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Leserstimmen (4)

Peter V. Brett: Die Stimmen des Abgrunds (Demon Zyklus) (6)

Die Stimmen des Abgrunds Blick ins Buch

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-31938-7

NEU
Erschienen:  10.04.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

Bestseller Platz 13
Spiegel Paperback Belletristik

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Fantastisches Finale

Von: Miriam von howaboutlife Datum : 13.05.2018

https://howaboutlife.blog/

Der Schreibstil Bretts gehört für mich zu einem der besten, die ich bisher gelesen habe. Schnell, packend, authentisch. Es gibt mehrere Handlungsstränge, die aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt werden. Diese Stränge vermischen sich zum Teil zu einem und trotzdem ist es einfach stimmig. Es entsteht in keiner Sekunde Verwirrung, alles fügt sich irgendwie ins Bild.

Der Autor schafft es, jeder Person eine eigene Persönlichkeit einzuhauchen, die sich im Laufe der sechs Bücher in jede mögliche Richtung entwickeln kann und das aus absolut logischen Gründen. Selbst der Königliche Gemahl der Dämonenkönigin, Alagai Ka, kommt zu Wort und durchläuft verschiedene Phasen. Es werden einfach immer neue Facetten offenbart und bei jeder einzelnen Figur fand ich die Entwicklung perfekt gemacht!

Beispielsweise haben wir auf der einen Seite Arlen, den Tätowierten Mann, der sich vom unnachgiebigen, kämpferischem und atheistischen Menschen zu einem Mann entwickelt, der endlich Gefühle und auch den Gedanken zulässt, dass mehr existiert, als er zu wissen glaubt. Auf der anderen Seite gibt es noch Ahmann Jardir, Shar'Dama Ka bzw. Erlöser der Krasianer, der sich vom religiösen Fanatiker, welcher die Grundsätze seines Glaubens über alles stellt, zu einem zweifelnden und gütigem Menschen entwickelt, welcher Grenzen überwindet.

Gleichzeitig baut der Autor hier eine Brücke zu Konfliktthemen unseres eigenen Alltags und den Grundfragen zum Glauben der Menschheit: Gibt es einen Schöpfer (bei den Krasianern Everam genannt) und seine Gegenspielerin die Nie? Und lohnt es sich hierfür alles aufs Spiel zu setzen?

Überraschend fand ich in Die Stimmen des Abgrunds, dass manche Protagonisten aus der bisherigen Geschichte nun eine größere Rolle spielten (bspw. Inevera, Frau von Jardir und Damajah der Krasianer) und andere, welche bisher Hauptfiguren waren, nun fast komplett außen vor blieben.

Achtung, kleiner Spoiler enthalten: Warum kommt Leesha fast gar nicht mehr vor? Im letzten Buch hat sie ein Kind von Jardir bekommen, welchem eine bedeutende Zukunft vorhergesagt wurde und im Finale ist dies auf einmal vollkommen unwichtig? Das habe ich tatsächlich nicht verstanden.

Im Verlaufe der Geschichte spitzt sich in allen freien Städten Thesas die Situation zu, denn die Dämonen greifen verstärkt und vor allem kontrolliert durch die Seelendämonen an. Überall geraten die Menschen in Bedrängnis und das wird auch sehr spannend von Brett inszeniert. Doch knapp 100 Seiten vor Schluss ist mir aufgefallen, dass der finale Schlag noch nicht absehbar war, weshalb ich - leider zu Recht - die Vermutung hatte, dass das eigentliche Ende etwas abrupt ausfällt. Der finale Kampf, auf den alles von Anfang an hinauslief, kommt auf einmal hoppla hopp und ist zwar echt gut gemacht, hätte aber gerade in seinen Konsequenzen noch tiefer betrachtet werden können. Abschließend bleiben viele Fragen offen und ich muss leider sagen, dass mir die letzte Szene auch nicht ganz das gegeben hat, was ich mir erhofft habe.. ja, was ich auch irgendwie gebraucht hätte. Es war einfach nicht so episch, wie die restliche Geschichte, welche sich insgesamt über knapp 4000 Seiten erstreckt hat.

Eine Zusammenfassung oder einen Rückblick zu Beginn des Buches gibt es nicht, daher empfiehlt sich, das Buch direkt im Anschluss an den Vorgänger zu lesen. Trotzdem fesselt die Geschichte erneut von der ersten Seite an. Ich dachte mit zwischendurch einfach nur "Mein Gott, ist das guuuut!" - und so etwas kommt echt nicht oft vor.

Ich hatte etwas mehr "Wow" Effekte erwartet

Von: Aleshanee von Weltenwanderer Datum : 04.05.2018

blog4aleshanee.blogspot.de/

Die Idee hinter dieser Fantasy Reihe fand ich ja wirklich großartig und ich von Anfang an mit Spannung verfolgt, wie sich die vielen verschiedenen Handlungsstränge der Charaktere entwickeln, sich überschneiden und verknüpfen. Vom mit Spannung erwartetem Abschluss hab ich allerdings doch mehr erwartet, denn so richtig konnte mich der Autor dieses Mal leider nicht fesseln.

Einige der Charaktere sind ja auf dem Weg in den Horc, unter die Erde, um die Dämonenkönigin zu vernichten, die Dämonenprinzen und all das Üble, das jede Nacht aus dem Boden kriecht, für immer zu zerstören. Derweil rüsten alle anderen auf der Oberfläche ebenfalls zum letzten großen Kampf, auf den man schon lange hinfiebert. Allerdings zieht sich das auf allen Ebenen in kleinen Scharmützeln dahin, ohne für Überraschungen zu sorgen. Die ganzen Vorbereitungen und Kämpfe waren ein Zwischenspiel, hatte ich das Gefühl, ohne mich so recht mitreißen zu können. Woran es genau gelegen hat kann ich gar nicht so genau sagen, nur war ich manchmal soweit, Passagen überblättern zu wollen, weil ich schon wusste, wo es hinführen wird.

Allerdings gab es auch Stellen, die doch wieder ein bisschen das mitfiebern geweckt und mich zum weiterlesen animiert haben.

Alle Figuren hatten somit ihren letzten Auftritt gegen das Aufbäumen der Dämonen, dagegen war dann das Ende allerdings irgendwie unbefriedigend. Vielleicht hatte ich auch schon insgesamt ein bisschen die Lust verloren, jedenfalls kam der große Knall am Ende nicht wirklich bei mir an.

Dabei ist die Welt wirklich so toll aufgebaut worden, die Figuren sind greifbar und haben sich gut weiterentwickelt, und die Macht der Siegel, die sie gegen die Dämonen verwenden können, schenkt neue Hoffnung. Ein großartiger Grundstock für diese Reihe, die mich mit diesem Abschluss leider nicht wirklich überzeugen konnte.

Das Geheimnis, das hinter der Macht der Siegel steckt, wurde am Ende aufgeklärt und das fand ich wiederum eine sehr geniale und wahre Idee. Ganz am Schluss findet man auch noch einen Überblick über viele der Siegel mit den entsprechenden Erklärungen dazu.

Ein guter Schluss

Von: Amber144 Datum : 25.04.2018

https://www.instagram.com/144amber

Vor ein paar Jahren bin ich auf der Buchmesse durch Zufall bei einer Lesung des Autors gewesen und war von der sympathischen Art begeistert. Auch das Buch hat mich sofort abgesprochen. Natürlich habe ich mich dann gleich mit dem damaligen Band eingedeckt und angefangen zu lesen. Seitdem warte ich sehnsüchtig auf das Ende der Reihe.

Im Laufe der Bände wurden immer mehr Handlungsstränge aufgemacht und ich hatte die Befürchtung, dass für mich nicht alle offenen Fragen geklärt werden. Teilweise traf dies auch zu. Es wurde ein Ende gefunden, das ich gut nachvollziehen kann, aber ich habe bei diesem Buch das Gefühl, dass die Reihe schnell beendet werden sollte und habe die Leichtigkeit der vorherigen Bücher doch sehr vermisst. Für mich fehlte der Tiefgang der Vorgänger und deswegen konnte mich dieser Band nicht ganz überzeugen.

Grundsätzlich ist das Ende in Ordnung, aber ich hatte mir doch ein bisschen mehr erhofft, gerade weil mir die Vorgängerbände so gut gefallen haben.

Mit ein bisschen mehr Zeit und mehr Seiten wären vielleicht auch alle offenen Fragen geklärt gewesen, aber es wird seinen Grund haben, warum manche Charaktere zu kurz gekommen sind am Ende.

Insgesamt hat mir der Abschluss gut gefallen, aber ich hatte mir doch mehr erwartet. Deswegen vergebe ich gerade noch 4 Sterne.

Von: Ralf Müller aus Rorschach Datum : 20.04.2018

Ich hoffe, daß sich irgendjeand finden wird, und diesen Stoff verfilmt, ich glaube, wenn das richtig umgesetzt wird, wird das ein Renner. Könnte mir das auch gut als Serie vorstellen.
Die Romane habe ich in kürzester Zeit regelrecht verschlungen. Daumen hoch mal 3