Leserstimmen zu
100 Tage

Michael Schacht

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Sehr bewegend

Von: Lilja

24.08.2018

Ein wirklich bewegendes Buch. Man begleitet den Autor dabei, wie er von seinem Vater Abschied nimmt, begegnet den Fragen, die man sich stellt, findet Antworten (oder auch nicht). Man kämpft mit der Trauer und man kann gar nicht anders, als mit zu fühlen. An einigen Stellen hatte ich Tränen in den Augen. Man möchte gar nicht aufhören zu lesen und hofft noch mit, dass doch noch alles irgendwie gut wird. Ich finde es immer sehr schön, wenn ein Buch es schafft, dass man als Leser ganz bei der Sache ist und auch mitfühlt. Nachdem ich das Buch beendet hatte, musste ich erst einmal eine kurze Lesepause einlegen und alles sacken lassen. Ich fragte mich auch, wie ich wohl mit solch einer Situation umgehen würde. Aber letztendlich kann man das nie so genau wissen.

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Im Rahmen meiner Hospizarbeit gehören diese Art von Bücher in mein Leseschema. Immer wieder wird mir gewahr, das Sterben und der Tod, sind ein großes Tabuthema. Dabei ist es gerade, sich des Todes bewußt zu machen, ein Gewinn für das Leben. Das Leben zu schätzen, Vorhaben und Wünsche nicht immer wieder aufzuschieben, Gefühle zu akzeptieren, sie zu zu lassen und so vieles mehr. Der Sterblichkeit den dunklen Schrecken nehmen um dem Leben mehr Raum und Licht zu geben. Michael Schacht begleitet seinen Vater auf seinem letzten Stück des Lebensweges. 100 Tage Lebenszeit hatte ein Arzt, dem an Lungenkrebs erkrankten Vater , prognostiziert. 100 Tage Zeit, die Michael Schacht mit seinem Vater, verbringen möchte. Ihr Verhältnis war nie sonderlich innig, eher mit Spannungen durchzogen. Diese 100 Tage die sich mit jedem gelebten Tag verrringern, bieten die Chance der Versöhnung und des Verständnisses für einander. Dieses Tagebuch des Versterbens ist sehr behutsam und liebevoll geschrieben. Ängste und Hoffnungen sind emotional erzählt. Ein Buch über das Sterben um das Leben besser zu verstehen.

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Im Rahmen meiner Hospizarbeit gehören diese Art von Bücher in mein Leseschema. Immer wieder wird mir gewahr, das Sterben und der Tod, sind ein großes Tabuthema. Dabei ist es gerade, sich des Todes bewußt zu machen, ein Gewinn für das Leben. Das Leben zu schätzen, Vorhaben und Wünsche nicht immer wieder aufzuschieben, Gefühle zu akzeptieren, sie zu zu lassen und so vieles mehr. Der Sterblichkeit den dunklen Schrecken nehmen um dem Leben mehr Raum und Licht zu geben. Michael Schacht begleitet seinen Vater auf seinem letzten Stück des Lebensweges. 100 Tage Lebenszeit hatte ein Arzt, dem an Lungenkrebs erkrankten Vater , prognostiziert. 100 Tage Zeit, die Michael Schacht mit seinem Vater, verbringen möchte. Ihr Verhältnis war nie sonderlich innig, eher mit Spannungen durchzogen. Diese 100 Tage die sich mit jedem gelebten Tag verrringern, bieten die Chance der Versöhnung und des Verständnisses für einander. Dieses Tagebuch des Versterbens ist sehr behutsam und liebevoll geschrieben. Ängste und Hoffnungen sind emotional erzählt. Ein Buch über das Sterben um das Leben besser zu verstehen.

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Puh, ich weiß nicht wo ich Anfangen soll, noch immer bin ich seelisch sehr aufgewühlt. Das Buch kam gestern morgen 8.15 Uhr bei mir an und ich musste, nein ich wollte, es direkt lesen. In einem Rutsch,mit vielen Phasen meiner eigenen Erfahrungen durch den Tod meines Vaters konfrontiert, Diagnose Lungenkrebs, und viel nachdenken über das “ Was wäre wenn“ habe ich das Buch gestern auch beendet. Michael Schacht beginnt in seinem Buch bei 100, 100 Tage in Form von Tagebucheinträgen lässt der Autor uns teilhaben an seinen Gefühlen und Gedanken, dem langsamen und doch für alle sehr schnellen Tod seines Vaters. 100 Tage hört sich so mächtig viel an, doch in Wirklichkeit sind 100 Tage nicht viel, vor allem wenn man nicht gerade das beste Verhältnis zu seinem Vater hatte. Auch wenn ich viel weinen musste, so habe ich auch des öfteren schmunzeln dürfen. Die Dialoge zwischen Vater und Sohn haben die ernste Situation aufgelockert und beiden den Weg geebnet um sich so nah wie nie zu sein. Ich selbst habe meinen Vater an den Lungenkrebs verloren, doch ich/bzw wir beiden konnten nicht über unseren Schatten springen, nach 3 Jahren Funkstille, meinem Dickschädel und der Sturheit eines Esels, kam ich zu spät. All das was ich ihm gerne noch gesagt hätte, wird für immer ungesagt bleiben. Das Buch hat mir ein Stück weit geholfen einiges mit anderen Augen zu sehen, auch wenn ich das was war nicht ungeschehen machen kann, so kann ich trotzdem langsam ein Kapitel schließen und gut verpackt in meinem Herzen aufbewahren. Von mir eine ganz klare Leseempfehlung.

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Ich wollte das Buch unbedingt lesen, weil mein Vater ebenfalls an Lungenkrebs gestorben ist. Daher wollte ich unbedingt wissen, ob den Autor diese Phase seines Lebens ebenso geprägt hat, wie mich. Vorweg: Ich habe dieses Buch in einem Rutsch durchgelesen, weil mir seine Art, diese Erlebnisse zu beschreiben, sehr imponiert hat. Michael Schacht schreibt sehr ehrlich und klar, dabei aber auch selbstironisch und humorvoll. Diese Mischung bei einem solchen Erlebnis war für mich so großartig, dass ich nicht die richtigen Worte finde, um sie zu beschreiben. Ich habe während der Lektüre oft geweint. Zum einen, weil es mich natürlich an das Sterben meines Vaters erinnert hat, zum anderen, weil die Texte so berührend geschrieben waren. Wie auch bei mir war die Beziehung des Autors zu seinem Vater nicht immer einfach. Im Gegenteil, es gab so einige Probleme zu bewältigen. Wie auch bei mir sind solche Dinge nach der Diagnose einer tödlich verlaufenden Krankheit nicht wie weggeblasen, aber sie rücken stark in den Hintergrund. Das sollte man sich im Alltag immer vor Augen halten, wenn man sich mal wieder über die Eltern ärgert. Fazit: Ein sehr bewegender Erfahrungsbericht, den ich wirklich jedem ans Herz legen möchte.

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100 Tage

Von: Büchernerds

23.04.2018

100 Tage das Sterben meines Vaters von Michael Schacht Die Diagnose ist niederschmetternd die Michaels Vater bekommt, der Krebs hat gestreut er hat noch 100 Tage zum Leben. Was sind 100 Tage ? was macht man in 100 tagen hat man noch letzte wünsche oder hofft man nur wegen den Schmerzen vorher zu sterben. Der Autor lässt uns an allen diesen 100 Tagen teilhaben , man merkt als Leser wie sehr der Vater immer mehr abbaut und wie sehr die Familie leidet . Wir dürfen auch lesen was ist noch wichtig zu klären vor dem Tod klärende Gespräche unausgesprochene Dinge auch der Kampf mit dem Gesundheitssystem ist ein Thema . Eine Story die einen nicht kalt lässt un auch zum Nachdenken anregt , den Sterben werden wir alle irgendwann . Eine Wahre Geschichte ,in der einer für immer gehen muss.

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