Leserstimmen zu
Die Chroniken von Araluen - Königreich in Gefahr

John Flanagan

Die Chroniken von Araluen (13)

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Das Buch ist in der ersten Hälfte eher seicht und durchschnittlich – es ist schön, die altbekannten Gesichter der Serie wiederzusehen und die „Running Gags“ werden auch stets wiederholt. Die letzten Bände der Chroniken von Araluen haben ein wenig nachgelassen und bieten nicht mehr die volle Spannung, wie man sie von den Anfängen der Serie (und auch der Nebenreihe „Brotherband“) gewohnt war. Doch Band 14 blieb nur etwa bis zur Hälfte so. Danach überraschte John Flanagan mit einigen ungeahnten und meiner Meinung nach genialen Twists und gab dem Buch einen neuen Schwung. Die letzten Seiten fesselten mich mal wieder ans Buch und bestätigten mich darin, dass John Flanagan zu den besten Jugendbuchautoren die ich kenne zählt, zu den aktivsten sowieso, mit mehreren Veröffentlichungen im Jahr. Das Ende machte mir schlussendlich viel Lust auf Band 15: „Im Bann des dunklen Ordens“, der allerdings erst ab 9. März 2020 im Handel sein wird. Ich finde es sehr gut, dass John Flanagan wieder weg von der abgeschlossenen Handlung geht, wo es teilweise in jedem Band eine neue Bedrohung oder einen neuen Feind gab, und zurück zu den mehrteiligen Problemen. Gute Beispiele sind die Bände „Die Brennende Brücke„, „Der Eiserne Ritter“ und „Angriff der Temujai-Reiter„, oder auch mein Lieblingsduo „Der Krieger der Nacht“ und „Die Belagerung„, Band 5 und 6. Auch Band 14 und der zukünftige Band 15 scheinen ähnlich verbunden zu sein und auch das wertet die Reihe erneut auf. Für alle Araluen Fans: ein weiterer Höhepunkt erwartet euch! Und alle, die die Reihe noch nicht kennen, sollten schnell damit anfangen. Denn ihr verpasst eine großartige Serie!

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Lynnie, die Tochter von Prinzessin Cassandra, die vorübergehend auf dem Thron sitzt, da der König erkrankt ist, muss nach ihrer dritten Prüfung als Waldläuferin für zwei Wochen nach Hause ins Schloss, obwohl sie viel lieber mit Will und ihrem Vater Horace auf eine Mission gehen würde. Eine Organisation, die sich „Die Roten Füchse“ nennen, sind dagegen, dass eine Frau auf dem Thron sitzt und wollen Cassandra stürzen. Dieses Gesetzt gab es schon immer und soll auch so bleiben, nur ein männlicher Nachkomme hat das Recht auf den Thron. Mittlerweile hat sich die Verschwörung schon weiter ausgebreitet als erwartet und Lynnie macht sich selbst und alleine auf die Suche nach der Organisation der roten Füchse. Zuerst, ich liebe diese Reihe. Ich habe jedes Buch verschlungen, aber ich glaube, es ist Zeit, dass die Reihe beendet wird. John Flanagan hat hier eine tolle Welt erschaffen und viele Länder bereist, aber da es nun mal um Araluen geht, dreht es sich immer wieder um dieses Königreich. Es wird bedroht und dann wieder gerettet. Bei 13 Bänden und 2 Vorgeschichten, kennt man Araluen auswendig. Vom Schreibstil ist es wie immer ein Genuss dieses Buch zu lesen, von der Geschichte mit ein paar Abwandlungen und Szenenwechsel erscheint es mir aber nichts Neues zu geben. Der 13 Band ist nicht abgeschlossen und mit einem riesen Cliffhanger beendet worden, aber hier ist zu erraten, wie es weiter gehen wird und das finde ich schade. Das Buch erhält 4/5 Sternen, weil man sonst einfach nicht meckern kann.

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