere Schwäche verzeihen - ein wirklich großes Lesevergnügen!

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Meine Meinung Andy Weir nimmt uns in seinem Buch mit auf einen Ausflug nach Artemis, einer Kolonie auf dem Mond. Doch dort ist nicht alles so harmonisch und romantisch, wie man vermuten könnte, denn auf Artemis gibt es kaum Gesetze. Die Charaktere sind mir alle ziemlich schnell ans Herz gewachsen. Jazz ist eine taffe junge Frau, die scheinbar alles kann. Sie wirkt ziemlich hart und teilweise auch respektlos, aber sie hat das Herz an rechten Fleck. Was mich ein kleines bisschen gestört hat, war der Lebensweg von Jazz, sie hätte alles werden können, hat sich aber dafür entschieden Schmugglerin zu werden. Dale, Rudy und Bob fand ich sehr authentisch. Dale ist der coole Kumpel, Rudy, der autoritäre Polizist und Bob, ein Ex Marine - genau so sind sie dem Leser auch entgegen getreten. Das Buch ist sehr ironisch und locker geschrieben. Anstatt die Geschichte nur aus Jazz' Sicht zu erleben, spricht sie auch gerne mal mit den Lesern. Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen, da er mal etwas anders war und frischen Wind mit sich gebracht hat. Fazit Kurz zusammengefasst fand ich das Buch sehr gut. Ich kann allerdings verstehen, dass es nicht für jedermann ist, da es sehr Physik und Chemielastig ist, was mir persönlich aber gefallen hat. Das einzige was mir gefehlt hat, war die Aufklärung, ob es für Dale und Bob irgendwelche Probleme oder Konsequenzen gab.

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Jazz ist auf Artemis aufgewachsen. Einer Stadt auf dem Mond. Sie verdient ihren Lebensunterhalt mit dem ausliefern von Waren und kleinen Schmugglerdingen. Eines Tages bekommt sie von einem der reichsten Unternehmern einen Auftrag, der die ganze Stadt in Aufruhr versetzt . Da ich Weirs vorheriges Buch nicht gelesen habe war dies mein erstes Buch von dem Autor. Ich fande es spannend und an einigen Stellen sogar lustig Leider war dieses Buch sehr schnell weggelassen. (4/5 ⭐) +Ich bedanke mich beim Bloggerportal, die mir diesen Buch zugeschickt haben +

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Super Spannend

Von: Suse

07.06.2018

Jazz Bashara ist kriminell. Zumindest ein bisschen. Schließlich ist das Leben in Artemis, der ersten und einzigen Stadt auf dem Mond, verdammt teuer. Und verdammt ungemütlich, wenn man kein Millionär ist. Also tut Jazz, was getan werden muss: Sie schmuggelt Zigaretten und andere auf dem Mond verbotene Luxusgüter für ihre reiche Kundschaft. Als sich ihr eines Tages die Chance auf einen ebenso lukrativen wie illegalen Auftrag bietet, greift Jazz zu. Doch die Sache geht schief, und plötzlich steckt Jazz mitten drin in einer tödlichen Verschwörung, in der nichts Geringeres auf dem Spiel steht, als das Schicksal von Artemis selbst. Der Autor: Andy Weir war bereits im Alter von fünfzehn Jahren als Programmierer und später als Softwareentwickler für diverse Computerfirmen tätig, bevor er mir seinem Roman »Der Marsianer« einen internationalen Megabestseller landete. Seither widmet er sich ganz dem Schreiben und beschäftigt sich in seiner Freizeit mit Physik, Mechanik und die Geschichte der bemannten Raumfahrt – Themen, die sich auch immer wieder in seinen Romanen finden. Sein Debüt »Der Marsianer« wurde von Starregisseur Ridley Scott brillant verfilmt. Meine Meinung: Ich habe sein erstes Buch „Der Marsianer“ nicht gelesen und hatte daher auch keinen Vergleich. Ich bin also ohne große Erwartung an das Buch gegangen und wurde nicht enttäuscht. Man muss hervorheben das der Autor einen unglaublich tollen Schreibstil hat. Man fliegt nur so durch die Seiten. Ich finde auch das er die technischen Fakten in dieser Geschichte sehr anschaulich beschreibt. Ich bin auch kein Genie aber es hat mich beim lesen nicht gestört. Ich mochte auch die Charaktere sehr gerne. Gut ausgearbeitet und anschaulich. Diese ganze Welt auf dem Mond, wo ja die Geschichte spielt, konnte ich mir super vorstellen. Ich finde das Buch hatte Spannung und Unterhaltung und ich habe es gern gelesen. Es hat mir sogar so gut gefallen das ich sein anderes Buch auch noch lesen möchte. Was ich vor diesem Buch nicht wollte, weil mich da die Geschichte nicht so angesprochen hat. Ich kann dieses Buch empfehlen. Man sollte vielleicht wirklich nicht so hohe Erwartungen haben, dann macht es richtig Spaß dieser Geschichte zu folgen. Klare Empfehlung

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This review and many others, both german and english, can also be found on my blog. <i> Diese und viele weitere Rezensionen, auf deutsch und englisch, findet ihr auch auf meinem Blog. </i> <a href="http://ravenclawthreadsister.blogspot.com">Ravenclaw Threadsister</a> Als ich angefangen habe „Artemis“ zu lesen musste ich mich zuerst etwas an Jazz gewöhnen. Anfangs habe ich keinen guten Draht zu ihr gefunden und habe mir daher auch Zeit gelassen weiter zu hören. Je besser ich sie kennenlernte, desto sympathischer wurde sie mir aber. Sie ist die klassische Kleinrkiminelle die am Ende die Welt retten muss, was zwar nicht unbedingt neu ist, mir aber trotzdem sehr gut gefallen hat. Zwar lese ich normalerweise nicht viel Si-Fi, aber dieses Buch hat mir sehr gut gefallen und die Idee von Städten auf dem Mond ist doch sehr realistisch. Im Gegensatz zu vielen anderen Si-Fi Geschichten, egal ob Buch oder Film spielt diese in der nahen Zukunft und es gibt keine fliegenden Autos oder ähnlich fantastisches. Die Menschen auf dem Mond leben so ziemlich genauso wie wir es jetzt auf der Erde tun. Was ich allerdings sehr interessant fand war, dass es nicht Amerika oder Russland war, das den Mond besiedelt hat und dem diese Siedlung so zu sagen gehört sondern der Kongo. Die Handlung war sehr interessant, vor allem da es sich alles langsam zu einer Verschwörung entwickelt hat. Das Leben auf dem Mond aus Sicht einer „Einheimischen“ zu sehen war sehr interessant und der große Unterschied zwischen den reichen Urlaubern und der hauptsächlich ärmeren Bevölkerung war gut dargestellt. Das Hörbuch selbst war angenehm zu hören, obwohl ich manchmal Probleme hatte die einzelnen Stimmen auseinander zu halten. Trotzdem habe ich dem Buch 4 Sterne gegeben.

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