Leserstimmen zu
Ein Tag im Dezember

Josie Silver

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Laurie trifft ihren Traummann im Bus. Das Blöde ist nur, dass sie drin sitzt, er aber draußen steht. Also macht sie sich auf die Suche nach ihm. Auch nach einem Jahr findet sie ihn nirgendwo, bis ihre beste Freundin ihren neuen Freund vorstellt: Lauries „Bus-Boy“. Lauries Leben ist ein Auf und Ab. Sie arbeitet nicht in dem Job, den sie eigentlich möchte und noch dazu ist sie nun unglücklich verliebt. Denn der Typ, den sie vom Bus aus gesehen hat, ist „der Richtige“, den sie aber nicht mehr findet. Wie sich Laurie weiterentwickelt und welche Entscheidungen sie trifft, machte sie mir ehrlich gesagt immer unsympathischer. Zu Beginn hatte ich noch mit ihr mitgelitten und konnte mir den Herzschmerz vorstellen und am Ende habe ich nur noch die Augen verdreht. Vieles fand ich unnütz, naiv, überflüssig oder einfach in die Länge ziehend. Jack taucht in der Geschichte als Freund von Lauries bester Freundin Sarah auf. Und so wird die Geschichte ein wenig kompliziert. Sarah weiß von nichts und Laurie versucht sich mit der neuen Situation und Jack anzufreunden. Dass zwischen Laurie und ihm eine gewisse Anziehung besteht, kann man aber sofort merken. Von Jack hätte ich gerne ein wenig mehr erfahren, als nur seine Frauengeschichten. Auch wenn er eine harte Zeit durchleben musste, hätte ich mir ein bisschen mehr Mitgefühl und Menschlichkeit von ihm gewünscht. Er bleibt für mich eher oberflächlich, und kein Mann, dem man Jahre hinterher jagen müsste. Die Story finde ich an sich sehr interessant und hätte vielleicht ein wenig auf das Wesentliche reduziert sein können. Oft war es zu vorhersehbar und somit ein bisschen langweilig, denn ich hatte oft die Gedanken „Sag ich doch“ im Kopf. Sprachlich war das Buch super. Ich wollte nicht aufhören zu hören, denn ich hatte immer wieder auf etwas mehr Abwechslung gewartet. Aber wie die beiden miteinander umgehen und das offensichtliche Knistern zwanghaft ignorieren, fand ich im Laufe des Buches immer schwieriger. Da Laurie und Jack jeweils aus ihrer Perspektive erzählen, war zumindest hier etwas Spannung geboten. Die Geschichte soll über zehn Jahre erzählen, aber teilweise dreht man sich immer wieder im Kreis und kommt eigentlich nicht wirklich weiter. Die beiden Sprecher sind sehr angenehm zu hören. Die Emotionen aus dem Buch sind toll in der Stimmt zu hören, sodass es wirklich Spaß macht, ihnen zuzuhören. Fazit: Tolle Story, bei der weniger viel mehr gewesen wäre. 3 von 5 Bienchen

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Handlung: In diesem Hörbuch geht es um eine komplizierte Dreiecksbeziehung zwischen Laurie, Sarah und Jack. Laurie verliebt sich auf den ersten Blick in Jack, als sie in an einer Bushaltestelle sieht. Jedoch schafft er es nicht mehr rechtzeitig in den Bus und sie sehen sich lange Zeit nicht. Laurie beste Freundin Sarah stellt ihr dann auf ihrer Weihnachtsparty ein Jahr später ihren neuen Freund vor  und siehe da, es ist Jack. Er und Laurie erinneren sich noch lebhaft an ihre erste Begegnung, wollen aber Sarah, die davon nichts weiß, nicht verletzen. Allerdings kann Laurie Jack nie ganz loslassen... Wie war's? Ich fand die Geschichte sehr gut gelesen. Merete Brettschneider, die auch schon Marie Grevenbroich bei den drei !!! gesprochen hat, hat die Gefühle von Laurie sehr gut rübergebracht. Ihre Stimme passt zu Lauries oft kitschigen und romantischen Vorstellungen echt gut. Zu Jack hätte meiner Meinung nach ein Sprecher gehört, der etwas mehr seine Gefühle rüberbringen kann und eine etwas höhere Stimme hat, aber ansonsten hat Elmar Bürger auch gut vorgelesen. Ein großer Kritikpunkt ist jedoch, dass die Geschichte sehr vorhersehbar war. Fazit: Die Sprecher waren gut gewählt, hätten aber teils besser vorlesen können. Zudem war die Geschichte sehr vorhersehbar, wobei die Story sehr schön war.

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Hallihallo ihr lieben Booktastics! Wie waren eure Tage so? Lilli und ich haben wirklich richtig Stress gehabt!!! So richtig Stress! Den Stress, neben dem man nicht mehr zum Beitrag Schreiben und Bilder machen kommt! Wisst ihr, wie deprimierend das sein kann? Aaaaaber jetzt wird alles wieder besser! Also außer der Tatsache, dass wir noch Mathe schreiben, aber diese Tatsache ignorieren wir einmal! Kümmern wir uns also um das Buch, zugegeben, das Cover ist eines der schönsten in meinem gesamten Regal, ich liebe es wirklich!!! Aber konnte mich das Buch auch sonst überzeugen? Übrigens habe ich es als Rezensionsexemplar zugesendet bekommen, also danke and das Bloggerportal und dem Heyne Verlag für die Bereitstellung! Inhalt: Aber wie hätte ich wissen sollen, dass ich extra dazuschreiben muss, dass meine beste Freundin meinen Seelenverwandten nicht als Erste finden und sich auch nicht in ihn verlieben soll? Vielen Dank, Universum. Was für eine Kacke. (S. 59) Welchen würdest du als den wichtigsten Tag deines Lebens bestimmen? Den Tag deiner Geburt? Das erste Weihnachten? Für Laurie war es ein kalter Weihnachtstag, in den Bus gedrängt und frierend. Hört sich im ersten Moment nicht so besonders an. Aber es war der Tag, an dem sie Jack kennenlernte, in ein Buch vertieft an einer Bushaltestelle. Doch der perfekte Augenblick war zu Ende, denn der Bus schloss die Türen und fuhr davon, ohne Jack, aber mit Laurie. Und dann fing das Unmögliche an: Wie findet man die Stecknadel in dem Heuhafen, wie findet man die große Liebe in einer Großstadt, nicht wissend an welchen Eck der Menschenexplosion man suchen soll. Und je länger Laurie sucht, desto mehr verliert sie ihre Hoffnung, gibt es auf, ihren Bus-Boy jemals zu finden. Sarah, ihre beste Freundin ist natürlich immer dabei, unterstützt sie und versorgt sie mit den besten Sandwiches der Welt. Und dann passiert das Unglaubliche: Laurie findet ihren verschollenen Liebhaber, Jack heißt er, im ersten Moment überglücklich, doch noch nicht darüber bewusst, was das für Konsequenzen haben wird. Denn Jack ist nun mit Sarah zusammen und damit unerreichbar für Laurie geworden. Fragen schwirren in ihrem Kopf: Weiß er, dass wir uns an jener Bushaltestelle schon einmal getroffen haben, dass ich all die Jahre nicht aufhören konnte, an ihn zu denken. Doch das alles spielt keine Rolle. Denn Laurie weiß, was sie zu tun hat … Und dann kommt alles doch plötzlich ganz anders, als das Mädchen dachte … Meine Gedanken: Ich gebe „Ein Tag im Dezember“ von Josie Silver 3 von 5 Sternen. Wo beginne ich denn jetzt nur, Leute. Außerdem, ich wollte euch alle nur warnen, ich bin noch Meinungsredegeschädigt, weil ich vor kurzem eine als Arbeit in der Schule geschrieben habe!!! Also wundert euch nicht, wenn ihr am Ende dieses Beitrags vor Emotionalität (ist das kein Wort?) zittert, nicht mehr wisst, wo hinten und vorne ist. Zuerst einmal ein paar Gedanken so vorweg: Verliebt habe ich mich ja eigentlich in das Cover des Buches, wie ich ehrlich zugeben muss. Den Inhalt … räusper … der war eher nebensächlich, wie ich im Nachhinein schuldig zugeben muss. Und dann habe ich das Buch unwissend begonnen und bin gepackt worden von Emotionen, Traurigkeit, Glück, Hoffnung, und noch so vielem mehr. Die Sichten von allen drei im Mittelpunkt stehenden Personen, also Sarah, Jack und Laurie nachzuvollziehen, fand ich leider ungemein schwierig, vielleicht ist es gut, damit zu beginnen. Ich glaube, es war diese unglaublich, verworrene Situation, die ich von Anfang an etwas abschreckend gefunden habe und ich habe mich augenblicklich in ein Buch zurückversetzt gefühlt, das ich im März gelesen habe, ich verlinke es euch einmal hier. Aber wer sagt, dass man überhaupt für immer irgendwohin gehören muss. Warum gehöre ich nach England wenn da sowieso alles grau, verwirrend und schwierig ist. (S. 160) Beginnen wir also einmal mit Laurie. Eigentlich mochte ich sie ja, ja wirklich! Laurie war von Anfang an eine sehr selbstständige Frau, sie will ihr Leben immer selbst auf die Reihe bekommen, kämpft für ihre Ziele, gibt nicht auf, bevor sie bekommt, was sie will. Es waren nur ihre Entscheidungen, mit denen ich nicht immer zurecht gekommen bin, weil es diese waren, die sie eigentlich immer tiefer in ihr Lügenmuster verstrickt haben und ich hätte sie nach einer Welle von falschen Entscheidungen am liebsten erwürgt, angeschrien und kräftig geschüttelt. Am besten alles auf einmal!! Ich muss auch ehrlich gestehen, die Beziehung zwischen Jack und Laurie, die nach kurzer Zeit schon als so unglaublich einzigartig beschrieben worden ist, fand ich leider nun auch nicht soooo ganz überzeugend … hust. War es die Tatsache, dass ich es nicht gut fand, dass sie Sarah nicht eingeweiht haben, aber … ja, das hat mich leider schon ziemlich gestört. Gerade stöbere ich in meinen Gedanken. Gab es Knistermomente? Momente, in denen ich Gänsehaut hatte? Mich von Jack packen ließ. Ach, ich weiß es nicht. Anfangs gab es die schon. Anfangs hatte ich Herzchen in den Augen, fand die ganze Welt unfair und wollte, dass doch nun Jack und Laurie verstehen würden, was ihre Liebe wert ist, aber auch Sarah nicht benachteiligt werden würde. Und am Ende? Am Ende hat mich vor allem Jack einfach nur noch genervt, ja, am liebsten hätte ich ihn aus den Seiten verbannt. Jack ist mir leider im Laufe der Geschichte immer unsympathischer geworden. Klar, er hatte viel zu verkraften, hat einiges mitgemacht und trotzdem ist es nicht okay, mit seinen Mitmenschen so umzugehen, wie er es getan hat. Er hat seine Freundschaften wortwörtlich in den Boden gestampft und noch einmal kräftig darauf herumgetreten. Leider ist das nicht unbedingt den Jack, den man sich in den ersten Seiten erträumt, erhofft und seine kleinen großen Aussetzer konnte ich ihm auch gegen Ende nicht verzeihen. Dass ich noch immer in diesem Hotel arbeite, ist sowohl deprimierend als auch beängstigend. Ich sehe, wie leicht Menschen in einen Trott verfallen und ihre Träume aufgeben. Aber ich gebe nicht auf, noch nicht. (S. 59) Die Thematik des Buches fand ich dafür aber umso besser. Was braucht es, damit man glücklich im Leben ist? Den perfekten Mann? Eine Familie? Einen tollen Beruf? Viel Geld. Und die Antwort ist so simpel, wie es auch schwerfällt, es zuzugeben: Wahrscheinlich von allem ein bisschen. Da sich die Geschichte über mehrere Jahre zieht, ist es unglaublich Laurie beim Erwachsenwerden zuzuschauen. Raus heißt es irgendwann aus dem Studentenwohnheim, aus ihrer engen Beziehung mit Sarah, irgendwann heißt es dann Realität, der Wahrheit ins Auge blicken und ins kalte Wasser springen. Vielleicht werde ich doch gerade so sentimental, weil das Erwachsenwerden doch etwas ist, das mich hautnah betrifft. Ich muss selbst mit meinen falschen Entscheidungen zurecht kommen, umso anstrengender war es wohl, auch noch Laurie anzuschreien, dass sie nun doch bitte endlich etwas an ihrem verkorksten Leben ändern soll!!! Gut, das war vielleicht ein bisschen hart, sagen wir … sagen wir noch nicht ganz ausgereiftem Leben. Fazit: „Manchmal trifft man wohl einfach die richtige Person zum falschen Zeitpunkt,“ sage ich sanft. „Ja“, erwidert er. „Und dann wünscht man sich jeden einzelnen Tag, dass man die Zeit zurückdrehen könnte.“ (S. 467) Und die Moral aus der Geschicht? Lügen tut man nicht. Sonst endet ihr wie Laurie, seid in den Freund eurer besten Freundin verknallt, ohne dass diese es weiß und ihr habt Recht, sie wird es irgendwann herausfinden, also besser früher als später!!! Ja, haha, ich weiß, ich bin so lustig, der Reim in der ersten Zeile ist mir gerade während dem Schreiben eingefallen, also wenn das keine kreative Phase ist, die ich hier habe, dann weiß ich auch nicht. Aber um wieder auf das Buch zurückzukommen … habt ihr gerade Lust, ein Buch voller Höhen und Tiefen zu lesen, ein Buch, in dem ihr die Charaktere nacheinander anschreien und erwürgen könntet, dann solltet ihr „Ein Tag im Dezember vielleicht eine Chance geben (: Allerdings: Lasst euch vom Titel nicht irritieren. Dies ist kein Winterbuch, wie es der Titel vermuten lassen würde, soviel schon einmal vorweg😇. Allgemeines: Autorin: Josie Silver Verlag: Heyne Verlag Seitenanzahl: 480

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Inhalt Laurie ist 23 Jahre alt, als sie sich vom Busfenster aus Hals über Kopf in einen fremden, an einer Haltestelle sitzenden Mann, verliebt. Sie spürt tief in ihrem Inneren, dass das ihre persönliche Vorstellung von Liebe auf den ersten Blick sein muss und versucht, ihn mit Hilfe ihrer besten Freundin Sarah, in der Millionenmetropole London aufzuspüren. Doch nach einem Jahr der erfolglosen Suche, wird er ihr aus heiterem Himmel und ganz anders als erwartet als Jack O´Mara vorgestellt - Denn Jack ist der neue Freund von Lauries bester Freundin Sarah.
Von jetzt auf gleich bricht für Laurie ihre heile Welt zusammen, denn den Augenblick, Sarah darüber aufzuklären, verpassen beide. Und so stellt sich die Frage, ob die Liebe über eine Freundschaft gestellt werden darf. Meine Meinung Vorweihnachtliche Bücherzeit! Klar, dass auch dieses Jahr eins über Herzschmerz, Schnee und Liebe nicht fehlen darf. 
Doch im Moment lese ich sehr wenig aus diesem Genre, weil ich einfach das Gefühl habe, alles schon mal irgendwie gehört zu haben - Und leider fällt Ein Tag im Dezember ebenfalls unter diese Kategorie. 
Seicht, vorhersehbar und kitschig - Das sind Adjektive, mit denen ich sehr gut umgehen kann, solange die eigentliche Geschichte amüsant und kurzweilig erzählt wird. Aber leider gilt diese Beschreibung hier weder für die Story, noch für den Erzählstil und dabei war der Anfang wirklich vielversprechend... Über einen Zeitraum von 10 Jahren erzählen Laurie und Jack die Geschichte aus ihrer Sicht der Dinge, wobei Laurie hier den größten Part übernimmt. 
Beide waren mir von Anfang an sympathisch, wobei Jack in Sachen Frauen für meinen Geschmack etwas zu oft über die Stränge schlägt. Auch belügt er sich oft selbst und entwickelt stellenweise Charakterzüge, die mich gerade in der Mitte überlegen ließen, ob er wirklich der Richtige für Laurie ist. Klar leidet er unter seinen verbotenen Gefühlen, das tun sie beide, doch das gibt noch lange keinem Menschen den Freifahrtschein, sich wie ein egoistischer Vollidiot zu benehmen.

Wie der Klappentext vermuten lässt, dreht sich natürlich alles um die zentrale Frage: Gibt es die Liebe auf den ersten Blick? Diese eine große Liebe, neben der alles andere verblasst? 
Und was tun, wenn man ausgerechnet mit diesem einen Menschen keine Beziehung führen darf?
Die Antwort darauf scheint in Ein Tag im Dezember der Alkohol zu sein. Bei jeder Gelegenheit, bei jedem Problem wird erst einmal der Becher gehoben und konsumiert, anstatt sich Situation zu stellen – und auch nur so kann ich mir Buchlänge erklären. Denn um auf den Punkt zu kommen, hätten 300 Seiten vollkommen gereicht. Fazit Eine Geschichte über das Leben und allerhand verpasster Chancen. 
Für einen verregneten Herbsttag, an dem auch sonst nichts Interessantes im TV kommt, kann man Ein Tag im Dezember durchaus lesen. Muss man aber nicht.

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Autorin: Josie Silver Verlag: Heyne< Seiten: 477 Zuallererst ein großes Dankeschön an den Heyne Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar. INHALT Ein Augenblick reicht aus, um sich zu verlieben. Doch es braucht ein halbes Leben, um sich zu lieben. Jack und Laurie begegnen sich an einen kalten Dezembertag. Es fühlt sich an als wäre es die große Liebe, doch dann verpasst sie den richtigen Zeitpunkt um ein paar Sekunden. Erst ein Jahr später treffen sie sich wieder, aber mittlerweile ist Jack mit Sahra, Lauries bester Freundin, zusammen, und ihre Liebe scheint unmöglich. Was bleibt ist eine Freundschaft, die über Jahre hält, in der sie einander Geheimnisse und Träume anvertrauen. Eine Freundschaft, die ihnen Halt gibt, auch wenn alles andere aus dem Ruder läuft. Aber so richtig vergessen können sie ihre Gefühle füreinander nie... MEINUNG Laurie, einer der Hauptprotagonisten, verliebt sich, durch einen Blick aus dem Fenster, direkt in den Mann, der später der freund ihrer besten Freundin ist. Mann kann sich vorstellen, dass das nicht einfach werden kann. Die Grundstory hat mir wirklich gut gefallen, auch wenn ich an dieser Stelle zugeben muss, dass das Buch nicht wirklich viel Neues bietet. Es ist so zu sagen eine Beziehung die die Protagonisten sich gegenseitig Teils einfach untersagen. Was allerdings ja immer erst recht für eine gewisse Anziehungskraft sorgt. Jack und Laurie haben sich einfach sehr gern, das spürt man. Es kommt immer wieder vor, dass sie sich näher kommen und kurze Zeit später wieder fallen lassen. Irgendwie finden sie einfach nicht den passenden Moment für sich. Was auch dazu führte, dass sie mir nicht wirklich an Herz gewachsen sind, ich hätte gerne mehr Hintergründe über die Beiden erfahren einfach um sie besser und vor Allem gut einschätzen zu können. Aber für mich, und dass muss ich auch erwähnen, hat das Buch auch eine Anziehungskraft gehabt, es war eine Geschichte die man wirklich gerade zu dieser Jahreszeit gerne mal zwischendurch liest. Der Schreibstil ist wirklich toll. Ich als eher langsame Leserin kann sagen, dass man super schnell durch die Seiten kommt und die Handlungen gut und logisch nachvollziehen kann. Das Cover ist so schön. Es bringt einen direkt in eine Vorweihnachtsstimmung. FAZIT "Ein Tag im Dezember" ist ein gutes Buch im ein wenig Weihnachtsstimmung zu entfachen. Man fühlt sich durchweg gut unterhalten. Liebe Grüße Lisa

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Grins ☺ die ersten Lebkuchen werden langsam in den Regalen gesichtet. Die Temperaturen sinken zwar nicht so heftig, wie es der Jahreszeit angemessen wäre, aber nichts desto trotz, mein Blick bleibt an dem wunderhübschen Hörbuch Cover von Josie Silvers „Ein Tag im Dezember“ hängen. Eine romantische Silhouette von einem sich küssenden Pärchen, der leichte Lampenschein einer Straßenlaterne und im Hintergrund die Skyline von London, dass erkenne ich sofort, denn ich war kürzlich erst selber dort. Das Ganze in harmonischen Blau und Grautönen. Sehr, sehr hübsch und ein echter Eyecatcher. Ich wende das Cover und lese... Ein Augenblick reicht aus, um sich zu verlieben. Doch es braucht ein halbes Leben, um sich zu lieben...... Haaaach, seufz ... Da wird einem schon warm ums Herz! Das Wochenende verbringe ich mit den Audios und einem Stapel Bügelwäsche. So schlage ich gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Ich fröne meiner Passion für romantische Geschichten und erledige ganz nebenbei die faltige Wäsche. Flott sitzt der Kopfhörer auf den Ohren und ich sinke gedanklich in den Plot, um die beiden sympathischen Protagonisten, Jack & Lu. Aber so ganz vom Hocker reist mich die Geschichte nicht. Weshalb? Keine Ahnung, vielleicht habe ich etwas anderes erwartet. Mir ist das Ganz zu unrealistisch, zu vorhersehbar und auch zu seicht. Trotzdem, irgendwie spricht es aber auch meine romantische Ader an. Vielleicht aber auch, weil ich London so mag und es dort tatsächlich wunderhübsche Ecken gibt. Die Charaktere meiner beiden Hauptfiguren und die erzählte Geschichte wirken jedenfalls zum Teil sehr überzeichnet. „Liebe auf den ersten Blick“, über Jahre bewahrt, ein uraltes Klischee, was dort bedient wird. Diese stereotype Verhaltensweise ist es wahrscheinlich, die mich innerlich am meisten gestört hat und leider ist durch dieses Stilmittel auch die Spannung auf der Strecke geblieben. Denn als Buch-Jäger und Sammler möchte man auch ein wenig „Ecken und Kanten“, „Irrungen und Wirrungen“ sowie “Herz und Schmerz“ miterleben. Mir geht es zumindest so! Jedenfalls packt mich die Geschichte nicht so richtig und ein paar Mal schüttele ich auch heftig den Kopf. Schade.... Meines Erachtens hätte man aus der Geschichte etwas magisches zaubern können. Aber bitte hört selber mal rein.... Inhalt: London. An einem trüben Winterabend sitzt Lu im Bus, als sie einen jungen Mann an der Haltestelle bemerkt, der in ein Buch vertieft ist. Er blickt auf, und für einen wunderschönen Moment treffen sich ihre Blicke. Doch bevor er einsteigen kann, setzt sich der Bus in Bewegung. Monate vergehen, und Lu kann die Begegnung mit dem Bus Boy, so nennen sie und ihre beste Freundin Sarah den Fremden, einfach nicht vergessen. Erst ein Jahr später finden Jack und Lu sich endlich wieder. Doch mittlerweile ist Bus Boy mit Sarah zusammen. Und die ahnt nichts von dem furchtbaren Zufall... Die Autorin: Josie Silver ist eine hoffnungslose Romantikerin, die ihren Ehemann an seinem 21. Geburtstag kennenlernte, nachdem sie ihn fast über den Haufen gerannt hätte. Mit ihm und ihren beiden Kindern lebt sie in einer kleinen Stadt in den Midlands. Cool und einfühlsam gelesen verleihen Elmar Börger und Merete Brettschneider, den Protagonisten die passende Persönlichkeit. Weitere Mitwirkende: Meret Brettschneider arbeitet als Sprecherin für Film- und Fernseh-, Hörbuch- und Hörspielproduktionen. Elmar Börger ist Schauspieler und Hörbuchsprecher. Fazit: 3*** “Ein Tag im Dezember“ ist im Random House Audio Verlag erschienen. Das romantische Hörbuch (2 CDs) hat eine Laufzeit von zirka 10 Stunden und 39 Minuten, ist aber für meinen Geschmack zu seicht und auch zu zu vorhersehbar!

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Cover: Es sind ein Mann und eine Frau zu sehen, die sich unter dem Sternenhimmel küssen. Sie befinden sich in London. Auf den ersten Blick wirkt dieses Cover harmonisch und verspricht eine Menge Liebe. Schon alleine der Titel deutet eine schöne Weihnachtsliebesgeschichte an ... Meinung: Laurie und Jack sind die Haupt-Protagonisten und die Geschichte wird aus deren Perspektive erzählt. Es ist Liebe auf den ersten Blick, als sich die beiden an einer Bushaltestelle in die Augen blicken. Dumm nur, dass Laurie in dem Bus sitzt, der wenigen Sekunden später weiterfährt. Mit ihrer besten Freundin Sarah, sucht diese ein Jahr lang nach dem mysteriösen Bus-Typen. Solange, bis Sarah ihr ihren neuen Freund vorstellt, der sich zu beider Leidwesen als ihr Traummann herausstellt. Jack ging es nach seinem Blickkontakt mit Laurie nicht anders. Er muss immer an sie denken und hat vergeblich versucht, sich abzulenken. Die beiden schaffen es, sich anzufreunden und ihre Gefühle hinten anzustellen. Was ihnen sichtlich schwer fällt. Dieser Roman schreit geradezu nach Klischee. Eine Frau und ein Mann, die sich lieben, aber nicht haben können und versuchen, sich mit anderen Partnern abzulenken, um das Unausweichliche hinauszuzögern. Klug? Keineswegs! Was mich am meisten stört, ist die Tatsache, dass zu jeder Gelegenheit nach Alkohol gegriffen wird. Egal worum es geht. Es wird IMMER solch ein Getränk konsumiert. Dieses Verhalten wirft ein schlechtes Bild auf unsere Gesellschaft. Vor allem für diejenigen, die noch jung und sehr manipulierbar sind, und sich denken, jeder Grund ist gut genug, um dieses Gebräu zu trinken. Das hat mich extrem aufgeregt! Genauso wie die beiden Protas, die lieber anderen Menschen weh tun, anstatt einfach mal geradeheraus dazu zu stehen, dass sie Gefühle für den jeweils anderen haben. Stattdessen wird ausprobiert, Herzen gebrochen und sich andauernd abgelenkt. Anfangs dachte ich, es wird eine schöne Weihnachtsgeschichte ... Nein. Es vergehen mehrere Jahre und dabei passiert einfach mal nichts! Ich bin gut in diese Story reingekommen, aber durch dieses Hinauszögern hat sich die Geschichte mega in die Länge gezogen und wurde von Mal zu Mal langweiliger und unausstehlicher. Der Schreibstil war auf der anderen Seite sehr amüsant. Anfangs zumindest. Ich konnte mich ab und zu gut in die Gefühle der Charaktere hineinversetzen. Das Dilemma und der damit verbundene Konflikt wurden zwar gut ausgearbeitet, aber haben mich nicht lange genug auf Trab halten können. Schade! Fazit: Ein Liebesroman mit einer wichtigen Lektion: Wenn du jemanden wirklich liebst, dann sag es der Person. Nichts und niemand sollte dich daran hindern. Dann weißt du wenigstens, woran du bist. Dennoch würde ich ihn wahrscheinlich nicht nochmal lesen ...

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Buchhandlung Millennium

Von: Ulrike Saile aus Königstein

18.05.2018

Ein sehr netter Liebesroman, auch wenn die Protagonisten ein bisschen zu viel Tränen vergießen… Trotzdem sehr nett zu lesen und unterhaltsam.

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