Leserstimmen zu
Die letzte Stunde

Minette Walters

Die Pest-Saga (1)

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(13)
(6)
(2)
(1)
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Ich habe bereits einen Psychothriller und zwei Kriminalromane der Autorin gelesen, von denen ich begeistert war. Deswegen habe ich mir gedacht, dass ich auch diese Geschichte unbedingt lesen, da ich auch Historienfan bin. Doch leider wurde ich enttäuscht, und ich glaube, dass dieses Genre nichts für die Autorin ist. Das hat mehrere Gründe. Zum einen liegt es an dem Schreibstil in dieser Geschichte, denn er ist sehr langatmig, und teilweise sogar langweilig. Das ist für den Leser sowieso schon Gift und geht bei einer so umfangreichen Geschichte absolut gar nicht. Die Pest, von der ich dachte, dass sie eine große Rolle spielt, wirkt auch nur in der Ferne und Anne wird davon nicht wirklich betroffen, die anderen Figuren auch nicht. Ich hatte oft das Gefühl, ein überzogenes Märchen zu lesen, denn viele Klischees wurden hier bedient, unter anderem der schöne, nette und interessante Mann, die schöne Schlaue, die bösartige Dumme, der hässlische, aber schlaue Mann und immer so weiter. Es gab gefühlt nur Schwarz und Weiß, es waren leider keine Abstufungen erkennbar. Abgesehen davon wirkte vieles am Verhalten der Figuren sehr konstruiert, aber nicht in die Zeit passend. Was mich auch unheimlich geärgert hat, ist, dass nirgendwo erwähnt wird, dass "Die letzte Stunde" der erste Teil einer Reihe ist. Das mag zwar ein Grund, aber keine Entschuldigung für das nicht vorhandene Ende und den mehr als fiesen Cliffhanger sein. Fazit: Hier passte leider nicht viel und ich möchte das Buch daher nicht weiter empfehlen.

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